Ruhig verkaufen: Wie der Physiotherapeut Lukas Martin neben dem Job sein Rückencoaching aufbaute
Lukas Martin ist Physiotherapeut in einem Reha-Zentrum und wollte Menschen mit Rückenproblemen in einem anderen Rahmen helfen als im 25-Minuten-Takt der Kassenphysiotherapie. Ein Konzept für sein eigenes Programm hat er nach eigener Aussage zum ersten Mal im Coaching bei Dirk durchdacht. Im Gespräch erzählt er, wie aus einer Testkundin sein erstes verkauftes Programm wurde, was das Dreimonatspaket für rund 1.000 Euro enthält und warum ihm Verkaufsgespräche heute Spaß machen.
Direkte Antwort
Teilweise, und vor allem qualitativ. Lukas sagt selbst: Ein Konzept für sein Programm hat er erst im Coaching entwickelt, ohne Dirks Anleitung wäre er nicht mit diesem Format, diesem Paket und diesem Preis gestartet. Heute bietet er neben seiner Festanstellung ein Dreimonatsprogramm für rund 1.000 Euro an, bekommt Neukunden und führt Verkaufsgespräche gern. „Keine Website“, „kein Instagram“ und das Ziel, selbständig so viel zu verdienen wie in der Festanstellung, stammen aus Dirks Anmoderation, nicht von Lukas. Umsatzzahlen nennt er nicht.
Die ganze Geschichte in fünf Zeilen
Ausgangslage. Lukas Martin ist Physiotherapeut und arbeitet festangestellt in einem Reha-Zentrum. Er hatte selbst einen Bandscheibenvorfall mit zwei Operationen und kennt die Patientenseite. Er beschreibt sich als introvertiert, war nach eigener Aussage sehr schüchtern und machte sich klein.
Ziel. Menschen mit Rückenproblemen in einem anderen Rahmen helfen als im 25-Minuten-Takt der Kassenphysiotherapie und sich dafür selbständig machen, zunächst neben der Festanstellung.
Lösung. Im Coaching bei Dirk entwickelte er zum ersten Mal ein Konzept für sein Programm: drei Monate Zusammenarbeit für rund 1.000 Euro, mit ausführlichem Befund, Aufklärung, Lebensstil und Training. Er testete es an einer ersten Kundin, verkaufte ihr danach sein erstes Programm und lernte, Verkaufsgespräche mit einem Leitfaden zu führen, den er heute nicht mehr braucht.
Ergebnis. Nach eigener Aussage bekommt er Neukunden und kann das Rückencoaching neben der Festanstellung gut handhaben. Ein Verkaufsgespräch in der Woche vor der Aufnahme lief nach seinen Worten „grandios“ und machte ihm Spaß. Zahlen zu Kundenzahl oder Umsatz nennt er nicht.
Grenze der Aussage. Lukas ist Kunde von Dirk, die Seite gibt seine Sicht wieder und wurde nicht unabhängig geprüft. Das Gehaltsziel aus der Anmoderation bestätigt er nicht, und es wird hier nicht als erreicht dargestellt: Er ist weiterhin festangestellt.
Dirk Wannmacher & Lukas Martin
Dirk Wannmacher
16 Jahre selbst Personal Trainer, Business in drei Großstädten von null aufgebaut. Berät seitdem hunderte Trainer:innen in Marketing, Verkauf und Businessaufbau.
Lukas Martin
Festangestellt in einem Reha-Zentrum, dort stellvertretend in der Leitung der Physiotherapie (über ihm gibt es noch einen Chef). Hält im Zentrum auch Seminare wie Rückenschule und ein Lymphseminar. Nebenbei coacht er Menschen mit Rückenbeschwerden über drei Monate.
Der Wunsch war da, das Konzept fehlte
Lukas wollte schon in der Ausbildung irgendwann selbständig sein, der Wunsch „hat irgendwo geschlummert“. Konkreter wurde er durch seine eigene Geschichte: Nach einem Bandscheibenvorfall, zwei Operationen und der Reha wollte er einen Rahmen schaffen, in dem er seine Erfahrung als Physiotherapeut und als Patient zusammenbringen kann. Dazu kam der Alltag in der Kassenphysiotherapie. Im 25-Minuten-Takt bleibt keine Zeit, Zusammenhänge zu erklären, und wer es trotzdem versucht, hört von Patienten, die Zeit sei schon rum und man habe noch gar nichts gemacht.
Außerdem hatte er viel an sich gearbeitet: gelesen, Fortbildungen gemacht, sich zum ersten Mal mit sich selbst und seinen Werten beschäftigt. Er sagt, er sei introvertiert gewesen, sehr schüchtern und habe sich klein gemacht, obwohl er wusste, wer er ist. Ein eigenes Konzept oder Programm hatte er zu diesem Zeitpunkt nicht ausgearbeitet.
Der Kontakt zu Dirk entstand über Instagram: Lukas füllte ein Anmeldeformular aus und bekam zügig einen Anruf. Die Fragen dort, sagt er, habe er sich selbst noch nicht gestellt, sie seien grundlegend gewesen und hätten einiges ausgelöst. Danach war ihm ziemlich schnell klar, dass er diesen Weg gehen muss.
Vorher
- Wunsch nach Selbständigkeit, aber noch kein ausgearbeitetes Konzept für ein eigenes Programm
- Introvertiert, sehr schüchtern und nach eigener Aussage klein gemacht
- Laut Dirks Rückblick im Gespräch neben der Festanstellung noch keine Kund:innen
- Das erste Verkaufsgespräch: schwitzige Hände und hoher Puls
- Verkaufsgespräche nur mit Skript und Leitfaden, um Sicherheit zu haben
Heute
- Dreimonatsprogramm mit festem Ablauf: Befund, Aufklärung, Lebensstil, Training
- Weiterhin ruhig, aber selbstbewusster: „Ich stehe hundertprozentig hinter dem, was ich mache“
- Bekommt Neukund:innen und handhabt das Coaching neben der Festanstellung ohne Überforderung
- Verkaufsgespräche machen Spaß, er freut sich sogar darauf
- Führt die Gespräche frei, nur mit Notizen, und hält Seminare vor 10 bis 20 Leuten
Ohne Anleitung nicht in diesem Format
Lukas glaubt, dass er den Weg in die Selbständigkeit irgendwann auch allein gegangen wäre. Aber, so sagt er, „nicht in dem Format, nicht mit dem Paket und auch nicht mit dem Preis“. Er habe Dirks Anleitung gebraucht, um gepusht zu werden und sich einmal zu trauen. Aus diesem ersten Schritt sei eine positive Aufwärtsspirale geworden.
Sechs Dinge, die er im Gespräch beschreibt
Erst testen, dann verkaufen
Seine erste Kundin war zugleich seine Testkundin: An ihr wollte er herausfinden, ob sein Programm so funktioniert, wie er es sich vorstellt. Sie war begeistert, er fragte, ob sie weiterarbeiten möchte, und verkaufte ihr sein erstes Programm.
Mindestens drei Monate zusammenarbeiten
Sein Standardangebot ist eine dreimonatige Zusammenarbeit für rund 1.000 Euro, einige Kund:innen begleitet er sechs Monate. Kürzer arbeitet er nicht, weil der Körper Anpassungszeit braucht.
Befund, Aufklärung, Lebensstil, dann Training
Am Anfang stehen ein langes Anamnesegespräch und eine körperliche Bestandsaufnahme. Danach erklärt er, wie Bandscheiben und Muskeln funktionieren, spricht über Ernährung, Schlaf und Stress und geht erst dann stärker ins Training. Manche Kund:innen bekommen Hausaufgaben per App als Trainingsplan.
Vom Leitfaden zum freien Gespräch
Für Verkaufsgespräche bekam er im Coaching einen Leitfaden, einen kleinen Blueprint, den er nach eigenen Erfahrungen angepasst hat. Anfangs ging er ihn Punkt für Punkt durch, heute führt er ein freies Gespräch und schreibt nur noch Notizen auf.
Der Drei-Dinge-Zettel
Mindestens ein Jahr lang schrieb er sich jeden Morgen etwa drei Dinge auf einen Zettel, zum Beispiel ein gutes fachliches Gespräch mit einer Kollegin, einem Patienten voll und ganz zur Seite zu stehen oder zehn Minuten zu lesen.
Druck rausnehmen
Am Anfang erwartete er, nach dem ersten Kunden gleich fünf Neukunden zu bekommen. Das war nach eigenen Worten „komplett realitätsfern“ und führte zu Gedankenstrudeln. Heute versucht er weniger zu erzwingen.
Vom ersten Gedanken bis heute
Erster Gedanke, sich irgendwann selbständig zu machen. Ein eigenes Konzept gibt es noch nicht.
Fortbildungen, viel Lesen, Beschäftigung mit Werten. Als Patient erlebt er einen Bandscheibenvorfall mit zwei Operationen und Reha.
Lukas füllt über Instagram ein Anmeldeformular aus und bekommt einen Anruf. Die Fragen dort lösen bei ihm einiges aus.
Er entwickelt zum ersten Mal ein Konzept für sein Programm, bekommt einen Leitfaden für Verkaufsgespräche und spricht regelmäßig mit Dirk, um nicht festzustecken.
Die Testkundin ist begeistert, Lukas verkauft ihr sein erstes Programm. Etwa einen Tag später, so erinnert er sich, machte er bei einem Call Luftsprünge.
Immer wieder Zweifel und Gedankenstrudel, nach seiner Schätzung zwei- bis dreimal im Jahr. Sie werden mit der Zeit leichter zu handhaben.
Stellvertretung in der Physiotherapie im Reha-Zentrum, Seminare vor Gruppen, nebenbei Rückencoaching mit Neukunden.
Kurzfristig bleibt alles wie es ist, denn er fühlt sich wohl. Langfristig will er eigene Räume und mit seinem Behandlungskonzept in eigener Praxis arbeiten.
Lukas, in seinen eigenen Worten
Meine erste Kundin war auch meine Testkundin. An der habe ich quasi herausfinden wollen, ob mein Programm so funktioniert, wie ich mir das vorstelle.
Ich arbeite nicht unter drei Monaten mit Kunden zusammen. Ganz einfach aus dem Grund, weil der Körper eine Anpassungszeit braucht.
Es hat Spaß gemacht, weil ich mir mittlerweile vertraue, weil ich weiß, dass meine Arbeit funktioniert.
Am Anfang wollte ich so vieles erzwingen und wollte, dass alles perfekt läuft.
Einen kleinen Step zu machen sorgt dafür, dass man Momentum aufbaut, um weiterzumachen.
Da habe ich mich jeden Morgen hingesetzt und so ein paar Sachen aufgeschrieben, auf so einen kleinen Schmierzettel.
Wo im Gespräch welches Thema liegt
Mehr als ein Verkaufsgespräch
Ein Programm mit klarem Ablauf
Aus dem Wunsch nach Selbständigkeit wurde ein Dreimonatsangebot mit Befund, Aufklärung, Lebensstil und Training, das er nach seiner Aussage im Coaching zum ersten Mal ausgearbeitet hat.
Verkaufsgespräche mit Freude
Aus schwitzigen Händen beim ersten Verkauf wurden Gespräche, auf die er sich freut und die er ohne Skript führt.
Ruhe vor Gruppen
Im Reha-Zentrum hält er Seminare vor 10 bis 20 Leuten und geht relativ unvorbereitet hinein. Das führt er darauf zurück, dass er unangenehme Situationen früher schon einmal durchlebt hat.
Ehrlicher Umgang mit fehlenden Zahlen
Lukas nennt weder Kundenzahl noch Umsatz. Diese Seite übernimmt deshalb nur seine eigenen, überwiegend qualitativen Aussagen.
Fragen, die sich viele Therapeuten und Trainer stellen
Wer ist Lukas Martin?
Lukas Martin ist Physiotherapeut und arbeitet festangestellt in einem Reha-Zentrum im Raum Mainz, wo er die Physiotherapie stellvertretend mitleitet. Nebenbei bietet er ein dreimonatiges Rückencoaching an, dessen Konzept er nach eigener Aussage im Coaching bei Dirk Wannmacher entwickelt hat. Er beschreibt sich selbst als introvertiert, ruhig und bedacht.
Was kostet das Rückencoaching von Lukas Martin?
Das Standardpaket über drei Monate kostet nach Lukas’ Angabe „ziemlich genau 1000 €“. Kürzer als drei Monate arbeitet er nicht mit Kund:innen zusammen, einige begleitet er sechs Monate. Was im Preis enthalten ist, beschreibt er im Gespräch so: ein ausführlicher Befund, Aufklärung und Coaching mit Training.
Wie ist Lukas’ Programm aufgebaut?
Am Anfang stehen ein langes Anamnesegespräch und eine körperliche Bestandsaufnahme, die er mit einer Schwachstellenanalyse vergleicht. Danach folgen Einheiten mit viel Aufklärung (wie funktionieren Bandscheiben und Muskulatur) und Lebensstilthemen wie Ernährung, Schlaf und Stress. Erst wenn diese Grundlagen sitzen, rückt das Training in den Vordergrund. Wie stark er auf Gespräch oder Training setzt, hängt vom jeweiligen Menschen ab.
Warum verkauft Lukas keine Einzelsitzungen oder Monatspakete?
Weil der Körper nach seiner Einschätzung eine Anpassungszeit braucht. Mit einzelnen Coachings oder einem Monat könnte es Kund:innen zwar etwas besser gehen, strukturell würde sich aber nichts verändern. Deshalb sind drei Monate sein Minimum.
Wie kam Lukas an seine erste Kundin?
Seine erste Kundin war zugleich seine Testkundin. An ihr wollte er herausfinden, ob sein Programm so funktioniert, wie er es sich vorstellt. Sie war begeistert, er fragte, ob sie weiterarbeiten möchte, und verkaufte ihr sein erstes Programm. Wie sie zu ihm gekommen ist, sagt er im Gespräch nicht.
Wie kann ein introvertierter Physiotherapeut gut verkaufen?
Lukas nennt als Basis das Vertrauen in die eigene Arbeit: Er weiß, was er fachlich kann und wo seine Grenzen liegen, und dieses Grundvertrauen ist für ihn die Voraussetzung, seine Leistung zu verkaufen. Dazu kommen ehrliches Interesse am Gegenüber, Empathie und gute Kommunikation. Er beschreibt sich dabei selbst als ruhig und bedacht.
Kann man ein eigenes Coaching neben einer Festanstellung aufbauen?
Lukas macht es so: Er bleibt im Reha-Zentrum angestellt und führt sein Rückencoaching nebenher. Er sagt, er bekomme Neukund:innen und könne beides gut handhaben, ohne sich zu überfordern. Wie viele Stunden pro Woche das sind und wie viele Kund:innen er betreut, nennt er nicht.
Wie geht Lukas mit Rückschlägen um?
Er beschreibt „ein paar Mental Breakdowns“, vor allem am Anfang, als er nach dem ersten Kunden gleich fünf weitere erwartete und das nicht eintrat. Solche Phasen kämen bis heute etwa zwei- bis dreimal im Jahr. Hilfreich sind für ihn Abstand, seine Frau, die ihn erdet, und die Erinnerung, dass er es schon überstanden hat. Neukunden kommen seiner Wahrnehmung nach leichter, seit er weniger erzwingen will. Das könne auch bloße Selbstwahrnehmung sein, sagt er selbst.
Wie erweitert man Schritt für Schritt seine Komfortzone?
Lukas hielt zuerst fest, wo er hinwill und welche Werte ihm wichtig sind, und leitete daraus tägliche kleine Schritte ab. Mindestens ein Jahr lang schrieb er sich jeden Morgen etwa drei Dinge auf einen Zettel, zum Beispiel ein gutes fachliches Gespräch mit einer Kollegin oder zehn Minuten Lesen. Die Schritte waren manchmal unangenehm, aber klein genug, um sie durchzuhalten.
Hat Lukas Martin sein Ziel erreicht, selbständig so viel zu verdienen wie in der Festanstellung?
Das lässt sich aus dem Gespräch nicht belegen. Das Ziel nennt Dirk in der Anmoderation, Lukas geht darauf nicht ein und nennt keinen Umsatz. Er ist weiterhin festangestellt, fühlt sich in dieser Kombination wohl und sieht eine eigene Praxis als langfristiges Ziel.
Für wen ist ein Coaching wie das von Dirk laut Lukas sinnvoll?
Lukas nennt zwei Fälle: Menschen, die überlegen, sich selbständig zu machen, aber die ersten Schritte nicht kennen, und Menschen, die im Beruf unzufrieden sind und etwas ändern wollen, ohne zu wissen, wie. Das ist seine persönliche Einschätzung aus seiner eigenen Erfahrung, keine Erfolgsgarantie.
Dann liest du hier gerade über dich
Du bist fachlich gut, aber der Gedanke, dafür Geld zu verlangen und ein Verkaufsgespräch zu führen, macht dir Herzklopfen. Vielleicht gehst du lieber leise und bedacht vor als laut. Genau so beschreibt sich Lukas, und trotzdem hat er Schritt für Schritt ein Angebot aufgebaut, hinter dem er steht.
Woher jede Angabe auf dieser Seite stammt
- Transkript
- Vollständiges Transkript des YouTube-Interviews per vidIQ gezogen und komplett gelesen. Zitate stammen aus dem Wortlaut (nur Füllwörter und Wiederholungen geglättet). Der Nachname „Martin“ stammt aus dem Videotitel und wird im Gespräch nicht ausgesprochen. „Reha-Zentrum“ und „Rückenstärke“ (der Name seines Angebots) sind in den automatischen Untertiteln uneinheitlich geschrieben; die Seite nennt den Angebotsnamen deshalb nicht.
- Ort
- Lukas nennt seinen Wohnort nicht ausdrücklich. „Raum Mainz“ ergibt sich daraus, dass er beiläufig von Freunden „hier aus Mainz“ spricht.
- Kapitel & Zeitmarken
- Die Zeitmarken stammen aus den automatisch erzeugten deutschen Untertiteln von YouTube und beziehen sich auf die YouTube-Fassung (77:06). Sie können um einige Sekunden abweichen. Offizielle Kapitelmarken gibt es zu dem Video nicht, die Kapitelüberschriften sind redaktionell formuliert.
- Podcast-Verlinkung
- Die Folge liegt als Episode #538 auf Spotify und Apple Podcasts vor und ist hier direkt verlinkt. Die Audio-Fassung ist etwas länger als die YouTube-Fassung (rund 78:28 gegenüber 77:06), Zeitmarken auf dieser Seite gelten für YouTube.
- Zum Videotitel
- Der Titel „Keine Website, kein Plan – und heute erfolgreich“ sowie die Aussagen aus Anmoderation und Videobeschreibung („keine Website“, „keine Ahnung von Instagram“, „wusste nicht, was er verlangen darf“, das Ziel „gleiches Gehalt wie in der Festanstellung, nur selbständig“) stammen von Dirk, nicht von Lukas. Lukas bestätigt im Gespräch ausdrücklich nur, dass er sich zum ersten Mal im Coaching Gedanken über Konzept und Programm gemacht hat und ohne Anleitung nicht in diesem Format, mit diesem Paket und diesem Preis gestartet wäre. „Heute erfolgreich“ belegt er nur qualitativ.
- Gehaltsziel
- Ob Lukas selbständig so viel verdient wie in der Festanstellung, geht aus dem Gespräch nicht hervor. Er ist weiterhin angestellt. Die Seite stellt das Ziel deshalb nicht als erreicht dar.
- Position
- Dirk spricht in der Anmoderation von „stellvertretender Leitung“ im Reha-Zentrum. Lukas stellt im Gespräch klar, dass er Stellvertreter in der Physiotherapie ist und es darüber noch einen Chef gibt. Die Seite folgt seiner Formulierung.
- Zeitangaben
- „Vor knapp vier Jahren“ stützt sich auf Aussagen von Lukas und Dirk im Gespräch. Die Jahreszahl 2022 steht nur in der Videobeschreibung.
- Fehlende Zahlen
- Lukas nennt keine Kundenzahl und keinen Umsatz. Die einzige Zahl zu seinem Angebot ist der Preis des Dreimonatspakets („ziemlich genau 1000 €“). Weitere Zahlen auf dieser Seite (Seminargröße, Häufigkeit der Zweifel) sind seine eigenen ungefähren Angaben.
- Grenze der Aussage
- Lukas ist Kunde von Dirk. Die Seite beschreibt einen Einzelfall aus seiner eigenen Sicht, ohne unabhängige Prüfung, und ist keine Erfolgsgarantie für andere.
Diese Case Study wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.
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title: "Lukas Martin: Ruhig verkaufen als Physiotherapeut"
description: "Wie der Physiotherapeut Lukas Martin neben der Festanstellung ein dreimonatiges Rueckencoaching aufgebaut hat und warum ihm Verkaufsgespraeche heute Spass machen."
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programm: Business-Coaching fuer Personal Trainer
coach: Dirk Wannmacher
quelle: YouTube-Interview "Keine Website, kein Plan - und heute erfolgreich: Lukas Martin Geschichte"
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# Lukas Martin: Ruhig verkaufen als Physiotherapeut
> Case Study aus dem Business-Coaching von Dirk Wannmacher. Lukas Martin ist Physiotherapeut in einem Reha-Zentrum (Raum Mainz) und bietet nebenbei ein dreimonatiges Rueckencoaching an.
## Kurzantwort
Teilweise, und vor allem qualitativ. Lukas sagt selbst: Ein Konzept fuer sein Programm hat er erst im Coaching entwickelt, ohne Dirks Anleitung waere er nicht mit diesem Format, diesem Paket und diesem Preis gestartet. Heute bietet er neben seiner Festanstellung ein Dreimonatsprogramm fuer rund 1.000 Euro an, bekommt Neukunden und fuehrt Verkaufsgespraeche gern. "Keine Website", "kein Instagram" und das Ziel, selbstaendig so viel zu verdienen wie in der Festanstellung, stammen aus Dirks Anmoderation, nicht von Lukas. Umsatzzahlen nennt er nicht.
- **Ausgangslage:** Lukas Martin ist Physiotherapeut und arbeitet festangestellt in einem Reha-Zentrum. Er hatte selbst einen Bandscheibenvorfall mit zwei Operationen und kennt die Patientenseite. Er beschreibt sich als introvertiert, war nach eigener Aussage sehr schuechtern und machte sich klein.
- **Ziel:** Menschen mit Rueckenproblemen in einem anderen Rahmen helfen als im 25-Minuten-Takt der Kassenphysiotherapie und sich dafuer selbstaendig machen, zunaechst neben der Festanstellung.
- **Loesung:** Im Coaching bei Dirk entwickelte er zum ersten Mal ein Konzept fuer sein Programm: drei Monate Zusammenarbeit fuer rund 1.000 Euro, mit ausfuehrlichem Befund, Aufklaerung, Lebensstil und Training. Er testete es an einer ersten Kundin, verkaufte ihr danach sein erstes Programm und lernte, Verkaufsgespraeche mit einem Leitfaden zu fuehren, den er heute nicht mehr braucht.
- **Ergebnis:** Nach eigener Aussage bekommt er Neukunden und kann das Rueckencoaching neben der Festanstellung gut handhaben. Ein Verkaufsgespraech in der Woche vor der Aufnahme lief nach seinen Worten "grandios" und machte ihm Spass. Zahlen zu Kundenzahl oder Umsatz nennt er nicht.
- **Grenze der Aussage:** Lukas ist Kunde von Dirk, die Seite gibt seine Sicht wieder und wurde nicht unabhaengig geprueft. Das Gehaltsziel aus der Anmoderation bestaetigt er nicht, und es wird hier nicht als erreicht dargestellt: Er ist weiterhin festangestellt.
## Wer ist Lukas Martin
**Rolle:** Physiotherapeut, Rueckencoaching neben der Festanstellung
**Ort:** Raum Mainz (nur beilaeufig im Gespraech erwaehnt)
**Angebot:** Dreimonatiges Rueckencoaching, rund 1.000 Euro, Mindestlaufzeit drei Monate
**Nicht bestaetigt:** Kundenzahl, Umsatz, Erreichen des Gehaltsziels aus der Anmoderation
## Wer ist Dirk Wannmacher
**Rolle:** Business-Coach fuer Personal Trainer, Fitness-Trainer und Studiobesitzer
**Hintergrund:** 16 Jahre selbst Personal Trainer, Business in drei Grossstaedten aufgebaut
**Web:** https://www.dirkwannmacher.de/
## Sechs Dinge, die er beschreibt
1. **Erst testen, dann verkaufen** - Der erste Verkauf sprengte seine Komfortzone. Danach, sagt er, war es "nicht mehr ganz so extrem", und es wurde mit jedem Mal besser.
2. **Mindestens drei Monate zusammenarbeiten** - Nach seiner Einschaetzung wuerde sich mit einzelnen Coachings oder einem Monat strukturell nichts veraendern, auch wenn es Kund:innen kurzfristig etwas besser gehen koennte.
3. **Befund, Aufklaerung, Lebensstil, dann Training** - Er kann je nach Mensch mehr auf Gespraech oder mehr auf Training setzen, statt jedem dasselbe zu geben.
4. **Vom Leitfaden zum freien Gespraech** - Als Basis nennt er ehrliches Interesse am Gegenueber, Empathie und gute Kommunikation.
5. **Der Drei-Dinge-Zettel** - Kleine, geplante Schritte, die manchmal unangenehm waren und ihn Stueck fuer Stueck aus der Komfortzone fuehrten. Ohne das bewusste Erweitern der Komfortzone, sagt er, waere er wohl erst in zehn bis fuenfzehn Jahren an seinem heutigen Punkt.
6. **Druck rausnehmen** - Er hat das Gefuehl, dass Neukunden leichter kommen, seit er weniger erzwingt. Er sagt dazu selbst, das koenne auch nur Selbstwahrnehmung sein.
## Zitate (Zeitmarken aus den automatischen YouTube-Untertiteln)
- "Meine erste Kundin war auch meine Testkundin. An der habe ich quasi herausfinden wollen, ob mein Programm so funktioniert, wie ich mir das vorstelle." (42:48)
- "Ich arbeite nicht unter drei Monaten mit Kunden zusammen. Ganz einfach aus dem Grund, weil der Koerper eine Anpassungszeit braucht." (36:29)
- "Es hat Spass gemacht, weil ich mir mittlerweile vertraue, weil ich weiss, dass meine Arbeit funktioniert." (44:43)
- "Am Anfang wollte ich so vieles erzwingen und wollte, dass alles perfekt laeuft." (56:05)
- "Einen kleinen Step zu machen sorgt dafuer, dass man Momentum aufbaut, um weiterzumachen." (61:16)
- "Da habe ich mich jeden Morgen hingesetzt und so ein paar Sachen aufgeschrieben, auf so einen kleinen Schmierzettel." (72:58)
## Kapitel
- 00:00 Anmoderation: Wo Lukas herkommt und wo er heute steht
- 02:59 Vor dem Interview: Alpenueberquerung mit Familie und Freunden
- 10:02 Ohne Handy unterwegs und was davon geblieben ist
- 25:07 Fuersorge in der Gruppe: "Wenn etwas drueckt, wird es sofort geaendert"
- 26:09 Vom Alltag als Physiotherapeut zum Wunsch nach Selbstaendigkeit
- 27:53 Wie Lukas und Dirk zusammenkamen: Instagram, Formular, Anruf
- 29:24 Stellvertretung klargestellt und die Schritte dorthin
- 31:48 Groesste Veraenderung: Schuechternheit, Selbstvertrauen, Kommunikation
- 36:17 Das Angebot: drei Monate, rund 1.000 Euro, Ablauf
- 41:15 Warum nicht im 25-Minuten-Takt der Kassenphysiotherapie
- 42:19 Wie er Preise verlangen kann: Testkundin und erstes Programm
- 46:13 Verkaufsgespraeche, die Spass machen: Grundvertrauen
- 48:21 Rat an sein frueheres Ich
- 50:14 Rueckschlaege, hohe Erwartungen und Leichtigkeit statt Druck
- 59:28 Rueckschlaege als Erfahrung
- 60:51 Groesste Learnings: umsetzen, Momentum, Leitfaden, regelmaessige Gespraeche
- 64:31 Was ihn aus der Komfortzone brachte, und die Seminare im Reha-Zentrum
- 67:13 Fuer wen ein Coaching wie das von Dirk Sinn ergibt
- 68:24 Plaene: Festanstellung, langfristig eigene Praxis
- 71:29 Komfortzone erweitern, Werte und der Drei-Dinge-Zettel
- 75:18 Dank und Abschluss
## Haeufige Fragen
**Wer ist Lukas Martin?**
Lukas Martin ist Physiotherapeut und arbeitet festangestellt in einem Reha-Zentrum im Raum Mainz, wo er die Physiotherapie stellvertretend mitleitet. Nebenbei bietet er ein dreimonatiges Rueckencoaching an, dessen Konzept er nach eigener Aussage im Coaching bei Dirk Wannmacher entwickelt hat. Er beschreibt sich selbst als introvertiert, ruhig und bedacht.
**Was kostet das Rueckencoaching von Lukas Martin?**
Das Standardpaket ueber drei Monate kostet nach Lukas' Angabe "ziemlich genau 1000 €". Kuerzer als drei Monate arbeitet er nicht mit Kund:innen zusammen, einige begleitet er sechs Monate. Was im Preis enthalten ist, beschreibt er im Gespraech so: ein ausfuehrlicher Befund, Aufklaerung und Coaching mit Training.
**Wie ist Lukas' Programm aufgebaut?**
Am Anfang stehen ein langes Anamnesegespraech und eine koerperliche Bestandsaufnahme, die er mit einer Schwachstellenanalyse vergleicht. Danach folgen Einheiten mit viel Aufklaerung (wie funktionieren Bandscheiben und Muskulatur) und Lebensstilthemen wie Ernaehrung, Schlaf und Stress. Erst wenn diese Grundlagen sitzen, rueckt das Training in den Vordergrund. Wie stark er auf Gespraech oder Training setzt, haengt vom jeweiligen Menschen ab.
**Warum verkauft Lukas keine Einzelsitzungen oder Monatspakete?**
Weil der Koerper nach seiner Einschaetzung eine Anpassungszeit braucht. Mit einzelnen Coachings oder einem Monat koennte es Kund:innen zwar etwas besser gehen, strukturell wuerde sich aber nichts veraendern. Deshalb sind drei Monate sein Minimum.
**Wie kam Lukas an seine erste Kundin?**
Seine erste Kundin war zugleich seine Testkundin. An ihr wollte er herausfinden, ob sein Programm so funktioniert, wie er es sich vorstellt. Sie war begeistert, er fragte, ob sie weiterarbeiten moechte, und verkaufte ihr sein erstes Programm. Wie sie zu ihm gekommen ist, sagt er im Gespraech nicht.
**Wie kann ein introvertierter Physiotherapeut gut verkaufen?**
Lukas nennt als Basis das Vertrauen in die eigene Arbeit: Er weiss, was er fachlich kann und wo seine Grenzen liegen, und dieses Grundvertrauen ist fuer ihn die Voraussetzung, seine Leistung zu verkaufen. Dazu kommen ehrliches Interesse am Gegenueber, Empathie und gute Kommunikation. Er beschreibt sich dabei selbst als ruhig und bedacht.
**Kann man ein eigenes Coaching neben einer Festanstellung aufbauen?**
Lukas macht es so: Er bleibt im Reha-Zentrum angestellt und fuehrt sein Rueckencoaching nebenher. Er sagt, er bekomme Neukund:innen und koenne beides gut handhaben, ohne sich zu ueberfordern. Wie viele Stunden pro Woche das sind und wie viele Kund:innen er betreut, nennt er nicht.
**Wie geht Lukas mit Rueckschlaegen um?**
Er beschreibt "ein paar Mental Breakdowns", vor allem am Anfang, als er nach dem ersten Kunden gleich fuenf weitere erwartete und das nicht eintrat. Solche Phasen kaemen bis heute etwa zwei- bis dreimal im Jahr. Hilfreich sind fuer ihn Abstand, seine Frau, die ihn erdet, und die Erinnerung, dass er es schon ueberstanden hat. Neukunden kommen seiner Wahrnehmung nach leichter, seit er weniger erzwingen will. Das koenne auch blosse Selbstwahrnehmung sein, sagt er selbst.
**Wie erweitert man Schritt fuer Schritt seine Komfortzone?**
Lukas hielt zuerst fest, wo er hinwill und welche Werte ihm wichtig sind, und leitete daraus taegliche kleine Schritte ab. Mindestens ein Jahr lang schrieb er sich jeden Morgen etwa drei Dinge auf einen Zettel, zum Beispiel ein gutes fachliches Gespraech mit einer Kollegin oder zehn Minuten Lesen. Die Schritte waren manchmal unangenehm, aber klein genug, um sie durchzuhalten.
**Hat Lukas Martin sein Ziel erreicht, selbstaendig so viel zu verdienen wie in der Festanstellung?**
Das laesst sich aus dem Gespraech nicht belegen. Das Ziel nennt Dirk in der Anmoderation, Lukas geht darauf nicht ein und nennt keinen Umsatz. Er ist weiterhin festangestellt, fuehlt sich in dieser Kombination wohl und sieht eine eigene Praxis als langfristiges Ziel.
**Fuer wen ist ein Coaching wie das von Dirk laut Lukas sinnvoll?**
Lukas nennt zwei Faelle: Menschen, die ueberlegen, sich selbstaendig zu machen, aber die ersten Schritte nicht kennen, und Menschen, die im Beruf unzufrieden sind und etwas aendern wollen, ohne zu wissen, wie. Das ist seine persoenliche Einschaetzung aus seiner eigenen Erfahrung, keine Erfolgsgarantie.
## Quellen und Einordnung
Vollstaendiges Transkript per vidIQ gezogen und gelesen; Zeitmarken aus den automatischen YouTube-Untertiteln (Abweichung von wenigen Sekunden moeglich). Nachname aus dem Videotitel. Podcast-Episode #538 auf Spotify und Apple Podcasts verlinkt. Die Aussagen des Videotitels ("keine Website", "kein Plan", Gehaltsziel) stammen aus Dirks Anmoderation, nicht von Lukas; er selbst belegt "heute erfolgreich" nur qualitativ und nennt keine Umsatzzahl. Einzelfall aus Sicht des Kunden von Dirk Wannmacher, keine unabhaengige Pruefung, keine Erfolgsgarantie.
**KI-Hinweis:** Diese Case Study wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.