Mit 46 alles auf eine Karte gesetzt: Vom Battle-Rope-Hobby zum Vollzeit-Autofitness-Business
Maciek Kaluzny betrieb sein Outdoor-Fitness-Konzept mit Battle Ropes jahrelang nur nebenberuflich, bis er vor einem Jahr seinen früheren Job kündigte, um voll auf sein "Kathletics"-Business in und um Baunatal bei Kassel zu setzen. Sein größter Schritt im Coaching war nicht eine Umsatzzahl, sondern ein Mindset-Wandel: zu erkennen, dass er nicht schlechter ist als erfolgreichere Kolleg:innen.
Die ganze Geschichte in fünf Zeilen
1. Maciek Kaluzny aus Baunatal bei Kassel betrieb sein Autofitness-Konzept mit Battle Ropes jahrelang nur nebenberuflich, bis er mit 46 Jahren beschloss, seinen früheren Job zu kündigen und voll auf sein eigenes Business zu setzen.
2. Sein Outdoor-Gruppentraining wuchs anfangs rasant auf bis zu 40 Teilnehmer:innen, wurde durch Corona stark zurückgeworfen und pendelt sich seither bei durchschnittlich rund 15 Teilnehmer:innen pro Einheit ein.
3. Im Coaching ging es für ihn weniger um eine konkrete Umsatzsteigerung als um einen grundlegenden Mindset-Wandel: die Erkenntnis, dass er nicht schlechter ist als erfolgreichere Kolleg:innen, sondern sich im Kopf umstellen muss.
4. Besonders wertvoll waren für ihn die Live-Seminare in Berlin, bei denen er merkte, dass andere Trainer:innen ähnliche Zweifel und Startschwierigkeiten hatten — und ein offenes, unterstützendes Netzwerk statt Konkurrenzdenken erlebte.
5. Wichtige Einordnung: Maciek nennt im Gespräch ausdrücklich keine eigene Umsatzzahl. Er beschreibt sich selbst als "noch nicht so weit" wie andere Trainer:innen mit dokumentierten Umsatz-Meilensteinen und seinen eigenen Fortschritt als "langsam, aber stetig".
Dirk Wannmacher & Maciek Kaluzny
Dirk Wannmacher
16 Jahre selbst Personal Trainer, Business in drei Großstädten von null aufgebaut. Berät seitdem hunderte Trainer:innen in Marketing, Verkauf und Businessaufbau.
Maciek Kaluzny
Betreibt "Kathletics": Outdoor-Gruppentraining mit Battle Ropes, Personal Training, Firmenfitness und Studio-Training, seit einem Jahr in Vollzeit-Selbständigkeit.
Vom Hobby mit einem Battle Rope zum Vollzeit-Business
Maciek trainierte jahrelang für sich selbst, bis andere ihn beim Training sahen und fragten, ob er nicht auch für sie etwas anbieten könne. Aus einem einzigen Battle Rope wurden über die Jahre 30 — alles nebenberuflich, neben seinem eigentlichen Job. Mit 46 Jahren entschied er sich schließlich, "alles auf eine Karte zu setzen": Er kündigte und baute sein Business "Purple" (also mit voller Energie) auf, mit einem kleinen Bus für sein Equipment, den er von Parkplatz zu Parkplatz oder zu Kund:innen fährt.
Das Wachstum war zunächst rasant: von 10-12 Teilnehmer:innen auf einmal 40 Menschen auf dem Parkplatz, sodass die Kurse in zwei Gruppen à 20 Personen aufgeteilt werden mussten. Dann kam Corona, das Training musste online mit deutlich weniger Teilnehmenden stattfinden, und viele Kund:innen gingen verloren. Seither pendelt sich die durchschnittliche Teilnehmerzahl bei rund 15 Personen pro Einheit ein (mit Ausschlägen zwischen 12 und über 20).
Direkte Antwort
Rasant, dann durch Corona gebremst - aus einem einzigen Battle Rope wurden über die Jahre 30, und die Teilnehmerzahl wuchs von 10 bis 12 auf einmal 40 Personen, sodass die Kurse geteilt werden mussten. Nach Corona pendelt sich die durchschnittliche Teilnehmerzahl bei rund 15 Personen pro Einheit ein.
Vorher
- Fitness nur als nebenberufliches Hobby neben einem anderen Job
- Unsicherheit, ob sich höhere Preise gegenüber den Kund:innen überhaupt durchsetzen lassen
- Starker Rückschlag durch Corona nach anfänglichem schnellen Wachstum
- Gefühl, mit Selbstzweifeln und Akquise-Blockaden allein zu sein
Heute
- Vollzeit-Selbständigkeit seit einem Jahr, mit eigenem Business-Bus für das Equipment
- Grundlegender Mindset-Wandel: sich selbst nicht mehr als "schlechter" als erfolgreichere Trainer:innen einstufen
- Aktiver Austausch in einem unterstützenden Trainer-Netzwerk statt Konkurrenzdenken
- Bewusster, ehrlicher Umgang mit dem eigenen, noch laufenden Fortschritt
Erkennen, dass man nicht allein ist
Für Maciek war der wertvollste Moment nicht ein einzelner Business-Trick, sondern die Erfahrung bei den Live-Seminaren in Berlin, an denen er zweimal teilnahm: "Ich war nicht der Einzige mit solchen Problemen." Die Pokal-Übergaben für andere Trainer:innen mit hohen Umsatzzahlen beeindruckten ihn, ohne ihn zu entmutigen — im Gegenteil, sie bestärkten seine Überzeugung, dass er auf dem richtigen Weg ist, auch wenn er selbst länger braucht.
Sein zentrales Learning: "Man ist nicht schlechter als die anderen, die mehr Geld verdienen — man muss sich im Kopf umstellen." Diese Erkenntnis half ihm, aktiver gegen seine eigene Akquise-Blockade anzukämpfen, auch wenn er selbst zugibt, dass das bis heute nicht immer leichtfällt.
Vier Werkzeuge, die er seitdem benutzt
Sich aktiv mit anderen Trainer:innen vergleichen und austauschen
Statt allein zu Hause zu grübeln, warum es bei anderen scheinbar leichter läuft, sucht er bewusst den Austausch mit Trainer-Kolleg:innen in ähnlichen Situationen.
Regelmäßig und proaktiv Fragen stellen
Statt sich wochenlang nicht zu melden, schickte er gerade zu Beginn viele Sprachnachrichten mit konkreten Fragen zu Videos und Übungen — und bekam zeitnahe Antworten.
Eigenverantwortung für die tägliche Umsetzung übernehmen
Er versteht das Coaching als Impulsgeber, nicht als Dienstleister, der die Arbeit für ihn erledigt — die tägliche Umsetzung liegt bei ihm selbst.
Offenheit im Netzwerk statt Geheimniskrämerei
Er erlebt und praktiziert selbst einen offenen Austausch von Wissen und Kontakten unter Trainer-Kolleg:innen, ohne Angst vor Konkurrenz.
Was in den letzten Jahren passierte
Aufbau des Battle-Rope-Trainings als Hobby und Nebentätigkeit, von einem auf 30 Battle Ropes.
Kündigung des früheren Jobs, volle Selbständigkeit mit "Kathletics".
Rasantes Wachstum von 10-12 auf bis zu 40 Teilnehmer:innen, Aufteilung in zwei Kursgruppen.
Umstellung auf Online-Training mit deutlich weniger Teilnehmenden, Verlust vieler Kund:innen.
Arbeit an Mindset, Preiskommunikation und Kundenakquise.
Durchschnittlich rund 15 Teilnehmer:innen pro Einheit, "langsamer, aber stetiger" Fortschritt, eigener Umsatz noch nicht auf dem Niveau anderer Trainer:innen im Programm.
Maciek, in seinen eigenen Worten
Man ist nicht schlechter als die anderen, die mehr Geld verdienen — man muss sich im Kopf umstellen.
Ich war überwältigt, aber ich weiß, dass es geht. Ich denke, ich bin noch nicht so weit, aber ich glaube, ich bin auf dem richtigen Weg.
Dann lernst du andere kennen, bei denen es auch nicht sofort klappt oder schon lange nicht klappt, und dann geht es Stück für Stück voran.
Am Ende gibt es keine Geheimnisse. Keiner hat es allein geschafft, und warum soll man dem anderen nicht helfen?
Am Ende musst du selbst zusammenkneifen und sagen: Jetzt Attacke.
Wo im Gespräch welches Thema liegt
Mehr als eine schnelle Erfolgsgeschichte
Ein ehrlicher Blick auf den eigenen Fortschritt
Statt sich mit fremden Umsatzzahlen zu vergleichen und zu entmutigen, akzeptiert Maciek sein eigenes Tempo als legitim.
Ein tragfähiges Trainer-Netzwerk
Der offene Austausch mit anderen Trainer:innen im Coaching-Umfeld ersetzte das Gefühl der Isolation durch echte gegenseitige Unterstützung.
Ein späterer, aber entschlossener Neuanfang
Mit 46 Jahren den vollen Schritt in die Selbständigkeit zu wagen, zeigt, dass ein Berufswechsel auch später im Leben möglich ist.
Realistischer Umgang mit Rückschlägen
Der Umgang mit dem Corona-bedingten Rückgang der Teilnehmerzahlen zeigt einen nüchternen, nicht beschönigenden Blick auf die eigene Geschäftsentwicklung.
Fragen, die sich viele Personal Trainer stellen
Ist es zu spät, mit Mitte 40 noch komplett auf ein eigenes Fitness-Business zu setzen?
Macieks Beispiel zeigt: Auch mit 46 Jahren ist ein vollständiger Berufswechsel in die Selbständigkeit möglich, wenn die Leidenschaft und Erfahrung bereits über Jahre aufgebaut wurden.
Wie gehe ich damit um, wenn andere Trainer:innen scheinbar viel schneller Erfolg haben?
Macieks Erfahrung: Der Austausch mit anderen zeigt oft, dass viele ähnliche Zweifel und Startschwierigkeiten hatten — das eigene Tempo ist deshalb nicht automatisch ein Zeichen von Versagen.
Sollte ich mein Wissen mit anderen Trainer:innen teilen, obwohl sie Konkurrenz sein könnten?
Macieks Perspektive: Ein offenes Netzwerk ohne Geheimniskrämerei bringt am Ende allen Beteiligten mehr als isoliertes Konkurrenzdenken.
Muss ich nach einem Rückschlag wie Corona sofort wieder auf altes Wachstumsniveau zurückkehren?
Macieks Beispiel zeigt: Ein ehrlicher, schrittweiser Wiederaufbau ist ein legitimer Weg, auch wenn er länger dauert als der ursprüngliche schnelle Erfolg.
Dann liest du hier gerade über dich
Du siehst andere Trainer:innen scheinbar mühelos hohe Umsätze erzielen und fragst dich, warum es bei dir länger dauert oder schwerer fällt. Genau da stand Maciek auch, bevor er lernte, dass er nicht allein mit diesen Zweifeln ist und sein eigenes Tempo akzeptieren durfte.
Woher jede Angabe auf dieser Seite stammt
- Transkript
- Vollständiges Transkript des YouTube-Interviews per vidIQ gezogen und komplett gelesen; Zitate stammen aus dessen exaktem Wortlaut (nur Füllwörter geglättet). Der volle Name "Maciek Kaluzny" sowie seine Website und Social-Media-Profile stammen aus der offiziellen Videobeschreibung.
- Kapitel & Timestamps
- Grob geschätzte Kapitelmarken direkt aus dem Transkriptverlauf, nicht aus einer separaten KI-Videoanalyse oder offiziellen Kapitelmarken. Die mm:ss-Angaben sind Näherungswerte und können abweichen.
- Podcast-Verlinkung
- Für dieses Video wurde keine passende Episode bei Apple Podcasts gefunden; die allgemeinen Show-Links werden verwendet.
- Wichtiger Hinweis zu Kunden- und Umsatzzahlen
- Maciek nennt im gesamten Gespräch keine eigene Umsatzzahl. Er beschreibt sich selbst ausdrücklich als "noch nicht so weit" wie andere Trainer:innen mit dokumentierten Umsatz-Meilensteinen. Diese Seite beschreibt bewusst eine qualitative Geschichte über Mindset und Netzwerk, ohne erfundene Zahlen.
- Grenze der Aussage
- Ein Einzelfall, keine unabhängige Prüfung der genannten Aussagen über das Gespräch hinaus.
Diese Case Study wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.
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Wenn du das Gefühl hast, mit deinen Zweifeln und deinem eigenen Tempo allein zu sein, lohnt sich ein unverbindliches Gespräch.
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