Marketing & Sichtbarkeit für Personal Trainer
Was du löst, nicht wie: Die wichtigste Marketing-Regel für Personal Trainer
Inhaltsverzeichnis
Folge – Deine Kunden sitzen vor dir, aber du hast nicht genug? Das ist Marketing-Schuld
Einleitung
In einem Live-Seminar mit seinem Team gibt Dirk Wannmacher eine dichte Marketing-Lektion weiter: Wie formuliere ich meine Botschaft richtig, welche zwei grundverschiedenen Kundentypen gibt es – und auf wie vielen Kanälen könnte ich eigentlich für mich werben, ohne es bisher zu tun?
Was du löst, nicht wie du es löst
Dirks zentrale Regel für jeden Post, jedes Video, jeden Artikel: Es geht immer nur um das WAS – welches Problem löst du -, niemals um das WIE. Sein Vergleich zur Autowerbung: Eine Porsche- oder Ferrari-Werbung erklärt nicht, wie der Turbolader funktioniert oder wie die Federung technisch abgestimmt ist – sie zeigt einfach jemanden, der sicher und entspannt eine Landstraße entlangfährt, ohne dass der Kaffee im Auto verschüttet wird. Genauso wenig interessiert es einen potenziellen Kunden, mit welcher konkreten Übung eine Schulterluxation behandelt wird – relevant ist für ihn nur, dass sein Problem gelöst werden kann. Dirks Empfehlung: sich bewusst machen, wie viele unterschiedliche Formulierungen man eigentlich für dasselbe WAS zur Verfügung hat – wer nur eine einzige Formulierung kennt, verkauft sich selbst unnötig ein.
Direkte Antwort
Kommuniziere immer nur das WAS – welches Problem du löst -, niemals das WIE (die konkrete Trainingsmethode). Genau wie Autowerbung nicht den Turbolader erklärt, sondern das Gefühl der Fahrt zeigt, interessiert deinen Kunden nur, dass sein Problem gelöst wird.
Aus der Folge
„Ihr verliert die Kunden nicht an bessere Trainer, sondern nur an bekanntere Trainer.“
Zielhin oder Schmerzweg: Zwei Kundentypen, zwei Botschaften
Ein weiterer zentraler Punkt: Menschen lassen sich grob in zwei Motivationstypen einteilen. Die einen sind zielhin motiviert – sie wollen abnehmen, stärker werden, schlanker sein. Die anderen sind schmerzweg motiviert – sie wollen nicht mehr übergewichtig sein, keine Schmerzen mehr haben, sich nicht mehr schämen müssen. Für beide Gruppen braucht es laut Dirk unterschiedliche Bilder und Formulierungen, obwohl am Ende dasselbe Angebot dahintersteckt. Als warnendes Beispiel nennt er die jahrelange Werbekampagne einer großen Fitnessstudio-Kette mit ausschließlich schlanken, jungen, bereits trainierten Models – eine Botschaft, die viele potenzielle Kunden mit deutlich höherem Ausgangsgewicht schlicht nicht abholt, weil sie sich in diesen Bildern nicht wiederfinden.
Wo wirbst du aktuell? Drei ungewöhnliche Beispiele
Zum Abschluss geht Dirk mit seinem Team eine ganze Liste möglicher Werbekanäle durch – bewusst über die üblichen Social-Media-Plattformen hinaus. Drei Beispiele, die er selbst erfolgreich genutzt hat: eine mehrteilige Artikelserie in einer regionalen Zeitschrift, bei der er sich einfach proaktiv als Autor angeboten hatte, ohne vorher gefragt worden zu sein; eine Kooperation mit einem Radiosender über einen bekannten Kontakt, die ihm „Gänsehaut“ bereitete, als seine eigene Firma live im Radio erwähnt wurde; und eine direkte Ansprache der Chauffeure am Bundestag mit seiner Visitenkarte, „falls ihr Fahrgast mal Rückenprobleme hat“. Sein durchgängiges Prinzip dabei: Man muss aktiv rausgehen und sich anbieten, statt darauf zu warten, entdeckt zu werden – Redaktionen und Veranstalter sind erfahrungsgemäß oft froh über frischen Input, wenn jemand sich einfach traut zu fragen.
Fazit: Drei Dinge aus dieser Folge
- Kommuniziere immer, welches Problem du löst – niemals, wie genau du es fachlich löst.
- Unterscheide zwischen zielhin und schmerzweg motivierten Kunden – beide brauchen unterschiedliche Bilder und Formulierungen.
- Frage aktiv bei Zeitungen, Radiosendern oder lokalen Institutionen an – viele sind froh über frischen Input.
Kommunizierst du das Was oder das Wie?
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Häufige Fragen
Warum sollte ich im Marketing nur das WAS kommunizieren?
Weil den Kunden nur interessiert, dass sein Problem gelöst wird – die fachlichen Details, wie du es machst, überzeugen kaum jemanden zum Kauf.
Was ist der Unterschied zwischen zielhin und schmerzweg motivierten Kunden?
Zielhin motivierte Kunden wollen etwas erreichen (z.B. abnehmen), schmerzweg motivierte Kunden wollen etwas loswerden (z.B. Schmerzen) – beide brauchen unterschiedliche Botschaften.
Wo kann ich für mein Personal-Training-Angebot werben, außer auf Social Media?
Zum Beispiel in regionalen Zeitschriften, im Lokalradio, bei Firmen, Hotels oder Stadtfesten – meist reicht es, sich einfach aktiv anzubieten.
Diese Erkenntnisse stammen aus Dirk Wannmachers Podcast-Folge „Deine Kunden sitzen vor dir, aber du hast nicht genug? Das ist Marketing-Schuld“, basierend auf Dirks täglicher Arbeit mit Personal Trainern. Diese frühe Folge liegt vor dem aktuellen Podcast-Feed – die Links führen daher zur allgemeinen Podcast-Show.
Ganze Folge ansehen: YouTube · Spotify (Show) · Apple Podcasts (Show)
Dieser Artikel wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.
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