Spezialisierte Trainer verdienen weniger? Saras Weg zu 10.000 Euro im Monat
Sara Sophie Kirschstein spezialisierte sich auf neurozentriertes Training — eine Nische, die schwer zu vermarkten schien. Aus einer Festanstellung mit ein bis zwei Nebenkunden wurde eine volle Selbständigkeit, ein Umzug quer durchs Land und ein Monat mit 10.000 Euro Umsatz.
Die ganze Geschichte in fünf Zeilen
1. Sara Sophie Kirschstein spezialisierte sich auf neurozentriertes Training (Neuroathletik), hatte aber als Angestellte in Kurzarbeit nur ein bis zwei Nebenkunden, ohne klares Konzept.
2. Dirk sprach sie über eine Nachricht an, die sie zunächst beiseiteschob — erst nach einem Nachfassen und einem Telefonat entschied sie sich für die Zusammenarbeit.
3. Als aus der Kurzarbeit wieder 40 Wochenstunden werden sollten, kündigte sie kurzfristig, weil sie bereits zu viele Kunden hatte, um beides zu vereinbaren — und meisterte parallel einen Umzug von Düsseldorf zurück nach Braunschweig, ohne dabei ihre Kundenbasis zu verlieren.
4. Zentrale Lektion: nicht die Fachmethode "Neuroathletik" verkaufen, sondern das konkrete Ziel des Kunden ansprechen — und sich selbst als Verkäuferin verstehen, nicht nur als Trainerin.
5. Wichtige Einordnung: Die genannten 10.000 € Monatsumsatz wurden einmalig erreicht, früher als ursprünglich für September anvisiert. Sara selbst sagt ausdrücklich, dass dies nicht jeden Monat ihr Ziel ist — die Bedeutung lag vor allem im mentalen Beweis, dass diese Summe grundsätzlich erreichbar ist.
Dirk Wannmacher & Sara Sophie Kirschstein
Dirk Wannmacher
16 Jahre selbst Personal Trainer, Business in drei Großstädten von null aufgebaut. Berät seitdem hunderte Trainer:innen in Marketing, Verkauf und Businessaufbau.
Sara Sophie Kirschstein
Betreibt Neurofunctional Training, ein Personal-Training-Konzept, das gezielt das Nervensystem mit einbezieht statt reiner Standard-Trainingsprogramme.
Angestellt in Kurzarbeit, ein Nebenverdienst ohne Konzept
Sara arbeitete zur Zeit des Coachingstarts in einer Reha-Einrichtung, in Kurzarbeit mit 20 Wochenstunden. Nebenbei trainierte sie ein bis zwei private Kund:innen — "wie man halt so anfängt", ohne festes Konzept. Das brachte etwas Geld, aber keinesfalls genug zum Leben.
Dirks Erstkontakt nahm sie zunächst nicht ernst ("schon wieder so eine Nachricht") und schob sie beiseite. Erst nach einem Nachfassen und einem klärenden Telefonat entschied sie sich, sich auf die Zusammenarbeit einzulassen — auch weil ihr bewusst war, dass sie an einem Punkt stand, an dem sie sich Hilfe holen musste.
Direkte Antwort
Kaum - Sara trainierte zum Coachingstart nebenbei ein bis zwei private Kund:innen ohne festes Konzept, während sie in einer Reha-Einrichtung in Kurzarbeit mit 20 Wochenstunden angestellt war. Das brachte etwas Geld, aber keinesfalls genug zum Leben.
Vorher
- Festangestellt in Kurzarbeit, ein bis zwei Nebenkunden ohne Konzept
- Kommunizierte ihre Spezialisierung über die Fachmethode, nicht über das Kundenziel
- Verstand sich nicht als Verkäuferin, nur als Trainerin
- Unsicher, ob ihre Nische überhaupt vermarktbar ist
Heute
- Volle Selbständigkeit nach kurzfristiger Kündigung der Festanstellung
- Kommuniziert das Kundenziel statt der Fachmethode
- Versteht sich explizit auch als Verkäuferin, führt bewusst Verkaufsgespräche
- Hat einmalig 10.000 € Monatsumsatz erreicht und weiß, dass es wiederholbar ist
Das Ziel des Kunden verkaufen, nicht die Fachmethode
Ein zentraler Wendepunkt im Marketing: Statt "Neuroathletik" oder "neurozentriertes Training" zu erklären, kommuniziert Sara heute das eigentliche Ziel der Kund:innen — wieder mit den Kindern spielen können, wieder fit sein. Die Fachmethode ist für sie selbst ein Gewinn an Freude und Vielseitigkeit im Training, aber für den Kunden zählt in erster Linie das erreichte Ergebnis, nicht der Name der Methode.
Parallel dazu veränderte sich ihre Preisgestaltung: Ein höherer Preis verpflichtet die Kund:innen stärker, tatsächlich dranzubleiben (Training ernst nehmen, Hausaufgaben umsetzen), und erlaubt ihr selbst, sich auf weniger Kund:innen mit mehr Qualität zu konzentrieren, statt zwischen Terminen hin- und herzuspringen, nur um wirtschaftlich über die Runden zu kommen.
Vier Werkzeuge, die sie seitdem benutzt
Das Kundenziel statt der Fachmethode kommunizieren
Statt "Neuroathletik" zu erklären, das konkrete, emotionale Ziel der Kund:innen ansprechen (z.B. wieder mit den Kindern spielen können).
Sich selbst als Verkäuferin verstehen
Akzeptiert, dass aktive Kundenansprache und Verkaufsgespräche Teil ihrer Arbeit als Trainerin sind, nicht ein fremdes, unangenehmes Zusatzfeld.
Geduldiges, konsequentes Anschreiben ("stumpfes Abarbeiten")
Aktiv Kund:innen anschreiben und dranbleiben, auch wenn sich Ergebnisse nicht sofort einstellen.
Höherer Preis als Engagement-Hebel
Einen Preis verlangen, der beim Kunden ein echtes Commitment auslöst, statt Preise niedrig zu halten, um mehr Kund:innen zu gewinnen.
Sara, in ihren eigenen Worten
Es geht im Endeffekt nur darum, ein gewisses Ziel zu erreichen und den Kunden glücklich nach Hause zu schicken — nicht so sehr um das Spezialgebiet.
Ich habe gelernt, dass ich selbst aktiv werden darf, um Kunden anzuschreiben — das ist auch einfach Fleiß, ich nenne es mal stumpfes Abarbeiten am Anfang.
Ich war der festen Meinung, dass die Zeit einfach nicht mehr reicht und das überhaupt nicht mehr klappt — und dann hat es doch geklappt, weil man drangeblieben ist.
Allein zu wissen, ich kann 10.000 Euro im Monat verdienen, hat schon unglaublich viel gemacht mit dem Mindset. Es ist jetzt nicht immer das Ziel des Monats.
Ich weiß, dass ein gewisser Preis auch beim Kunden etwas auslöst, um ein Ziel zu erreichen und dranzubleiben.
Wo im Gespräch welches Thema liegt
Mehr als eine einzelne Rekordsumme
Der Beweis, dass eine Nische verkaufbar ist
Eine anfangs schwer zu kommunizierende Spezialisierung wurde durch zielorientierte Sprache erfolgreich vermarktbar.
Ortsunabhängigkeit bewiesen
Ein Umzug quer durchs Land führte nicht zum Kundenverlust, teils sogar zu einem Wechsel auf Online-Training.
Ein nachhaltiger Mindset-Beweis statt eines Dauerziels
Die einmalige 10.000-Euro-Marke diente vor allem als Beweis der eigenen Fähigkeit, nicht als neuer fixer Monatsanspruch.
Ehrlicher Umgang mit der Einmaligkeit des Ergebnisses
Diese Seite übernimmt Saras eigene Einordnung, dass 10.000 € nicht ihr reguläres monatliches Ergebnis ist.
Fragen, die sich viele angehende Personal Trainer stellen
Wie vermarkte ich eine sehr spezialisierte Trainingsmethode, die Kund:innen nicht kennen?
Saras Ansatz: Das konkrete Ziel der Kund:innen kommunizieren, nicht die Fachmethode selbst erklären.
Verliere ich meine Kundschaft, wenn ich in eine andere Stadt umziehe?
Saras Erfahrung: Mit vorausschauender Akquise und der Bereitschaft, Kunden online weiterzubetreuen, muss ein Umzug kein Kundenverlust bedeuten.
Wie finde ich den Mut, mich auch als Verkäuferin/Verkäufer zu verstehen?
Saras Learning: Verkaufsgespräche als selbstverständlichen Teil der Trainertätigkeit akzeptieren, nicht als unangenehmes Fremdgebiet.
Muss ich jeden Monat einen neuen Umsatzrekord aufstellen?
Saras eigene Einordnung: Ein einmaliger Meilenstein kann vor allem als mentaler Beweis dienen, nicht als neuer fixer Dauermaßstab.
Dann liest du hier gerade über dich
Du hast dich auf ein Spezialgebiet fokussiert, findest aber nicht die richtigen Worte, um Kund:innen zu erklären, warum sie das brauchen — und tust dich schwer damit, dich selbst als Verkäuferin oder Verkäufer zu sehen. Genau da stand auch Sara, bevor sie das Kundenziel statt der Fachmethode in den Mittelpunkt stellte.
Woher jede Angabe auf dieser Seite stammt
- Transkript
- Vollständiges Transkript des YouTube-Interviews per vidIQ gezogen und komplett gelesen; Zitate stammen aus dessen exaktem Wortlaut (nur Füllwörter geglättet). Der volle Name "Sara Sophie Kirschstein" stammt aus der Videobeschreibung (Instagram-Handle und Website neurofunctional-training.de).
- Kapitel & Timestamps
- Grob geschätzte Kapitelmarken direkt aus dem Transkriptverlauf, nicht aus einer separaten KI-Videoanalyse oder offiziellen Kapitelmarken. Die mm:ss-Angaben sind Näherungswerte und können abweichen.
- Podcast-Verlinkung
- Für dieses Video wurde keine passende Episode bei Apple Podcasts gefunden; die allgemeinen Show-Links werden verwendet.
- Wichtiger Hinweis zur 10.000-Euro-Zahl
- Sara erreichte 10.000 € Monatsumsatz einmalig, früher als ursprünglich für September anvisiert. Sie sagt im Gespräch selbst ausdrücklich, dass dies nicht jeden Monat ihr Ziel ist. Diese Seite stellt die Zahl daher bewusst als einmaligen, mental bedeutsamen Meilenstein dar, nicht als bestätigtes fortlaufendes Monatseinkommen.
- Grenze der Aussage
- Ein Einzelfall, keine unabhängige Prüfung der genannten Aussagen über das Gespräch hinaus.
Diese Case Study wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.
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