Welche Fragen dein Mindset wirklich weiterbringen und welche dich bremsen

Welche Fragen dein Mindset wirklich weiterbringen – und welche dich bremsen

Mindset & Positionierung für Personal Trainer

Fragen, die dich voranbringen vs. Fragen, die dich bremsen

Einleitung

Aus einem exklusiven Coaching-Seminar mit echten Praxisbeispielen: Dirk Wannmacher zeigt, wie eine simple Umformulierung von „gut oder schlecht“ zu „Bedingung erfüllt oder nicht“ jede Menge unnötigen Stress herausnimmt – und warum Schmerz oft der bessere Business-Motor ist.

Habe ich die Bedingung erfüllt, statt gut oder schlecht

Dirks zentrale Beobachtung: Unser Verstand bewertet ständig, ob etwas „gut“ oder „schlecht“ gelaufen ist – eine Bewertung, die meist negative Gefühle erzeugt und dadurch den Antrieb senkt, obwohl gute Entscheidungen eher in einem entspannten Zustand getroffen werden. Seine Umformulierung: statt „habe ich das gut oder schlecht gemacht“ lieber fragen „habe ich mein Ziel erreicht, ja oder nein – und habe ich die dafür nötigen Bedingungen erfüllt?“ Für Kundengewinnung nennt er drei konkrete Bedingungen: Sichtbarkeit (die Leute müssen wissen, dass es dich gibt), Verständlichkeit (sie müssen verstehen, was du anbietest) und Attraktivität (es muss ihnen einen erkennbaren Mehrwert zeigen). Wenn ein Monat schlechter lief, prüft man einfach: Wurde genauso viel für Sichtbarkeit getan wie in einem guten Monat? War die Kommunikation genauso verständlich? Externe Faktoren wie Urlaubszeiten der Zielgruppe lassen sich dabei bewusst ausklammern – man konzentriert sich nur auf das, was man selbst beeinflussen kann.

Direkte Antwort

Frag nicht „war es gut oder schlecht“, sondern „habe ich die nötigen Bedingungen erfüllt?“ – bei der Kundengewinnung konkret: Sichtbarkeit, Verständlichkeit und Attraktivität. Das nimmt die emotionale Bewertung raus und zeigt objektiv, woran ein schlechter Monat wirklich lag.

Aus der Folge

„Der schlimmste Feind sitzt in eurem Kopf, nicht im Außen.“

Welche Situation vermeidest du gerade?

Im Seminar lässt Dirk die Teilnehmer offen benennen, welche unangenehmen Situationen sie aktuell meiden – die Antworten reichen von „fremde Leute ansprechen“ über „Onlinewerbung schalten“ bis zu „Konflikte mit Mitarbeitern“. Eine Teilnehmerin (Nicole) berichtet, dass sie bewusst zu viele Verkäufe vermeidet, aus Angst, das daraus entstehende Fulfillment nicht bewältigen zu können – ein Beispiel dafür, dass Wachstumsangst nicht immer aus Verkaufsschwäche kommt, sondern manchmal aus fehlenden operativen Strukturen. Dirks übergeordneter Punkt: In der eigenen Komfortzone zu bleiben fühlt sich vermeintlich sicherer an, ist aber selten wirklich angenehm – der Schmerz, mit dem man sich arrangiert hat, bleibt trotzdem bestehen. Die eigentliche Entscheidung ist also nicht „Schmerz ja oder nein“, sondern „Schmerz für den jetzigen Zustand oder Schmerz auf dem Weg zu einem besseren“.

  1. Ersetze „gut oder schlecht“ durch „habe ich die Bedingung erfüllt“ – das nimmt viel unnötigen emotionalen Druck raus.
  2. Die drei Bedingungen für Kundengewinnung sind Sichtbarkeit, Verständlichkeit und Attraktivität – konzentriere dich auf das, was du selbst beeinflussen kannst.
  3. Deine aktuelle Komfortzone ist selten wirklich komfortabel – der Schmerz bleibt so oder so, die Frage ist nur, in welche Richtung er dich bringt.

Welche Situation vermeidest du gerade in deinem Business?

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Häufige Fragen

Warum ist „gut oder schlecht“ eine schlechte Selbstbewertung?

Weil sie meist negative Gefühle erzeugt, die den Antrieb senken – „Bedingung erfüllt oder nicht“ ist neutraler und handlungsorientierter.

Welche drei Bedingungen brauche ich für Kundengewinnung?

Sichtbarkeit, Verständlichkeit und Attraktivität deines Angebots.

Ist meine Komfortzone wirklich komfortabel?

Oft nicht – man hat sich nur damit arrangiert. Der Schmerz bleibt bestehen, egal in welche Richtung man sich entwickelt.

Diese Erkenntnisse stammen aus Dirk Wannmachers Podcast-Folge „#453 Personal Trainer Mindset: Warum du nicht skalierst – und wie es geht“.

Ganze Folge ansehen: YouTube · Spotify · Apple Podcasts

Dieser Artikel wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.

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