Der ganze Shishi kommt weg
Fast 9 Jahre lang bot Jan Höffken in Berlin mal Marathon-Vorbereitung, mal Beckenbodengymnastik, mal ausgefallene Bauchübungen an — bis er merkte, dass er selbst ganz andere Übungen machte als die, die er seinen Kund:innen zeigte. Heute betreibt er ein hochspezialisiertes Studio nur für klassisches Krafttraining, seit dem Coaching mit sichtbar mehr Kundenzulauf.
Die ganze Geschichte in fünf Zeilen
1. Jan Höffken betreibt seit fast 9 Jahren unter der Marke "Fitnessrigger.de" Personal Training in Berlin, seit rund anderthalb Jahren mit eigenem kleinen Studio in Prenzlauer Berg, nachdem das Geschäft seinen früheren Hauptjob überholt hatte.
2. Früher bot er ein breites Sammelsurium an — Marathon-Vorbereitung, Beckenbodengymnastik, ausgefallene Übungen — bis ihm auffiel, dass er dabei ganz andere Übungen an Kund:innen weitergab als die, die er selbst für sinnvoll hält.
3. Er stellte sein Angebot radikal um: Nur noch klassisches Krafttraining mit Langhantel, Kurzhantel und Körpergewicht — exakt das, was er selbst seit über 35 Jahren trainiert, für "Unternehmer und Führungspersönlichkeiten", die stärker, muskulöser und schlanker werden wollen.
4. Im Coaching bei Dirk verbesserte er vor allem seine Außenwirkung (aktive Straßenwerbung statt nur Namensschild im Schaufenster) und seine Kommunikations- und Verkaufsfähigkeiten — und gewann dadurch nachweisbar neue Kund:innen.
5. Wichtige Einordnung: Anders als bei vielen anderen Case Studies dieser Reihe nennt Jan im Gespräch keine konkrete Umsatz- oder Kundenzahl. Sein eigenes Problem beschreibt er explizit nicht als "zu wenig Abschlüsse", sondern als "zu wenige Anfragen" — entsprechend liegt der Fokus dieser Seite auf Positionierung und Marketing, nicht auf einer Kennzahl.
Dirk Wannmacher & Jan Höffken
Dirk Wannmacher
16 Jahre selbst Personal Trainer, Business in drei Großstädten von null aufgebaut. Berät seitdem hunderte Trainer:innen in Marketing, Verkauf und Businessaufbau.
Jan Höffken
Seit fast 9 Jahren Personal Trainer, spezialisiert auf klassisches Krafttraining für Unternehmer:innen und Führungspersönlichkeiten, mit über 35 Jahren eigener Trainingserfahrung.
Vom Bauchladen zum Fokus
Jan beschreibt seine frühere Angebotsstruktur selbstkritisch als "Entertainer"-Rolle: mal Marathon-Vorbereitung für den einen, mal Beckenbodengymnastik für die frischgebackene Nachbarin, mal besonders ausgefallene Bauchübungen — Übungen, die er selbst, wie er im Nachhinein zugibt, nie machen würde. Der Auslöser für die Kehrtwende war eine simple Beobachtung: Kund:innen mit denselben Zielen wie er selbst (Kraft- und Muskelaufbau) bekamen von ihm völlig andere Übungen als die, die er selbst trainierte.
Die Konsequenz war radikal: Er strich alles, was nicht seinem eigenen Training entsprach, und bietet seither ausschließlich klassisches Krafttraining an — Langhantel, Kurzhantel, Körpergewichtsübungen, in genau dieser Reihenfolge fokussiert auf Kraftsteigerung, Muskelaufbau, dann Reduktion des Körperfettanteils. Seit dieser Fokussierung, sagt er selbst, mache ihm die Arbeit nicht nur mehr Spaß, sondern laufe auch besser.
Direkte Antwort
Weil Kund:innen mit denselben Zielen wie er selbst (Kraft- und Muskelaufbau) von ihm völlig andere Übungen bekamen als die, die er selbst trainierte. Jan strich daraufhin alles, was nicht seinem eigenen Training entsprach, und bietet seither ausschließlich klassisches Krafttraining an - seitdem mache ihm die Arbeit nicht nur mehr Spaß, sondern laufe auch besser.
Vorher
- Breites, unspezifisches Angebot: Marathon-Vorbereitung, Beckenbodengymnastik, ausgefallene Übungen
- Übungen für Kund:innen, die er selbst so nie gemacht hätte
- Passive Außenwerbung: nur der eigene Name am Schaufenster
- Kaum systematische Beschäftigung mit Marketing, Akquise oder Verkaufsgesprächen
Heute
- Ein einziges, klar kommuniziertes Angebot: klassisches Krafttraining für Führungspersönlichkeiten
- Aktive Straßenwerbung statt passivem Namensschild — mit messbarem Effekt auf neue Kund:innen
- Ein systematischer "Werkzeugkasten" für Marketing, Kommunikation und Verkaufsgespräche
- Geschärfter Blick dafür, welche Maßnahmen wirklich Umsatz bringen — und welche nur Zeit kosten
Nicht zu wenig Abschlüsse, sondern zu wenig Anfragen
Jan benennt eine für ihn wichtige Differenzierung: Sein Verkaufsgespräch selbst sei "das kleinere Problem" — wer zu ihm kommt, kauft in der Regel auch. Die eigentliche Herausforderung liegt für ihn davor, in der Markenkommunikation und Sichtbarkeit, damit überhaupt genug Menschen den Weg zu ihm finden. Diese Selbsteinschätzung bestimmt auch, was er aus dem Coaching am meisten mitnimmt: weniger Verkaufstechnik, mehr Außenwirkung und Priorisierung der wirklich umsatzrelevanten Maßnahmen.
Auf die Frage, ob er die gelernten Kommunikationstechniken (gezielte Fragen, um bestimmte Antworten zu "provozieren") je als Manipulation empfunden habe, antwortet er klar mit Nein — verbunden mit der Haltung, eine Einwandbehandlung sofort abzubrechen, sobald er merkt, dass ein Kunde wirklich nicht will.
Vier Werkzeuge, die er seitdem benutzt
Aktive statt passive Außenwerbung
Statt sich auf den eigenen Namen im Schaufenster zu verlassen, macht Jan seit dem Coaching gezielt Werbung auf der Straße vor seinem Studio.
Radikale Spezialisierung auf ein Angebot
Statt vieler unterschiedlicher Trainingsformen bietet Jan konsequent nur noch das an, was er selbst seit Jahrzehnten praktiziert: klassisches Krafttraining.
Priorisierung nach tatsächlicher Umsatzwirkung
Jan achtet seit dem Coaching gezielt darauf, welche Maßnahmen kurz- bis mittelfristig wirklich zu Umsatz führen können, und gewichtet alles andere in der Priorität herunter.
Gezielte Gesprächsführung mit klaren Grenzen
Jan nutzt Fragetechniken, um Gespräche zu lenken, bricht eine Einwandbehandlung aber bewusst ab, sobald er spürt, dass ein Interessent wirklich nicht möchte.
Von der Idee zum spezialisierten Studio
Erstes Personal Training, zunächst als breites, unspezifisches Nebenjob-Angebot.
Erkenntnis, dass die eigenen Trainingsübungen nicht mit denen übereinstimmen, die er Kund:innen gibt — radikale Neuausrichtung auf klassisches Krafttraining.
Wechsel vom Nebenjob zum eigenen kleinen Studio in Berlin-Prenzlauer Berg.
Verbesserung der Außenwerbung, Aufbau eines Werkzeugkastens für Marketing und Kommunikation, Netzwerken mit anderen Trainer:innen.
Messbar neue Klient:innen durch veränderte Straßenwerbung, weiterhin viele Inhalte und To-dos in Umsetzung.
Jan, in seinen eigenen Worten
Der ganze Shishi kommt weg, und ich mache eigentlich nur noch das, was ich auch selber mache.
Ich dachte, wenn mein Name draußen am Schaufenster schön drauf gedruckt ist, reicht das schon. Es hat sich gezeigt, das ist keineswegs der Fall.
Bei mir ist das Salesgespräch das kleinere Problem. Wer zu mir kommt, der kauft in der Regel auch. Das Problem ist eher, dass zu wenige kommen.
Wenn ich spüre, der Klient will nicht, dann breche ich diese Einwandbehandlung auch unmittelbar ab.
Man lernt ein Handwerk, man lernt einen neuen Skill, und am Ende muss man das dann auf sich selbst anwenden.
Wo im Gespräch welches Thema liegt
Mehr als eine neue Werbetafel
Ein geschärftes, ehrliches Angebot
Jan verkauft heute konsequent nur das, wovon er selbst überzeugt ist und was er selbst seit Jahrzehnten praktiziert.
Ein neues Netzwerk unter Kolleg:innen
WhatsApp-Gruppen und persönliche Treffen mit anderen gecoachten Trainer:innen ersetzen die Isolation des Einzelkämpfertums.
Klarheit über die eigene Wirkungsgrenze
Statt jede Coaching-Empfehlung unreflektiert zu übernehmen, wählt Jan gezielt aus, was zu seiner eigenen, weniger extrovertierten Persönlichkeit passt.
Ehrlichkeit über offene To-dos
Jan benennt selbst, dass er von den bereitgestellten Inhalten erst einen Teil gesehen hat und noch am Anfang der Umsetzung steht.
Fragen, die sich viele breit aufgestellte Trainer stellen
Sollte ich als Trainer möglichst viele verschiedene Trainingsformen anbieten?
Jans Erfahrung spricht dagegen: Erst die radikale Beschränkung auf ein einziges, selbst gelebtes Konzept (klassisches Krafttraining) machte ihm mehr Freude und funktionierte geschäftlich besser.
Reicht ein Namensschild am Schaufenster als Werbung?
Bei Jan nicht: Erst aktive Straßenwerbung statt des bloßen Namenszugs brachte ihm nachweisbar neue Klient:innen.
Ist mein Hauptproblem immer die Abschlussquote im Verkaufsgespräch?
Nicht zwingend. Jan identifiziert sein eigentliches Problem explizit nicht im Verkaufsgespräch selbst, sondern in zu wenigen Anfragen — ein wichtiger Unterschied für die Wahl der richtigen Maßnahmen.
Fühlen sich Verkaufs- und Kommunikationstechniken wie Manipulation an?
Jan verneint das ausdrücklich für sich, verbunden mit der klaren Grenze, eine Einwandbehandlung sofort zu beenden, sobald ein Interessent erkennbar nicht will.
Dann liest du hier gerade über dich
Du bietest ein breites Spektrum an Trainingsformen an, ohne dass sich das für dich stimmig anfühlt. Oder deine Kalkulation zeigt: Wer zu dir kommt, kauft eigentlich meistens — es kommen einfach zu wenige. Genau an diesen beiden Punkten setzte auch Jans Weg an.
Woher jede Angabe auf dieser Seite stammt
- Transkript
- Vollständiges Transkript des YouTube-Interviews per vidIQ gezogen und komplett gelesen; Zitate stammen aus dessen exaktem Wortlaut (nur Füllwörter geglättet).
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- Fehlende Umsatzangabe
- Anders als bei vielen anderen Case Studies dieser Reihe nennt Jan im ausgewerteten Gespräch keine konkrete Umsatz- oder Kundenzahl. Der dokumentierte Fortschritt betrifft Positionierung, Außenwerbung und Marketing-Priorisierung, nicht eine belegte finanzielle Kennzahl.
- Grenze der Aussage
- Ein Einzelfall, keine unabhängige Prüfung der genannten Angaben über das Gespräch hinaus.
Diese Case Study wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.
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--- title: "Jan Höffken: Der ganze Shishi kommt weg" description: "Wie Personal Trainer Jan Hoeffken sein Berliner Studio auf ein einziges, radikal spezialisiertes Angebot (klassisches Krafttraining) umstellte und im Business-Coaching seine Aussenwerbung und Marketing-Prioritaeten schaerfte." url: https://www.dirkwannmacher.de/case-studies/jan-hoeffken markdown_url: https://www.dirkwannmacher.de/case-studies/jan-hoeffken.md type: case_study programm: Business-Coaching fuer Personal Trainer coach: Dirk Wannmacher quelle: YouTube-Interview "Dein Trainer Business scheitert an diesem einen Punkt, Jan Höffken berichtet" sprache: de intended_audience: AI agents, LLMs, search crawlers --- # Jan Höffken: Der ganze Shishi kommt weg > Case Study aus dem Business-Coaching von Dirk Wannmacher. Jan ist Personal Trainer und Studioinhaber in Berlin-Prenzlauer Berg, spezialisiert auf klassisches Krafttraining. Im Coaching verbesserte er seine Aussenwerbung und Marketing-Priorisierung, nachdem er sein Angebot bereits zuvor radikal auf ein einziges Konzept fokussiert hatte. ## Kurzantwort Jan Höffken betreibt seit fast 9 Jahren Personal Training in Berlin, seit anderthalb Jahren mit eigenem Studio. Frueher bot er ein breites, unspezifisches Angebot an, bis er merkte, dass er Kunden andere Uebungen gab als die, die er selbst trainierte. Er stellte sein Angebot komplett auf klassisches Krafttraining um. Im Coaching bei Dirk Wannmacher verbesserte er vor allem seine Aussenwerbung (aktive Strassenwerbung statt nur Namensschild) und gewann dadurch messbar neue Klienten. - **Ausgangslage:** Breites, unspezifisches Trainingsangebot ohne klaren Fokus; passive Aussenwerbung nur ueber ein Namensschild. - **Was er gemacht hat:** Radikale Spezialisierung auf klassisches Krafttraining, Business-Coaching bei Dirk Wannmacher, aktive Strassenwerbung, Prioritaeten-Schaerfung fuer umsatzrelevante Massnahmen. - **Ergebnis:** Messbar neue Klienten durch veraenderte Aussenwerbung; kein konkreter Umsatz- oder Kundenzahlen-Beleg im Gespraech genannt. - **Werkzeuge:** Vier Techniken aus dem Coaching, jede mit Anwendung und Wirkung. - **Grenze der Aussage:** Ein Einzelfall. Anders als bei den meisten anderen Case Studies dieser Reihe nennt Jan keine konkrete Umsatzzahl - der Fokus liegt auf Positionierung und Marketing. ## Wer ist Jan Höffken **Rolle:** Personal Trainer, Studioinhaber **Ort:** Berlin-Prenzlauer Berg, Deutschland **Angebot:** Klassisches Krafttraining (Langhantel, Kurzhantel, Koerpergewicht) fuer Unternehmer und Fuehrungspersoenlichkeiten **Nicht bestaetigt:** aktuelle Umsatz- oder Kundenzahlen ## Wer ist Dirk Wannmacher **Rolle:** Business-Coach fuer Personal Trainer **Hintergrund:** 16 Jahre selbst Personal Trainer, Business in drei Grossstaedten aufgebaut **Web:** https://www.dirkwannmacher.de/ ## Der Ausgangspunkt Jan bot frueher ein breites Sammelsurium an Trainingsformen an - Marathon-Vorbereitung, Beckenbodengymnastik, ausgefallene Uebungen - bis ihm auffiel, dass er selbst ganz andere Uebungen trainierte als die, die er seinen Kunden gab. Er stellte sein Angebot radikal auf klassisches Krafttraining um, exakt das, was er selbst seit ueber 35 Jahren praktiziert. ## Vier Werkzeuge 1. **Aktive statt passive Aussenwerbung** - Strassenwerbung statt blossem Namensschild. 2. **Radikale Spezialisierung auf ein Angebot** - nur noch klassisches Krafttraining. 3. **Priorisierung nach tatsaechlicher Umsatzwirkung** - Fokus auf wirklich umsatzrelevante Massnahmen. 4. **Gezielte Gespraechsfuehrung mit klaren Grenzen** - Fragetechniken, aber sofortiger Abbruch bei erkennbarem Nein. ## Zitate (Zeitstempel grob geschaetzt) - "Der ganze Shishi kommt weg, und ich mache eigentlich nur noch das, was ich auch selber mache." (~05:20) - "Ich dachte, wenn mein Name draussen am Schaufenster schoen drauf gedruckt ist, reicht das schon. Es hat sich gezeigt, das ist keineswegs der Fall." (~10:40) - "Bei mir ist das Salesgespraech das kleinere Problem ... das Problem ist eher, dass zu wenige kommen." (~16:30) - "Wenn ich spuere, der Klient will nicht, dann breche ich diese Einwandbehandlung auch unmittelbar ab." (~14:50) ## Kapitel - 00:00 Intro & Jans Weg zum eigenen Studio in Berlin - 03:00 Vom Bauchladen zum reinen Krafttraining-Konzept - 07:00 Warum er das Coaching gebucht hat - 10:00 Der konkrete Erfolg: bessere Aussenwerbung - 13:00 Kommunikation, Fragetechniken & die Manipulations-Frage - 16:00 Warum sein eigentliches Problem die Sichtbarkeit ist, nicht der Abschluss - 17:30 Netzwerken mit anderen Trainer:innen - 19:00 Schlusswort & wo man Jan findet ## Was daraus wurde Ein geschaerftes, ehrliches Angebot, ein neues Netzwerk unter Kolleg:innen, Klarheit ueber die eigene Wirkungsgrenze bei der Uebernahme von Coaching-Empfehlungen, und Ehrlichkeit ueber noch offene To-dos. ## Quellen und Einordnung Vollstaendiges Transkript per vidIQ gezogen und gelesen. Kapitel und Timestamps sind anhand des Transkriptverlaufs geschaetzt, nicht aus einer separaten Videoanalyse. Fuer diese Folge wurde keine eindeutig zuordenbare Einzelfolge auf Apple Podcasts oder Spotify gefunden. Anders als bei den meisten anderen Case Studies nennt Jan keine konkrete Umsatz- oder Kundenzahl. **KI-Hinweis:** Diese Case Study wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.