Warum du weißt, was zu tun ist und es trotzdem nicht machst?

Warum du weißt, was zu tun ist – und es trotzdem nicht machst?

Mindset & Positionierung für Personal Trainer

Warum du weißt, was zu tun ist – und es trotzdem nicht machst

Einleitung

Zu Gast bei einem Live-Seminar von Dirk Wannmacher ist Chris Wender, High-Performance-Coach und Umsetzungsexperte. Seine eigene Geschichte beginnt mit einem Kieferbruch, fünf Operationen und einer chronischen Nebennierenerschöpfung, die Ärzte monatelang nicht diagnostizieren konnten – erst eine alternative Untersuchung brachte die Antwort. Aus dieser Erfahrung mit Energie, Zeit und Umsetzung baute er seit 2017 ein eigenes Coaching-Business auf und begleitete seither über 400 Unternehmer.

Speed of Implementation und die Sorgen dahinter

Chris‘ erster von sieben „Umsetzungskillern“ ist die fehlende Speed of Implementation – die Geschwindigkeit, mit der eine Idee tatsächlich zur Tat wird. Im Publikumsgespräch zeigt sich ein Muster: Wer weiß, dass er sich jederzeit Feedback von jemand anderem einholen kann, wird spürbar langsamer, weil er sich unbewusst auf diese Rückversicherung verlässt. Dahinter stecken laut Chris oft unbewusste Sorgen: Wer sein Umsatzziel verdoppeln will, fürchtet unbewusst, dann keine Zeit mehr für die Familie zu haben oder der wachsenden Verantwortung nicht gerecht zu werden. Sein praktischer Rat: sich wöchentlich zu fragen, was man schon jetzt vorbereiten könnte, um es später zu delegieren – etwa Arbeitsschritte schon heute mit einem Aufnahmetool wie Loom festzuhalten, lange bevor überhaupt eine Assistenzkraft eingestellt ist, damit die Einarbeitung später in Minuten statt Wochen passiert.

Aus der Folge

„Oftmals sind das Sorgen, die einfach nicht stimmen, mit den richtigen Tools und Techniken einfach abgehackt werden können.“

Zu kleines Denken: warum größere Ziele bessere Ergebnisse bringen

Der dritte Umsetzungskiller ist zu kleines Denken. Chris lässt die Teilnehmer im Seminar direkt ihre eigenen Jahresziele nennen und fragt dann, wie es sich anfühlen würde, das Ziel zu verdreifachen und trotzdem zu verfehlen – die ehrliche Antwort im Raum ist meist ein mulmiges Gefühl des Versagens. Seine Umkehrung: Wer sich ein größeres Ziel setzt, stellt sich automatisch andere, ambitioniertere Fragen und ändert dadurch seine Methoden – wer sich 300.000 statt 120.000 Euro Jahresumsatz vorstellt, erreicht dadurch realistisch oft mehr als mit dem kleineren Ziel, selbst wenn das große Ziel selbst verfehlt wird. Ein Ergebnis unter dem Ziel ist dabei kein Urteil über die eigene Person, sondern neutrales Feedback zur eigenen Aktivität – die einzig sinnvolle Frage danach lautet, was funktioniert hat und was sich anpassen lässt. Sein Beispiel gegen die Angst vor zu wenig zahlungskräftigen Kunden in der eigenen Region: Es braucht keine Millionäre, ein Jahrespaket für 10.000 bis 15.000 Euro können sich laut seiner Erfahrung die meisten Menschen aus der Mittelschicht leisten, wenn der Trainer den Mehrwert klar genug kommuniziert.

  1. Wer sich immer auf fremdes Feedback verlässt, bevor er handelt, verlangsamt seine eigene Umsetzung erheblich.
  2. Bereite Delegation schon vor, lange bevor du wirklich delegierst – dann geht die spätere Einarbeitung in Minuten statt Wochen.
  3. Ein größeres Ziel führt fast immer zu einem besseren Ergebnis als ein kleines Ziel, selbst wenn das große Ziel selbst nicht ganz erreicht wird.

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Häufige Fragen

Warum setze ich Dinge, die ich eigentlich tun will, nicht schnell genug um?

Oft, weil unbewusste Sorgen – etwa um Familienzeit oder wachsende Verantwortung – die Umsetzung im Hintergrund bremsen.

Wie bereite ich Delegation vor, bevor ich überhaupt jemanden einstelle?

Zeichne schon jetzt mit einem Tool wie Loom auf, wie du eine Aufgabe erledigst – dann kann eine spätere Assistenzkraft es sich einfach ansehen.

Sollte ich mir lieber ein kleines, sicheres Ziel setzen?

Nicht unbedingt – ein größeres Ziel führt oft zu einem besseren Ergebnis, selbst wenn es selbst nicht ganz erreicht wird.

Diese Erkenntnisse stammen aus Dirk Wannmachers Podcast-Folge „#460 Speed of Implementation: Warum Umsetzung ALLES ist“ mit Gast Chris Wender.

Ganze Folge ansehen: YouTube · Spotify · Apple Podcasts

Dieser Artikel wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.

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