Lukas Martin: Ruhig verkaufen als Physiotherapeut

Diese Case Study, lesbar für Menschen.
Eine Case Study · Business Hacks für Personal Trainer

Ruhig verkaufen: Wie der Physiotherapeut Lukas Martin neben dem Job sein Rückencoaching aufbaute

Lukas Martin ist Physiotherapeut in einem Reha-Zentrum und wollte Menschen mit Rückenproblemen in einem anderen Rahmen helfen als im 25-Minuten-Takt der Kassenphysiotherapie. Ein Konzept für sein eigenes Programm hat er nach eigener Aussage zum ersten Mal im Coaching bei Dirk durchdacht. Im Gespräch erzählt er, wie aus einer Testkundin sein erstes verkauftes Programm wurde, was das Dreimonatspaket für rund 1.000 Euro enthält und warum ihm Verkaufsgespräche heute Spaß machen.

Direkte Antwort

Teilweise, und vor allem qualitativ. Lukas sagt selbst: Ein Konzept für sein Programm hat er erst im Coaching entwickelt, ohne Dirks Anleitung wäre er nicht mit diesem Format, diesem Paket und diesem Preis gestartet. Heute bietet er neben seiner Festanstellung ein Dreimonatsprogramm für rund 1.000 Euro an, bekommt Neukunden und führt Verkaufsgespräche gern. „Keine Website“, „kein Instagram“ und das Ziel, selbständig so viel zu verdienen wie in der Festanstellung, stammen aus Dirks Anmoderation, nicht von Lukas. Umsatzzahlen nennt er nicht.

Vorschaubild: Interview mit Lukas Martin
Mind. 3 Monate
Mindestlaufzeit seines Programms, einige Kund:innen bleiben sechs Monate
ca. 1.000 €
Preis des Dreimonatspakets, nach seiner Angabe „ziemlich genau“
1 Testkundin
war zugleich die erste Kundin, der er sein erstes Programm verkaufte
10 bis 20
Teilnehmende bei seinen Seminaren im Reha-Zentrum
Die Kurzfassung

Die ganze Geschichte in fünf Zeilen

Ausgangslage. Lukas Martin ist Physiotherapeut und arbeitet festangestellt in einem Reha-Zentrum. Er hatte selbst einen Bandscheibenvorfall mit zwei Operationen und kennt die Patientenseite. Er beschreibt sich als introvertiert, war nach eigener Aussage sehr schüchtern und machte sich klein.

Ziel. Menschen mit Rückenproblemen in einem anderen Rahmen helfen als im 25-Minuten-Takt der Kassenphysiotherapie und sich dafür selbständig machen, zunächst neben der Festanstellung.

Lösung. Im Coaching bei Dirk entwickelte er zum ersten Mal ein Konzept für sein Programm: drei Monate Zusammenarbeit für rund 1.000 Euro, mit ausführlichem Befund, Aufklärung, Lebensstil und Training. Er testete es an einer ersten Kundin, verkaufte ihr danach sein erstes Programm und lernte, Verkaufsgespräche mit einem Leitfaden zu führen, den er heute nicht mehr braucht.

Ergebnis. Nach eigener Aussage bekommt er Neukunden und kann das Rückencoaching neben der Festanstellung gut handhaben. Ein Verkaufsgespräch in der Woche vor der Aufnahme lief nach seinen Worten „grandios“ und machte ihm Spaß. Zahlen zu Kundenzahl oder Umsatz nennt er nicht.

Grenze der Aussage. Lukas ist Kunde von Dirk, die Seite gibt seine Sicht wieder und wurde nicht unabhängig geprüft. Das Gehaltsziel aus der Anmoderation bestätigt er nicht, und es wird hier nicht als erreicht dargestellt: Er ist weiterhin festangestellt.

Wer hier spricht

Dirk Wannmacher & Lukas Martin

Business-Coach

Dirk Wannmacher

Deutschland

16 Jahre selbst Personal Trainer, Business in drei Großstädten von null aufgebaut. Berät seitdem hunderte Trainer:innen in Marketing, Verkauf und Businessaufbau.

Physiotherapeut, Rückencoaching neben der Festanstellung

Lukas Martin

Raum Mainz

Festangestellt in einem Reha-Zentrum, dort stellvertretend in der Leitung der Physiotherapie (über ihm gibt es noch einen Chef). Hält im Zentrum auch Seminare wie Rückenschule und ein Lymphseminar. Nebenbei coacht er Menschen mit Rückenbeschwerden über drei Monate.

Der Ausgangspunkt

Der Wunsch war da, das Konzept fehlte

Lukas wollte schon in der Ausbildung irgendwann selbständig sein, der Wunsch „hat irgendwo geschlummert“. Konkreter wurde er durch seine eigene Geschichte: Nach einem Bandscheibenvorfall, zwei Operationen und der Reha wollte er einen Rahmen schaffen, in dem er seine Erfahrung als Physiotherapeut und als Patient zusammenbringen kann. Dazu kam der Alltag in der Kassenphysiotherapie. Im 25-Minuten-Takt bleibt keine Zeit, Zusammenhänge zu erklären, und wer es trotzdem versucht, hört von Patienten, die Zeit sei schon rum und man habe noch gar nichts gemacht.

Außerdem hatte er viel an sich gearbeitet: gelesen, Fortbildungen gemacht, sich zum ersten Mal mit sich selbst und seinen Werten beschäftigt. Er sagt, er sei introvertiert gewesen, sehr schüchtern und habe sich klein gemacht, obwohl er wusste, wer er ist. Ein eigenes Konzept oder Programm hatte er zu diesem Zeitpunkt nicht ausgearbeitet.

Der Kontakt zu Dirk entstand über Instagram: Lukas füllte ein Anmeldeformular aus und bekam zügig einen Anruf. Die Fragen dort, sagt er, habe er sich selbst noch nicht gestellt, sie seien grundlegend gewesen und hätten einiges ausgelöst. Danach war ihm ziemlich schnell klar, dass er diesen Weg gehen muss.

Vorher / Heute

Vorher

  • Wunsch nach Selbständigkeit, aber noch kein ausgearbeitetes Konzept für ein eigenes Programm
  • Introvertiert, sehr schüchtern und nach eigener Aussage klein gemacht
  • Laut Dirks Rückblick im Gespräch neben der Festanstellung noch keine Kund:innen
  • Das erste Verkaufsgespräch: schwitzige Hände und hoher Puls
  • Verkaufsgespräche nur mit Skript und Leitfaden, um Sicherheit zu haben

Heute

  • Dreimonatsprogramm mit festem Ablauf: Befund, Aufklärung, Lebensstil, Training
  • Weiterhin ruhig, aber selbstbewusster: „Ich stehe hundertprozentig hinter dem, was ich mache“
  • Bekommt Neukund:innen und handhabt das Coaching neben der Festanstellung ohne Überforderung
  • Verkaufsgespräche machen Spaß, er freut sich sogar darauf
  • Führt die Gespräche frei, nur mit Notizen, und hält Seminare vor 10 bis 20 Leuten
Die Entscheidung

Ohne Anleitung nicht in diesem Format

Lukas glaubt, dass er den Weg in die Selbständigkeit irgendwann auch allein gegangen wäre. Aber, so sagt er, „nicht in dem Format, nicht mit dem Paket und auch nicht mit dem Preis“. Er habe Dirks Anleitung gebraucht, um gepusht zu werden und sich einmal zu trauen. Aus diesem ersten Schritt sei eine positive Aufwärtsspirale geworden.

Was er konkret tut

Sechs Dinge, die er im Gespräch beschreibt

1

Erst testen, dann verkaufen

Seine erste Kundin war zugleich seine Testkundin: An ihr wollte er herausfinden, ob sein Programm so funktioniert, wie er es sich vorstellt. Sie war begeistert, er fragte, ob sie weiterarbeiten möchte, und verkaufte ihr sein erstes Programm.

WirkungDer erste Verkauf sprengte seine Komfortzone. Danach, sagt er, war es „nicht mehr ganz so extrem“, und es wurde mit jedem Mal besser.
2

Mindestens drei Monate zusammenarbeiten

Sein Standardangebot ist eine dreimonatige Zusammenarbeit für rund 1.000 Euro, einige Kund:innen begleitet er sechs Monate. Kürzer arbeitet er nicht, weil der Körper Anpassungszeit braucht.

WirkungNach seiner Einschätzung würde sich mit einzelnen Coachings oder einem Monat strukturell nichts verändern, auch wenn es Kund:innen kurzfristig etwas besser gehen könnte.
3

Befund, Aufklärung, Lebensstil, dann Training

Am Anfang stehen ein langes Anamnesegespräch und eine körperliche Bestandsaufnahme. Danach erklärt er, wie Bandscheiben und Muskeln funktionieren, spricht über Ernährung, Schlaf und Stress und geht erst dann stärker ins Training. Manche Kund:innen bekommen Hausaufgaben per App als Trainingsplan.

WirkungEr kann je nach Mensch mehr auf Gespräch oder mehr auf Training setzen, statt jedem dasselbe zu geben.
4

Vom Leitfaden zum freien Gespräch

Für Verkaufsgespräche bekam er im Coaching einen Leitfaden, einen kleinen Blueprint, den er nach eigenen Erfahrungen angepasst hat. Anfangs ging er ihn Punkt für Punkt durch, heute führt er ein freies Gespräch und schreibt nur noch Notizen auf.

WirkungAls Basis nennt er ehrliches Interesse am Gegenüber, Empathie und gute Kommunikation.
5

Der Drei-Dinge-Zettel

Mindestens ein Jahr lang schrieb er sich jeden Morgen etwa drei Dinge auf einen Zettel, zum Beispiel ein gutes fachliches Gespräch mit einer Kollegin, einem Patienten voll und ganz zur Seite zu stehen oder zehn Minuten zu lesen.

WirkungKleine, geplante Schritte, die manchmal unangenehm waren und ihn Stück für Stück aus der Komfortzone führten. Ohne das bewusste Erweitern der Komfortzone, sagt er, wäre er wohl erst in zehn bis fünfzehn Jahren an seinem heutigen Punkt.
6

Druck rausnehmen

Am Anfang erwartete er, nach dem ersten Kunden gleich fünf Neukunden zu bekommen. Das war nach eigenen Worten „komplett realitätsfern“ und führte zu Gedankenstrudeln. Heute versucht er weniger zu erzwingen.

WirkungEr hat das Gefühl, dass Neukunden leichter kommen, seit er weniger erzwingt. Er sagt dazu selbst, das könne auch nur Selbstwahrnehmung sein.
Der Verlauf

Vom ersten Gedanken bis heute

Ausbildung

Erster Gedanke, sich irgendwann selbständig zu machen. Ein eigenes Konzept gibt es noch nicht.

Die Jahre danach

Fortbildungen, viel Lesen, Beschäftigung mit Werten. Als Patient erlebt er einen Bandscheibenvorfall mit zwei Operationen und Reha.

Vor knapp vier Jahren

Lukas füllt über Instagram ein Anmeldeformular aus und bekommt einen Anruf. Die Fragen dort lösen bei ihm einiges aus.

Im Coaching

Er entwickelt zum ersten Mal ein Konzept für sein Programm, bekommt einen Leitfaden für Verkaufsgespräche und spricht regelmäßig mit Dirk, um nicht festzustecken.

Erste Kundin

Die Testkundin ist begeistert, Lukas verkauft ihr sein erstes Programm. Etwa einen Tag später, so erinnert er sich, machte er bei einem Call Luftsprünge.

Über die Jahre

Immer wieder Zweifel und Gedankenstrudel, nach seiner Schätzung zwei- bis dreimal im Jahr. Sie werden mit der Zeit leichter zu handhaben.

Heute

Stellvertretung in der Physiotherapie im Reha-Zentrum, Seminare vor Gruppen, nebenbei Rückencoaching mit Neukunden.

Ausblick

Kurzfristig bleibt alles wie es ist, denn er fühlt sich wohl. Langfristig will er eigene Räume und mit seinem Behandlungskonzept in eigener Praxis arbeiten.

Im O-Ton

Lukas, in seinen eigenen Worten

Meine erste Kundin war auch meine Testkundin. An der habe ich quasi herausfinden wollen, ob mein Programm so funktioniert, wie ich mir das vorstelle.
Über seinen ersten Verkauf42:48
Ich arbeite nicht unter drei Monaten mit Kunden zusammen. Ganz einfach aus dem Grund, weil der Körper eine Anpassungszeit braucht.
Über die Mindestlaufzeit seines Programms36:29
Es hat Spaß gemacht, weil ich mir mittlerweile vertraue, weil ich weiß, dass meine Arbeit funktioniert.
Über sein letztes Verkaufsgespräch44:43
Am Anfang wollte ich so vieles erzwingen und wollte, dass alles perfekt läuft.
Über den Druck in der Anfangszeit56:05
Einen kleinen Step zu machen sorgt dafür, dass man Momentum aufbaut, um weiterzumachen.
Über sein wichtigstes Learning aus dem Coaching61:16
Da habe ich mich jeden Morgen hingesetzt und so ein paar Sachen aufgeschrieben, auf so einen kleinen Schmierzettel.
Über den Drei-Dinge-Zettel72:58
Kapitel der Folge

Wo im Gespräch welches Thema liegt

00:00Anmoderation: Wo Lukas herkommt und wo er heute steht
02:59Vor dem Interview: Alpenüberquerung mit Familie und Freunden
10:02Ohne Handy unterwegs und was davon geblieben ist
25:07Fürsorge in der Gruppe: „Wenn etwas drückt, wird es sofort geändert“
26:09Vom Alltag als Physiotherapeut zum Wunsch nach Selbständigkeit
27:53Wie Lukas und Dirk zusammenkamen: Instagram, Formular, Anruf
29:24Stellvertretung klargestellt und die Schritte dorthin
31:48Größte Veränderung: Schüchternheit, Selbstvertrauen, Kommunikation
36:17Das Angebot: drei Monate, rund 1.000 Euro, Ablauf
41:15Warum nicht im 25-Minuten-Takt der Kassenphysiotherapie
42:19Wie er Preise verlangen kann: Testkundin und erstes Programm
46:13Verkaufsgespräche, die Spaß machen: Grundvertrauen
48:21Rat an sein früheres Ich
50:14Rückschläge, hohe Erwartungen und Leichtigkeit statt Druck
59:28Rückschläge als Erfahrung
60:51Größte Learnings: umsetzen, Momentum, Leitfaden, regelmäßige Gespräche
64:31Was ihn aus der Komfortzone brachte, und die Seminare im Reha-Zentrum
67:13Für wen ein Coaching wie das von Dirk Sinn ergibt
68:24Pläne: Festanstellung, langfristig eigene Praxis
71:29Komfortzone erweitern, Werte und der Drei-Dinge-Zettel
75:18Dank und Abschluss
Was daraus wurde

Mehr als ein Verkaufsgespräch

Ein Programm mit klarem Ablauf

Aus dem Wunsch nach Selbständigkeit wurde ein Dreimonatsangebot mit Befund, Aufklärung, Lebensstil und Training, das er nach seiner Aussage im Coaching zum ersten Mal ausgearbeitet hat.

Verkaufsgespräche mit Freude

Aus schwitzigen Händen beim ersten Verkauf wurden Gespräche, auf die er sich freut und die er ohne Skript führt.

Ruhe vor Gruppen

Im Reha-Zentrum hält er Seminare vor 10 bis 20 Leuten und geht relativ unvorbereitet hinein. Das führt er darauf zurück, dass er unangenehme Situationen früher schon einmal durchlebt hat.

Ehrlicher Umgang mit fehlenden Zahlen

Lukas nennt weder Kundenzahl noch Umsatz. Diese Seite übernimmt deshalb nur seine eigenen, überwiegend qualitativen Aussagen.

Häufige Fragen

Fragen, die sich viele Therapeuten und Trainer stellen

Wer ist Lukas Martin?

Lukas Martin ist Physiotherapeut und arbeitet festangestellt in einem Reha-Zentrum im Raum Mainz, wo er die Physiotherapie stellvertretend mitleitet. Nebenbei bietet er ein dreimonatiges Rückencoaching an, dessen Konzept er nach eigener Aussage im Coaching bei Dirk Wannmacher entwickelt hat. Er beschreibt sich selbst als introvertiert, ruhig und bedacht.

Was kostet das Rückencoaching von Lukas Martin?

Das Standardpaket über drei Monate kostet nach Lukas’ Angabe „ziemlich genau 1000 €“. Kürzer als drei Monate arbeitet er nicht mit Kund:innen zusammen, einige begleitet er sechs Monate. Was im Preis enthalten ist, beschreibt er im Gespräch so: ein ausführlicher Befund, Aufklärung und Coaching mit Training.

Wie ist Lukas’ Programm aufgebaut?

Am Anfang stehen ein langes Anamnesegespräch und eine körperliche Bestandsaufnahme, die er mit einer Schwachstellenanalyse vergleicht. Danach folgen Einheiten mit viel Aufklärung (wie funktionieren Bandscheiben und Muskulatur) und Lebensstilthemen wie Ernährung, Schlaf und Stress. Erst wenn diese Grundlagen sitzen, rückt das Training in den Vordergrund. Wie stark er auf Gespräch oder Training setzt, hängt vom jeweiligen Menschen ab.

Warum verkauft Lukas keine Einzelsitzungen oder Monatspakete?

Weil der Körper nach seiner Einschätzung eine Anpassungszeit braucht. Mit einzelnen Coachings oder einem Monat könnte es Kund:innen zwar etwas besser gehen, strukturell würde sich aber nichts verändern. Deshalb sind drei Monate sein Minimum.

Wie kam Lukas an seine erste Kundin?

Seine erste Kundin war zugleich seine Testkundin. An ihr wollte er herausfinden, ob sein Programm so funktioniert, wie er es sich vorstellt. Sie war begeistert, er fragte, ob sie weiterarbeiten möchte, und verkaufte ihr sein erstes Programm. Wie sie zu ihm gekommen ist, sagt er im Gespräch nicht.

Wie kann ein introvertierter Physiotherapeut gut verkaufen?

Lukas nennt als Basis das Vertrauen in die eigene Arbeit: Er weiß, was er fachlich kann und wo seine Grenzen liegen, und dieses Grundvertrauen ist für ihn die Voraussetzung, seine Leistung zu verkaufen. Dazu kommen ehrliches Interesse am Gegenüber, Empathie und gute Kommunikation. Er beschreibt sich dabei selbst als ruhig und bedacht.

Kann man ein eigenes Coaching neben einer Festanstellung aufbauen?

Lukas macht es so: Er bleibt im Reha-Zentrum angestellt und führt sein Rückencoaching nebenher. Er sagt, er bekomme Neukund:innen und könne beides gut handhaben, ohne sich zu überfordern. Wie viele Stunden pro Woche das sind und wie viele Kund:innen er betreut, nennt er nicht.

Wie geht Lukas mit Rückschlägen um?

Er beschreibt „ein paar Mental Breakdowns“, vor allem am Anfang, als er nach dem ersten Kunden gleich fünf weitere erwartete und das nicht eintrat. Solche Phasen kämen bis heute etwa zwei- bis dreimal im Jahr. Hilfreich sind für ihn Abstand, seine Frau, die ihn erdet, und die Erinnerung, dass er es schon überstanden hat. Neukunden kommen seiner Wahrnehmung nach leichter, seit er weniger erzwingen will. Das könne auch bloße Selbstwahrnehmung sein, sagt er selbst.

Wie erweitert man Schritt für Schritt seine Komfortzone?

Lukas hielt zuerst fest, wo er hinwill und welche Werte ihm wichtig sind, und leitete daraus tägliche kleine Schritte ab. Mindestens ein Jahr lang schrieb er sich jeden Morgen etwa drei Dinge auf einen Zettel, zum Beispiel ein gutes fachliches Gespräch mit einer Kollegin oder zehn Minuten Lesen. Die Schritte waren manchmal unangenehm, aber klein genug, um sie durchzuhalten.

Hat Lukas Martin sein Ziel erreicht, selbständig so viel zu verdienen wie in der Festanstellung?

Das lässt sich aus dem Gespräch nicht belegen. Das Ziel nennt Dirk in der Anmoderation, Lukas geht darauf nicht ein und nennt keinen Umsatz. Er ist weiterhin festangestellt, fühlt sich in dieser Kombination wohl und sieht eine eigene Praxis als langfristiges Ziel.

Für wen ist ein Coaching wie das von Dirk laut Lukas sinnvoll?

Lukas nennt zwei Fälle: Menschen, die überlegen, sich selbständig zu machen, aber die ersten Schritte nicht kennen, und Menschen, die im Beruf unzufrieden sind und etwas ändern wollen, ohne zu wissen, wie. Das ist seine persönliche Einschätzung aus seiner eigenen Erfahrung, keine Erfolgsgarantie.

Kommt dir das bekannt vor

Dann liest du hier gerade über dich

Du bist fachlich gut, aber der Gedanke, dafür Geld zu verlangen und ein Verkaufsgespräch zu führen, macht dir Herzklopfen. Vielleicht gehst du lieber leise und bedacht vor als laut. Genau so beschreibt sich Lukas, und trotzdem hat er Schritt für Schritt ein Angebot aufgebaut, hinter dem er steht.

Quellen und Einordnung

Woher jede Angabe auf dieser Seite stammt

Transkript
Vollständiges Transkript des YouTube-Interviews per vidIQ gezogen und komplett gelesen. Zitate stammen aus dem Wortlaut (nur Füllwörter und Wiederholungen geglättet). Der Nachname „Martin“ stammt aus dem Videotitel und wird im Gespräch nicht ausgesprochen. „Reha-Zentrum“ und „Rückenstärke“ (der Name seines Angebots) sind in den automatischen Untertiteln uneinheitlich geschrieben; die Seite nennt den Angebotsnamen deshalb nicht.
Ort
Lukas nennt seinen Wohnort nicht ausdrücklich. „Raum Mainz“ ergibt sich daraus, dass er beiläufig von Freunden „hier aus Mainz“ spricht.
Kapitel & Zeitmarken
Die Zeitmarken stammen aus den automatisch erzeugten deutschen Untertiteln von YouTube und beziehen sich auf die YouTube-Fassung (77:06). Sie können um einige Sekunden abweichen. Offizielle Kapitelmarken gibt es zu dem Video nicht, die Kapitelüberschriften sind redaktionell formuliert.
Podcast-Verlinkung
Die Folge liegt als Episode #538 auf Spotify und Apple Podcasts vor und ist hier direkt verlinkt. Die Audio-Fassung ist etwas länger als die YouTube-Fassung (rund 78:28 gegenüber 77:06), Zeitmarken auf dieser Seite gelten für YouTube.
Zum Videotitel
Der Titel „Keine Website, kein Plan – und heute erfolgreich“ sowie die Aussagen aus Anmoderation und Videobeschreibung („keine Website“, „keine Ahnung von Instagram“, „wusste nicht, was er verlangen darf“, das Ziel „gleiches Gehalt wie in der Festanstellung, nur selbständig“) stammen von Dirk, nicht von Lukas. Lukas bestätigt im Gespräch ausdrücklich nur, dass er sich zum ersten Mal im Coaching Gedanken über Konzept und Programm gemacht hat und ohne Anleitung nicht in diesem Format, mit diesem Paket und diesem Preis gestartet wäre. „Heute erfolgreich“ belegt er nur qualitativ.
Gehaltsziel
Ob Lukas selbständig so viel verdient wie in der Festanstellung, geht aus dem Gespräch nicht hervor. Er ist weiterhin angestellt. Die Seite stellt das Ziel deshalb nicht als erreicht dar.
Position
Dirk spricht in der Anmoderation von „stellvertretender Leitung“ im Reha-Zentrum. Lukas stellt im Gespräch klar, dass er Stellvertreter in der Physiotherapie ist und es darüber noch einen Chef gibt. Die Seite folgt seiner Formulierung.
Zeitangaben
„Vor knapp vier Jahren“ stützt sich auf Aussagen von Lukas und Dirk im Gespräch. Die Jahreszahl 2022 steht nur in der Videobeschreibung.
Fehlende Zahlen
Lukas nennt keine Kundenzahl und keinen Umsatz. Die einzige Zahl zu seinem Angebot ist der Preis des Dreimonatspakets („ziemlich genau 1000 €“). Weitere Zahlen auf dieser Seite (Seminargröße, Häufigkeit der Zweifel) sind seine eigenen ungefähren Angaben.
Grenze der Aussage
Lukas ist Kunde von Dirk. Die Seite beschreibt einen Einzelfall aus seiner eigenen Sicht, ohne unabhängige Prüfung, und ist keine Erfolgsgarantie für andere.

Diese Case Study wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.

Erkennst du dich in Lukas’ Geschichte wieder?

Wenn du fachlich weißt, was du kannst, dich aber nicht traust, es zu verlangen, oder gerade überlegst, dich selbständig zu machen: Lass uns in einem unverbindlichen Gespräch schauen, ob ich einen Weg für dich habe.

Kostenloses Erstgespräch sichern