Mindset & Positionierung für Personal Trainer
Die dunkle Seite des Personal Training Business – und 5 Wege heraus
Inhaltsverzeichnis
Folge – #408 Die Dunkle Seite des Personal Training Business
Einleitung
Überarbeitung, Selbstzweifel, das Gefühl, allein mit dem Druck zu sein – Dirk Wannmacher spricht in dieser Folge offen über die Seite des Personal-Training-Business, über die kaum jemand redet. Kein Verkauf, kein Marketing – sondern das, was wirklich in einem drin vorgeht, wenn das Geschäft mal nicht rundläuft.
Warum wir nie darüber reden
Dirk beschreibt aus eigener 16-jähriger Erfahrung als Personal Trainer: dreimal komplett neu anfangen nach einem Umzug, Kunden, die durch Insolvenz oder Wegzug plötzlich wegfallen, schlaflose Nächte um den 16. eines Monats, wenn erst ein Viertel des nötigen Umsatzes reingekommen ist. Sein Punkt: Das erlebt jeder Personal Trainer, phasenweise oder dauerhaft – „wenn ihr was anderes sagt, der lügt, denn keiner ist von Anfang an ausgebucht.“ Warum spricht dann keiner darüber? Weil niemand nach außen Schwäche zeigen will, und weil das eigene Umfeld oft schon vor der Selbstständigkeit gewarnt hat – offen über Zweifel zu reden würde diese Warnung nur bestätigen. Hinter dem ständigen „hasseln“ – immer für den Kunden da sein, noch ein Post, noch ein Workshop – stecken laut Dirk oft versteckte Ängste: nicht gut genug zu sein, Kunden zu verlieren, dass der Traum vom Business doch nicht aufgeht. Die Folge: viel Energie verpufft in den falschen Aktivitäten, weil niemand offen genug über Strategien und Ängste spricht, um die richtigen von den falschen zu unterscheiden.
Aus der Folge
„Kein Instagram-Zitat ersetzt ein echtes Gespräch. Wenn Kalendersprüche funktionieren würden, wären wir alle sehr viel weiter, als wir gerade sind.“
Fünf konkrete Schritte heraus
Dirk gibt fünf Dinge mit, die ihm und anderen Trainern konkret geholfen haben. Erstens: mit jemandem sprechen, der wirklich versteht – ein Coach, ein Kollege, ein Therapeut, nicht das Umfeld, das ohnehin von der Selbstständigkeit abgeraten hat. Zweitens: bewusst Pausen nehmen, auch wenn man denkt, es sich nicht leisten zu können – eine Stunde entspannt aus dem Fenster zu gucken bringt oft mehr ein als hektische Flyer- oder Social-Media-Aktionen, weil einem in der Entspannung die wichtigen Ideen einfallen (Dirks Beispiel: ein Freund, der zur Entspannung einfach Auto fährt). Drittens: das eigene Geschäftsmodell hinterfragen – wer nur eins-zu-eins arbeitet, könnte Gruppenangebote oder ein digitales Produkt ergänzen, statt sich dauerhaft im „Hamsterrad“ zu bewegen. Viertens: aufhören, sich mit anderen zu vergleichen – Social Media zeigt fast nie die schlechten Tage, sondern nur die Momentaufnahme, vergleichbar mit einem durchtrainierten Fitness-Model auf einem Magazincover, das morgens nach einer durchzechten Nacht garantiert nicht so aussieht. Fünftens, und das hebt Dirk besonders hervor: jeden Freitag aufschreiben, was in der Woche gut gelaufen ist, egal wie klein – ein Erfolgstagebuch, das den eigenen „Stolzmuskel“ trainiert und den natürlichen Hang, eher das Negative zu sehen, gezielt ausgleicht.
Direkte Antwort
Fünf Schritte: mit jemandem sprechen, der wirklich versteht (nicht das warnende Umfeld), bewusst Pausen nehmen auch wenn es sich falsch anfühlt, und dir aktiv bewusst machen, was in der Woche schon gut gelaufen ist – ein Erfolgstagebuch gegen den natürlichen Hang, nur das Negative zu sehen.
- Sprich mit jemandem, der dich wirklich versteht – kein Kalenderspruch ersetzt ein echtes Gespräch.
- Nimm dir bewusst Pausen: Entspannung bringt oft mehr Ideen und bessere Entscheidungen als hektisches Aktionismus.
- Schreib dir jeden Freitag auf, was diese Woche gut war – egal wie klein – und trainiere so deinen „Stolzmuskel“.
Steckst du gerade in einer Phase wie dieser?
Sichere dir ein kostenloses Erstgespräch – manchmal reicht schon ein echtes Gespräch, um wieder Klarheit zu finden.
Häufige Fragen
Ist es normal, als Personal Trainer manchmal an sich zu zweifeln?
Ja – laut Dirk erlebt jeder Personal Trainer phasenweise oder dauerhaft Selbstzweifel und Druck, auch wenn nach außen selten darüber gesprochen wird.
Warum helfen Pausen mehr als noch mehr Aktivität?
Weil einem in der Entspannung wichtige Ideen einfallen und man entspannt bessere Entscheidungen trifft, statt hektisch die falschen Dinge zu tun.
Was bringt ein Erfolgstagebuch wirklich?
Es trainiert bewusst den Blick auf das, was funktioniert hat – als Ausgleich zum natürlichen Hang, eher das Negative zu sehen.
Diese Erkenntnisse stammen aus Dirk Wannmachers Podcast-Folge „#408 Die Dunkle Seite des Personal Training Business“.
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Dieser Artikel wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.
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