Mindset & Positionierung für Personal Trainer
Kostenlos trainieren? Nur wenn du es dir leisten kannst
Inhaltsverzeichnis
Folge – Rabatte für Kunden? Nur für Personal Trainer, die sich’s leisten können!
Einleitung
Manche Kunden können sich eine Preiserhöhung schlicht nicht leisten – und trotzdem möchtest du sie nicht verlieren. Dirk Wannmacher erklärt in dieser Folge, warum das grundsätzlich in Ordnung ist, aber nur unter einer klaren Bedingung: dass du es dir selbst finanziell leisten kannst.
Erst du selbst, dann die anderen
Dirks Grundsatz: Der Job als Trainer dient in erster Linie dazu, dich und deine Familie zu ernähren – nicht dazu, es allen anderen recht zu machen. Sein Rat an Trainer, die Kunden zu einem reduzierten Preis oder sogar kostenlos betreuen möchten: erst dafür sorgen, dass die eigenen finanziellen Grundbedürfnisse gedeckt sind (er nennt als Beispielgröße 10.000 bis 15.000 Euro im Monat), und danach entscheiden, wie viel Kapazität für vergünstigte oder unentgeltliche Betreuung übrigbleibt. Wer diese Reihenfolge umdreht, gefährdet nach seiner Erfahrung die eigene wirtschaftliche Basis – und damit langfristig auch die Fähigkeit, überhaupt jemandem zu helfen.
Aus der Folge
„Ich kann nur geben, wenn ich habe. Erstmal geht es um dich und deine Liebsten – dann kannst du anderen helfen.“
Der Pro-bono-Vergleich mit Anwälten
Dirk zieht einen Vergleich zu Anwälten, die Pro-bono-Fälle übernehmen: Diese Anwälte stehen in der Regel selbst finanziell gut da – Pro-bono-Arbeit ist ein bewusster Zusatz zum eigentlichen Geschäft, nicht dessen Ersatz. Er widerspricht außerdem der Vorstellung, kostenlose Hilfe sei eine rein selbstlose Handlung: Wer sich selbst zurücknimmt, um anderen zu helfen, bekommt dafür ein gutes Gefühl zurück – was die Handlung zwar wertvoll, aber eben nicht uneigennützig macht. Sein pointierter Verweis auf die eigene Altersvorsorge: Wer heute aus falsch verstandener Nächstenliebe auf Einnahmen verzichtet, kann nicht erwarten, dass frühere Kunden im Ruhestand finanziell einspringen.
- Deine erste Priorität ist die eigene finanzielle Sicherheit – erst danach kannst du anderen wirklich helfen.
- Vergünstigte oder kostenlose Betreuung ist wie bei Pro-bono-Anwälten ein bewusster Zusatz, kein Ersatz für ein tragfähiges Geschäftsmodell.
- Kostenlose Hilfe ist keine rein selbstlose Handlung – sie fühlt sich gut an, und das ist völlig in Ordnung, sollte aber nicht die eigene Existenz gefährden.
Steht deine eigene finanzielle Basis schon sicher?
Sichere dir ein kostenloses Erstgespräch und bring dein Business auf ein stabiles Fundament.
Häufige Fragen
Darf ich Kunden kostenlos oder vergünstigt trainieren?
Ja, aber nur wenn deine eigene finanzielle Basis bereits steht – vergleichbar mit Anwälten, die Pro-bono-Fälle erst übernehmen, wenn ihr eigenes Geschäft trägt.
Ist kostenlose Hilfe nicht automatisch selbstlos?
Nicht ganz – wer sich selbst zurücknimmt, um zu helfen, bekommt dafür ein gutes Gefühl zurück. Das macht die Handlung wertvoll, aber nicht rein uneigennützig.
Was passiert, wenn ich zu viele Kunden vergünstigt betreue?
Du gefährdest deine eigene finanzielle Basis und Altersvorsorge – frühere Kunden werden dich im Ruhestand nicht finanziell absichern.
Diese Erkenntnisse stammen aus Dirk Wannmachers Podcast-Folge „Rabatte für Kunden? Nur für Personal Trainer, die sich’s leisten können!“. Diese Folge liegt vor dem aktuellen Podcast-Feed – die Links führen daher zur allgemeinen Podcast-Show.
Ganze Folge ansehen: YouTube · Spotify · Apple Podcasts (Show)
Dieser Artikel wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.
Weitere interessante Artikel



