Mindset für Personal Trainer
Motivation verloren? Das ist der Grund.
Inhaltsverzeichnis
Folge – Motivation verloren? Das ist der Grund
Einleitung
Als Selbstständiger liegt Glück und Frust jeden Tag ein Stück weit in den eigenen Händen. Dirk Wannmacher zeigt in dieser Folge, wie ein mentales Tief entsteht – und mit welchem einfachen, aber wirkungsvollen Satz man es aktiv durchbrechen kann.
Warum wir uns immer nach oben vergleichen
Dirk beschreibt einen typischen Mechanismus: Wie erfolgreich, produktiv oder gut ein Tag war, ist letztlich immer eine eigene Bewertung – und die hängt maßgeblich davon ab, mit wem man sich vergleicht. Sein Beobachtung: Menschen vergleichen sich fast automatisch nach oben, mit denjenigen, die vermeintlich erfolgreicher sind, statt die eigene Situation differenziert zu betrachten. Sein Gegenbeispiel: Wer als Selbstständiger netto 5.000 Euro verdient, dafür aber zwölf Stunden am Tag, fünf Tage die Woche arbeitet und die Tätigkeit nicht erfüllt, ist nicht automatisch „erfolgreicher“ als jemand, der 3.000 Euro verdient, dafür aber acht Stunden arbeitet und dabei tut, was ihm wirklich Freude macht. Genauso selten vergleichen sich Menschen bewusst nach unten – etwa mit denen, die es nicht schaffen, pünktlich zur Arbeit zu erscheinen -, obwohl auch das eine reale Vergleichsgruppe wäre.
Direkte Antwort
Wie erfolgreich ein Tag war, ist immer eine eigene Bewertung, die maßgeblich davon abhängt, mit wem man sich vergleicht – Menschen vergleichen sich fast automatisch nach oben, mit vermeintlich Erfolgreicheren, statt die eigene Situation differenziert zu betrachten. Wer netto 5.000 Euro verdient, dafür aber zwölf Stunden täglich arbeitet, ist nicht automatisch erfolgreicher als jemand mit 3.000 Euro und acht Arbeitsstunden, der dabei tut, was ihm Freude macht.
Aus der Folge
„Deine Gedanken steuern deine Gefühle. Das, was du über dich selbst denkst, sorgt für einen Hormoncocktail – und der fühlt sich gut oder schlecht an.“
Gedanken steuern Gefühle – verstehen reicht nicht
Dirk macht einen wichtigen Unterschied deutlich: Zwischen etwas rational zu verstehen und es tatsächlich zu fühlen liegt eine große Lücke. Viele haben schon einmal gelesen oder gehört, dass man sich nicht mit anderen vergleichen sollte – und stimmen dem auf kognitiver Ebene zu, ohne dass sich dadurch am tatsächlichen Gefühl etwas ändert. Als Beispiel nennt er den klassischen Sommer-Winter-Vergleich: Wer im Sommer trainiert hat und gut aussieht, zieht das T-Shirt gerne aus; wer über den Winter weniger Sport gemacht hat, beginnt sich innerlich runterzumachen – obwohl es objektiv immer jemanden gibt, der durchtrainierter ist, und immer jemanden, der es weniger ist. Diese Bewertung passiert meist automatisch und unbewusst, nicht als bewusste, rationale Entscheidung.
„Ich habe heute mein Bestmögliches getan“
Als konkretes Werkzeug schlägt Dirk einen einfachen Satz vor, den man sich am Ende eines enttäuschenden Tages bewusst und laut sagt: „Ich habe heute mein Bestmögliches getan.“ Entscheidend dabei ist laut Dirk, den Satz nicht nur zu denken, sondern langsam und bewusst auszusprechen und danach in sich hineinzuspüren, ob er sich schon richtig anfühlt – wenn nicht, wiederholt man ihn, notfalls mehrfach. Sein Hinweis: Reines gedankliches Verstehen bleibt im Kopf hängen, aber erst das bewusste Aussprechen und Fühlen bringt die Botschaft „ins Herz“. Sein Beispiel für die Praxis: Wer abends merkt, dass er die geplanten fünf Kundenanrufe nicht geschafft hat, sollte sich dafür nicht bestrafen, sondern die restlichen Anrufe einfach auf den nächsten Tag verschieben – und trotzdem mit einem guten Gefühl einschlafen.
Fazit: Drei Dinge aus dieser Folge
- Wie erfolgreich ein Tag war, ist immer eine eigene Bewertung – und die hängt stark davon ab, mit wem du dich vergleichst.
- Rationales Verstehen allein verändert dein Gefühl nicht – dafür braucht es bewusstes, gefühltes Wiederholen.
- Sag dir am Ende eines schwierigen Tages bewusst: „Ich habe heute mein Bestmögliches getan.“
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Häufige Fragen
Warum vergleiche ich mich immer mit erfolgreicheren Menschen?
Das ist ein natürlicher, meist unbewusster Reflex – der Vergleich nach oben passiert automatisch, ein Vergleich nach unten selten.
Reicht es, zu verstehen, dass Vergleiche unfair sind?
Nicht ganz – zwischen rationalem Verstehen und tatsächlichem Fühlen liegt eine Lücke, die bewusstes Üben braucht.
Wie oft sollte ich den Satz „Ich habe mein Bestmögliches getan“ wiederholen?
So oft, bis er sich beim Aussprechen tatsächlich stimmig anfühlt – das kann mehrfach nötig sein.
Diese Erkenntnisse stammen aus Dirk Wannmachers Podcast-Folge „Motivation verloren? Das ist der Grund“, basierend auf Dirks täglicher Arbeit mit Personal Trainern. Diese frühe Folge liegt vor dem aktuellen Podcast-Feed – die Links führen daher zur allgemeinen Podcast-Show.
Ganze Folge ansehen: YouTube · Spotify (Show) · Apple Podcasts (Show)
Dieser Artikel wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.
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