Von Einzelstunden zu Mitgliedschaften: Wie Arne Siebert auf rund 95 % Stammkunden kommt
Arne Siebert ist seit 2011 im Personal Training und arbeitet in Hannover für Unternehmer. Im Gespräch mit Dirk erklärt er, wie er von einzelnen Stunden auf Mitgliedschaften umgestellt hat, warum er kaum noch Einwände hört und was er tut, damit Klienten bleiben.
Direkte Antwort: Wie kommt Arne Siebert auf rund 95 % Stammkunden?
Nach Arnes eigener Aussage durch ein Bündel aus Monatsmitgliedschaften mit drei Monaten Mindestlaufzeit, festen Serienterminen, Lastschrift statt Rechnungen, viel Nähe und Gespräch im Training und einer sichtbar hochwertigen Betreuung. Er beziffert seine Stammklienten auf rund 95 %, bei 30 bis maximal 40 Klienten insgesamt. Das ist seine eigene Einschätzung, keine geprüfte Zahl.
Die ganze Geschichte in fünf Zeilen
Ausgangslage: Arne Siebert ist seit 2011 Personal Trainer in Hannover und seit 2016 selbständig, spezialisiert auf Unternehmer. Er wollte weg vom Verkauf einzelner Personal Trainings, hin zu langfristigen Gesundheitsstrategien für Unternehmer, und seine Arbeitszeit selbst vorgeben (seine Traumzeit: 7 bis 14 Uhr).
Was er gemacht hat: Er stellte auf Monatsmitgliedschaften mit drei Monaten Mindestlaufzeit um, arbeitet mit Serienterminen und Lastschrift, hält engen Kontakt im Training und holt jeden Klienten in jeder Stunde neu ab. Neue Klienten kommen über Empfehlungen. Seit gut zwei Jahren führt er die Firma mit einem Geschäftspartner.
Ergebnis: Nach eigener Aussage rund 95 % Stammklienten bei 30 bis maximal 40 Klienten, kaum noch Einwände im Verkaufsgespräch und ein Umsatzrekord von „32 oder 35.000 oder so“ (ohne Zeitraum). Eine geprüfte Kennzahl gibt es dafür nicht.
Werkzeuge: Zehn Werkzeuge, die er im Gespräch beschreibt, vom Mitgliedschaftsmodell über Lastschrift und Serientermine bis zum täglichen Blick von oben aufs Business.
Grenze der Aussage: Der Titel des Videos nennt „35k Monatsumsatz“. Arne sagt im Gespräch nur, sein Rekord sei „mal 32 oder 35.000 oder so“ gewesen, ohne Monat, ohne Jahr und ohne zu sagen, wie sich die Summe zusammensetzt. Alle Zahlen sind seine eigenen Angaben und nicht unabhängig geprüft.
Dirk Wannmacher & Arne Siebert
Dirk Wannmacher
16 Jahre selbst Personal Trainer, Business in drei Großstädten von null aufgebaut. Berät seitdem hunderte Trainer:innen in Marketing, Verkauf und Businessaufbau. Hat früher mit Arne zusammengearbeitet und führt ihn hier durch das Gespräch.
Arne Siebert
Seit 2011 im Personal Training, seit 2016 voll selbständig. Bietet Personal Training, betriebliche Gesundheitsförderung und Retreats an und führt die Firma seit gut zwei Jahren gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Tobi. Betreut nach eigener Aussage 30 bis maximal 40 Klienten.
Erst alles mitnehmen, dann die Bedingungen selbst vorgeben
Arne fing 2011 an und war ab 2016 komplett selbständig. In den ersten Jahren hat er nach eigener Aussage alles gemacht, auch Wochenenden und Abende. Seine Zielgruppe war noch nicht klar umrissen: Führungskräfte, selbständige Unternehmer, im Grunde alle, die viel Geld haben. Bei Führungskräften stellte er später fest, dass sie in der normalen Arbeitsspirale von 8 bis 20 Uhr stecken und nur Randzeiten übrig lassen.
Dazu kamen Fehlschläge beim Marketing. Google-Ads-Kampagnen, Social-Media-Kampagnen und Webagenturen haben ihn viel Geld gekostet, ohne dass es funktionierte. Das habe ihn sehr kritisch gemacht, sagt er: Als Käufer unterschreibt er heute beim ersten Online-Kontakt nichts mehr und braucht viel Vertrauen, bevor er eine Dienstleistung bucht.
Dass er sich auf Unternehmer festlegte, hatte auch mit seinem Wunsch nach Zeit zu tun: Sein Traumarbeitstag geht von 7 bis 14 Uhr. Das klappt nach seiner Erfahrung mit Unternehmern, die sich ihre Termine selbst legen können. Er räumt aber ein, dass es nicht von Anfang an so war.
Vorher
- Arbeitete in den ersten Jahren auch abends und am Wochenende
- Zielgruppe: „Führungskräfte, selbständige Unternehmer und alle, die viel Kohle haben“
- Verkauf über Stunden und Preise, die sich anfangs unsicher anfühlten (erste Erhöhung von 80 auf 120 €)
- Neukunden aus Google (Platz 1 bis 3) und bezahlter Werbung, die viel Geld verbrannt hat
- Lange allein, später mit Freelancern und Mitarbeitern
Heute
- Wunscharbeitszeit von 7 bis 14 Uhr, mit gelegentlichen Ausnahmetagen
- Unternehmer als Kernzielgruppe, in zwei Typen unterschieden (Aussteiger und Unternehmer „voll im Brass“)
- Monatsmitgliedschaften, 3 Monate Mindestlaufzeit, Access-Tarif mit bis zu fünf Terminen für 750 € netto
- Neukunden im letzten Jahr fast nur noch über Empfehlungen
- Seit gut zwei Jahren mit Geschäftspartner Tobi in der Geschäftsführung
Weg vom Wort „Personal Training“, hin zur Gesundheitsstrategie
Arne sagt, Personal Training sei für ihn mehr als Training: Er arbeitet mit NLP-Coaching, Herzraten- und Prioritätsanalysen, Lifestyle- und Gesundheitsberatung und mit Glaubenssätzen, und er bezieht die Familie der Klienten ein. Den Begriff hält er für unterbewertet. Deshalb hat er lange nach einem Wort gesucht, das seiner Zielgruppe mehr sagt, und ist bei „Executive Health“ gelandet.
Sein Kernsatz dazu: Sie verkaufen keine Personal Trainings, sondern langfristige Gesundheitsstrategien für Unternehmer. Dirk zieht dazu den Vergleich mit einem Zirkus, der durch eine andere Kategorie deutlich höhere Preise verlangen kann. Arne sagt, die Preise würden noch erhöht, das sei Teil der Strategie und schon vorbereitet. Die aktuellen Preise seien bereits im oberen Bereich. Ob die neue Positionierung schon zu mehr Umsatz geführt hat, sagt er nicht. Es ist ein Plan, kein Ergebnis.
Zehn Werkzeuge aus seinem Alltag
Monatsmitgliedschaft statt Einzelstunden
Keine Einzelstunden und keine Pakete, sondern feste Monatsmitgliedschaften mit drei Monaten Mindestlaufzeit. Es gibt drei Varianten, Bewegung und Mental-Health-Coaching sind getrennt buchbar, dazu kommen ein Company Access für Betriebe und ein Family Access.
Serientermine
Feste, wiederkehrende Termine statt jede Woche neu abzustimmen. Zusätzliche Termine werden über eine Kalenderbuchung vereinbart.
Lastschrift-Einzugsermächtigung
Die Beiträge werden per Lastschrift eingezogen, statt Rechnungen zu schreiben und zu verfolgen.
Nähe und Gespräch im Training
Die Trainer bleiben im Kontakt mit dem Klienten, mit den Händen, mit einem Superband, einer Box oder einem Handtuch. Dazu gehört das Gespräch: nach der Familie fragen, nach dem Befinden, keine Stunde im Schweigen.
Jede Stunde neu abholen, statt einen Plan abzuspulen
Er beginnt jede Einheit mit der Frage, in welchem Zustand der Klient gerade ist. Wer nach einem 12-Stunden-Tag erschöpft ankommt, wird erst einmal heruntergeholt und passiv bewegt, statt ihn mit einer harten Einheit zusätzlich zu fordern.
Hochwertige Betreuung sichtbar machen
Eine hochwertige Mappe für das Erstgespräch, kleine Geschenke zu Geburtstag und Weihnachten (zuletzt Trinkflaschen) und früher ein monatlich vergebener Pokal für ausgewählte Klienten.
Anamnese vorab und Gesundheits-Check im ersten Treffen
Vor dem Erstgespräch füllt der Interessent online einen Anamnesebogen aus, in dem auch das Budget abgefragt wird und Fragen stehen, die typische Einwände vorwegnehmen. Beim ersten Treffen folgt ein Screening (unter anderem Functional Movement Screen, Beweglichkeit, Kraft), das er inzwischen „CEO Health Audit“ nennt.
Empfehlungen über bezahlte Urlaubs-Einheiten
Ist ein Klient im Urlaub, zahlt er trotzdem. Arne schlägt ihm vor, seine Einheiten einem Freund oder dem Partner zu überlassen, natürlich mit kurzem Check-up und Haftungsausschluss.
Preiserhöhung nur für Neukunden, wenn er ausgelastet ist
Wenn er voll oder leicht überfüllt war, hat er die Preise um 20 € erhöht, aber nur für Neukunden.
Täglicher Blick von oben aufs Business
Jeden Tag ein fester Moment für die Fragen: Was kann ich verändern, woran fehlt es, was will ich weiterentwickeln? Ergebnisse landen in Notizbüchern (nach seiner Schätzung mindestens 60).
Von 2011 bis heute, so weit er es selbst erzählt
Arne steigt ins Personal Training ein.
Er macht sich vollständig selbständig.
Er arbeitet nach eigener Aussage auch abends und am Wochenende, hat noch keine klare Zielgruppendefinition („Führungskräfte, selbständige Unternehmer und alle, die viel Kohle haben“) und nimmt alles mit.
Seine erste Preiserhöhung, von 80 auf 120 €, fiel ihm mental schwer. Er sagt, er sei damals unsicher gewesen und habe das ausgestrahlt.
Er beschreibt eine Steigerung von 5.000 über 7.500 und 10.000 bis zu einem Rekord von „32 oder 35.000 oder so“. Wann das war und ob es ein Monat war, sagt er nicht.
Er hat Minijobber, Teilzeitkräfte und Freelancer eingesetzt und dabei nach eigener Aussage keine schlechten Erfahrungen gemacht. Eine kurze Phase war sehr intensiv: acht Personal-Training-Einheiten an einem Tag, abends ein Seminar vorbereiten, am Wochenende Seminar.
Arne und Dirk arbeiteten früher zusammen. Als Highlights nennt Arne mehr Struktur, einen klareren Weg, die Grafik zur Einwandbehandlung und den Blick von außen. Ein Datum nennt er nicht. Dirk erinnert sich, dass sie vor dem Start etwa ein halbes bis ein Jahr in Kontakt waren.
Sein damaliger Freelancer Tobi steigt als Geschäftspartner in die Firma ein. Arne beschreibt die Zusammenarbeit als deutlich angenehmer und auf einer Ebene.
Neue Klienten kommen nach seiner Aussage fast nur noch über Empfehlungen. Die Website hat seit einem Relaunch deutlich an Sichtbarkeit verloren, früher lag er mit seinem Namen bei Google auf den Plätzen 1 bis 3.
Nach eigener Aussage rund 95 % Stammklienten bei 30 bis maximal 40 Klienten insgesamt. Geplant oder in Arbeit sind höhere Preise, ein neuer Webauftritt, die Positionierung als „Executive Health“ und weitere Angebote für Unternehmer und Betriebe.
Arne, in seinen eigenen Worten
Im Kern wollen wir zukünftig keine Personal Trainings mehr verkaufen, sondern Gesundheitsstrategien entwickeln.
Wir sind schon sehr, sehr lange weg von Einzelstunden, die wir verkaufen. … Wir verkaufen Monatsmitgliedschaften, die ziemlich fix sind, nur mit Mindestlaufzeit von 3 Monaten.
… dass er sich einfach nach jeder unserer Stunde, die wir mit dem Klienten verbringen, besser fühlt als vorher. Das ist immer das Ziel.
Wenn du nur operativ unterwegs bist, hast du keinen Blick mehr für Veränderung oder für Innovation.
Unterscheiden tut man sich, glaube ich, sehr stark über den Rahmen, den man mitbringt.
Marketingtechnisch habe ich schon extrem viel Geld verbrannt … für Google-Ads-Kampagnen, für Social-Media-Kampagnen, was auch immer.
Erst waren es 5.000, dann 7.500, dann waren es 10.000, und mein Rekord war mal 32 oder 35.000 oder so.
Worüber im Gespräch gesprochen wird
Die Themen stehen in der Reihenfolge des Gesprächs. Zeitmarken gibt es hier bewusst nicht, weil weder das Transkript noch die Videobeschreibung welche enthält.
Ein Business, das nicht mehr an einzelnen Stunden hängt
Eine feste Stammkundschaft
Nach eigener Aussage nahezu 95 % Stammklienten, langfristig soll es 100 % werden.
Ein Preismodell mit Bindung
Monatsmitgliedschaften mit drei Monaten Mindestlaufzeit, dazu Varianten für Betriebe und Familien.
Ein Partner auf Augenhöhe
Tobi arbeitete zuerst als Freelancer für Arne und ist seit gut zwei Jahren Mitgesellschafter.
Neue Angebote in Arbeit
Der Executive Health Reset, der CEO Health Audit und Firmenangebote. Wie gut sie laufen, sagt Arne im Gespräch nicht.
Fragen, die sich viele Personal Trainer stellen
Wie kommt Arne Siebert auf rund 95 Prozent Stammkunden?
Nach Arnes eigener Aussage steckt kein einzelner Trick dahinter, sondern ein Bündel aus vier bis fünf Dingen: echte Nähe und Gespräch im Training, feste Serientermine, Lastschrift statt Rechnungen, einfache Systeme wie die Online-Terminbuchung und eine sichtbar hochwertige Betreuung mit kleinen Aufmerksamkeiten. Dazu kommt ein Preismodell mit Monatsmitgliedschaften und drei Monaten Mindestlaufzeit. Die 95 % sind seine eigene Einschätzung, keine geprüfte Kennzahl.
Hat Arne Siebert wirklich 35.000 Euro Monatsumsatz gemacht?
Im Titel des Videos steht „35k Monatsumsatz“, die Videobeschreibung spricht von einem Rekordmonat von etwa 32.000 bis 35.000 Euro. Im Gespräch selbst sagt Arne nur, sein Rekord sei „mal 32 oder 35.000 oder so“ gewesen, nach Stufen von 5.000, 7.500 und 10.000. Er nennt weder einen Monat noch ein Jahr noch, ob darin der Umsatz seiner Mitarbeiter steckt. Es ist außerdem ausdrücklich nicht sein heutiger Monatsumsatz. Belegt ist also eine Rekordmarke von grob 32.000 bis 35.000 Euro, mehr nicht.
Wie funktionieren Mitgliedschaften statt Einzelstunden im Personal Training?
Arne verkauft keine einzelnen Stunden und keine Pakete, sondern Monatsmitgliedschaften mit drei Monaten Mindestlaufzeit. Der Klient bekommt Zugang zu einer festen Zahl an Terminen pro Monat, bei ihm etwa bis zu fünf, und zahlt den Betrag monatlich, unabhängig davon, ob er alle Termine nutzt. Es gibt drei Tarifvarianten, ein getrenntes Angebot für Mental-Health-Coaching, einen Company Access für Betriebe und einen Family Access.
Was kostet Arnes Einstiegstarif und wie rechnet er?
Als Beispiel nennt Arne seinen kleinen Tarif „Access“ mit bis zu fünf Terminen im Monat für 750 Euro netto. Das sind rechnerisch 150 Euro pro Termin. Weil die meisten Klienten nur etwa viermal im Monat trainieren, arbeitet er mit einer Mischkalkulation. Die Verantwortung, die Termine zu buchen, liegt beim Klienten. Diese Preise sind seine Angaben aus dem Gespräch, für andere Regionen und Zielgruppen sind sie kein Maßstab.
Kann ich als Personal Trainer wirklich nur von 7 bis 14 Uhr arbeiten?
Arne sagt, ja, das funktioniere bei ihm, weil seine Klienten Unternehmer sind, die sich ihre Zeit einteilen können, und weil er Arbeitszeiten und Rahmenbedingungen selbst vorgibt. Er räumt aber ein, dass es in den ersten zwei Jahren anders war: Da hat er auch abends und am Wochenende gearbeitet. Und auch heute gibt es Ausnahmetage, an denen Termine weit auseinanderliegen. Das sei die Herausforderung, die den geordneten Ablauf durchbricht.
Wie erhöht Arne seine Preise, ohne Klienten zu verlieren?
Er hat die Preise immer dann erhöht, wenn er ausgelastet oder leicht überfüllt war, um 20 Euro und nur für Neukunden. Nach seiner Aussage hat er dabei nie eine nennenswerte Zahl an Klienten verloren. Bei der Umstellung von Kartenpaketen auf neue Tarife sagt er, das Gespräch sei ohnehin nötig gewesen und es habe keinen Widerstand gegeben. Sein Fehler war, bei einigen Paketen keine Gültigkeit zu begrenzen. Weil seine Klienten viel reisen, zogen sich diese Karten sehr lange.
Wie gewinnt Arne heute neue Klienten?
In den letzten Jahren fast nur über Empfehlungen. Ein Kniff dabei: Wenn ein Klient im Urlaub ist, aber weiterzahlt, bietet Arne an, dass ein Freund oder der Partner die Einheiten nutzt. So erleben Interessenten das Training, ohne dass er Gratisstunden verschenkt. Früher kamen, als er unter seinem Namen bei Google auf den Plätzen 1 bis 3 stand, zwei bis drei Anfragen im Monat, seit dem Website-Relaunch ist das eingebrochen. Bezahlte Werbung auf Google und in sozialen Medien hat ihm nach eigener Aussage viel Geld gekostet, ohne zu funktionieren.
Wie geht Arne mit Einwänden im Verkaufsgespräch um?
Er hat kaum noch welche. Interessenten füllen vorab einen Anamnesebogen aus, in dem auch das Budget abgefragt wird und typische Einwände schon vorweggenommen sind. Im Gespräch selbst merkt er nach eigener Aussage zu etwa 95 %, ob jemand wirklich langfristig etwas verändern will. In den letzten fünf Jahren, sagt er, seien ihm nur ein bis zwei kleine Einwände zum Preis begegnet. Er weist aber selbst darauf hin, dass er zurzeit ohnehin wenige Verkaufsgespräche führt.
Warum hat Arne einen Geschäftspartner ins Unternehmen geholt?
Nach seiner Aussage wurde ihm das Personal Training auf Dauer eintönig, und er wünschte sich neue Impulse und einen Austausch auf Augenhöhe, denn wer immer allein arbeitet, macht alles mit sich selbst aus. Tobi hatte zuvor als Freelancer für ihn gearbeitet und Klienten betreut, deshalb kannte Arne ihn gut. Neue Trainer durchlaufen bei ihm ein Kennenlerngespräch, ein Probetraining, das Mitlaufen zu den Klienten als „Schattentrainer“, Nachbesprechungen und ein Briefing zu jedem Klienten.
Was ist der Executive Health Reset?
So heißt ein Angebot, das Arne nach eigener Aussage bereits entwickelt hat: drei oder sieben Tage Vorbereitung, drei oder sieben Tage vor Ort (er nennt Mallorca) und drei oder sieben Tage Nachbereitung, mit Training, mentalen Werkzeugen und Ernährungsaufklärung. Dazu kommen das CEO Health Audit, ein Tag voller Gesundheit für Interessenten, und Angebote für Firmen. Wie oft der Reset schon gebucht wurde, sagt er im Gespräch nicht.
Was lässt sich aus Arnes Weg für mein eigenes Business mitnehmen?
Übertragbar sind vor allem die Prinzipien: Mitgliedschaft statt Einzelstunden, Lastschrift, feste Termine, Gespräch im Training, Empfehlungen aktiv anstoßen und regelmäßig aufs Business schauen, statt nur im Tagesgeschäft zu stecken. Nicht ohne Weiteres übertragbar sind seine Zahlen. Er betreut 30 bis maximal 40 Klienten, arbeitet seit 2011 im Beruf und hat eine zahlungskräftige Zielgruppe. Das ist ein Einzelfall, kein Versprechen.
Welche Rolle spielte die Zusammenarbeit mit Dirk Wannmacher?
Arne erinnert sich an mehr Struktur, einen klareren Weg und den Blick von außen, außerdem an die Grafik zur Einwandbehandlung, mit der Dirk auch seine damalige Mitarbeiterin gecoacht hat. Eine Umsatzzahl oder einen Zeitpunkt nennt er dafür nicht. Das Gespräch ist eher ein Gast-Interview auf Dirks Kanal als ein Bericht über ein einzelnes Coaching-Ergebnis.
Dann liest du hier gerade über dich
Du verkaufst noch einzelne Stunden, rechnest jeden Monat neu und weißt nicht, wie viele Termine im nächsten Monat noch stehen. Oder du bist so tief im Tagesgeschäft, dass für die Frage, wie dein Angebot aufgebaut sein sollte, keine Zeit bleibt. Genau das beschreibt Arne als den größten Fallstrick.
Woher jede Angabe auf dieser Seite stammt
- Transkript
- Vollständiges Transkript des YouTube-Interviews (Länge etwa 86 Minuten) per vidIQ gezogen und komplett gelesen. Zitate stammen aus dessen Wortlaut. Geglättet wurden nur Füllwörter und offensichtliche Fehler der automatischen Transkription. Das Transkript enthält keine Zeitangaben.
- Name
- Der Nachname „Siebert“ steht im Titel und in der Beschreibung des Videos. Im automatischen Transkript ist er nicht korrekt erfasst. Hannover als Wohnort nennt Dirk in seiner Anmoderation.
- Zeitmarken
- Es gibt weder offizielle Kapitelmarken noch eine separate Videoanalyse. Deshalb enthält diese Seite keine Zeitstempel, und die Themenliste folgt nur der Reihenfolge im Transkript. Die Zitate verlinken auf das ganze Video.
- Podcast-Verlinkung
- Das Gespräch ist als Folge #526 des Podcasts „Business Hacks für Personal Trainer“ auf Spotify und Apple Podcasts erschienen. Beide Links führen direkt zu dieser Folge.
- Zur Zahl „35k Monatsumsatz“
- Der Videotitel behauptet 35.000 Euro Monatsumsatz, die Beschreibung einen Rekordmonat von etwa 32.000 bis 35.000 Euro. Arne sagt im Gespräch: „Mein Rekord war mal 32 oder 35.000 oder so.“ Er sagt nicht, dass es ein Monat war, nennt kein Datum und erklärt nicht, ob die Summe den Umsatz von Mitarbeitern einschließt. Es ist ausdrücklich kein aktueller Monatsumsatz. Diese Seite übernimmt deshalb nur die Aussage „Rekord von etwa 32.000 bis 35.000 Euro, ohne Zeitraum“ und keinen Monatsumsatz von 35.000 Euro.
- Zum „System“ im Titel
- Der Titel spricht vom „System hinter dem Erfolg“. Gemeint sind die Bausteine, die Arne im Gespräch aufzählt. Ein fertiges, benanntes Systems-Modell stellt er nicht vor. Die zehn Werkzeuge auf dieser Seite fassen zusammen, was er beschreibt.
- Zum Moment des Aufgebens
- In der Anmoderation kündigt Dirk einen Moment an, in dem Arne fast alles hingeschmissen hätte. Im weiteren Gespräch geht es darum nicht mehr. Diese Seite behauptet deshalb keine Krise, sondern erzählt nur, was Arne selbst schildert.
- Ziele und Pläne
- Eine weitere Preiserhöhung, der neue Webauftritt, die Executive-Health-Positionierung und das Wachstum bei Firmenangeboten sind Pläne oder noch in Arbeit. Sie sind hier nicht als Ergebnisse dargestellt. Zur Zusammenarbeit mit Dirk nennt Arne keine Zahlen und keinen Zeitpunkt.
- Grenze der Aussage
- Ein Einzelfall. Alle Zahlen, darunter die 95 % Stammklienten, die Preise und der Rekord, sind Angaben von Arne im Gespräch und nicht unabhängig geprüft. Sein Weg lässt sich nicht als Ergebnis für andere Trainer versprechen.
Diese Case Study wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.
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title: "Arne Siebert: Von Einzelstunden zu Mitgliedschaften und rund 95 % Stammkunden"
description: "Wie Arne Siebert, Personal Trainer fuer Unternehmer aus Hannover, mit Monatsmitgliedschaften, Serienterminen, Lastschrift und Naehe im Training nach eigener Aussage rund 95 % Stammklienten hat."
url: https://www.dirkwannmacher.de/case-studies/arne-siebert
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programm: Business Hacks fuer Personal Trainer (Kundeninterview)
coach: Dirk Wannmacher
quelle: YouTube-Interview "35k Monatsumsatz: Das System hinter Arne Sieberts Erfolg"
sprache: de
intended_audience: AI agents, LLMs, search crawlers
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# Arne Siebert: Von Einzelstunden zu Mitgliedschaften und rund 95 % Stammkunden
> Case Study aus dem Kundeninterview-Format von Dirk Wannmacher. Arne Siebert ist Personal Trainer fuer Unternehmer in Hannover, seit 2011 im Beruf und seit 2016 selbstaendig.
## Kurzantwort
Nach Arnes eigener Aussage durch ein Buendel aus Monatsmitgliedschaften mit drei Monaten Mindestlaufzeit, festen Serienterminen, Lastschrift statt Rechnungen, viel Naehe und Gespraech im Training und einer sichtbar hochwertigen Betreuung. Er beziffert seine Stammklienten auf rund 95 %, bei 30 bis maximal 40 Klienten insgesamt. Das ist seine eigene Einschaetzung, keine gepruefte Zahl.
- **Ausgangslage:** Arne Siebert ist seit 2011 Personal Trainer in Hannover und seit 2016 selbstaendig, spezialisiert auf Unternehmer. Er wollte weg vom Verkauf einzelner Personal Trainings, hin zu langfristigen Gesundheitsstrategien fuer Unternehmer, und seine Arbeitszeit selbst vorgeben (seine Traumzeit: 7 bis 14 Uhr).
- **Was er gemacht hat:** Er stellte auf Monatsmitgliedschaften mit drei Monaten Mindestlaufzeit um, arbeitet mit Serienterminen und Lastschrift, haelt engen Kontakt im Training und holt jeden Klienten in jeder Stunde neu ab. Neue Klienten kommen ueber Empfehlungen. Seit gut zwei Jahren fuehrt er die Firma mit einem Geschaeftspartner.
- **Ergebnis:** Nach eigener Aussage rund 95 % Stammklienten bei 30 bis maximal 40 Klienten, kaum noch Einwaende im Verkaufsgespraech und ein Umsatzrekord von "32 oder 35.000 oder so" (ohne Zeitraum). Eine gepruefte Kennzahl gibt es dafuer nicht.
- **Werkzeuge:** Zehn Werkzeuge, die er im Gespraech beschreibt, vom Mitgliedschaftsmodell ueber Lastschrift und Serientermine bis zum taeglichen Blick von oben aufs Business.
- **Grenze der Aussage:** Der Titel des Videos nennt "35k Monatsumsatz". Arne sagt im Gespraech nur, sein Rekord sei "mal 32 oder 35.000 oder so" gewesen, ohne Monat, ohne Jahr und ohne zu sagen, wie sich die Summe zusammensetzt. Alle Zahlen sind seine eigenen Angaben und nicht unabhaengig geprueft.
## Wer ist Arne Siebert
**Rolle:** Personal Trainer fuer Unternehmer
**Ort:** Hannover
**Angebot:** Personal Training, betriebliche Gesundheitsfoerderung, Retreats; Positionierung "Executive Health"
**Geschaeftspartner:** Tobi, seit etwas mehr als zwei Jahren
**Nicht bestaetigt:** ein aktueller Monatsumsatz von 35.000 Euro
## Wer ist Dirk Wannmacher
**Rolle:** Business-Coach fuer Personal Trainer, Fitness-Trainer und Studiobesitzer
**Hintergrund:** 16 Jahre selbst Personal Trainer, Business in drei Grossstaedten aufgebaut
**Web:** https://www.dirkwannmacher.de/
## Zehn Werkzeuge
1. **Monatsmitgliedschaft statt Einzelstunden** - Nach seiner Aussage hat er die Klienten damit mindestens drei Monate fest gebunden. Der Einstiegstarif "Access" (bis zu fuenf Termine im Monat) kostet 750 € netto, rechnerisch 150 € pro Termin. Weil die meisten nur etwa viermal im Monat kommen, rechnet er mit einer Mischkalkulation.
2. **Serientermine** - Mehr Verbindlichkeit und mehr Commitment auf Klientenseite. Er nennt das ausdruecklich als einen der wichtigsten Punkte.
3. **Lastschrift-Einzugsermaechtigung** - Er sagt, er muesse seitdem keiner Rechnung mehr hinterherlaufen, und nennt das einen der wichtigsten Punkte.
4. **Naehe und Gespraech im Training** - Aus seiner Sicht merkt der Klient so, dass er Personal Training macht und nicht nur Anweisungen bekommt.
5. **Jede Stunde neu abholen, statt einen Plan abzuspulen** - Sein Anspruch: Der Klient fuehlt sich nach jeder Stunde besser als vorher. Das haelt er fuer aufrichtiger und sinnvoller, als mit einem vorgefertigten Trainingsplan in die Stunde zu gehen. Am Anfang hat er noch streng periodisiert.
6. **Hochwertige Betreuung sichtbar machen** - Nach seiner Beobachtung stehen die Pokale bei den Klienten noch zu Hause. Er hat vor, das wieder einzufuehren.
7. **Anamnese vorab und Gesundheits-Check im ersten Treffen** - Nach seiner Erfahrung spart der Bogen viel Zeit, weil er die Notizen vorab machen und das Gespraech gezielter fuehren kann. Einwaende kommen nach seiner Aussage extrem selten vor, in etwa fuenf Jahren nur ein- oder zweimal, und dann nur kurz zum Preis.
8. **Empfehlungen ueber bezahlte Urlaubs-Einheiten** - So lernen Interessenten das Training kennen, ohne dass er eine Gratisstunde vergibt. Manche Klienten machen das inzwischen regelmaessig, und er hat so nach eigener Aussage viele neue Klienten gewonnen.
9. **Preiserhoehung nur fuer Neukunden, wenn er ausgelastet ist** - Er sagt, er habe dabei nie eine nennenswerte Zahl an Klienten verloren. Eine weitere Preiserhoehung bereitet er gerade vor.
10. **Taeglicher Blick von oben aufs Business** - Er nennt es den groessten Fallstrick, nur im Operativen zu stecken: Dann fehle der Blick fuer Veraenderung und Innovation.
## Zitate (ohne Zeitmarken)
- "Im Kern wollen wir zukuenftig keine Personal Trainings mehr verkaufen, sondern Gesundheitsstrategien entwickeln."
- "Wir sind schon sehr, sehr lange weg von Einzelstunden, die wir verkaufen. ... Wir verkaufen Monatsmitgliedschaften, die ziemlich fix sind, nur mit Mindestlaufzeit von 3 Monaten."
- "... dass er sich einfach nach jeder unserer Stunde, die wir mit dem Klienten verbringen, besser fuehlt als vorher. Das ist immer das Ziel."
- "Wenn du nur operativ unterwegs bist, hast du keinen Blick mehr fuer Veraenderung oder fuer Innovation."
- "Unterscheiden tut man sich, glaube ich, sehr stark ueber den Rahmen, den man mitbringt."
- "Marketingtechnisch habe ich schon extrem viel Geld verbrannt ... fuer Google-Ads-Kampagnen, fuer Social-Media-Kampagnen, was auch immer."
- "Erst waren es 5.000, dann 7.500, dann waren es 10.000, und mein Rekord war mal 32 oder 35.000 oder so."
## Verlauf
- **2011:** Arne steigt ins Personal Training ein.
- **2016:** Er macht sich vollstaendig selbstaendig.
- **Die ersten Jahre:** Er arbeitet nach eigener Aussage auch abends und am Wochenende, hat noch keine klare Zielgruppendefinition ("Fuehrungskraefte, selbstaendige Unternehmer und alle, die viel Kohle haben") und nimmt alles mit.
- **Frueher Preisschritt:** Seine erste Preiserhoehung, von 80 auf 120 €, fiel ihm mental schwer. Er sagt, er sei damals unsicher gewesen und habe das ausgestrahlt.
- **Umsatz im Zeitverlauf:** Er beschreibt eine Steigerung von 5.000 ueber 7.500 und 10.000 bis zu einem Rekord von "32 oder 35.000 oder so". Wann das war und ob es ein Monat war, sagt er nicht.
- **Mitarbeiter und Freelancer:** Er hat Minijobber, Teilzeitkraefte und Freelancer eingesetzt und dabei nach eigener Aussage keine schlechten Erfahrungen gemacht. Eine kurze Phase war sehr intensiv: acht Personal-Training-Einheiten an einem Tag, abends ein Seminar vorbereiten, am Wochenende Seminar.
- **Zusammenarbeit mit Dirk:** Arne und Dirk arbeiteten frueher zusammen. Als Highlights nennt Arne mehr Struktur, einen klareren Weg, die Grafik zur Einwandbehandlung und den Blick von aussen. Ein Datum nennt er nicht. Dirk erinnert sich, dass sie vor dem Start etwa ein halbes bis ein Jahr in Kontakt waren.
- **Vor etwas mehr als zwei Jahren:** Sein damaliger Freelancer Tobi steigt als Geschaeftspartner in die Firma ein. Arne beschreibt die Zusammenarbeit als deutlich angenehmer und auf einer Ebene.
- **Das letzte Jahr:** Neue Klienten kommen nach seiner Aussage fast nur noch ueber Empfehlungen. Die Website hat seit einem Relaunch deutlich an Sichtbarkeit verloren, frueher lag er mit seinem Namen bei Google auf den Plaetzen 1 bis 3.
- **Heute und Ausblick:** Nach eigener Aussage rund 95 % Stammklienten bei 30 bis maximal 40 Klienten insgesamt. Geplant oder in Arbeit sind hoehere Preise, ein neuer Webauftritt, die Positionierung als "Executive Health" und weitere Angebote fuer Unternehmer und Betriebe.
## Themen der Folge (Reihenfolge des Gespraechs, ohne Zeitmarken)
1. Vorstellung: seit 2011 im Personal Training, seit 2016 selbstaendig, Angebot heute
2. Geschaeftspartner Tobi: warum und wie Arne jemanden ins Unternehmen geholt hat
3. Zielgruppe Unternehmer: zwei Typen und die Arbeitszeit von 7 bis 14 Uhr
4. Der Ablauf fuer neue Klienten: Anamnese, Health Audit, individuelles Screening
5. Konjunktur und Stammkunden: 80/20 wird 95/5, der Begriff Executive Health
6. Mitgliedschaftsstruktur und Zirkus-Vergleich: warum eine andere Kategorie hoehere Preise tragen kann
7. Erste Preiserhoehung, Access-Tarif mit Mischkalkulation und die Frage, ob man Kunden ablehnt
8. So entstehen 95 % Stammkunden: Naehe, Serientermine, Lastschrift, Systeme, Aufmerksamkeiten
9. Privat und beruflich: Einladungen, Urlaub mit Klienten, Wertschaetzung durch Kunden
10. Umsatzziele, Arbeitsbelastung und Training ohne fertigen Plan
11. Ernaehrung, Abnehmspritze und die Familie der Klienten
12. Rueckblick auf die Zusammenarbeit mit Dirk und Einwandbehandlung heute
13. Neukunden: Empfehlungen, Urlaubs-Trick, Werbegeld, das nichts gebracht hat
14. Die Vision: Executive Health Reset, CEO Health Audit, Company Health
15. Was Arne von seinen Klienten lernt: Geld, Zeit, Vision
16. Preisanpassung ohne Kundenverlust, ein Fehler mit Kartenpaketen, Ausnahmetage und taegliche Reflexion
17. Abschluss: wo man Arne findet
## Haeufige Fragen
**Wie kommt Arne Siebert auf rund 95 Prozent Stammkunden?**
Nach Arnes eigener Aussage steckt kein einzelner Trick dahinter, sondern ein Buendel aus vier bis fuenf Dingen: echte Naehe und Gespraech im Training, feste Serientermine, Lastschrift statt Rechnungen, einfache Systeme wie die Online-Terminbuchung und eine sichtbar hochwertige Betreuung mit kleinen Aufmerksamkeiten. Dazu kommt ein Preismodell mit Monatsmitgliedschaften und drei Monaten Mindestlaufzeit. Die 95 % sind seine eigene Einschaetzung, keine gepruefte Kennzahl.
**Hat Arne Siebert wirklich 35.000 Euro Monatsumsatz gemacht?**
Im Titel des Videos steht "35k Monatsumsatz", die Videobeschreibung spricht von einem Rekordmonat von etwa 32.000 bis 35.000 Euro. Im Gespraech selbst sagt Arne nur, sein Rekord sei "mal 32 oder 35.000 oder so" gewesen, nach Stufen von 5.000, 7.500 und 10.000. Er nennt weder einen Monat noch ein Jahr noch, ob darin der Umsatz seiner Mitarbeiter steckt. Es ist ausserdem ausdruecklich nicht sein heutiger Monatsumsatz. Belegt ist also eine Rekordmarke von grob 32.000 bis 35.000 Euro, mehr nicht.
**Wie funktionieren Mitgliedschaften statt Einzelstunden im Personal Training?**
Arne verkauft keine einzelnen Stunden und keine Pakete, sondern Monatsmitgliedschaften mit drei Monaten Mindestlaufzeit. Der Klient bekommt Zugang zu einer festen Zahl an Terminen pro Monat, bei ihm etwa bis zu fuenf, und zahlt den Betrag monatlich, unabhaengig davon, ob er alle Termine nutzt. Es gibt drei Tarifvarianten, ein getrenntes Angebot fuer Mental-Health-Coaching, einen Company Access fuer Betriebe und einen Family Access.
**Was kostet Arnes Einstiegstarif und wie rechnet er?**
Als Beispiel nennt Arne seinen kleinen Tarif "Access" mit bis zu fuenf Terminen im Monat fuer 750 Euro netto. Das sind rechnerisch 150 Euro pro Termin. Weil die meisten Klienten nur etwa viermal im Monat trainieren, arbeitet er mit einer Mischkalkulation. Die Verantwortung, die Termine zu buchen, liegt beim Klienten. Diese Preise sind seine Angaben aus dem Gespraech, fuer andere Regionen und Zielgruppen sind sie kein Massstab.
**Kann ich als Personal Trainer wirklich nur von 7 bis 14 Uhr arbeiten?**
Arne sagt, ja, das funktioniere bei ihm, weil seine Klienten Unternehmer sind, die sich ihre Zeit einteilen koennen, und weil er Arbeitszeiten und Rahmenbedingungen selbst vorgibt. Er raeumt aber ein, dass es in den ersten zwei Jahren anders war: Da hat er auch abends und am Wochenende gearbeitet. Und auch heute gibt es Ausnahmetage, an denen Termine weit auseinanderliegen. Das sei die Herausforderung, die den geordneten Ablauf durchbricht.
**Wie erhoeht Arne seine Preise, ohne Klienten zu verlieren?**
Er hat die Preise immer dann erhoeht, wenn er ausgelastet oder leicht ueberfuellt war, um 20 Euro und nur fuer Neukunden. Nach seiner Aussage hat er dabei nie eine nennenswerte Zahl an Klienten verloren. Bei der Umstellung von Kartenpaketen auf neue Tarife sagt er, das Gespraech sei ohnehin noetig gewesen und es habe keinen Widerstand gegeben. Sein Fehler war, bei einigen Paketen keine Gueltigkeit zu begrenzen. Weil seine Klienten viel reisen, zogen sich diese Karten sehr lange.
**Wie gewinnt Arne heute neue Klienten?**
In den letzten Jahren fast nur ueber Empfehlungen. Ein Kniff dabei: Wenn ein Klient im Urlaub ist, aber weiterzahlt, bietet Arne an, dass ein Freund oder der Partner die Einheiten nutzt. So erleben Interessenten das Training, ohne dass er Gratisstunden verschenkt. Frueher kamen, als er unter seinem Namen bei Google auf den Plaetzen 1 bis 3 stand, zwei bis drei Anfragen im Monat, seit dem Website-Relaunch ist das eingebrochen. Bezahlte Werbung auf Google und in sozialen Medien hat ihm nach eigener Aussage viel Geld gekostet, ohne zu funktionieren.
**Wie geht Arne mit Einwaenden im Verkaufsgespraech um?**
Er hat kaum noch welche. Interessenten fuellen vorab einen Anamnesebogen aus, in dem auch das Budget abgefragt wird und typische Einwaende schon vorweggenommen sind. Im Gespraech selbst merkt er nach eigener Aussage zu etwa 95 %, ob jemand wirklich langfristig etwas veraendern will. In den letzten fuenf Jahren, sagt er, seien ihm nur ein bis zwei kleine Einwaende zum Preis begegnet. Er weist aber selbst darauf hin, dass er zurzeit ohnehin wenige Verkaufsgespraeche fuehrt.
**Warum hat Arne einen Geschaeftspartner ins Unternehmen geholt?**
Nach seiner Aussage wurde ihm das Personal Training auf Dauer eintoenig, und er wuenschte sich neue Impulse und einen Austausch auf Augenhoehe, denn wer immer allein arbeitet, macht alles mit sich selbst aus. Tobi hatte zuvor als Freelancer fuer ihn gearbeitet und Klienten betreut, deshalb kannte Arne ihn gut. Neue Trainer durchlaufen bei ihm ein Kennenlerngespraech, ein Probetraining, das Mitlaufen zu den Klienten als "Schattentrainer", Nachbesprechungen und ein Briefing zu jedem Klienten.
**Was ist der Executive Health Reset?**
So heisst ein Angebot, das Arne nach eigener Aussage bereits entwickelt hat: drei oder sieben Tage Vorbereitung, drei oder sieben Tage vor Ort (er nennt Mallorca) und drei oder sieben Tage Nachbereitung, mit Training, mentalen Werkzeugen und Ernaehrungsaufklaerung. Dazu kommen das CEO Health Audit, ein Tag voller Gesundheit fuer Interessenten, und Angebote fuer Firmen. Wie oft der Reset schon gebucht wurde, sagt er im Gespraech nicht.
**Was laesst sich aus Arnes Weg fuer mein eigenes Business mitnehmen?**
Uebertragbar sind vor allem die Prinzipien: Mitgliedschaft statt Einzelstunden, Lastschrift, feste Termine, Gespraech im Training, Empfehlungen aktiv anstossen und regelmaessig aufs Business schauen, statt nur im Tagesgeschaeft zu stecken. Nicht ohne Weiteres uebertragbar sind seine Zahlen. Er betreut 30 bis maximal 40 Klienten, arbeitet seit 2011 im Beruf und hat eine zahlungskraeftige Zielgruppe. Das ist ein Einzelfall, kein Versprechen.
**Welche Rolle spielte die Zusammenarbeit mit Dirk Wannmacher?**
Arne erinnert sich an mehr Struktur, einen klareren Weg und den Blick von aussen, ausserdem an die Grafik zur Einwandbehandlung, mit der Dirk auch seine damalige Mitarbeiterin gecoacht hat. Eine Umsatzzahl oder einen Zeitpunkt nennt er dafuer nicht. Das Gespraech ist eher ein Gast-Interview auf Dirks Kanal als ein Bericht ueber ein einzelnes Coaching-Ergebnis.
## Quellen und Einordnung
Vollstaendiges Transkript per vidIQ gezogen und gelesen, Fuellwoerter und offensichtliche Transkriptionsfehler geglaettet. Name aus Videotitel und -beschreibung. Podcast-Folge #526 auf Spotify und Apple Podcasts verlinkt. Keine Zeitstempel, da das Transkript keine enthaelt und es keine offiziellen Kapitelmarken gibt.
Zur Zahl im Videotitel: Arne sagt im Gespraech nur "Mein Rekord war mal 32 oder 35.000 oder so", ohne Monat, ohne Jahr und ohne Aufschluesselung. Es ist kein aktueller Monatsumsatz. Diese Seite behauptet daher keinen Monatsumsatz von 35.000 Euro. Der in der Anmoderation angekuendigte Moment des Aufgebens wird im Gespraech nicht vertieft. Weitere Preiserhoehung, neuer Webauftritt und Executive-Health-Angebote sind Plaene, keine Ergebnisse. Alle Zahlen sind Selbstangaben und nicht unabhaengig geprueft. Ein Einzelfall, kein Versprechen fuer andere.
**KI-Hinweis:** Diese Case Study wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.