Von 80 € auf rund 181 € pro Einheit: Heike Beier vier Jahre später
Vor gut vier Jahren war Heike Beier schon einmal zu Gast, damals mitten in ihrer ersten Preisanpassung. Jetzt erzählt die Personal Trainerin aus Dresden, wie aus 80 Euro für eine 45-Minuten-Einheit Pakete wurden, die sie umgerechnet bei rund 181 Euro netto ansetzt, warum bei ihrer ersten großen Preisanpassung niemand ging und weshalb sie Interessentinnen auch mal wegschickt.
Die ganze Geschichte in fünf Zeilen
Direkte Antwort
Wie kam Heike Beier von 80 € auf rund 181 € pro Einheit? Sie hat den Preis in Stufen angehoben, sobald ihr Terminplan voll war, verkauft nur Pakete, nennt den Preis schon im ersten Zoom-Gespräch und gibt keine Rabatte. Die 181 € sind ihr eigener Nettowert pro Einheit, umgerechnet aus den Paketen, kein Listenpreis. Zwischen dem Start mit 80 € und heute liegen rund sieben Jahre.
Ausgangslage: Heike Beier wollte ihre Preise anheben, auch bei langjährigen Kundinnen, die zu Freundinnen geworden waren, ohne diese Beziehungen zu belasten.
Was sie gemacht hat: Sie erhöht den Preis, sobald ihr Terminplan voll ist, verkauft nur Pakete, nennt den Preis schon im ersten Zoom-Gespräch und gibt keine Rabatte.
Ergebnis: Aus 80 € für eine 45-Minuten-Einheit wurden Preisstufen von etwa 125, 150 und rund 181 € pro Einheit (netto, von ihr selbst hochgerechnet). Bei der ersten großen Preisanpassung ging nach ihrer Aussage niemand.
Werkzeuge: Sieben Vorgehensweisen, die sie im Gespräch beschreibt, vom Preis nach Auslastung bis zur täglichen Denkstunde für das eigene Business.
Grenze der Aussage: Die 181 € sind eine Rechnung von Heike und kein Listenpreis. Umsatz, Kundinnenzahl und den Preis des Coachings nennt sie nicht, und der Preisanstieg über rund sieben Jahre geht nicht allein auf das Coaching zurück.
Dirk Wannmacher & Heike Beier
Dirk Wannmacher
16 Jahre selbst Personal Trainer, Business in drei Großstädten von null aufgebaut. Berät seitdem hunderte Trainer:innen in Marketing, Verkauf und Businessaufbau.
Heike Beier
Über 22 Jahre Leistungssport, früher Volleyball. Trainiert ausschließlich Frauen und verbindet Personal Training mit kinesiologischen Ansätzen. Selbständig seit 2019.
Zweites Gespräch
Heike war schon einmal bei Dirk zu Gast. Im Juli 2022 erzählte sie, wie sie einen exklusiven Trainingsraum im Hotel verhandelte und ihre Preise anpasste. Dieses Interview blickt gut vier Jahre später zurück.
Ein Sparbudget, kein Businessplan und 80 Euro
Heike kam 2019 aus Italien zurück, ihr Studium war abgeschlossen. Einen Businessplan hatte sie nicht, sie legte einfach los. Eine Teilzeitstelle im Fitnessstudio, um sozial abgesichert zu sein, schloss sie nach einem Blick auf die Konditionen aus: ungefähr Mindestlohn, Dienst bis 22 Uhr, dazu Wochenenddienste. Stattdessen gab sie sich sechs Monate, mit einem Budget aus ihren Ersparnissen. Wenn es nicht geklappt hätte, wäre sie Sportlehrerin geworden, ins Fitnessstudio gegangen oder hätte als Übersetzerin gearbeitet.
Am Anfang nahm sie, wie sie selbst sagt, „unterirdische“ 80 € für eine Einheit, die bei ihr 45 Minuten dauert. Ihr Plan füllte sich relativ schnell. Zuerst war sie glücklich darüber, dann fiel ihr auf, dass nach Finanzamt, Umsatzsteuer und Krankenversicherung gefühlt wenig hängen blieb, auch wenn das Konto sich immer wieder füllte.
Das eigentliche Problem kam danach: Wie sagt man einer Kundin, die seit Jahren dabei ist und mit der eine Freundschaft entstanden ist, dass die Einheit jetzt mehr kostet? Genau da hing Heike fest, als sie Dirk als Coach fand.
Vorher
- 80 € für eine 45-Minuten-Einheit
- Scheu, langjährigen Kundinnen einen höheren Preis zu nennen, weil Freundschaften entstanden waren
- Eingemietet in einem Spa-Hotel, Training zwischen Gästen im Bademantel
- Termine per Telefon abgestimmt, mehr als drei Stunden pro Woche
- Sorge, dass am Vormittag niemand kommt
Heute
- Preisstufen bei etwa 125, 150 und rund 181 € pro Einheit, netto und von Heike hochgerechnet
- Preisanpassung auch bei Langzeitkundinnen, bei der ersten großen ging niemand
- Eigenes Studio, „ein schöner Traum, der in Erfüllung gegangen ist“
- Buchung über einen Online-Kalender, bis zu einem halben Jahr im Voraus
- Start um 8 Uhr, Vormittage bis 12 Uhr durchgebucht, Wochenende ab Freitagnachmittag
Warum sie sich trotz laufender Kundschaft einen Coach holte
Als Heike und Dirk sich kennenlernten, hatte sie schon eine Weile ein Business und nicht wenige Kundinnen. Trotzdem holte sie sich Unterstützung. Ihre Begründung: Die Preisanpassung habe sie allein nicht auf die Reihe bekommen, und sie habe innerlich gespürt, dass sie Hilfe braucht. Dazu kommt ihre Gewohnheit, erst eine Ausbildung zu machen, bevor sie etwas anwendet.
Sie gab dafür nach eigenen Worten sehr viel Geld aus, aus Überzeugung. Ausschlaggebend waren Dirks Expertise, die guten Bewertungen und der persönliche Eindruck. Wichtig war ihr auch, dass sie das Coaching eins zu eins mit ihm machen konnte und nicht an einen Mitarbeiter weitergereicht wurde. Ihr damaliges Sprichwort: Sie gebe Geld aus, und es komme im Doppelten wieder. Dass es so schnell zurückkam, habe sie nicht gewusst. Wie hoch der Betrag war, sagt sie nicht, Dirk nennt ihn im Gespräch nur „nicht günstig“.
Hängengeblieben ist ihr vor allem ein Satz von Dirk zu Kundinnen, die einen höheren Preis nicht mittragen. Wer da nicht mitgehe, schätze die Arbeit nicht, und dann dürfe sie sich verabschieden, ohne sich Gedanken zu machen, weil jemand Neues den Platz einnimmt. Er nahm ihr nach ihrer Beschreibung das Problem, das sie mit sich selbst hatte.
Sieben Vorgehensweisen aus dem Gespräch
Der Preis steigt mit der Auslastung
Ist ihr Terminplan voll, geht Heike die nächste Preisstufe an. Wer aufhört, macht Platz für eine neue Kundin zum höheren Preis.
Nur Pakete, mit einem festen Einstieg
Am Anfang steht bei ihr ein zweimonatiges Coaching mit zwei Einheiten pro Woche, ohne das niemand ins Training kommt. Einzelstunden oder Zehnerkarten verkauft sie nicht.
Den Preis im ersten Zoom-Gespräch nennen
Interessentinnen lädt sie zuerst zu einem Zoom-Gespräch von 15 bis 20 Minuten ein, manchmal werden es 30. Dort klärt sie, ob ihr Angebot passt, und nennt gleich den Preis. Das zweite Treffen findet in ihrem Studio statt.
Kein Überzeugen, kein Rabatt
Zögert jemand, sagt Heike, dass die Tür offen ist, und bietet ein kurzes Kennenlernen im Studio an. Rabatt gibt es nicht, auch nicht für eine Freundin, die mitkommt, und nicht für Freunde. Nur ihre Familie trainiert kostenlos, was selten vorkommt.
Ehrlich Nein sagen
Einer Interessentin ohne Beschwerden und ohne Gewichtsthema riet sie im Zoom-Gespräch, es allein zu schaffen. Kalorienzählen macht sie nicht, und für Marathon-Wünsche schickt sie Kundinnen zu einem Kollegen namens Philip, der Triathlet ist.
Feste Zeiten über einen Online-Kalender
Seit dem Herbst des Vorjahres buchen Kundinnen ihre Termine über Calendly. Sie können bis zu einem halben Jahr im Voraus buchen und umbuchen, im Kalender stehen nur Zeiten, zu denen Heike arbeitet. Vor 8 Uhr trainiert sie wegen der Kita nicht.
Täglich eine Stunde nur ans eigene Business denken
Aus Dirks Coaching hat sie sich die Regel gemerkt, jeden Tag mindestens eine Stunde nicht operativ, sondern vorausschauend über das eigene Business nachzudenken. Sie nutzt dafür den Weg zur Arbeit und den Hundespaziergang.
Von 2019 bis heute
Zurück aus Italien, Studium fertig, kein Businessplan. Sechs Monate Budget aus Erspartem. Preis am Anfang: 80 € für eine 45-Minuten-Einheit.
Der Plan füllt sich schnell. Die Preisanpassung bei Langzeitkundinnen, mit denen Freundschaften entstanden sind, wird zum Problem.
Coaching bei Dirk mit Fokus auf den Preis. Das erste Interview erscheint am 27. Juli 2022, hier die erste Case Study.
Niemand springt ab. Seitdem gilt bei ihr: Ist der Plan voll, kommt die nächste Preisstufe.
Eigenes Studio statt Einmietung im Spa-Hotel. Wann genau, sagt sie nicht.
Einführung des Online-Kalenders. Die ersten zwei Wochen fühlten sich nach ihrer Beschreibung komisch an, danach öffnete sie den Kalender auch zum Umbuchen.
Neue, höchste Preisstufe bei rund 181 € pro Einheit, wie Heike es umrechnet.
Einzelne Kundinnen trainieren dann seit sieben Jahren bei ihr.
Ein mehrtägiges Seminar, das sie mit einer Freundin anbietet und das in drei Wochen ansteht, ist bisher mit vier von acht Plätzen gebucht. Außerdem plant sie einen KI-Workshop über drei Monate.
Heike, in ihren eigenen Worten
Das war ein Gedanke, den ich mir erfüllen wollte, und das ist einfach ein schöner Traum, der in Erfüllung gegangen ist.
Und es ist niemand abgesprungen, was für mich utopisch war.
Bin ich bei netto 181 irgendwas? … Wenn ich das so ausspreche, ist es utopisch auch für mich, muss ich ganz ehrlich sagen.
Mit diesem Calendly-Tool gebe ich mir die Berechtigung zu sagen: Okay, das sind meine Zeiten, und so ist es.
Eigentlich habe ich fast kein Interesse, sie ins Coaching zu nehmen, weil ich denke, sie wertschätzt das nicht für den Preis, den ich aufrufe … Sie hat kein Problem.
Der Preis von der Stunde ist nicht gleich die 60 Minuten. … Sondern der Preis ist ja 60 plus plus plus.
Du hast gesagt, der nicht mit dem Preis mitgeht, der schätzt deine Arbeit nicht, … dann darfst du dich davon verabschieden, ohne dass du dir Gedanken machst, es wird jemand Neues den Platz einnehmen.
Wo im Gespräch welches Thema liegt
Mehr als eine höhere Zahl auf der Preisliste
Ein Preis, der mehr enthält als 45 Minuten
Zum Training gehören bei ihr ein Trainingsplan, Ernährungsoptimierung, kinesiologische Techniken gegen Stress, Schlaftipps mit Anwendungsbeispielen, die Nutzung eines Beckenbodenstuhls und ein festes Zeitfenster am Wochenende, in dem sie erreichbar ist.
Weniger Überzeugungsarbeit
Weil der Preis früh feststeht und sie ehrlich Nein sagt, wenn ein Coaching nicht passt, muss sie im Verkaufsgespräch niemanden umstimmen.
Das Wochenende gehört der Familie
Dienstag und Donnerstag sind ihre langen Tage, dafür spätestens ab Freitagnachmittag Wochenende. Das Paar, sagt sie, steht bei ihr und ihrem Mann ganz oben.
Nicht alles läuft von selbst voll
Bei einem Seminar mit einer Freundin sind vier von acht Plätzen gebucht. Heike rechnet dort nicht mit Gewinn und meint, es werde eher ein unbezahlter Urlaub mit etwas Arbeit. Ihre Haltung: Die Menschen haben Geld, die Frage ist, wofür sie es ausgeben.
Fragen, die sich viele Personal Trainer stellen
Wie hat Heike Beier ihren Preis von 80 € auf rund 181 € pro Einheit erhöht?
Heike hat den Preis in Stufen angehoben, sobald ihr Terminplan voll war. Wer aufhörte, machte Platz für eine neue Kundin zum höheren Preis, und langjährige Kundinnen zog sie nach, wenn der Abstand zu groß wurde. Heute liegen ihre Stufen bei etwa 125, 150 und rund 181 € pro Einheit, wobei 181 € ihr eigener Nettowert aus den Paketpreisen ist.
Ist die Zahl von 181 € pro Einheit ein echter Listenpreis?
Nein, nicht im Sinne einer Preisliste. Heike verkauft nach eigener Aussage nur Pakete und hat den Wert pro Einheit auf Dirks Frage hin selbst ausgerechnet, netto und bezogen auf 45 Minuten. Genau nennt sie ihn nicht, sie sagt „181 irgendwas“. Man sollte die Zahl deshalb als ihre Umrechnung lesen und nicht als Preis, den man irgendwo auf einer Seite nachlesen kann.
Sind Kundinnen abgesprungen, als Heike die Preise erhöhte?
Bei ihrer ersten großen Preisanpassung für langjährige Kundinnen nicht: Heike sagt, es sei niemand abgesprungen, obwohl sie mit dem Verlust von mindestens der Hälfte gerechnet hatte. Das gilt für diese eine Anpassung und ist keine Garantie für andere Trainer. Dass Kundinnen im Lauf der Jahre aus anderen Gründen aufhören, etwa weil sie zu Hause weitertrainieren, gehört für sie dazu.
Wie geht Heike mit Rabatten um?
Sie gibt keine, weder für Freunde noch für eine Freundin, die gemeinsam mit einer Kundin anfängt. Nur ihre Familie trainiert kostenlos, und das kommt selten vor. Auch Staffelpreise über Zehner-, 20er- oder 50er-Karten lehnt sie ab, weil sie im Preis ihre Expertise und ihre Zeit bezahlt bekommt und nicht bloß 45 oder 60 Minuten.
Wie läuft Heikes Verkaufsgespräch ab?
Zuerst gibt es ein Zoom-Gespräch von 15 bis 20 Minuten, manchmal 30. Dort klärt Heike, ob ihr Angebot zur Interessentin passt, und nennt den Preis. Das zweite Treffen findet in ihrem Studio statt, dort geht es um Anfahrt, Chemie und mögliche Risiken. Am Anfang steht immer ein zweimonatiges Coaching mit zwei Einheiten pro Woche, überzeugen will sie niemanden.
Wen nimmt Heike nicht als Kundin an?
Interessentinnen ohne echtes Problem rät sie eher davon ab, weil sie glaubt, dass diese den Preis nicht wertschätzen würden. Wer vor allem Ernährung mit Kalorienzählen sucht, ist bei ihr falsch, und wer einen Marathon laufen will, wird an einen Kollegen verwiesen. Am meisten reizen sie Fälle mit Schmerzen oder einer anstehenden Operation, bei denen sie etwas bewegen kann.
Wie baut Heike ihr Business um das Familienleben herum?
Sie arbeitet Dienstag und Donnerstag lang, bis zum Ende offen, und hat spätestens ab Freitagnachmittag Wochenende. Ihre „Blockbuster-Zeit“ liegt am Morgen von 8 bis 9 Uhr, vor 8 Uhr trainiert sie wegen der Kita nicht. Seit sie den Start auf 8 Uhr gelegt hat, sind auch die Vormittage bis 12 Uhr durchgebucht. Termine laufen über einen Online-Kalender.
Warum holte sich Heike ein Coaching, obwohl sie schon Kundinnen hatte?
Sie hatte die Preisanpassung allein nicht hinbekommen und spürte, dass sie Unterstützung braucht. Sie entschied sich für ein Eins-zu-eins-Coaching bei Dirk, weil sie seine Expertise und die Bewertungen überzeugten und weil sie nicht an einen Mitarbeiter weitergereicht werden wollte. Sie gibt nach eigenen Worten gern viel Geld für Weiterbildung aus, wenn sie weiß, dass sie das Gelernte langfristig anwenden kann.
Wie viel hat Heike für das Coaching bezahlt?
Das sagt sie im Gespräch nicht. Heike bestätigt lediglich, dass sie viel Geld ausgegeben hat, und Dirk sagt, es sei nicht günstig gewesen. Eine konkrete Zahl gibt es in diesem Interview nicht, deshalb nennt diese Seite auch keine.
Gibt es ein früheres Interview mit Heike Beier?
Ja. Im Juli 2022 war Heike schon einmal bei Dirk zu Gast, damals ging es um den Weg zu einem exklusiven Trainingsraum im Hotel und um ihre erste Preisanpassung. Diese Geschichte steht auf einer eigenen Case-Study-Seite. Das jetzige Gespräch blickt gut vier Jahre später zurück.
Dann liest du hier gerade über dich
Du hast Kundinnen und Kunden, die seit Jahren bei dir sind, und einen Preis, der seit damals fast gleich geblieben ist, weil du nicht weißt, wie du ihn ansprechen sollst. Genau dort stand Heike, bevor sie sich Hilfe von außen geholt hat.
Woher jede Angabe auf dieser Seite stammt
- Grundlage
- Grundlage ist das YouTube-Interview „Von 80€ auf 181€ pro Einheit, Heike Beier Geschichte“ (öffentlich seit dem 18. September 2026, Länge rund 51 Minuten). Das Transkript wurde per vidIQ gezogen und vollständig gelesen. Zitate stammen aus dem Wortlaut, geglättet wurden nur Füllwörter, Auslassungen sind mit Auslassungspunkten markiert. Die automatischen Untertitel enthalten an einigen Stellen Hörfehler, etwa „herblich“ statt „herzlich“.
- Zeitstempel und Kapitel
- Die Zeitangaben stammen aus den automatisch erzeugten YouTube-Untertiteln und sind auf wenige Sekunden genau. Es gibt keine offiziellen Kapitelmarken, die Kapitelüberschriften sind redaktionell gesetzt.
- Zur Titelzeile „80 € auf 181 €“
- Heike sagt, sie habe am Anfang „unterirdische“ 80 € genommen, für eine Einheit von 45 Minuten. Die 181 € nennt sie erst auf Dirks Bitte, als Nettowert pro Einheit, den sie aus ihren Paketen hochgerechnet hat, und auch nur als „181 irgendwas“. Sie verkauft nach eigener Aussage keine Einzelstunden. Ihre Stufen liegen bei etwa 125 €, 150 € und dem neuen Wert von rund 181 €, wobei sie den niedrigsten Preis mit „glaube ich“ angibt. Die Zahl steht also für eine Rechnung von Heike und nicht für einen Listenpreis. Der Anstieg verteilt sich außerdem auf rund sieben Jahre seit der Gründung 2019, das Coaching ist nur ein Teil davon. Heike sagt, ohne das Coaching läge sie beim Preis „deutlich tiefer“, beziffert das aber nicht.
- Nicht bestätigt
- Umsatz, Gewinn, Zahl der Kundinnen, der Preis des Coachings, Größe und Standort des Studios sowie der Zeitpunkt, an dem sie es eröffnet hat. Dass beim ersten Preisschritt niemand abgesprungen ist, ist ihre Aussage und nicht nachgeprüft. Die Anmoderation kündigt mehr an, als das Gespräch belegt, übernommen wurde nur, was Heike selbst sagt. Der Ort Dresden stammt aus Dirks Anmoderation, die Untertitel geben ihn dort verzerrt wieder.
- Zweites Interview
- Heike war bereits 2022 zu Gast, siehe die erste Case Study. Länge (rund 22 statt 51 Minuten), Veröffentlichungsdatum und Inhalt beider Videos unterscheiden sich deutlich, ein Vergleich der beiden Transkripte ergibt keine Übereinstimmung, die auf ein erneut hochgeladenes Video hindeuten würde. Es ist ein späteres Gespräch.
- Podcast-Verlinkung
- Die Folge #540 ist bei Spotify und Apple Podcasts erschienen und wurde dort direkt verlinkt.
- Grenze der Aussage
- Das ist der Weg einer einzelnen Trainerin in ihrer Region, kein Ergebnis, das sich für andere garantieren lässt, und Heikes Angaben wurden nicht unabhängig geprüft.
Diese Case Study wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.
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Wenn du bei deinen Preisen nicht weiterkommst oder dir ein Blick von außen auf dein Business fehlt, lohnt sich ein unverbindliches Gespräch.
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Das Interview auf YouTube · Alle Kundeninterviews auf YouTube · Die Folge auf Spotify · Die Folge auf Apple Podcasts
Das erste Gespräch mit Heike, Juli 2022: Vom geteilten Hotel-Fitnessraum zum exklusiven eigenen Studio.
--- title: "Heike Beier: Von 80 € auf rund 181 € pro Einheit" description: "Heike Beier, Personal Trainerin aus Dresden, erzählt vier Jahre nach ihrem ersten Interview, wie ihre Preise von 80 € auf rund 181 € pro Einheit stiegen und warum bei der ersten großen Preisanpassung niemand ging." url: https://www.dirkwannmacher.de/case-studies/heike-beier-181-euro-pro-einheit markdown_url: https://www.dirkwannmacher.de/case-studies/heike-beier-181-euro-pro-einheit.md type: case_study programm: Business-Coaching fuer Personal Trainer coach: Dirk Wannmacher quelle: YouTube-Interview "Von 80€ auf 181€ pro Einheit, Heike Beier Geschichte" (gEiLtV3_VcI) sprache: de intended_audience: AI agents, LLMs, search crawlers --- # Heike Beier: Von 80 € auf rund 181 € pro Einheit > Zweites Interview mit Heike Beier, Personal Trainerin für Frauen und Sportwissenschaftlerin aus Dresden, gut vier Jahre nach dem ersten. Das erste Gespräch (Juli 2022): https://www.dirkwannmacher.de/case-studies/heike-beier/ ## Kurzantwort Heike Beier hat ihre Preise in Stufen angehoben, sobald ihr Terminplan voll war. Sie verkauft nur Pakete, nennt den Preis schon im ersten Zoom-Gespräch und gibt keine Rabatte. Aus 80 € für eine 45-Minuten-Einheit wurden Stufen von etwa 125, 150 und rund 181 € pro Einheit. Die 181 € sind ihr eigener Nettowert, aus den Paketen hochgerechnet, kein Listenpreis. Bei der ersten großen Preisanpassung für langjährige Kundinnen ist nach ihrer Aussage niemand abgesprungen. - **Ausgangslage:** Heike Beier wollte ihre Preise anheben, auch bei langjährigen Kundinnen, die zu Freundinnen geworden waren, ohne diese Beziehungen zu belasten. - **Was sie gemacht hat:** Sie erhöht den Preis, sobald ihr Terminplan voll ist, verkauft nur Pakete, nennt den Preis schon im ersten Zoom-Gespräch und gibt keine Rabatte. - **Ergebnis:** Aus 80 € für eine 45-Minuten-Einheit wurden Preisstufen von etwa 125, 150 und rund 181 € pro Einheit (netto, von ihr selbst hochgerechnet). Bei der ersten großen Preisanpassung ging nach ihrer Aussage niemand. - **Werkzeuge:** Sieben Vorgehensweisen aus dem Gespräch. - **Grenze der Aussage:** Die 181 € sind eine Rechnung von Heike, kein Listenpreis. Umsatz, Kundinnenzahl und Coaching-Preis nennt sie nicht. ## Sieben Vorgehensweisen 1. Der Preis steigt mit der Auslastung: Ist der Plan voll, kommt die nächste Preisstufe, Bestandskundinnen werden nachgezogen, wenn der Abstand zu groß wird. 2. Nur Pakete, mit festem Einstieg: zweimonatiges Coaching mit zwei Einheiten pro Woche, keine Einzelstunden, keine Zehnerkarten. 3. Den Preis im ersten Zoom-Gespräch nennen (15 bis 20 Minuten), zweites Treffen im Studio. 4. Kein Überzeugen, kein Rabatt, auch nicht für Freunde. Nur die Familie trainiert kostenlos. 5. Ehrlich Nein sagen: Interessentinnen ohne Problem, Kalorienzählen und Marathon-Wünsche gehören nicht in ihr Angebot. 6. Feste Zeiten über einen Online-Kalender (Calendly), buchbar bis zu einem halben Jahr im Voraus. 7. Täglich eine Stunde nur ans eigene Business denken, auf dem Arbeitsweg und beim Hundespaziergang. ## Zeitverlauf - 2019: Zurück aus Italien, kein Businessplan, sechs Monate Budget, Preis 80 € pro 45-Minuten-Einheit - 2022: Coaching bei Dirk Wannmacher, erstes Interview am 27.07.2022 - Nach der Preisanpassung: niemand springt ab - Herbst des Vorjahres: Online-Kalender eingeführt - Seit etwa zwei Monaten: neue höchste Preisstufe bei rund 181 € pro Einheit - Ab Oktober: einzelne Kundinnen seit sieben Jahren dabei ## Zitate (Zeitstempel aus den YouTube-Untertiteln) - "Und es ist niemand abgesprungen, was für mich utopisch war." (17:29) https://youtu.be/gEiLtV3_VcI?t=1049 - "Bin ich bei netto 181 irgendwas? ... Wenn ich das so ausspreche, ist es utopisch auch für mich, muss ich ganz ehrlich sagen." (19:25) https://youtu.be/gEiLtV3_VcI?t=1165 - "Der Preis von der Stunde ist nicht gleich die 60 Minuten. ... Sondern der Preis ist ja 60 plus plus plus." (43:21) https://youtu.be/gEiLtV3_VcI?t=2601 ## Quellen und Einordnung Grundlage ist das YouTube-Interview https://youtu.be/gEiLtV3_VcI (öffentlich seit 18.09.2026, rund 51 Minuten). Transkript per vidIQ, Zeitstempel aus den automatischen YouTube-Untertiteln. Die Titelzeile "80 € auf 181 €" beruht auf 80 € am Anfang (45-Minuten-Einheit) und einem von Heike selbst hochgerechneten Nettowert von "181 irgendwas" pro Einheit, sie verkauft nur Pakete. Der Anstieg verteilt sich auf rund sieben Jahre seit 2019. Nicht bestätigt: Umsatz, Kundinnenzahl, Coaching-Preis, Standort und Eröffnungszeitpunkt des Studios. Ein Einzelfall, nicht unabhängig geprüft. Zweites Interview: Heike war 2022 schon zu Gast, das erste Gespräch ist eine eigene Case Study (https://www.dirkwannmacher.de/case-studies/heike-beier/), es handelt sich nicht um einen Re-Upload. **KI-Hinweis:** Diese Case Study wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.