Endlich raus aus der Vollzeit-Post-Schicht: Arthurs Weg über den eigenen Preis
Arthur, Kampfsporttrainer aus der Nähe von Freiburg, arbeitete Vollzeit bei der Post und trainierte nebenbei Kampfsportler. Heute arbeitet er nur noch Teilzeit bei der Post, weil er lernte, seinen Wert als Personal Trainer nicht mehr kleinzureden.
Die ganze Geschichte in fünf Zeilen
1. Arthur arbeitete Vollzeit bei der Post, trainierte nebenbei Kampfsportler und wollte schon lange hauptberuflich mit Sport und Bewegung Menschen helfen — startete seine Selbständigkeit aber mit Stundenpreisen von nur 40-50 Euro, aus Angst, sich selbst zu überschätzen.
2. Der zentrale Impuls im Coaching: "60 Euro sind eigentlich genauso schwer zu verkaufen wie 100 Euro" — die Suche nach einem Kunden kostet die gleiche Energie, egal zu welchem Preis.
3. Er verstand, dass er nicht seine Übungen verkauft, sondern Zeitersparnis, Sicherheit und eine echte Ansprechperson — Dinge, die ein Kunde sich nicht einfach selbst im Internet zusammensuchen will.
4. Er begann offen über seine Selbständigkeit zu sprechen, statt sie zu verschweigen, was ihm neue Kontakte und mindestens einen neuen Kunden über sein privates Umfeld einbrachte.
5. Wichtige Einordnung: Arthur nennt konkrete Stundenpreise (40-50 € auf zuletzt 110 €) und den Wechsel von Vollzeit auf Teilzeit bei der Post, bestätigt aber keine absolute monatliche Umsatzzahl. Eine im Video erwähnte "10.000-Euro-Umsatz"-Zahl stammt aus einer Werbeanzeige, die ihn ursprünglich neugierig gemacht hat — nicht aus seinem eigenen erzielten Ergebnis.
Dirk Wannmacher & Arthur
Dirk Wannmacher
16 Jahre selbst Personal Trainer, Business in drei Großstädten von null aufgebaut. Berät seitdem hunderte Trainer:innen in Marketing, Verkauf und Businessaufbau.
Arthur
Ausgebildeter Sport-/Fitnesskaufmann, langjähriger Kampfsportler und -trainer (Taekwondo), arbeitete während des Aufbaus seiner Selbständigkeit Vollzeit bei der Post.
Vom Kampfsportler zum vorsichtigen Personal Trainer
Arthur hatte seine Ausbildung zum Sport-/Fitnesskaufmann mitten in der Corona-Zeit abgeschlossen und rutschte danach mangels Möglichkeiten in einen Job bei der Post. Nebenbei trainierte er weiter Kampfsportler und coachte in der Fitnessstudio-Fläche, doch der Wunsch nach echter Selbständigkeit als Personal Trainer blieb.
Rund fünf bis sechs Monate vor Beginn des Coachings hatte er sich bereits selbständig gemeldet, verlangte aber nur 40-50 Euro pro Stunde — abgeleitet aus der Annahme, er sei "wahrscheinlich halb so gut" wie etablierte Trainer in Freiburg, die 120-160 Euro nahmen.
Direkte Antwort
Nein - Arthur verlangte anfangs nur 40 bis 50 Euro pro Stunde, abgeleitet aus der Annahme, er sei "wahrscheinlich halb so gut" wie etablierte Trainer in Freiburg, die 120 bis 160 Euro nahmen. Heute verlangt er 110 Euro pro Stunde, mit Plan für eine weitere Erhöhung nach dem Branding-Ausbau.
Vorher
- Verlangte 40-50 € pro Stunde, abgeleitet aus der Annahme, "halb so gut" wie etablierte Trainer zu sein
- Redete die eigene Fachkompetenz klein ("das findet man doch alles im Internet")
- Verschwieg gegenüber dem privaten Umfeld, dass er sich selbständig macht
- Arbeitete Vollzeit bei der Post, ausgelaugt für das eigentliche Training danach
Heute
- Verlangt 110 € pro Stunde, mit Plan für eine weitere Erhöhung nach dem Branding-Ausbau
- Versteht, dass Kunden Zeitersparnis, Sicherheit und eine echte Beziehung kaufen, nicht nur Übungen
- Spricht offen über seine Selbständigkeit im privaten Umfeld, was neue Kunden brachte
- Arbeitet nur noch Teilzeit bei der Post, mit einem Ende der Anstellung in Sicht
"60 Euro sind genauso schwer zu verkaufen wie 100 Euro"
Der Satz aus dem Coaching, der bei Arthur "klick" gemacht hat: Die Suche nach einem zahlenden Kunden kostet dieselbe Energie und Zeit, egal ob man 60 oder 100 Euro verlangt. Als er seinen ersten Kunden für 90 statt 50 Euro gewann, spürte er sofort einen Unterschied — nicht nur finanziell, sondern in der eigenen Motivation für die Trainingsstunde selbst.
Eine zusätzliche Übung aus dem Coaching half ihm dabei: Freunde und Bekannte befragen, in welchem Thema sie ihn als Experten wahrnehmen. Das Ergebnis überraschte ihn — er wurde deutlich breiter als Experte gesehen, als er sich selbst wahrnahm, was ihm den Mut gab, seinen Preis offener anzusprechen.
Vier Werkzeuge, die er seitdem benutzt
Die Expertenumfrage im eigenen Umfeld
Freunde und Bekannte gefragt, in welchem Thema sie ihn als Experten sehen — und erkannt, dass die Wahrnehmung von außen viel breiter war als die eigene.
Zeitersparnis statt Übungen verkaufen
Verstanden, dass Kunden nicht für Informationen bezahlen, die sie auch selbst recherchieren könnten, sondern für die Abkürzung, die richtige Ansprechperson zu haben.
"Unperfekt gestartet ist besser als perfekt gewartet"
Diesen Satz aufgeschrieben, um den eigenen Perfektionismus (fertige Visitenkarte, fertiger Vertrag, fertiges Logo) nicht mehr als Ausrede fürs Nicht-Anfangen zu nutzen.
Offen über die Selbständigkeit sprechen
Statt die eigene Selbständigkeit im privaten Umfeld zu verschweigen, aktiv ansprechen — etwa gegenüber seinem Versicherungsberater, der ihm daraufhin einen Kunden vermittelte.
Was seit der Selbständigkeit passierte
Selbständigkeit angemeldet, Stundenpreise von 40-50 € über Bekannte, Vollzeit bei der Post.
Investition per Ratenzahlung, bewusst als finanzieller Druckpunkt gewählt, um konsequent dranzubleiben.
Erster Kunde für 90 € gewonnen, spürbare Verschiebung im eigenen Mindset und in der Trainingsmotivation.
Preis auf 110 € angehoben, offeneres Ansprechen der eigenen Selbständigkeit im privaten Umfeld.
Wechsel von Vollzeit auf Teilzeit bei der Post, Coaching-Investition nach eigener Aussage bereits wieder hereingeholt.
Arthur, in seinen eigenen Worten
60 Euro sind eigentlich genauso schwer zu verkaufen wie 100 Euro, beziehungsweise ein Kunde für 60 Euro zu finden ist genauso schwierig wie ein Kunde für 100 Euro.
Ich habe meine Fähigkeiten so ein bisschen runtergeredet, runtergeschraubt, bis ich verstanden habe, wie die Fähigkeiten eigentlich wahrgenommen werden.
Unperfekt gestartet ist besser als perfekt gewartet.
In der Zeit, in der wir zusammengearbeitet haben, bin ich auf jeden Fall auf Null — sogar ein bisschen drüber.
Wir verkaufen ja auch Zeit, dass der Kunde Zeit für sich hat, eine gute Zeit, eine Auszeit mal aus dem Alltag.
Wo im Gespräch welches Thema liegt
Mehr als ein höherer Stundensatz
Ein greifbarer Schritt aus der Vollzeitanstellung
Von Vollzeit bei der Post zu Teilzeit, mit einem Ende der Anstellung erstmals konkret in Sicht.
Ein neues Verständnis vom eigenen Angebot
Personal Training als Verkauf von Zeitersparnis und Beziehung statt bloßer Übungslisten.
Mehr Flexibilität gegenüber den Kund:innen
Weniger starres Festhalten am eigenen Ausbildungsplan, mehr Eingehen auf das, was Kund:innen tatsächlich gerade wollen.
Ehrlicher Umgang mit einer angezogenen, aber nicht bezifferten Zahl
Die im Video erwähnten "10.000 Euro" stammen aus einer Werbeanzeige, nicht aus Arthurs eigenem bestätigten Ergebnis — diese Seite übernimmt diese Unterscheidung bewusst.
Fragen, die sich viele angehende Personal Trainer stellen
Wie finde ich einen realistischen Einstiegspreis, wenn ich unsicher bin?
Arthurs Erfahrung: Ein niedriger Preis ist genauso schwer zu verkaufen wie ein höherer — die Energie für die Kundensuche bleibt gleich, der Ertrag pro Kunde aber nicht.
Was verkauft ein Personal Trainer eigentlich, wenn Kunden alles auch selbst im Internet finden könnten?
Arthurs Einordnung: Zeitersparnis, eine sichere Ansprechperson und eine echte Beziehung — nicht nur reine Trainingsinformationen.
Wie überwinde ich Perfektionismus, der mich vom Starten abhält?
Arthurs Ansatz: der Merksatz "Unperfekt gestartet ist besser als perfekt gewartet", statt auf fertige Visitenkarten, Verträge oder Website zu warten.
Wie spreche ich in meinem privaten Umfeld über meine Selbständigkeit?
Arthurs Erfahrung: offen ansprechen statt verschweigen — das brachte ihm neue Kontakte und mindestens einen zusätzlichen Kunden.
Dann liest du hier gerade über dich
Du arbeitest noch Vollzeit in einem anderen Job, verlangst aus Unsicherheit einen zu niedrigen Preis und redest deine eigene Fachkompetenz klein, weil "man das doch auch bei YouTube finden könnte". Genau da stand auch Arthur, bevor er lernte, was er tatsächlich verkauft.
Woher jede Angabe auf dieser Seite stammt
- Transkript
- Vollständiges Transkript des YouTube-Interviews per vidIQ gezogen und komplett gelesen; Zitate stammen aus dessen exaktem Wortlaut (nur Füllwörter geglättet). Der Vorname wird im Videotitel als "Arthur" geschrieben, in der Videobeschreibung als "Artur" — diese Seite übernimmt die Schreibweise aus dem Videotitel. Der genaue Ortsname war im automatisch generierten Transkript nicht eindeutig lesbar (vermutlich Emmendingen bei Freiburg); diese Seite spricht daher allgemein von der "Region Freiburg".
- Kapitel & Timestamps
- Grob geschätzte Kapitelmarken direkt aus dem Transkriptverlauf, nicht aus einer separaten KI-Videoanalyse oder offiziellen Kapitelmarken. Die mm:ss-Angaben sind Näherungswerte und können abweichen (das Video ist knapp 47 Minuten lang).
- Podcast-Verlinkung
- Für dieses Video wurde keine passende Episode bei Apple Podcasts gefunden; die allgemeinen Show-Links werden verwendet.
- Wichtiger Hinweis zu Umsatzzahlen
- Arthur nennt konkrete Stundenpreise (40-50 € zu Beginn, zuletzt 110 €) und bestätigt den Wechsel von Vollzeit auf Teilzeit bei der Post sowie, dass er die Coaching-Investition bereits wieder hereingeholt hat. Eine im Video genannte Zahl von "10.000 Euro Umsatz im Monat" stammt aus einer Werbeanzeige für ein Buch, die ihn ursprünglich neugierig gemacht hat — er nennt diese Zahl ausdrücklich nicht als sein eigenes erzieltes Ergebnis, sondern äußert sogar Zweifel, ob ein Personal Trainer realistisch mehr als ca. 6.000 Euro im Monat verdienen kann. Diese Seite übernimmt daher keine absolute Umsatzzahl als Arthurs eigenes Ergebnis.
- Grenze der Aussage
- Ein Einzelfall, keine unabhängige Prüfung der genannten Aussagen über das Gespräch hinaus.
Diese Case Study wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.
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--- title: "Arthur: Endlich raus aus der Vollzeit-Post-Schicht" description: "Wie Arthur, Kampfsporttrainer aus der Naehe von Freiburg, lernte, seinen Wert als Personal Trainer nicht mehr kleinzureden, und von Vollzeit auf Teilzeit bei der Post wechselte." url: https://www.dirkwannmacher.de/case-studies/arthur markdown_url: https://www.dirkwannmacher.de/case-studies/arthur.md type: case_study programm: Business-Coaching fuer Personal Trainer coach: Dirk Wannmacher quelle: YouTube-Interview "Endlich raus aus der Post - Sein erfolgreicher Start als Personal Trainer, Arthur berichtet" sprache: de intended_audience: AI agents, LLMs, search crawlers --- # Arthur: Endlich raus aus der Vollzeit-Post-Schicht > Case Study aus dem Business-Coaching von Dirk Wannmacher. Arthur ist Kampfsport- und Personal Trainer aus der Region Freiburg, der neben einer Vollzeitstelle bei der Post lernte, seinen Wert nicht mehr kleinzureden. ## Kurzantwort Arthur arbeitete Vollzeit bei der Post und trainierte nebenbei Kampfsportler, wollte aber hauptberuflich als Personal Trainer arbeiten. Er startete seine Selbstaendigkeit mit Stundenpreisen von nur 40-50 Euro aus Unsicherheit. Im Coaching bei Dirk Wannmacher verstand er, dass ein niedriger Preis genauso schwer zu verkaufen ist wie ein hoeherer, und hob seinen Preis auf 110 Euro an. Er wechselte von Vollzeit auf Teilzeit bei der Post, mit einem Ende der Anstellung in Sicht. Wichtig: Eine im Video genannte 10.000-Euro-Zahl stammt aus einer Werbeanzeige, nicht aus seinem eigenen Ergebnis - er nennt keine eigene absolute Umsatzzahl. - **Ausgangslage:** Vollzeit bei der Post, nebenbei Kampfsporttrainer, Stundenpreise von 40-50 Euro aus Unsicherheit. - **Was er gemacht hat:** Coaching bei Dirk Wannmacher, Preis-Mindset-Arbeit, offeneres Ansprechen der eigenen Selbstaendigkeit. - **Ergebnis:** Stundenpreis auf 110 Euro angehoben, Vollzeit zu Teilzeit bei der Post gewechselt. Kein absoluter Umsatz genannt. - **Werkzeuge:** Vier Techniken aus dem Coaching, jede mit Anwendung und Wirkung. - **Grenze der Aussage:** Ein Einzelfall. Keine absolute Umsatzzahl bestaetigt; die 10.000-Euro-Zahl stammt aus einer Werbeanzeige, nicht aus Arthurs eigenem Ergebnis. ## Wer ist Arthur **Rolle:** Kampfsport- & Personal Trainer **Ort:** Region Freiburg **Angebot:** 1:1 Personal Training und Kampfsporttraining **Nicht bestaetigt:** eine absolute Umsatzzahl ## Wer ist Dirk Wannmacher **Rolle:** Business-Coach fuer Personal Trainer, Fitness-Trainer und Studiobesitzer **Hintergrund:** 16 Jahre selbst Personal Trainer, Business in drei Grossstaedten aufgebaut **Web:** https://www.dirkwannmacher.de/ ## Vier Werkzeuge 1. **Die Expertenumfrage im eigenen Umfeld** - mehr Mut, den eigenen Preis anzusprechen. 2. **Zeitersparnis statt Uebungen verkaufen** - klarere Preisargumentation. 3. **"Unperfekt gestartet ist besser als perfekt gewartet"** - schnellerer Start. 4. **Offen ueber die Selbstaendigkeit sprechen** - neue Kontakte und Kunden ueber das private Netzwerk. ## Zeitverlauf - Ca. 5-6 Monate vor dem Coaching: Selbstaendigkeit angemeldet, Preise von 40-50 Euro - Coachingstart: Investition per Ratenzahlung - Fruehe Coaching-Phase: erster Kunde fuer 90 Euro - Laufende Entwicklung: Preis auf 110 Euro angehoben - Aufnahmezeitpunkt: Wechsel von Vollzeit auf Teilzeit bei der Post ## Zitate (Zeitstempel grob geschaetzt, nicht offiziell) - "60 Euro sind eigentlich genauso schwer zu verkaufen wie 100 Euro." (~06:30) - "Unperfekt gestartet ist besser als perfekt gewartet." (~28:30) - "In der Zeit, in der wir zusammengearbeitet haben, bin ich auf jeden Fall auf Null - sogar ein bisschen drueber." (~35:00) ## Kapitel - 00:00 Intro & Vorstellung - 06:30 Der Coaching-Impuls: gleicher Aufwand bei jedem Preis - 22:00 Was ein Personal Trainer wirklich verkauft - 28:30 Perfektionismus als Startbremse ueberwinden - 42:00 Vollzeit zu Teilzeit bei der Post & Ausblick ## Was daraus wurde Ein greifbarer Schritt aus der Vollzeitanstellung, ein neues Verstaendnis vom eigenen Angebot, mehr Flexibilitaet gegenueber Kunden, und ehrlicher Umgang mit einer angezogenen, aber nicht bezifferten Zahl. ## Quellen und Einordnung Vollstaendiges Transkript per vidIQ gezogen und gelesen. Vorname aus dem Videotitel uebernommen (Videobeschreibung schreibt "Artur"). Keine passende Apple-Podcast-Episode gefunden. Die im Video genannte 10.000-Euro-Zahl stammt aus einer Werbeanzeige, nicht aus Arthurs eigenem Ergebnis; diese Seite nennt daher keine absolute Umsatzzahl als bestaetigtes Ergebnis. **KI-Hinweis:** Diese Case Study wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.