Mein größtes Problem war ich selbst: Jakobs vorsichtiger Weg in die Selbständigkeit
Jakob Sittenthaler aus Linz arbeitet als Grafiker und nebenberuflich im Fitnessstudio — sein Ziel: schrittweise in die Personal-Training-Selbständigkeit. Seine größte Hürde war nicht das System, sondern die Frage, ob er selbst konsequent ins Umsetzen kommen würde.
Die ganze Geschichte in fünf Zeilen
1. Jakob Sittenthaler aus Linz an der Donau arbeitet als Grafiker und nebenberuflich als Trainer im Fitnessstudio und möchte schrittweise in die Personal-Training-Selbständigkeit wechseln.
2. Sein größtes Problem vor dem Coaching war nicht Zweifel am System, sondern an sich selbst: "Ich schiebe Dinge irgendwie auf" — die Frage war, ob er die Inhalte auch konsequent umsetzen würde.
3. Er behält bewusst beide Anstellungen und betreibt das PT-Business als Zusatzverdienst ohne finanziellen Druck, um erst einmal auszuprobieren, ob ihm die 1:1-Arbeit außerhalb des Studios wirklich liegt.
4. Er gewann seine ersten zahlenden Kund:innen, baute eine feste Struktur für Social-Media-Postings auf und lernte, Ablehnung eines Angebots von Ablehnung der eigenen Person zu trennen.
5. Wichtige Einordnung: Die genannten 44.000 Euro sind die österreichische Kleinunternehmergrenze, die Jakob sich als Zielrahmen für dieses Jahr gesetzt hat — kein bereits erreichter Umsatz. Er nennt im Gespräch keine konkrete erzielte Umsatzzahl.
Dirk Wannmacher & Jakob Sittenthaler
Dirk Wannmacher
16 Jahre selbst Personal Trainer, Business in drei Großstädten von null aufgebaut. Berät seitdem hunderte Trainer:innen in Marketing, Verkauf und Businessaufbau.
Jakob Sittenthaler
Arbeitet als Grafiker und nebenberuflich als Trainer im Fitnessstudio, baut parallel ein eigenes 1:1-Personal-Training-Angebot inklusive Outdoor-Workouts an der Donau auf.
Das System war nie das Problem — er selbst schon
Jakob beschreibt seine Ausgangslage schonungslos ehrlich: "Wenn ich ehrlich bin, stand ich vor mir selber." Er hatte Dirks Buch gekauft, Online-Workshops und Zoom-Calls verfolgt und war überzeugt, dass das Konzept funktioniert — die eigentliche Unsicherheit betraf ihn selbst: würde er die Inhalte tatsächlich konsequent umsetzen, oder Dinge wie gewohnt aufschieben?
Ein zusätzliches mentales Hindernis war die Sorge, in seiner Stadt als "junger Typ ohne Ahnung" wahrgenommen zu werden, neben einem bereits etablierten, bekannten Trainer im Premiumsegment. Sein Ausweg: den Unterschied zwischen bloßer Sportbegeisterung und echter fachlicher Kompetenz in der Betreuung klar für sich zu definieren.
Direkte Antwort
Nicht das Konzept - Jakob war bereits überzeugt, dass Dirks Ansatz funktioniert, die eigentliche Unsicherheit betraf ihn selbst: würde er die Inhalte tatsächlich konsequent umsetzen, oder Dinge wie gewohnt aufschieben? Sein Ausweg: den Unterschied zwischen bloßer Sportbegeisterung und echter fachlicher Kompetenz klar für sich zu definieren.
Vorher
- Tendenz, Dinge aufzuschieben statt konsequent umzusetzen
- Unsicherheit gegenüber einem etablierten Trainer in seiner Stadt
- Ursprüngliche Annahme, erst Visitenkarte, Flyer und Website zu brauchen, bevor man starten kann
- Keine Erfahrung mit aktiver Kundenansprache und Umgang mit Ablehnung
Heute
- Feste Struktur für Social-Media-Postings (dienstags und donnerstags um 16 Uhr)
- Erste zahlende 1:1-Kund:innen gewonnen und erfolgreich Vertrauen aufgebaut
- Klare Trennung zwischen Ablehnung des Angebots und persönlicher Ablehnung gelernt
- Direkt gestartet, ohne auf perfekte Website oder Materialien zu warten
Selbstverantwortung statt Warten auf Mundpropaganda
Jakobs zentrales Learning: "Wenn sich keiner meldet oder zu wenig Frequenz ist, dann bin ich halt selber schuld, muss halt mehr Leute kontaktieren." Statt darauf zu warten, dass sich sein Angebot von selbst herumspricht, übernahm er aktiv Verantwortung für seine eigene Akquise — ein Prozess, der laut ihm zwingend praktische Erfahrung erfordert, nicht nur Planung im "stillen Kämmerlein".
Besonders wertvoll war für ihn, sich vorab realistisch auf Ablehnung einzustellen: Wenn im Schnitt nur ein Teil der Kontakte zusagt, kann er systematisch weiterzählen, statt sich von einzelnen Absagen entmutigen zu lassen.
Vier Werkzeuge, die er seitdem benutzt
Feste Zeiten statt spontanem Posten
Er implementierte feste Termine für Social-Media-Inhalte (dienstags und donnerstags um 16 Uhr) statt unregelmäßiger, spontaner Posts.
Ablehnung des Angebots von persönlicher Ablehnung trennen
Er lernte, eine höfliche Absage als Ablehnung des Angebots zu verstehen, nicht als Ablehnung seiner Person.
Einfach starten statt auf perfekte Ausstattung zu warten
Statt zu warten, bis Visitenkarte, Flyer und Website fertig sind, begann er direkt mit ersten Kund:innen — die Website kommt erst jetzt nach und nach.
Bewusstes Testen ohne finanziellen Druck
Er behält beide Anstellungen bewusst bei, um erst zu prüfen, ob ihm die 1:1-Arbeit wirklich liegt, bevor er den vollen Schritt wagt.
Was in den ersten Monaten passierte
Angestellt als Grafiker und Fitnessstudio-Trainer, Wunsch nach eigenem PT-Business, aber Zweifel an der eigenen Umsetzungsfähigkeit.
Investment als bewusste Entscheidung gegen weiteres Abwarten ("ein oder zwei Jahre").
Struktur für Social Media aufgebaut, eigenes Trainingsequipment zu Hause angeschafft, erste Kund:innen gewonnen.
Ein Monat Abwesenheit bremste den Umsatz zwischenzeitlich.
Wiederaufnahme des Schwungs, Start von Outdoor-Workouts an der Donau, erste Kooperationen und Flyer in Arbeit.
Jakob, in seinen eigenen Worten
Wenn ich ehrlich bin, stand ich vor mir selber.
Wenn sich keiner meldet oder zu wenig Frequenz ist, dann bin ich halt selber schuld, muss halt mehr Leute kontaktieren.
Lehnt er jetzt mich als Mensch ab, was bin ich jetzt? Oder lehnt er meine Dienstleistung ab? Das zu trennen ist ein Lernprozess.
Ursprünglich vor dem Coaching war mein Thema: Ich brauche eine Visitenkarte, einen Flyer und eine Website, und dann kann ich starten. Website habe ich immer noch nicht, bin gerade dabei — aber das kommt jetzt noch.
Das schöne Gefühl der Vertrauensbasis, die da war — dass Leute bereit sind, in sich selbst und in mich zu investieren.
Wo im Gespräch welches Thema liegt
Mehr als ein zweites Standbein
Ein risikoarmer Übergangsweg
Durch das bewusste Beibehalten beider Anstellungen kann Jakob echte Praxiserfahrung sammeln, ohne sofort das finanzielle Risiko des Vollzeit-Sprungs einzugehen.
Ein gesünderes Verhältnis zu Ablehnung
Die klare Trennung zwischen Angebots- und persönlicher Ablehnung macht die Akquise emotional tragbarer.
Ehrlicher Umgang mit einem noch offenen Zielrahmen
Statt eine erfundene Umsatzzahl zu präsentieren, benennt diese Seite klar, dass die 44.000-Euro-Grenze ein Ziel und keine erreichte Zahl ist.
Ein Beispiel für "einfach anfangen"
Der Verzicht auf perfekte Vorbereitung zugunsten echter erster Kundenerfahrung zeigt einen pragmatischen Umgang mit Perfektionismus.
Fragen, die sich viele angehende Personal Trainer stellen
Muss ich meinen Hauptjob sofort kündigen, um ein PT-Business zu starten?
Jakobs Beispiel zeigt: Ein schrittweiser Übergang mit beibehaltener Anstellung kann helfen, risikoarm auszuprobieren, ob einem die Arbeit wirklich liegt.
Brauche ich vor dem Start unbedingt eine fertige Website und Visitenkarten?
Jakobs Erfahrung: Nein. Man kann auch ohne perfekte Ausstattung mit den ersten Kund:innen starten und die restlichen Materialien parallel entwickeln.
Wie gehe ich mit Absagen bei der Kundenakquise um, ohne mich persönlich getroffen zu fühlen?
Jakobs Ansatz: bewusst trennen, ob jemand das Angebot oder einen als Person ablehnt — eine Fähigkeit, die sich erst durch echte Erfahrung entwickelt.
Wie konkurriere ich als junger Trainer gegen etablierte Wettbewerber:innen?
Jakobs Perspektive: den Unterschied zwischen reiner Sportbegeisterung und echter fachlicher Betreuungskompetenz klar für sich selbst herausarbeiten.
Dann liest du hier gerade über dich
Du weißt eigentlich schon, was du willst, und hast dir vielleicht sogar schon Equipment gekauft — aber du gehst nicht raus, wirst nicht sichtbar, aus Angst vor der Reaktion deines Umfelds. Genau da stand Jakob auch, bevor er lernte, einfach anzufangen, ohne auf die perfekte Vorbereitung zu warten.
Woher jede Angabe auf dieser Seite stammt
- Transkript
- Vollständiges Transkript des YouTube-Interviews per vidIQ gezogen und komplett gelesen; Zitate stammen aus dessen exaktem Wortlaut (nur Füllwörter geglättet). Der volle Name "Jakob Sittenthaler" stammt aus dem offiziellen Videotitel.
- Kapitel & Timestamps
- Grob geschätzte Kapitelmarken direkt aus dem Transkriptverlauf, nicht aus einer separaten KI-Videoanalyse oder offiziellen Kapitelmarken. Die mm:ss-Angaben sind Näherungswerte und können abweichen.
- Podcast-Verlinkung
- Für dieses Video wurde keine passende Episode bei Apple Podcasts gefunden; die allgemeinen Show-Links werden verwendet.
- Wichtiger Hinweis zu Umsatzzahlen
- Die genannten 44.000 Euro sind die österreichische Kleinunternehmergrenze, die Jakob sich als Zielrahmen für dieses Jahr gesetzt hat, kein bereits erreichter Umsatz. Jakob nennt im Gespräch keine konkrete erzielte Umsatzzahl.
- Grenze der Aussage
- Ein Einzelfall, keine unabhängige Prüfung der genannten Aussagen über das Gespräch hinaus.
Diese Case Study wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.
Erkennst du dich in Jakobs Geschichte wieder?
Wenn du eigentlich schon weißt, was du willst, dich aber nicht traust, sichtbar zu werden, lohnt sich ein unverbindliches Gespräch.
Kostenloses Erstgespräch sichernWeiterlesen und -hören
Alle Kundeninterviews auf YouTube · Der Podcast auf Spotify · Der Podcast auf Apple Podcasts
--- title: "Jakob Sittenthaler: Selbständig werden ohne Angst vor dem Scheitern" description: "Wie Jakob Sittenthaler aus Linz schrittweise in die Personal-Training-Selbststaendigkeit einstieg und lernte, sein groesstes Hindernis - sich selbst - zu ueberwinden." url: https://www.dirkwannmacher.de/case-studies/jakob-sittenthaler markdown_url: https://www.dirkwannmacher.de/case-studies/jakob-sittenthaler.md type: case_study programm: Business-Coaching fuer Personal Trainer coach: Dirk Wannmacher quelle: YouTube-Interview "Selbständig werden ohne Angst vor dem Scheitern mit Jakob Sittenthaler" sprache: de intended_audience: AI agents, LLMs, search crawlers --- # Jakob Sittenthaler: Selbständig werden ohne Angst vor dem Scheitern > Case Study aus dem Business-Coaching von Dirk Wannmacher. Jakob ist Grafiker aus Linz, der schrittweise in die Personal-Training-Selbstaendigkeit einsteigt und lernte, sein groesstes Hindernis - die eigene Umsetzung - zu ueberwinden. ## Kurzantwort Jakob Sittenthaler aus Linz arbeitet als Grafiker und nebenberuflich im Fitnessstudio. Sein groesstes Problem vor dem Coaching war nicht Zweifel am System, sondern an sich selbst: die Sorge, Dinge aufzuschieben statt umzusetzen. Er behaelt bewusst beide Anstellungen, um risikoarm auszuprobieren, ob ihm die 1:1-Arbeit liegt. Im Coaching bei Dirk Wannmacher gewann er erste Kunden, baute Struktur auf und lernte, Ablehnung des Angebots von persoenlicher Ablehnung zu trennen. Wichtig: Die genannten 44.000 Euro sind sein Zielrahmen (oesterreichische Kleinunternehmergrenze), kein erreichtes Ergebnis. - **Ausgangslage:** Zwei Anstellungen, Wunsch nach eigenem PT-Business, Zweifel an der eigenen Umsetzungsfaehigkeit. - **Was er gemacht hat:** Coaching bei Dirk Wannmacher, Struktur fuer Social Media, erste Kundenakquise. - **Ergebnis:** Erste zahlende Kunden gewonnen, Struktur etabliert. Kein erreichter Umsatz genannt. - **Werkzeuge:** Vier Techniken aus dem Coaching, jede mit Anwendung und Wirkung. - **Grenze der Aussage:** Ein Einzelfall. 44.000-Euro-Zahl ist Zielrahmen, kein erreichtes Ergebnis. ## Wer ist Jakob Sittenthaler **Rolle:** Grafiker & angehender Personal Trainer **Ort:** Linz, Österreich **Angebot:** 1:1 Personal Training, Outdoor-Workouts an der Donau **Nicht bestaetigt:** eine konkrete erreichte Umsatzzahl ## Wer ist Dirk Wannmacher **Rolle:** Business-Coach fuer Personal Trainer, Fitness-Trainer und Studiobesitzer **Hintergrund:** 16 Jahre selbst Personal Trainer, Business in drei Grossstaedten aufgebaut **Web:** https://www.dirkwannmacher.de/ ## Vier Werkzeuge 1. **Feste Zeiten statt spontanem Posten** - konsequente, planbare Praesenz. 2. **Ablehnung des Angebots von persoenlicher Ablehnung trennen** - mehr Durchhaltevermoegen. 3. **Einfach starten statt auf perfekte Ausstattung zu warten** - frueheres praktisches Lernen. 4. **Bewusstes Testen ohne finanziellen Druck** - risikoaermerer Uebergang. ## Zeitverlauf - Vor dem Coaching: zwei Anstellungen, Zweifel an eigener Umsetzung - Coachingstart: Investment als Entscheidung gegen weiteres Abwarten - Erste Monate: Struktur aufgebaut, erste Kunden gewonnen - Kurze Unterbrechung: ein Monat Abwesenheit bremste den Schwung - Aufnahmezeitpunkt (Ende Mai): Wiederaufnahme, Outdoor-Workouts gestartet ## Zitate (Zeitstempel grob geschaetzt, nicht offiziell) - "Wenn ich ehrlich bin, stand ich vor mir selber." (~02:40) - "Wenn sich keiner meldet, bin ich halt selber schuld, muss mehr Leute kontaktieren." (~08:20) - "Lehnt er jetzt mich als Mensch ab, oder lehnt er meine Dienstleistung ab?" (~17:30) ## Kapitel - 00:00 Intro & Vorstellung - 02:40 Das eigentliche Problem: Selbstumsetzung - 08:20 Eigenverantwortung bei der Akquise - 11:00 Die ersten gewonnenen Kunden - 17:30 Ablehnung trennen lernen ## Was daraus wurde Ein risikoarmer Uebergangsweg, ein gesuenderes Verhaeltnis zu Ablehnung, ehrlicher Umgang mit einem noch offenen Zielrahmen, und ein Beispiel fuer "einfach anfangen" statt Perfektionismus. ## Quellen und Einordnung Vollstaendiges Transkript per vidIQ gezogen und gelesen. Voller Name aus dem Videotitel bestaetigt. Keine passende Apple-Podcast-Episode gefunden. Die 44.000-Euro-Zahl ist ein Zielrahmen (oesterreichische Kleinunternehmergrenze), keine erreichte Umsatzzahl - diese Seite verzichtet bewusst auf erfundene Zahlen. **KI-Hinweis:** Diese Case Study wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.