Putzfrau statt Preisdruck: Warum Delegieren dein Umsatz-Hebel ist

Putzfrau statt Preisdruck: Warum Delegieren dein Umsatz-Hebel ist

Mindset & Positionierung für Personal Trainer

Putzfrau statt Preisdruck: Warum Delegieren dein Umsatz-Hebel ist

Einleitung

Wohnung putzen, Einkaufen fahren, die eigene Steuererklärung machen – viele Trainer erledigen diese Dinge selbst, weil sie es ja „eigentlich auch alleine hinbekommen“. Dirk Wannmacher erklärt in dieser Folge, warum genau diese Denkweise bares Geld kostet, sobald man sie in Relation zum eigenen Stundensatz setzt.

Rechne in deinem eigenen Stundensatz, nicht im Haushaltsbudget

Dirks Kernargument: Wer als Trainer 100 oder 150 Euro pro Stunde verdienen kann, verliert wirtschaftlich, wenn er stattdessen Zeit mit Wohnung putzen oder Einkaufen verbringt – Tätigkeiten, die sich für einen Bruchteil des eigenen Stundensatzes an jemand anderen delegieren lassen. Sein Beispiel: Wer sich sein Essen liefern lässt und dem Lieferanten 5 oder 10 Euro Trinkgeld gibt, hat davon selbst etwas (mehr Zeit für zahlende Kunden oder Erholung) und verschafft gleichzeitig jemand anderem einen Verdienst – eine Situation, von der laut Dirk beide profitieren. Die relevante Rechnung ist dabei nie „was würde mich das kosten“, sondern „was verliere ich an potenziellem Umsatz, wenn ich diese Zeit nicht für meine eigentliche Dienstleistung nutze“.

Aus der Folge

„In der Zeit könntest du zum Beispiel Kunden trainieren und 150 Euro die Stunde verdienen – gebt ihr beide ein besseres Leben.“

Warum „das kann ich doch selbst“ die falsche Frage ist

Dirks Vergleich: Er selbst kann seine Wohnung putzen – das hat er bei der Bundeswehr gelernt – und beauftragt trotzdem eine Putzkraft, ebenso wie er seinen Wocheneinkauf liefern statt selbst im Supermarkt zu erledigen. Sein Punkt: Die Fähigkeit, etwas selbst zu können, ist nicht dasselbe wie die unternehmerisch richtige Entscheidung, es auch selbst zu tun. Auch beim Thema Steuererklärung zieht er diese Linie: Wer sonntags mehrere Stunden investiert, um ein paar Hundert Euro selbst zu sparen, rechnet den eigenen Stundenlohn dabei implizit auf einen sehr niedrigen Wert herunter – ein Steuerberater ist hier laut Dirk kein Luxus, sondern dieselbe wirtschaftliche Logik wie eine Putzkraft oder ein Lieferdienst.

  1. Bewerte Alltagsaufgaben nicht nach dem, was sie kosten, sondern nach dem Umsatz, den du in derselben Zeit stattdessen machen könntest.
  2. Dass du etwas selbst kannst, bedeutet nicht, dass es unternehmerisch sinnvoll ist, es auch selbst zu tun.
  3. Delegieren an Putzkraft, Lieferdienst oder Steuerberater ist dieselbe wirtschaftliche Logik, nur auf verschiedene Lebensbereiche angewendet.

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Häufige Fragen

Lohnt sich eine Putzkraft oder ein Lieferdienst wirklich?

Rechne es an deinem eigenen Stundensatz: Kostet die Dienstleistung deutlich weniger, als du in derselben Zeit mit einem zahlenden Kunden verdienen könntest, lohnt es sich wirtschaftlich fast immer.

Sollte ich meine Steuererklärung wirklich nicht mehr selbst machen?

Prüfe, wie viele Stunden du dafür investierst und was du in dieser Zeit stattdessen verdienen könntest – oft ist ein Steuerberater günstiger, als es auf den ersten Blick wirkt.

Wirkt es nicht abgehoben, sich Alltagsaufgaben abnehmen zu lassen?

Nein – es ist eine unternehmerische Entscheidung, keine Statusfrage, und sie schafft gleichzeitig Einkommen für die Person, die die Aufgabe übernimmt.

Diese Erkenntnisse stammen aus Dirk Wannmachers Podcast-Folge „Das ist der echte Grund, warum Personal Trainer pleite gehen“. Diese Folge liegt vor dem aktuellen Podcast-Feed – die Links führen daher zur allgemeinen Podcast-Show.

Ganze Folge ansehen: YouTube · Spotify (Show) · Apple Podcasts (Show)

Dieser Artikel wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.

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