Marketing & Sichtbarkeit für Personal Trainer
Warum du nicht erst ausgebucht sein musst, um zu expandieren
Inhaltsverzeichnis
Folge – Warum dein PT-Business nicht wächst
Einleitung
Dirk Wannmacher hört von Trainern immer wieder eine ähnliche Aussage: „Mir geht’s gut, ich habe noch zwei, drei Plätze frei, dann bin ich ausgebucht.“ Sein Punkt in dieser Folge: Genau in diesem Moment ist es eigentlich schon zu spät, um über Expansion nachzudenken – die Gedanken dazu gehören viel früher hin.
Warum die meisten erst denken, wenn sie ausgebucht sind
Dirk beobachtet ein wiederkehrendes Muster: Eine Preiserhöhung wird für viele Trainer erst interessant, wenn nur noch zwei freie Trainingsslots pro Woche übrig sind – weil sich der Preisaufschlag dann leichter gegenüber dem Kunden rechtfertigen lässt. Sein Einwand dagegen: Man muss eine Preiserhöhung dem Kunden überhaupt nicht begründen. Wenn Trainer ihm erzählen, sie müssten die Preise wegen der Inflation oder gestiegener Spritkosten erhöhen, hält er dagegen: Der Kunde hat dieselben gestiegenen Kosten – das ist kein Verkaufsargument, sondern nur eine Ausrede vor sich selbst. Genau dieses Zögern, bis man ausgebucht ist, verhindert laut Dirk, dass sich Trainer rechtzeitig mit echten Wachstumsoptionen jenseits der reinen Eins-zu-eins-Betreuung beschäftigen.
Direkte Antwort
Nein – wenn du erst wartest, bis nur noch zwei Slots frei sind, ist es eigentlich schon zu spät. Eine Preiserhöhung musst du dem Kunden nicht rechtfertigen, und echte Wachstumsoptionen jenseits der Eins-zu-eins-Betreuung solltest du dir viel früher überlegen.
Aus der Folge
„Was spricht dagegen, 20 oder 30.000 Euro im Monat als Personal Trainer zu verdienen? Nur deine limitierenden Glaubenssätze.“
Personal Training ist ein emotionales Produkt
Um zu erklären, warum eine Preiserhöhung keine sachliche Rechtfertigung braucht, vergleicht Dirk sein Angebot mit Marken wie Rolex oder Porsche: Deren Preise orientieren sich nicht an den Produktionskosten der einzelnen Bauteile, sondern am wahrgenommenen, emotionalen Wert. Genau darin liegt für ihn die eigentliche Chance für Personal Trainer – denn auch Training ist letztlich ein emotionales Produkt. Wer seinem Kunden verdeutlichen kann, welchen emotionalen Mehrwert er bietet – weniger Schmerzen, mehr Selbstbewusstsein, weniger Stress -, für den rückt der reine Preis in den Hintergrund. Als Beleg nennt Dirk zwei gegensätzliche Beispiele aus seinem eigenen Coaching: hochqualifizierte Neuroathletik-Trainer und Physiotherapeuten, die trotz umfangreicher Ausbildung oft nur 80 bis 100 Euro pro Stunde nehmen, weil ihnen Marketing-Know-how fehlt – und einen Trainer mit reiner B-Lizenz, der monatlich 20.000 Euro Umsatz macht.
Der Zeitplan für Expansion: Fünf Stunden hier, zehn Stunden dort
Dirks konkreter Vorschlag für alle, die noch nicht ausgebucht sind: die verfügbare Wochenarbeitszeit bewusst aufteilen, statt sie komplett mit Eins-zu-eins-Terminen zu füllen. Sein Beispiel: Von 15 verfügbaren Wochenstunden gehen nur fünf in klassisches Personal Training, die übrigen zehn Stunden fließen gezielt in Expansion – etwa den Aufbau von Workshops, eines Online-Kurses oder eines Remote-Coaching-Angebots. Der entscheidende Vorteil solcher skalierbaren Formate: Über gezielte Werbung lassen sich damit deutlich mehr Menschen gleichzeitig erreichen und unterstützen, als es die reine Eins-zu-eins-Betreuung jemals ermöglichen würde – ohne dass die eigene Zeit dabei der limitierende Faktor bleibt.
Fazit: Drei Dinge aus dieser Folge
- Eine Preiserhöhung musst du deinem Kunden nicht mit steigenden Kosten begründen – das interessiert ihn nicht wirklich.
- Personal Training ist ein emotionales Produkt – der wahrgenommene Wert zählt mehr als die reine Trainingszeit.
- Plane Expansion, bevor du ausgebucht bist – teile deine Wochenstunden bewusst zwischen 1:1-Training und skalierbaren Angeboten auf.
Wie sieht deine eigene Expansion aus?
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Häufige Fragen
Muss ich eine Preiserhöhung gegenüber meinen Kunden begründen?
Nein – eine Begründung wie steigende Kosten überzeugt selten, weil der Kunde dieselben gestiegenen Kosten auch selbst hat.
Was bedeutet „Personal Training ist ein emotionales Produkt“?
Dass der Preis nicht am reinen Zeitaufwand hängt, sondern am wahrgenommenen emotionalen Nutzen für den Kunden – ähnlich wie bei Marken wie Rolex oder Porsche.
Wann sollte ich über Expansion nachdenken?
Bevor du ausgebucht bist – teile deine verfügbare Zeit frühzeitig zwischen 1:1-Training und skalierbaren Angeboten wie Workshops oder Online-Kursen auf.
Diese Erkenntnisse stammen aus Dirk Wannmachers Podcast-Folge „Warum dein PT-Business nicht wächst“, basierend auf Dirks täglicher Arbeit mit Personal Trainern. Diese frühe Folge liegt vor dem aktuellen Podcast-Feed – die Links führen daher zur allgemeinen Podcast-Show.
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Dieser Artikel wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.
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