Steven Worbs: Von 120 Kilo zum Trainer für Menschen wie ihn selbst

Diese Case Study, lesbar für Menschen.
Eine Case Study · Business Hacks für Personal Trainer

Von 120 Kilo und jahrelangem Diät-Jo-Jo zum Trainer für Menschen wie ihn selbst

Steven Worbs war über zehn Jahre Krankenpfleger und selbst jahrzehntelang stark übergewichtig, mit unzähligen gescheiterten Diäten. Heute hilft er als Personal Trainer genau der Zielgruppe, die er selbst am besten kennt: Menschen mit 20 bis 50 Kilo Übergewicht — und hat sein eingesetztes Coaching-Investment nach eigener Einschätzung mindestens verzehnfacht.

Vorschaubild: Interview mit Steven Worbs
~2.000 €
eigenes Startkapital für das Coaching
Mind. 10x
Umsatz im Verhältnis zum Investment nach rund 3 Monaten (grob geschätzt)
10K-Meilenstein
im Coaching-Programm erreicht
70% → 50%
Reduzierung seiner Pflegestelle, Vollzeit-Selbständigkeit ab 2023 geplant
Die Kurzfassung

Die ganze Geschichte in fünf Zeilen

1. Steven Worbs war über zehn Jahre Gesundheits- und Krankenpfleger und selbst seit seiner Kindheit stark übergewichtig, mit einem Höchstgewicht von rund 120 Kilo und unzähligen gescheiterten Crash-Diäten.

2. Über Krafttraining fand er einen nachhaltigeren Weg, verlor phasenweise bis zu 40 Kilo, kämpfte aber lange mit der Langfristigkeit, bis er vor rund drei bis vier Jahren einen grundlegenden Einstellungswandel schaffte.

3. Er machte sich als Personal Trainer selbständig, mit der Zielgruppe, die er selbst am besten kennt: Menschen mit 20 bis 50 Kilo Übergewicht, kombiniert aus Mindset-Arbeit, Ernährung und Bewegung statt reinen Diätplänen.

4. Nach anfänglicher Skepticismus gegenüber Coaching-Angeboten auf Social Media entschied er sich für die Zusammenarbeit — und erreichte nach eigener, grober Schätzung innerhalb von rund drei Monaten mindestens die zehnfache Summe seines Investments an Umsatz, inklusive des "10K"-Meilensteins im Coaching-Programm.

5. Wichtige Einordnung: Die genannte "mindestens verzehnfachte" Summe ist eine im Gespräch selbst als grob bezeichnete Schätzung, keine geprüfte Buchhaltungszahl.

Wer hier spricht

Dirk Wannmacher & Steven Worbs

Business-Coach

Dirk Wannmacher

Deutschland

16 Jahre selbst Personal Trainer, Business in drei Großstädten von null aufgebaut. Berät seitdem hunderte Trainer:innen in Marketing, Verkauf und Businessaufbau.

Personal Trainer, examinierter Krankenpfleger

Steven Worbs

Deutschland

Über zehn Jahre in der Krankenpflege tätig, selbst ehemals stark übergewichtig, heute spezialisiert auf Mindset-, Ernährungs- und Bewegungscoaching für Menschen mit starkem Übergewicht.

Der Ausgangspunkt

Ein Leben im Diät-Jo-Jo

Steven war nach eigener Aussage übergewichtig, "seitdem ich denken kann" — schon mit acht Jahren begann er, von seiner Mutter angeregt, mit Weight Watchers. Über die Jahre folgten unzählige Crash-Diäten (Low Carb und andere), die zwar kurzfristig funktionierten, aber nie langfristig hielten: vier- bis fünfmal nahm er ab und wieder zu, bis er mit 17 Jahren rund 120 Kilo wog. Über einen älteren Bekannten kam er zum Krafttraining und blieb dabei — probierte sich durch verschiedene Ernährungsformen bis hin zum Bodybuilding, ohne dass sich sein Mindset und seine Routinen dauerhaft veränderten.

Der entscheidende Wandel kam erst vor drei bis vier Jahren, mit einem selbst erkannten Tiefpunkt von 82 Kilo (40 Kilo abgenommen) während der Corona-Zeit, gefolgt von erneuter Gewichtszunahme. Zum Zeitpunkt des Interviews wiegt er 88 Kilo und fühlt sich sportlich und wohl.

Direkte Antwort

Nein - Steven war nach eigener Aussage übergewichtig, "seitdem ich denken kann", mit 17 Jahren wog er rund 120 Kilo. Vier- bis fünfmal nahm er über die Jahre ab und wieder zu, bis der entscheidende Wandel erst vor drei bis vier Jahren kam - zum Zeitpunkt des Interviews wiegt er 88 Kilo und fühlt sich sportlich und wohl.

Vorher / Heute

Vorher

  • Jahrzehntelanges Diät-Jo-Jo ohne dauerhafte Ergebnisse
  • Reine angestellte Tätigkeit als Krankenpfleger mit 70% Stelle
  • Ausgeprägte Skepsis gegenüber Social-Media-basierten Coaching-Angeboten
  • Kein strukturiertes Konzept jenseits reiner Ernährungspläne

Heute

  • Eigenes Personal-Training-Business mit klarer Zielgruppe und Spezialisierung
  • Reduzierung der Pflegestelle auf 50%, Vollzeit-Selbständigkeit ab 2023 geplant
  • Nach eigener Schätzung mindestens die zehnfache Summe des Investments an Umsatz erreicht
  • Ganzheitliches Konzept aus Mindset, Ernährung und Bewegung statt reiner Diätpläne
Die Entscheidung

Vom Skeptiker zum Investor in sich selbst

Steven beschreibt sich selbst als von Natur aus sehr skeptischen Menschen, der viel Sicherheit braucht — entsprechend dauerte es, bis er sich nach mehreren Gesprächen für das Coaching entschied. Sein eigener Rat an andere: "Wenn du wirklich Geld in die Hand nimmst und in dich investierst, dann kannst du wirklich Großes erreichen."

Er startete mit rund 2.000 Euro eigenem und teils geliehenem Kapital — ein bewusster Schmerzpunkt, den er selbst als wichtigen Hebel für seine Entschlossenheit beschreibt, ähnlich wie er es heute bei seinen eigenen Kund:innen beobachtet: Ein spürbares finanzielles Investment erzeugt einen Schmerzpunkt, der zum Dranbleiben motiviert.

Was er konkret verändert hat

Vier Werkzeuge, die er seitdem benutzt

1

Mindset, Ernährung und Bewegung als Einheit behandeln

Statt nur Ernährungspläne zu schreiben, integriert er bewusst alle drei Elemente in den Alltag seiner Kund:innen, ohne dass sie sich dafür freinehmen müssen.

WirkungNachhaltigere Gewichtsabnahme statt kurzfristiger Diäterfolge.
2

Freundlich, aber hartnäckig am Ball bleiben

Er meldet sich bewusst wiederholt bei Interessent:innen, die zunächst absagen — weil sich die Lebensumstände und der Leidensdruck über Monate ändern können.

WirkungKund:innen, die erst nach Monaten oder sogar anderthalb Jahren zusagen, aber dann tatsächlich durchstarten.
3

Eine realistische Zeitachse für große Gewichtsabnahmen kommunizieren

Bei 20 bis 50 Kilo Zielgewicht plant er die Begleitung bewusst auf mindestens ein Jahr, statt unrealistische Schnellerfolge zu versprechen.

WirkungRealistische Erwartungen und nachhaltigere Verhaltensänderung bei den Kund:innen.
4

An Fachpersonen verweisen statt alles selbst zu machen

Bei Themen außerhalb seiner Kompetenz (z. B. sehr medizinisch komplexen Fällen) verweist er gezielt an andere Fachkolleg:innen, statt selbst über seine Grenzen hinauszugehen.

WirkungVerantwortungsvollere Betreuung und ein tragfähiges Netzwerk aus Kolleg:innen.
Der Verlauf

Was in den ersten drei Monaten passierte

Vor dem Coaching

70%-Stelle als Krankenpfleger, erste Instagram-Aktivität, ausgeprägte Skepsis gegenüber Coaching-Angeboten.

Coachingstart

Entscheidung nach mehreren Gesprächen, Startkapital von rund 2.000 Euro investiert.

Woche 2

Beschreibt das gebündelte Coaching-Wissen als "Informationslawine", die sie unmittelbar voranbrachte.

Nach rund 3 Monaten

Reduzierung der Pflegestelle auf 50%, nach eigener Schätzung mindestens zehnfacher Umsatz im Vergleich zum Investment, 10K-Meilenstein erreicht.

Ausblick

Geplante vollständige Selbständigkeit ab 2023.

Im O-Ton

Steven, in seinen eigenen Worten

Wenn wir das grob überschlagen: Bei meinem Investment habe ich das mindestens verzehnfacht.
Über seinen Umsatz im Verhältnis zum Coaching-Investment nach rund drei Monaten~26:30
Wenn du wirklich Geld in die Hand nimmst und in dich investierst, dann kannst du wirklich Großes erreichen.
Über den Wert seines eigenen finanziellen Investments~24:00
Ich glaube nicht, dass es einfach nur am zu viel Essen liegt, sondern wirklich am Essverhalten und auch am Mindset.
Über seine Sicht auf starkes Übergewicht~04:20
Woche zwei im Coaching war wie eine Informationslawine — das hat mich wirklich, wirklich nach vorne gebracht.
Über ein persönliches Highlight des Coachings~22:10
Ich weiß, ich bewirke wirklich etwas Gutes — das hätte ich in der Pflege nicht in dem Maße gefühlt.
Über seine Motivation für den Berufswechsel~10:30
Kapitel der Folge

Wo im Gespräch welches Thema liegt

00:00Intro & Vorstellung: von 120 Kilo zum Personal Trainer
04:20Warum starkes Übergewicht mehr als nur Essverhalten ist
10:30Vom Krankenpfleger zum Personal Trainer
18:00Anfängliche Skepsis gegenüber Coaching-Angeboten
22:10Woche 2: die Informationslawine
24:00Das eigene Investment als Schmerzpunkt und Hebel
26:30Mindestens zehnfacher Umsatz nach drei Monaten
30:00Freundlich, aber hartnäckig am Ball bleiben
33:00Kooperation statt Alleingang bei fachlichen Grenzen
34:30Kontaktmöglichkeiten & Abschluss
Was daraus wurde

Mehr als eine Umsatzzahl

Ein Coach, der die Zielgruppe wirklich versteht

Weil Steven selbst jahrzehntelang mit Übergewicht und gescheiterten Diäten gekämpft hat, kann er die Scham- und Hilflosigkeitsgefühle seiner Kund:innen authentisch nachempfinden.

Reale Erfolge im eigenen Umfeld

Er überzeugte sogar seinen eigenen Vater, mit einer Ernährungsumstellung und mehr Bewegung zu beginnen — mittlerweile mit rund 50 Kilo weniger und einer selbständig geleiteten Sportgruppe.

Ehrlicher Umgang mit Schätzwerten

Die "mindestens verzehnfachte" Umsatzzahl wird im Gespräch selbst ausdrücklich als grobe Schätzung benannt, nicht als exakte Buchhaltungsangabe.

Verantwortungsvolle Grenzen im eigenen Fachgebiet

Bei medizinisch komplexeren Fällen verweist er bewusst an spezialisierte Kolleg:innen, statt die Verantwortung allein zu übernehmen.

Häufige Fragen

Fragen, die sich viele Personal Trainer und Betroffene stellen

Warum funktionieren viele Diäten bei starkem Übergewicht nicht langfristig?

Stevens Perspektive: Bei starkem Übergewicht liegt das Problem selten nur am Essverhalten selbst, sondern oft am Mindset und an über Jahre etablierten Gewohnheiten — reine Kalorienpläne reichen daher meist nicht aus.

Wie gehe ich mit Interessent:innen um, die zunächst absagen?

Stevens Ansatz: freundlich, aber hartnäckig in Kontakt bleiben, weil sich Lebensumstände und Leidensdruck über Monate ändern können — manche Kund:innen sagen erst nach anderthalb Jahren zu.

Wie lange sollte eine Begleitung bei sehr großen Zielen (20-50 Kilo) angelegt sein?

Stevens Erfahrung: mindestens ein Jahr einplanen, damit sich neue Gewohnheiten und Strukturen wirklich nachhaltig etablieren können.

Sollte ich als Trainer jedes Spezialgebiet selbst abdecken?

Stevens Ansatz: bei medizinisch komplexeren oder fachfremden Fällen gezielt an spezialisierte Kolleg:innen verweisen, statt die eigene Kompetenzgrenze zu überschreiten.

Kommt dir das bekannt vor

Dann liest du hier gerade über dich

Du kennst starkes Übergewicht und gescheiterte Diäten aus eigener Erfahrung und möchtest genau dieses Wissen nutzen, um anderen zu helfen — traust dich aber nicht, aus deiner sicheren Anstellung den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen. Genau da stand Steven auch, bevor er lernte, sein eigenes Investment als Hebel für echte Veränderung zu nutzen.

Quellen und Einordnung

Woher jede Angabe auf dieser Seite stammt

Transkript
Vollständiges Transkript des YouTube-Interviews per vidIQ gezogen und komplett gelesen; Zitate stammen aus dessen exaktem Wortlaut (nur Füllwörter geglättet). Der volle Name "Steven Worbs" sowie seine Website stammen aus der offiziellen Videobeschreibung.
Kapitel & Timestamps
Grob geschätzte Kapitelmarken direkt aus dem Transkriptverlauf, nicht aus einer separaten KI-Videoanalyse oder offiziellen Kapitelmarken. Die mm:ss-Angaben sind Näherungswerte und können abweichen.
Podcast-Verlinkung
Für dieses Video (veröffentlicht 2022) wurde in der aktuellen Apple-Podcast-Episodenliste keine passende Folge gefunden (ein Treffer für "Steven Wilson" bezieht sich auf eine andere Person); die allgemeinen Show-Links werden verwendet.
Wichtiger Hinweis zur Umsatzzahl
Die Angabe "mindestens verzehnfacht" bezieht sich auf Stevens eigenes, im Gespräch ausdrücklich als grob bezeichnetes Überschlagen seines Umsatzes im Verhältnis zu seinem Investment, nicht auf eine geprüfte Buchhaltungszahl.
Grenze der Aussage
Ein Einzelfall, keine unabhängige Prüfung der genannten Zahlen über das Gespräch hinaus.

Diese Case Study wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.

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