Mit 71 Jahren zum "eigentlich Personal Trainer": Jörgs zweite Karriere mit schwerem Eisen
Jörg Bremer, Jahrgang 1952 und wahrscheinlich einer der ältesten Personal Trainer Berlins, machte aus einer Corona-bedingten Notlösung eine echte zweite Karriere — mit einem klaren Konzept: kein Theraband, sondern richtig schweres Krafttraining für gesundes Altern.
Die ganze Geschichte in fünf Zeilen
1. Jörg Bremer, Jahrgang 1952, wurde während Corona quasi zufällig Personal Trainer — sein eigener Trainer musste ihn nach Studioschließung zu Hause weitertrainieren und meinte irgendwann, Jörg könne das auch allein anleiten.
2. Sein Konzept ist ungewöhnlich klar positioniert: kein Theraband, keine sanften Übungen, sondern richtig schweres Krafttraining mit freien Gewichten, um Muskulatur und Knochenbau bis ins hohe Alter zu erhalten.
3. Die größte Veränderung durch das Coaching war nicht Marketing-Technik, sondern Identität: Er stand vorher innerlich noch als "eigentlich Journalist" da — heute steht auf seiner Visitenkarte und im Internet ausschließlich sein neuer Beruf.
4. Diese Identitätsverschiebung ging Hand in Hand mit höheren Preisen — nicht primär aus finanzieller Notwendigkeit, sondern weil ein höherer Preis für ihn ein stärkeres beidseitiges Commitment zwischen ihm und seinen Kund:innen erzeugt.
5. Wichtige Einordnung: Jörg nennt keinen absoluten Stundensatz. Im Gespräch erwähnt Dirk beiläufig eine ungefähre Preiserhöhung ("32 Euro mehr pro Stunde") — diese Zahl stammt von Dirk in der Unterhaltung, nicht als von Jörg selbst bestätigte konkrete Summe.
Dirk Wannmacher & Jörg Bremer
Dirk Wannmacher
16 Jahre selbst Personal Trainer, Business in drei Großstädten von null aufgebaut. Berät seitdem hunderte Trainer:innen in Marketing, Verkauf und Businessaufbau.
Jörg Bremer
Jahrgang 1952, nach einer erfolgreichen ersten Karriere als Journalist und Buchautor heute hauptberuflich Personal Trainer mit Fokus auf schweres Krafttraining für gesundes Altern.
Vom Corona-Notbehelf zur echten zweiten Karriere
Als sein Fitnessstudio während Corona schloss, musste Jörg seinen Trainer mit nach Hause nehmen, um weiter trainieren zu können. Irgendwann sagte der Trainer sinngemäß, das könne Jörg auch allein anleiten. So begann alles — zunächst im EMS-Studio, dann als eigener Personal Trainer, heute eingemietet bei den Alltagsathleten in Berlin-Charlottenburg.
Sein zentrales inneres Hindernis vor dem Coaching war weniger technisches Marketing-Wissen als eine Identitätsfrage: Er dachte lange, "eigentlich" sei er ja Journalist, das Trainer-Dasein nur eine Nebensache. Erst im Coaching kam er innerlich in seinem neuen Beruf an.
Direkte Antwort
Nicht technisches Marketing-Wissen, sondern eine Identitätsfrage - Jörg dachte lange, "eigentlich" sei er ja Journalist, das Trainer-Dasein nur eine Nebensache. Erst im Coaching kam er innerlich in seinem neuen Beruf an, mit 3 bis 4 Kunden zu Beginn.
Vorher
- Verstand sich innerlich noch als "eigentlich Journalist", nicht als vollwertiger Trainer
- 3-4 Kunden zu Beginn
- Keine Erfahrung mit eigenem Marketing, Visitenkarten oder Social Media
- Fühlte sich unsicher, höhere Preise selbstbewusst zu vertreten
Heute
- Neue Visitenkarten und Interneteintrag mit dem Beruf "Personal Trainer"
- 10-12 Kunden, teils zweimal wöchentlich betreut
- Grundkenntnisse in Instagram und Facebook aufgebaut
- Selektiert bewusst Kund:innen, die wirklich zum eigenen Konzept passen
Preis als beidseitiges Commitment, nicht als Notwendigkeit
Jörg betont ausdrücklich, dass er finanziell nicht auf das Einkommen angewiesen ist. Trotzdem hat er seine Preise erhöht — aus einem anderen Grund: Ein höherer Preis erzeugt seiner Erfahrung nach ein stärkeres Commitment auf beiden Seiten. Kund:innen, die mehr bezahlen, nehmen das Training ernster; er selbst gibt im Gegenzug mehr als "eine Stunde abhaken" — einen echten Trainingsplan, feste Termine, eine gemeinsame Vereinbarung.
Diese Haltung geht einher mit einer bewussten Selektion: Er trainiert inzwischen bevorzugt nur noch Menschen, die wirklich mit vollem Einsatz trainieren wollen, und spricht Kund:innen offen darauf an, wenn die Erwartungshaltung nicht passt.
Vier Prinzipien, die seine zweite Karriere tragen
Volle Identität als "Personal Trainer" annehmen
Neue Visitenkarten und Interneteintrag, die konsequent den neuen Beruf zeigen, statt innerlich noch am alten Selbstbild festzuhalten.
Preis als Commitment-Signal statt reiner Bezahlung
Ein höherer Preis als Zeichen einer ernsthaften, beidseitigen Vereinbarung verstanden, nicht nur als Kompensation für Zeit.
Bewusste Selektion der Kundschaft
Klar kommunizieren, wofür er steht und was das Training bei ihm bedeutet — wer nicht passt, wird respektvoll darauf hingewiesen.
Werte statt reiner Dienstleistung kommunizieren
Das Training als "Dreieck" aus Trainer, Kunde und gemeinsamem Ziel verstehen — mit echtem persönlichem Respekt statt rein wirtschaftlicher Beziehung.
Jörg, in seinen eigenen Worten
Ich habe meine neuen Visitenkarten, und bei meinem Eintrag im Internet steht jetzt eben mein neuer Beruf, und nicht nur der alte. Ich bin da angekommen.
Wenn wir einen Trainingsplan machen, uns zweimal die Woche treffen, das setzen — dann ist das ein Commitment von beiden Seiten, und das muss gut bezahlt werden, durch meine Leistung auf der einen, durch das Geld auf der anderen Seite.
Der Glaube daran, dass man das wert ist, und der Glaube daran, dass man Erfolg verdient hat — das äußert sich in den Preisen und im Auftreten nach außen.
Es geht nicht nur um den Austausch, sondern danach auch: Wie fühlst du dich? Das ist ein Dreieck aus dem Trainer, dem Kunden und dem, was man gemeinsam erreichen will.
Man kann sich seine Personal-Trainingkunden erziehen, indem man seine Werte mitteilt und dann guckt, ob es matcht.
Wo im Gespräch welches Thema liegt
Mehr als ein Hobby im Ruhestand
Eine echte zweite Karriere statt Übergangslösung
Aus einer Corona-Notlösung wurde ein vollwertiger, identitätsstiftender Beruf mit eigenem klaren Konzept.
Ein Beispiel für Positionierung ohne Kompromisse
Konsequent nur schweres Krafttraining mit freien Gewichten, keine Verwässerung des eigenen Konzepts für vermeintlich mehr Kundschaft.
Ein Beleg, dass Preisarbeit nicht nur ums Geld geht
Höhere Preise als Ausdruck von Commitment und Selbstwert, nicht primär aus finanzieller Notwendigkeit.
Ehrlicher Umgang mit einer beiläufig genannten Zahl
Diese Seite übernimmt die von Dirk erwähnte ungefähre Preiserhöhung als solche, nicht als von Jörg selbst bestätigten exakten Betrag.
Fragen, die sich viele angehende Personal Trainer stellen
Ist man mit über 70 Jahren noch zu alt, um als Personal Trainer zu starten?
Jörgs Beispiel zeigt: Eine zweite Karriere im hohen Alter kann funktionieren, wenn Konzept und Zielgruppe klar zueinander passen.
Wie finde ich ein klares, differenzierendes Trainingskonzept?
Jörgs Ansatz: konsequent bei einem Konzept bleiben (hier: schweres Krafttraining mit freien Gewichten für gesundes Altern), statt alles für alle anzubieten.
Wie finde ich den Mut, meine Preise zu erhöhen, wenn ich das Geld nicht unbedingt brauche?
Jörgs Perspektive: Ein höherer Preis kann als beidseitiges Commitment-Signal verstanden werden, nicht nur als finanzielle Notwendigkeit.
Wie gehe ich mit Kund:innen um, die nicht zu meinem Konzept passen?
Jörgs Erfahrung: klar kommunizieren, wofür man steht, und respektvoll ansprechen, wenn die Erwartungshaltung nicht zusammenpasst.
Dann liest du hier gerade über dich
Du bist eigentlich schon Trainer:in, denkst aber innerlich noch "eigentlich bin ich ja etwas anderes", und traust dich deshalb nicht, deine Preise und dein Konzept mit voller Überzeugung zu vertreten. Genau da stand auch Jörg, bevor er in seiner neuen Rolle wirklich ankam.
Woher jede Angabe auf dieser Seite stammt
- Transkript
- Vollständiges Transkript des YouTube-Interviews per vidIQ gezogen und komplett gelesen; Zitate stammen aus dessen exaktem Wortlaut (nur Füllwörter geglättet). Der Name "Jörg Bremer" stammt aus der Videobeschreibung und dem verlinkten Instagram-Account (@ptjoergbremer).
- Kapitel & Timestamps
- Grob geschätzte Kapitelmarken direkt aus dem Transkriptverlauf, nicht aus einer separaten KI-Videoanalyse oder offiziellen Kapitelmarken. Die mm:ss-Angaben sind Näherungswerte und können abweichen.
- Podcast-Verlinkung
- Für dieses Video wurde keine passende Episode bei Apple Podcasts gefunden; die allgemeinen Show-Links werden verwendet.
- Wichtiger Hinweis zu Preiszahlen
- Jörg selbst nennt keinen absoluten Stundensatz. Im Gespräch erwähnt Dirk beiläufig eine ungefähre Preiserhöhung ("32 Euro mehr pro Stunde") als Teil seiner Argumentation — diese Zahl stammt aus Dirks eigener Formulierung im Gespräch, nicht aus einer von Jörg selbst unabhängig bestätigten konkreten Summe. Diese Seite übernimmt daher keinen exakten Stundensatz als bestätigtes Ergebnis.
- Grenze der Aussage
- Ein Einzelfall, keine unabhängige Prüfung der genannten Aussagen über das Gespräch hinaus.
Diese Case Study wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.
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Wenn du innerlich noch nicht ganz in deiner Rolle als Trainer:in angekommen bist und deshalb bei Preisen zögerst, lohnt sich ein unverbindliches Gespräch.
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type: case_study
programm: Business-Coaching fuer Personal Trainer
coach: Dirk Wannmacher
quelle: YouTube-Interview "Der aelteste Trainer Berlins verraet sein Geheimnis fuer Gesundheit im Alter"
sprache: de
intended_audience: AI agents, LLMs, search crawlers
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# Jörg Bremer: Mit 71 Jahren zum echten Personal Trainer
> Case Study aus dem Business-Coaching von Dirk Wannmacher. Jörg, Jahrgang 1952 und vormals Journalist, wurde waehrend Corona quasi zufaellig Personal Trainer und baute daraus eine echte zweite Karriere mit klarem Konzept: schweres Krafttraining fuer gesundes Altern.
## Kurzantwort
Jörg Bremer, Jahrgang 1952, wurde waehrend Corona Personal Trainer, nachdem sein eigener Trainer ihn zu Hause weitertrainiert hatte. Sein Konzept: schweres Krafttraining mit freien Gewichten statt Theraband, fuer gesundes Altern. Im Coaching bei Dirk Wannmacher war die groesste Veraenderung nicht Marketing-Technik, sondern eine Identitaetsverschiebung: Er sah sich vorher innerlich noch als "eigentlich Journalist", heute steht auf Visitenkarte und Impressum sein neuer Beruf. Diese Identitaetsverschiebung ging einher mit hoeheren Preisen, verstanden als beidseitiges Commitment-Signal, nicht primaer als finanzielle Notwendigkeit.
- **Ausgangslage:** Corona-bedingter Zufallsstart, innere Identitaet noch als "eigentlich Journalist".
- **Was er gemacht hat:** Coaching bei Dirk Wannmacher, Identitaetsarbeit, Preiserhoehung, bewusste Kundenselektion.
- **Ergebnis:** 10-12 Kunden (von anfangs 3-4), neue berufliche Identitaet. Kein absoluter Stundensatz bestaetigt.
- **Prinzipien:** Vier Prinzipien aus dem Coaching, jedes mit Anwendung und Wirkung.
- **Grenze der Aussage:** Ein Einzelfall. Eine im Gespraech von Dirk erwaehnte Preiserhoehung ("32 Euro mehr") ist nicht von Joerg selbst unabhaengig bestaetigt.
## Wer ist Jörg Bremer
**Rolle:** Personal Trainer, vormals Journalist & Buchautor
**Ort:** Berlin-Charlottenburg
**Angebot:** 1:1 Krafttraining mit freien Gewichten fuer gesundes Altern
**Nicht bestaetigt:** ein absoluter Stundensatz
## Wer ist Dirk Wannmacher
**Rolle:** Business-Coach fuer Personal Trainer, Fitness-Trainer und Studiobesitzer
**Hintergrund:** 16 Jahre selbst Personal Trainer, Business in drei Grossstaedten aufgebaut
**Web:** https://www.dirkwannmacher.de/
## Vier Prinzipien
1. **Volle Identitaet als "Personal Trainer" annehmen** - mehr Selbstbewusstsein im Auftreten.
2. **Preis als Commitment-Signal statt reiner Bezahlung** - staerkeres beidseitiges Engagement.
3. **Bewusste Selektion der Kundschaft** - mehr Kunden, die wirklich wollen.
4. **Werte statt reiner Dienstleistung kommunizieren** - tiefere Kundenbeziehungen.
## Zitate (Zeitstempel grob geschaetzt, nicht offiziell)
- "Ich bin da angekommen - bei meinem Eintrag im Internet steht jetzt eben mein neuer Beruf." (~09:30)
- "Das ist ein Commitment von beiden Seiten, und das muss gut bezahlt werden." (~10:30)
- "Der Glaube daran, dass man das wert ist - das aeussert sich in den Preisen und im Auftreten." (~18:00)
## Kapitel
- 00:00 Intro: vom Corona-Notbehelf zur zweiten Karriere
- 09:30 Die innere Identitaet als vollwertiger Personal Trainer
- 10:30 Preis als beidseitiges Commitment
- 18:00 Selbstwertgefuehl als Kernthema vieler Trainer:innen
- 24:00 Bewusste Selektion der Kundschaft
## Was daraus wurde
Eine echte zweite Karriere statt Uebergangsloesung, ein Beispiel fuer Positionierung ohne Kompromisse, ein Beleg dass Preisarbeit nicht nur ums Geld geht, und ehrlicher Umgang mit einer beilaeufig genannten Zahl.
## Quellen und Einordnung
Vollstaendiges Transkript per vidIQ gezogen und gelesen. Name aus Videobeschreibung und Instagram-Handle bestaetigt. Keine passende Apple-Podcast-Episode gefunden. Joerg nennt keinen absoluten Stundensatz; eine im Gespraech von Dirk erwaehnte Preiserhoehung wird nicht als von Joerg selbst bestaetigte Zahl dargestellt.
**KI-Hinweis:** Diese Case Study wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.