Mindset & Positionierung für Personal Trainer
Preiserhöhung ohne Schuldgefühle: Warum die Angst vor der Umsatzsteuer unbegründet ist
Inhaltsverzeichnis
Folge – #389 Deine Angst verhindert deinen Erfolg als Personal Trainer
Einleitung
Alle zwei Wochen hört Dirk Wannmacher denselben Satz von Trainern: „Ich will lieber unter der Kleinunternehmergrenze bleiben, sonst muss ich Umsatzsteuer zahlen.“ In dieser Folge rechnet er vor, warum diese Angst auf einem Denkfehler beruht – und was sie Trainer tatsächlich kostet.
Warum die Umsatzsteuerpflicht kein finanzieller Nachteil ist
Dirks Rechnung: Wer umsatzsteuerpflichtig wird, erhöht seinen Preis um die Umsatzsteuer (z.B. von 100 auf 119 Euro) – bekommt vom Kunden also 19 Euro mehr, kann im Gegenzug aber die selbst gezahlte Umsatzsteuer auf eigene Ausgaben (Telefon, Fahrzeug, Equipment) davon abziehen. Am Ende führt man nur die Differenz ans Finanzamt ab, nicht die vollen 19 Prozent – unterm Strich bleibt daher kein Nachteil, oft sogar ein kleiner Vorteil. Die eigentliche Sorge dahinter ist meist eine andere: die Angst, dass Kunden die höheren Preise nicht mittragen. Nach Dirks Erfahrung ziehen die meisten Bestandskunden eine ordentlich kommunizierte Preiserhöhung mit – und selbst wer den einen oder anderen Kunden verliert, verdient am Monatsende oft dieselbe Summe wie zuvor.
Aus der Folge
„Was ist denn das Ziel als Selbstständiger – möchtest du möglichst viele Kunden haben, oder möchtest du eine bestimmte Summe Geld verdienen?“
Kritiker hast du schon jetzt – die Frage ist nur, wofür
Eine zweite, oft unausgesprochene Angst beim Wachsen: mehr Sichtbarkeit bedeutet auch mehr Kritiker. Dirks Gegenargument: Kritiker gibt es bereits jetzt, unabhängig vom Umsatz – die eigentliche Frage ist nur, ob man für kleine oder für große Ergebnisse kritisiert werden möchte. Er regt an, sich stattdessen konkret vorzustellen, wie sich das eigene Leben bei 10.000, 15.000 oder mehr Euro Monatsumsatz anfühlen würde – welchen Lebensstandard das für die eigenen Kinder, die eigenen Eltern oder die Altersvorsorge ermöglichen würde. Sein Punkt: Wer seine Selbstständigkeit ernst nimmt, kommt an der Umsatzsteuerpflicht ohnehin nicht vorbei – die Frage ist nur, ob man sie aus Angst hinauszögert oder aktiv und strategisch angeht.
- Umsatzsteuerpflicht ist rechnerisch kein Nachteil – die eingenommene Umsatzsteuer wird um deine eigene abziehbare Vorsteuer reduziert.
- Eine ordentlich kommunizierte Preiserhöhung wird von den meisten Bestandskunden mitgetragen.
- Kritiker gibt es schon jetzt – die Frage ist nur, ob du für kleine oder für große Ergebnisse kritisiert werden möchtest.
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Häufige Fragen
Verliere ich Geld, wenn ich umsatzsteuerpflichtig werde?
Nein – du bekommst zwar mehr vom Kunden, führst aber nur die Differenz zu deiner eigenen abziehbaren Vorsteuer ans Finanzamt ab.
Werde ich Kunden verlieren, wenn ich die Preise erhöhe?
Die meisten Bestandskunden tragen eine ordentlich kommunizierte Preiserhöhung mit – und selbst bei Verlusten verdienst du oft dieselbe Summe wie zuvor.
Bedeutet mehr Erfolg automatisch mehr Kritik?
Kritiker hast du schon jetzt – die Frage ist nur, ob du für kleine oder für große Ergebnisse kritisiert werden möchtest.
Diese Erkenntnisse stammen aus Dirk Wannmachers Podcast-Folge „#389 Deine Angst verhindert deinen Erfolg als Personal Trainer“.
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Dieser Artikel wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.
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