Perfektionismus ist keine Ausrede fürs Nichtstun

Perfektionismus ist keine Ausrede fürs Nichtstun

Mindset & Positionierung für Personal Trainer

Perfektionismus ist keine Ausrede fürs Nichtstun

Einleitung

„Ich bin halt perfektionistisch veranlagt“ – ein Satz, den Dirk Wannmacher immer wieder von Trainern hört, die eigentlich nur nicht ins Handeln kommen. In dieser Folge erklärt er, warum Perfektionismus und Prokrastination zwei völlig verschiedene Dinge sind, auch wenn sie sich oft gleich anfühlen.

Ein echter Perfektionist handelt zuerst, optimiert danach

Dirks zentrale Unterscheidung: Ein echter Perfektionist hat eine Idee, von der er überzeugt ist, setzt sie um und optimiert sie danach fortlaufend – er kommt also ins Handeln. Wer dagegen eine Idee immer wieder überdenkt, ohne je damit anzufangen, betreibt Prokrastination und redet sich die Sache mit dem Etikett „Perfektionismus“ nur schön. Als häufigen Auslöser nennt er die Angst vor Ablehnung – etwa die Sorge vor einem Rechtschreibfehler auf dem Flyer oder davor, dass eine Aussage im eigenen Podcast in zehn Jahren nicht mehr ganz stimmen könnte. Sein nüchterner Kommentar dazu: Ablehnung passiert ohnehin bereits, von Menschen, die einen kennen und nicht mögen, und von den Milliarden Menschen, die einen gar nicht kennen und denen es schlicht egal ist.

Direkte Antwort

Ein echter Perfektionist handelt zuerst und optimiert danach – wer eine Idee immer wieder überdenkt, ohne je anzufangen, betreibt Prokrastination und nennt sie nur „Perfektionismus“. Meist steckt Angst vor Ablehnung dahinter, die ohnehin schon passiert.

Aus der Folge

„Wenn du nicht ins Handeln kommst, dann hat das nichts mit Perfektionismus zu tun.“

Was Nichthandeln mit deinem Selbstwert macht

Dirks Warnung: Wer sich seit Jahren vornimmt, endlich sichtbar zu werden oder Menschen aktiv anzusprechen, es aber nicht tut, weiß im Unterbewusstsein genau, dass die eigenen Erklärungen nur Ausreden sind – mit der Zeit sinkt dadurch der eigene Selbstwert. Eine typische Kompensationsstrategie ist dann die nächste Fortbildung, in der Hoffnung, dass mit noch mehr Wissen die Angst endlich verschwindet – obwohl die letzten zwei Fortbildungen schon nicht dazu geführt haben. Sein konkreter Vorschlag: heute eine einzige Sache tun, die man sich gestern noch nicht getraut hat – der Vergleich mit dem ersten Liegestütz, der immer der schwerste ist, aber sofort den nächsten Schritt möglich macht.

  1. Ein echter Perfektionist handelt zuerst und optimiert danach – wer nur endlos überdenkt, prokrastiniert.
  2. Ablehnung passiert ohnehin schon, unabhängig davon, ob du handelst oder nicht – die Angst davor verhindert also nichts, sie kostet nur Zeit.
  3. Nichthandeln senkt über die Jahre den eigenen Selbstwert – fang mit der einen Sache an, die du dich gestern noch nicht getraut hast.

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Häufige Fragen

Was unterscheidet Perfektionismus von Prokrastination?

Ein Perfektionist setzt seine Idee um und verbessert sie danach fortlaufend – wer nur endlos überdenkt, ohne anzufangen, prokrastiniert und nennt es fälschlich Perfektionismus.

Warum sollte ich die Angst vor Ablehnung nicht so ernst nehmen?

Weil Ablehnung ohnehin bereits passiert, unabhängig von deinem Handeln – die meisten Menschen kennen dich gar nicht und es ist ihnen egal.

Was kann ich konkret gegen Prokrastination tun?

Fang heute mit der einen Sache an, die du dich gestern noch nicht getraut hast – der erste Schritt ist der schwerste, macht aber sofort den nächsten möglich.

Diese Erkenntnisse stammen aus Dirk Wannmachers Podcast-Folge „Warum deine Ausreden beliebter sind als dein Erfolg“. Diese Folge liegt vor dem aktuellen Podcast-Feed – die Links führen daher zur allgemeinen Podcast-Show.

Ganze Folge ansehen: YouTube · Spotify (Show) · Apple Podcasts (Show)

Dieser Artikel wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.

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