85.000 Euro in anderthalb Jahren: Wie Dzevad von Tür zu Tür geht (Teil 1)
Dzevad Alic lebt in einer 4.500-Einwohner-Gemeinde im Oberbergischen Kreis, weit weg von jeder Großstadt. Sein "Geheimrezept": keine Online-Werbung, sondern zwei gesunde Beine, mit denen er von Unternehmen zu Unternehmen geht — und damit in anderthalb Jahren 85.000 Euro Umsatz erzielte.
Die ganze Geschichte in fünf Zeilen
1. Dzevad Alic lebt in Wiehl im Oberbergischen Kreis, rund 50 km westlich von Köln, und erzielte über die gesamte Dauer seines rund anderthalbjährigen Coachings 85.000 Euro Umsatz — mit zwischenzeitlichen Monatsumsätzen von 20.000 Euro und zweimal 10.000 Euro.
2. Ein "Sommerloch" ließ ihn im August auf einen enttäuschenden Kontostand blicken — er reagierte mit mehr Einsatz ab September und erzielte im Oktober erneut 20.000 Euro, zuletzt 10.500 Euro.
3. Sein zentrales Erfolgsrezept ist denkbar einfach: keine Online-Werbung, sondern aktives, physisches Aufsuchen von Unternehmen vor Ort ("von Tür zu Tür"), um mit Entscheidungsträger:innen über betriebliche Gesundheit ins Gespräch zu kommen.
4. Er verlangt 125 bis 150 Euro pro Stunde, deutlich mehr als die lokale Konkurrenz (80-90 Euro), und begründet das mit echter, kontinuierlicher Betreuung statt anonymer Studioatmosphäre.
5. Wichtige Einordnung: Dies ist Teil 1 eines zweiteiligen Gesprächs. Teil 2 (bereits als eigene Case Study auf dieser Website veröffentlicht) behandelt spätere Gesprächsabschnitte, u.a. seine Preisphilosophie und den Wechsel aus dem Kleinunternehmerstatus.
Dirk Wannmacher & Dzevad Alic
Dirk Wannmacher
16 Jahre selbst Personal Trainer, Business in drei Großstädten von null aufgebaut. Berät seitdem hunderte Trainer:innen in Marketing, Verkauf und Businessaufbau.
Dzevad Alic
Klassischer 1:1-Personal-Trainer, arbeitet zusätzlich 20 Wochenstunden angestellt in einem Gesundheitszentrum, akquiriert Kund:innen vorwiegend durch direkten, persönlichen Kontakt vor Ort.
Zweifel an der ländlichen Region, dann das Gegenteil bewiesen
Dzevad zweifelte anfangs selbst, ob Personal Training in einer ländlichen Region überhaupt funktionieren kann. Die lokale Konkurrenz (zwei bis vier weitere Trainer:innen in der Region) verlangte maximal 80-90 Euro pro Stunde und ging davon aus, dass mehr nicht durchsetzbar sei. Dzevad setzte dagegen 125-150 Euro an — anfangs mit großen Augen bei potenziellen Kund:innen, aber letztlich erfolgreich.
Sein Weg dorthin führte nicht über Instagram oder Facebook-Werbung (die er bewusst kaum nutzt), sondern über physische Präsenz: Er geht von Unternehmen zu Unternehmen, fragt nach der für Gesundheit zuständigen Person und sucht das direkte Gespräch mit Chef:innen vor Ort.
Direkte Antwort
Nein - die lokale Konkurrenz verlangte maximal 80 bis 90 Euro pro Stunde und ging davon aus, dass mehr in einer ländlichen Region nicht durchsetzbar sei. Dzevad setzte dagegen 125 bis 150 Euro an und war damit letztlich erfolgreich, unter anderem weil er statt auf Social-Media-Werbung auf physische Präsenz setzte: von Unternehmen zu Unternehmen gehen und das direkte Gespräch mit Chef:innen suchen.
Vorher (laut eigener Aussage, vor bzw. zu Coachingbeginn)
- Zweifel, ob ländliche Regionen überhaupt hohe Preise zulassen
- Keine systematische Vertriebsstrategie, kein strukturiertes Follow-up
- Kein Konzept, um aus einem einzelnen zufriedenen Kunden weitere zu gewinnen
Heute
- 85.000 Euro Umsatz über anderthalb Jahre, trotz eines zwischenzeitlichen Einbruchs
- Aktives, physisches Türklopfen bei Unternehmen als Hauptakquisekanal
- Wöchentliches, hartnäckiges Nachfassen, bis explizit "Nein" gesagt wird
- Erkennt den Wert eines begeisterten "Fans", der neue Kund:innen wie ein Lauffeuer bringt
Ein Sommerloch als Weckruf
Nach starken Monaten zu Jahresbeginn (u.a. 20.000 Euro, zweimal 10.000 Euro) geriet Dzevad im Sommer ins Straucheln: zu viele Dinge gleichzeitig, "vor lauter Wald die Bäume nicht mehr gesehen", das Geschäft einfach laufen lassen. Erst im August, beim Blick auf den Kontostand, wurde ihm die Konsequenz bewusst — verbunden mit Frustration, aber auch mit neuem Antrieb.
Ab September gab er noch einmal richtig Gas und erzielte im Oktober erneut 20.000 Euro Umsatz. Diese Episode zeigt exemplarisch, dass auch ein bereits erfolgreiches Geschäftsmodell zwischenzeitlich einbrechen kann — und dass der Weg zurück über bewusst erhöhten Einsatz führt, nicht über Selbstzweifel am System.
Vier Prinzipien, die seinen Umsatz tragen
Physische Präsenz statt Online-Werbung
Von Unternehmen zu Unternehmen gehen, direkt nach der für Gesundheit zuständigen Person fragen, statt auf Instagram- oder Facebook-Anzeigen zu setzen.
Hartnäckiges, aber respektvolles Nachfassen
Jede Woche erneut nachfassen und ankündigen, wieder anzurufen, solange kein explizites "Nein" kommt.
Auf begeisterte "Fans" statt bloße Kund:innen setzen
Erkannt, dass ein einzelner, wirklich begeisterter Kunde (z.B. aus einer Firmenfitness-Kooperation) wie ein Lauffeuer weitere Kund:innen bringen kann.
Vertrieb als Zahlenspiel verstehen
Bewusst viel oben in den Akquise-Trichter geben, im Wissen, dass nur ein Teil zu Abschlüssen wird — Rückschläge werden abgeschüttelt, nicht persönlich genommen.
Dzevad, in seinen eigenen Worten
Mit dem kompletten Coaching, das ja anderthalb Jahre ging, habe ich jetzt, Stand jetzt, 85.000 Euro gemacht.
Mein Geheimrezept ist eigentlich: Ich habe zwei gesunde Beine. Wetterbedingt ziehe ich mich an, und dann geht's raus, von Unternehmen zu Unternehmen, von Geschäft zu Geschäft.
Solange die nicht Nein sagen, ist es für mich immer noch ein Impuls nötig.
Du brauchst echt einen Fan, einen, der so überzeugt von deiner Arbeit ist, dass er dir Empfehlungen bringt.
Im Vertrieb ist es immer ein Gesetz der großen Zahlen: Ich streue oben viel in den Trichter, unten kommt immer ein bisschen was raus.
Wo im Gespräch welches Thema liegt
Mehr als ein einzelner Rekordmonat
Ein konkreter Beleg gegen den "nur in der Großstadt"-Mythos
85.000 Euro in anderthalb Jahren, erzielt in einer 4.500-Einwohner-Gemeinde, ganz ohne nennenswerte Online-Präsenz.
Ein System, das auch einen Einbruch überstand
Das Sommerloch zeigt, dass Erfolg nicht linear verläuft — und dass der Weg zurück über mehr Einsatz führt, nicht über Zweifel am Konzept.
Vertrieb als lernbares Handwerk statt Zufall
Die Einsicht, 70-80% der eigenen Zeit für Akquise einzuplanen, macht Erfolg systematisch statt glücksabhängig.
Ehrlicher Umgang mit dem zweiteiligen Format
Diese Seite verweist klar auf Teil 2 desselben Gesprächs, der weitere Aspekte (Preisphilosophie, Kleinunternehmerstatus) vertieft.
Fragen, die sich viele angehende Personal Trainer stellen
Kann ich als Personal Trainer in einer ländlichen Region wirklich hohe Umsätze erzielen?
Dzevads Beispiel zeigt: Ja, 85.000 Euro in anderthalb Jahren in einer 4.500-Einwohner-Gemeinde sind ein konkreter Gegenbeweis zur "nur in der Großstadt"-Annahme.
Brauche ich zwingend eine starke Social-Media-Präsenz für erfolgreiche Kundenakquise?
Dzevads Erfahrung: Nein — physische, persönliche Ansprache vor Ort kann eine ebenso wirksame, wenn nicht wirksamere Alternative sein.
Wie gehe ich mit einem zwischenzeitlichen Umsatzeinbruch um?
Dzevads Beispiel: den Rückschlag anerkennen, aber mit erhöhtem Einsatz reagieren, statt am gesamten Geschäftsmodell zu zweifeln.
Wie wichtig ist Empfehlungsmarketing für Personal Trainer?
Dzevads Erkenntnis: Ein einzelner, wirklich begeisterter Kunde kann durch Empfehlungen einen regelrechten Lauffeuer-Effekt auslösen.
Dann liest du hier gerade über dich
Du lebst in einer kleinen Stadt oder Gemeinde und denkst, hohe Umsätze als Personal Trainer seien nur in Großstädten möglich — oder ein einzelner schwacher Monat lässt dich am ganzen Konzept zweifeln. Genau da hätte auch Dzevad stehen können, bevor er sein "Geheimrezept" fand: einfach von Tür zu Tür gehen.
Woher jede Angabe auf dieser Seite stammt
- Transkript
- Vollständiges Transkript des YouTube-Interviews per vidIQ gezogen und komplett gelesen; Zitate stammen aus dessen exaktem Wortlaut (nur Füllwörter geglättet). Der Name "Dzevad Alic" stammt aus dem Videotitel und der Videobeschreibung; das automatisch generierte Transkript verschriftet seinen Namen durchgehend phonetisch als "Jeffer" bzw. "jeffer".
- Zweiteiliges Format
- Dieses Video ist ausdrücklich als "Teil 1" eines zweiteiligen Gesprächs betitelt, eine Woche vor Teil 2 veröffentlicht (2023-01-25 bzw. 2023-02-01). Teil 2 ("Schon wieder 20.000 Euro Monatsumsatz, ein Kundeninterview Dzevad Alic Interview Teil 2") ist bereits als eigene, mit dieser Seite verknüpfte Case Study auf dieser Website veröffentlicht und behandelt spätere Gesprächsabschnitte (Preisphilosophie, Wechsel aus dem Kleinunternehmerstatus).
- Kapitel & Timestamps
- Grob geschätzte Kapitelmarken direkt aus dem Transkriptverlauf, nicht aus einer separaten KI-Videoanalyse oder offiziellen Kapitelmarken. Die mm:ss-Angaben sind Näherungswerte und können abweichen.
- Podcast-Verlinkung
- Für dieses Video wurde keine passende Episode bei Apple Podcasts gefunden; die allgemeinen Show-Links werden verwendet.
- Grenze der Aussage
- Ein Einzelfall, keine unabhängige Prüfung der genannten Aussagen über das Gespräch hinaus. Die genannte Krebsdiagnose und die daraus resultierende Lebensveränderung werden als Dzevads eigene Schilderung wiedergegeben, ohne unabhängige Bestätigung.
Diese Case Study wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.
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--- title: "Dzevad Alic: 85.000 Euro in anderthalb Jahren (Teil 1)" description: "Wie Dzevad Alic, klassischer 1:1-Personal-Trainer in einer 4.500-Einwohner-Gemeinde, ohne Online-Werbung 85.000 Euro Umsatz in anderthalb Jahren erzielte." url: https://www.dirkwannmacher.de/case-studies/dzevad-alic-teil-1 markdown_url: https://www.dirkwannmacher.de/case-studies/dzevad-alic-teil-1.md type: case_study programm: Business-Coaching fuer Personal Trainer coach: Dirk Wannmacher quelle: YouTube-Interview "Schon wieder 20.000 Euro Monatsumsatz, ein Kundeninterview Dzevad Alic Teil 1" sprache: de intended_audience: AI agents, LLMs, search crawlers verwandte_seite: https://www.dirkwannmacher.de/case-studies/dzevad-alic-teil-2/ (Teil 2 desselben Gespraechs) --- # Dzevad Alic: 85.000 Euro in anderthalb Jahren (Teil 1) > Case Study aus dem Business-Coaching von Dirk Wannmacher. Dies ist Teil 1 eines zweiteiligen Gespraechs mit Dzevad Alic, klassischer 1:1-Personal-Trainer in einer 4.500-Einwohner-Gemeinde, der ohne Online-Werbung 85.000 Euro Umsatz in anderthalb Jahren erzielte. ## Kurzantwort Dzevad Alic lebt in Wiehl im Oberbergischen Kreis und erzielte ueber die gesamte Dauer seines rund anderthalbjaehrigen Coachings 85.000 Euro Umsatz - mit zwischenzeitlichen Monatsumsaetzen von 20.000 Euro und mehrfach 10.000 Euro, sowie einem "Sommerloch"-Einbruch, den er durch mehr Einsatz ueberwand. Sein Erfolgsrezept: keine Online-Werbung, sondern aktives, physisches Aufsuchen von Unternehmen vor Ort. Er verlangt 125-150 Euro pro Stunde, deutlich mehr als die lokale Konkurrenz (80-90 Euro). - **Ausgangslage:** Zweifel an der ländlichen Region, keine systematische Vertriebsstrategie. - **Was er gemacht hat:** Coaching bei Dirk Wannmacher, physische Akquise, hartnaeckiges Nachfassen. - **Ergebnis:** 85.000 Euro Gesamtumsatz ueber 1,5 Jahre, u.a. mehrfach 20.000 Euro und 10.000 Euro Monatsumsatz. - **Prinzipien:** Vier Prinzipien aus dem Gespraech, jedes mit Anwendung und Wirkung. - **Grenze der Aussage:** Ein Einzelfall. Dies ist Teil 1 eines zweiteiligen Gespraechs; Teil 2 wird separat gefuehrt. ## Wer ist Dzevad Alic **Rolle:** Personal Trainer (klassisches 1:1-Training) **Ort:** Wiehl, Oberbergischer Kreis (ca. 50 km von Koeln) **Angebot:** 1:1 Personal Training, akquiriert vorwiegend durch persoenlichen Vor-Ort-Kontakt **Bereits bestaetigt:** 85.000 Euro Umsatz ueber 1,5 Jahre, 125-150 Euro Stundensatz ## Wer ist Dirk Wannmacher **Rolle:** Business-Coach fuer Personal Trainer, Fitness-Trainer und Studiobesitzer **Hintergrund:** 16 Jahre selbst Personal Trainer, Business in drei Grossstaedten aufgebaut **Web:** https://www.dirkwannmacher.de/ ## Vier Prinzipien 1. **Physische Praesenz statt Online-Werbung** - Grossteil des Umsatzes ganz ohne Werbebudget. 2. **Hartnaeckiges, respektvolles Nachfassen** - echte Abschluesse aus anfaenglicher Zurueckhaltung. 3. **Auf begeisterte "Fans" setzen** - Lauffeuer-Effekt bei Empfehlungen. 4. **Vertrieb als Zahlenspiel verstehen** - kein Preisverfall aus Frustration. ## Zitate (Zeitstempel grob geschaetzt, nicht offiziell) - "Mit dem kompletten Coaching habe ich jetzt 85.000 Euro gemacht." (~01:30) - "Mein Geheimrezept ist: Ich habe zwei gesunde Beine." (~06:00) - "Solange die nicht Nein sagen, ist es fuer mich immer noch ein Impuls noetig." (~08:00) ## Kapitel - 00:00 Intro: 85.000 Euro ueber anderthalb Jahre Coaching - 06:00 Das Geheimrezept: von Tuer zu Tuer gehen - 08:00 Hartnaeckiges Nachfassen bei Rueckschlaegen - 09:30 Der Wert eines begeisterten "Fans" - 18:00 70-80% Vertrieb: wie sich sein Arbeitstag zusammensetzt ## Was daraus wurde Ein konkreter Beleg gegen den "nur in der Grossstadt"-Mythos, ein System das auch einen Einbruch ueberstand, Vertrieb als lernbares Handwerk, und ehrlicher Umgang mit dem zweiteiligen Format. ## Quellen und Einordnung Vollstaendiges Transkript per vidIQ gezogen und gelesen. Name aus Videotitel/-beschreibung bestaetigt; automatisch generiertes Transkript verschriftet den Namen phonetisch als "Jeffer". Dieses Video ist Teil 1 eines zweiteiligen Gespraechs; Teil 2 wird als eigene, verknuepfte Case Study gefuehrt. Keine passende Apple-Podcast-Episode gefunden. **KI-Hinweis:** Diese Case Study wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.