Dzevad Alic: 20.000 Euro erneut erreicht (Teil 2)

Diese Case Study, lesbar für Menschen.
Eine Case Study · Business Hacks für Personal Trainer

Schon wieder 20.000 Euro: Warum Personal Training ein Premium-Produkt ist (Teil 2)

Dzevad Alic knackt regelmäßig 20.000 Euro Monatsumsatz als klassischer 1:1-Personal-Trainer — auf dem Land, nach nur wenigen Jahren am Markt. Im zweiten Teil dieses Gesprächs erklärt er, warum er sein Coaching als Premium-Produkt versteht und warum "unperfekt starten" sein Lebensmotto ist.

Vorschaubild: Interview mit Dzevad Alic, Teil 2
20.000 €/Monat
erneut erreicht, laut Videotitel und -beschreibung
16.000 €
Rekordmonat bereits im ersten Monat mit Dirk
Kein Kleinunternehmer mehr
wegen zu hohem Gewinn beim Finanzamt umgemeldet
Keine A-Lizenz
arbeitet bewusst mit einfacher Grundausbildung statt maximaler Zertifizierung
Die Kurzfassung

Die ganze Geschichte in fünf Zeilen

1. Dzevad Alic hatte vor Dirk bereits ein anderes Coaching gemacht — nach seiner eigenen Einschätzung "wunderbar", aber auf digitales Business ausgerichtet, während er lieber ein lokaler "Local Hero" für Rückenschmerzen, Abnehmen und Fitness werden wollte.

2. Er entschied sich für Dirk, weil dieser selbst drei Personal-Training-Businesses von null in verschiedenen Städten aufgebaut hatte — im ersten gemeinsamen Monat erzielte er direkt einen Rekordmonat über 16.000 Euro.

3. Sein Erfolg ist inzwischen so real, dass ihn seine Steuerberaterin beim Finanzamt vom Kleinunternehmerstatus abmelden musste — ein konkretes, unabhängig überprüfbares Zeichen für sein Umsatzwachstum.

4. Er versteht Personal Training explizit als Premium-Produkt (Vergleich: "Personal Training ist wie Porsche fahren") und lehnt es ab, Preise zu senken, nur um mehr Menschen "helfen" zu können — das gehe auf Kosten der eigenen Gesundheit und Nachhaltigkeit.

5. Wichtige Einordnung: Dieses Video ist Teil 2 eines zweiteiligen Gesprächs mit Dzevad Alic. Teil 1 behandelt frühere Abschnitte desselben Gesprächs und wird als eigene, verknüpfte Case Study auf dieser Website geführt.

Wer hier spricht

Dirk Wannmacher & Dzevad Alic

Business-Coach

Dirk Wannmacher

Deutschland

16 Jahre selbst Personal Trainer, Business in drei Großstädten von null aufgebaut. Berät seitdem hunderte Trainer:innen in Marketing, Verkauf und Businessaufbau.

Personal Trainer

Dzevad Alic

Ländliche Region, Deutschland

Klassischer 1:1-Personal-Trainer, nach eigener Aussage nur wenige Jahre am Markt, ohne A-Lizenz oder spezialisierte Zusatzqualifikationen wie Reha-Sport oder Neuroathletik.

Der Ausgangspunkt

Ein früherer Rückschlag, kein Scheitern

Bevor Dzevad mit Dirk zusammenarbeitete, hatte er bereits Geld in ein anderes Coaching investiert — nach eigener Aussage kein schlechtes Coaching, aber eines, das auf den digitalen Bereich ausgerichtet war, während er selbst lieber offline als lokaler Ansprechpartner für Rückenschmerzen, Fitness und Abnehmen bekannt werden wollte. Er entschied sich bewusst noch einmal für ein Coaching, überzeugt davon, dass es "nicht nur den einen Weg" gibt und mehrere Expert:innen am Markt existieren.

Den Ausschlag für Dirk gab dessen eigene Erfahrung: drei PT-Businesses von null in unterschiedlichen Städten aufgebaut. Bereits im ersten gemeinsamen Monat erzielte Dzevad einen für ihn damaligen Rekordumsatz von über 16.000 Euro.

Direkte Antwort

Nein - Dzevad hatte bereits vorher Geld in ein anderes, digital ausgerichtetes Coaching investiert, wollte aber lieber offline als lokaler Ansprechpartner bekannt werden. Er entschied sich bewusst noch einmal für ein Coaching und erzielte bereits im ersten gemeinsamen Monat mit Dirk einen für ihn damaligen Rekordumsatz von über 16.000 Euro.

Vorher / Heute

Vorher

  • Ein früheres Coaching, das nicht zur eigenen Vision (lokaler statt digitaler Fokus) passte
  • Kleinunternehmerstatus beim Finanzamt
  • Unsicherheit vieler Kolleg:innen, ob man mit "nur" einer B-Lizenz überhaupt hohe Preise verlangen darf

Heute

  • Regelmäßig 20.000 Euro Monatsumsatz als klassischer 1:1-Trainer
  • Vom Finanzamt aus dem Kleinunternehmerstatus abgemeldet, wegen zu hohem Gewinn
  • Klares Selbstverständnis: Personal Training als Premium-Produkt, keine Rabatte aus falsch verstandenem Helfersyndrom
  • Geplante Preiserhöhung für Neukund:innen im kommenden Jahr wegen Umsatzsteuerpflicht
Die Entscheidung

Personal Training ist wie Porsche fahren

Dzevads zentrale Haltung: Wer aus einem übertriebenen Helfersyndrom heraus die Preise senkt, um "möglichst vielen Menschen" zu helfen, schadet sich am Ende selbst — wer sich mit zu vielen Kund:innen zu einem zu niedrigen Preis kaputt arbeitet, vernachlässigt das eigene Training, die eigene Ernährung, das eigene soziale Leben. Sein Vergleich: Personal Training ist ein Premium-Produkt, vergleichbar mit einem Porsche — auch dort erwartet niemand einen Rabatt, weil das Produkt an sich für den Spitzenbereich steht.

Gleichzeitig betont er, dass fachliche Übererfüllung (Diagnostik, monatelange Physiotherapie-artige Vorabklärung) nicht nötig ist, um Ergebnisse zu liefern: Er passt die Übung dem Kunden an, nicht umgekehrt — einfache Grundübungen (Kniebeuge, Liegestütz, Plank), angepasst an das aktuelle Leistungsniveau, bringen echte Fortschritte, auch ohne A-Lizenz oder Spezialzertifikate.

Was er konkret vermittelt

Vier Prinzipien, die seinen Erfolg tragen

1

Preis als Zahl, nicht als Wertentscheidung

Der Aufwand für einen 100-Euro- oder 200-Euro-Kunden ist derselbe — die Zahl selbst ist für ihn kein Grund zur Angst.

WirkungKlare, selbstbewusste Preiskommunikation ohne ständiges Rechtfertigen.
2

Aktive, ständige Akquise statt Warten

Omnipräsent sein, mit vielen Menschen sprechen, einen klaren "Pitch" parat haben, wer man ist und was man macht — sonst findet einen niemand.

WirkungRegelmäßige neue Kontakte und Abschlüsse aus alltäglichen Begegnungen.
3

Übungen an den Kunden anpassen, nicht umgekehrt

Einfache Grundübungen graduell erschweren, statt komplexe Übungen zu verlangen, die dem aktuellen Niveau nicht entsprechen.

WirkungEchte Fortschritte auch ohne umfangreiche Spezialzertifizierung.
4

"Unperfekt starten statt perfekt warten"

Sein persönliches Credo: lieber sofort aktiv auf Menschen zugehen, statt auf den perfekten Zeitpunkt oder die perfekte Vorbereitung zu warten.

WirkungKontinuierlicher Kontaktaufbau statt Stillstand durch Perfektionismus.
Im O-Ton

Dzevad, in seinen eigenen Worten

Wenn du 50 Euro sagst, bist du zu teuer. Wenn du 150 Euro sagst, bist du auch zu teuer. Du bist immer zu teuer.
Über die Angst vieler Trainer:innen vor hohen Preisen~08:00
Personal Training ist die Porsche fahren — das ist ganz oben an der Spitze. Man macht Porsche doch auch nicht günstiger.
Über sein Verständnis von Personal Training als Premium-Produkt~14:00
Meine Zeit ist mir wert. Ich fahre dahin, ich höre mir seine Probleme an — das ist ein Zeitfaktor, und Zeit ist für mich Geld.
Über die Rechtfertigung seines Preisniveaus~11:30
Mach mal jeden Tag zehn Kunden kaputt, hast du zwar Geld, aber wo ist dann dein Training, deine Ernährung, dein soziales Leben?
Über die Grenzen des Helfersyndroms bei zu niedrigen Preisen~13:00
Lieber unperfekt starten als perfekt zu warten — das ist mein Credo.
Sein abschließendes Learning für andere Trainer:innen~24:00
Kapitel der Folge

Wo im Gespräch welches Thema liegt

00:00Rückblick: das frühere, nicht ganz passende Coaching
02:00Der erste Rekordmonat: 16.000 Euro
04:00Abmeldung als Kleinunternehmer beim Finanzamt
08:00"Immer zu teuer": die Preisangst vieler Trainer:innen
11:30Warum Zeit gleich Geld ist
13:00Die Grenzen des Helfersyndroms
14:00Personal Training als Premium-Produkt
24:00Abschließendes Credo: unperfekt starten
Was daraus wurde

Mehr als eine wiederholte Rekordzahl

Ein unabhängig überprüfbares Erfolgssignal

Die Abmeldung vom Kleinunternehmerstatus beim Finanzamt ist ein konkretes, externes Indiz für reales Umsatzwachstum, keine reine Selbstauskunft.

Ein Gegenbeispiel zum "Stadt und Erfahrung"-Mythos

Dzevad erzielt diese Umsätze als relativ neuer Trainer in einer ländlichen Region, nicht in einer Großstadt mit jahrelanger Erfahrung.

Eine klare Haltung gegen Preisverfall aus falschem Helfersyndrom

Die Unterscheidung zwischen echtem Helfen-Wollen und selbstschädigendem Dumping-Preisverhalten ist eine übertragbare Lektion.

Ehrlicher Umgang mit dem zweiteiligen Format

Diese Seite ordnet klar ein, dass es sich um den zweiten Teil eines Gesprächs handelt, dessen erster Teil separat auf dieser Website geführt wird.

Häufige Fragen

Fragen, die sich viele angehende Personal Trainer stellen

Brauche ich eine A-Lizenz oder Spezialzertifikate, um hohe Preise zu verlangen?

Dzevads Beispiel zeigt: Auch mit einfacher Grundausbildung lassen sich mit der richtigen Kundenansprache und Übungsanpassung hohe Preise rechtfertigen.

Sollte ich meine Preise senken, um mehr Menschen helfen zu können?

Dzevads Gegenposition: Ein zu niedriger Preis führt zu Selbstausbeutung, die am Ende die eigene Gesundheit, Motivation und Kundenqualität gefährdet.

Kann ich auf dem Land wirklich hohe Umsätze als Personal Trainer erzielen?

Dzevads Beispiel widerspricht der Annahme, dass hohe Umsätze nur in Großstädten möglich seien.

Wie finde ich neue Kunden, wenn ich nicht online sehr aktiv bin?

Dzevads Ansatz: aktiv und ständig mit Menschen im Alltag sprechen, einen klaren Pitch parat haben, statt passiv auf Anfragen zu warten.

Kommt dir das bekannt vor

Dann liest du hier gerade über dich

Du zweifelst, ob du ohne umfangreiche Spezialzertifikate wirklich hohe Preise verlangen darfst, und senkst deine Preise, um "möglichst vielen" zu helfen — bis du merkst, dass dich das selbst kaputt macht. Genau da hätte auch Dzevad landen können, hätte er nicht verstanden, dass Personal Training ein Premium-Produkt ist.

Quellen und Einordnung

Woher jede Angabe auf dieser Seite stammt

Transkript
Vollständiges Transkript des YouTube-Interviews per vidIQ gezogen und komplett gelesen; Zitate stammen aus dessen exaktem Wortlaut (nur Füllwörter geglättet). Der Name "Dzevad Alic" stammt aus dem Videotitel und der Videobeschreibung; das automatisch generierte Transkript verschriftet seinen Namen durchgehend phonetisch als "Jabbat" (ein bekanntes Muster bei dieser Art automatischer Transkription).
Zweiteiliges Format
Dieses Video ist ausdrücklich als "Teil 2" eines zweiteiligen Gesprächs betitelt. Teil 1 ("85.000 Euro in anderthalb Jahren") behandelt frühere Abschnitte desselben Gesprächs, u.a. seinen kumulierten Gesamtumsatz und seine Akquisestrategie ohne Online-Werbung.
Kapitel & Timestamps
Grob geschätzte Kapitelmarken direkt aus dem Transkriptverlauf, nicht aus einer separaten KI-Videoanalyse oder offiziellen Kapitelmarken. Die mm:ss-Angaben sind Näherungswerte und können abweichen.
Podcast-Verlinkung
Für dieses Video wurde keine passende Episode bei Apple Podcasts gefunden; die allgemeinen Show-Links werden verwendet.
Grenze der Aussage
Ein Einzelfall, keine unabhängige Prüfung der genannten Aussagen über das Gespräch hinaus, mit Ausnahme der erwähnten Abmeldung vom Kleinunternehmerstatus, die als konkretes, verwaltungsseitiges Indiz für Umsatzwachstum gilt.

Diese Case Study wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.

Erkennst du dich in Dzevads Geschichte wieder?

Wenn du zweifelst, ob deine Preise gerechtfertigt sind, oder aus falschem Helfersyndrom zu günstig arbeitest, lohnt sich ein unverbindliches Gespräch.

Kostenloses Erstgespräch sichern