Mindset für Personal Trainer
Warum solltest du eigentlich nicht mehr Geld verdienen?
Inhaltsverzeichnis
Folge – Geldverdienen war noch nie so gefährlich
Einleitung
„Warum sollte ich denn 12.000 Euro verdienen?“ – diese Frage hört Dirk Wannmacher immer wieder von Trainern, sobald die ersten höheren Umsätze erreicht sind. In dieser Folge dreht er die Frage um: Warum eigentlich nicht?
Warum von 5.000 Euro netto oft nur 1.500 übrig bleiben
Dirk macht anhand einer konkreten Rechnung deutlich, wie schnell ein scheinbar üppiges Einkommen schrumpft: Von 5.000 Euro Umsatz gehen zunächst rund 20 Prozent Einkommensteuer ab – bleiben 4.000 Euro. Wer zwischen 20 und 35 Jahre alt ist, sollte davon nochmals 800 bis 1.000 Euro für die Altersvorsorge zurücklegen – bleiben 3.000 Euro. Ziehen sich Miete oder Wohnkosten von 800 bis 900 Euro und die Krankenversicherung mit weiteren 400 bis 500 Euro ab, bleiben am Ende oft nur noch 1.500 bis 1.700 Euro tatsächlich frei verfügbares Geld übrig – von einem Betrag, der auf den ersten Blick komfortabel wirkte.
Aus der Folge
„Wenn du nur 5.000 Euro verdienst, solltest du dir nicht die Frage stellen, warum nicht mehr – du musst einfach mehr verdienen.“
Wem schadet es eigentlich, wenn du mehr verdienst?
Für Trainer, die bereits regelmäßig 8.000 bis 10.000 Euro verdienen, dreht Dirk die Frage bewusst um: Wem würde es schaden, 1.000 oder 2.000 Euro mehr im Monat zu verdienen? Sein Punkt: Zusätzliches Geld muss nicht in Luxusautos oder teure Uhren fließen – es eröffnet konkrete Möglichkeiten, die viele Trainer aus falscher Bescheidenheit gar nicht in Betracht ziehen. Dirk nennt als Beispiele: die eigenen Eltern finanziell mit einer monatlichen Summe zu unterstützen, der Partnerin oder dem Partner die freie Wahl zu geben, länger als die üblichen sechs bis zwölf Monate bei einem kleinen Kind zu Hause zu bleiben, oder regelmäßig an gemeinnützige Organisationen wie die Berliner Tafel zu spenden. Mehr Geld zu verdienen ist für ihn deshalb kein Selbstzweck, sondern erweitert den Handlungsspielraum für die Menschen, die einem wichtig sind.
Jeder hat nur 24 Stunden – der Hebel liegt woanders
Ein häufiger gedanklicher Kurzschluss, den Dirk auflöst: Mehr Geld bedeute automatisch mehr Arbeitszeit. Sein Gegenargument ist einfach: Jeder Mensch hat nur 24 Stunden am Tag zur Verfügung – wer 5.000 Euro im Monat verdient, arbeitet nicht zwangsläufig weniger als jemand, der 50.000 Euro verdient, denn Letzterer kann unmöglich die zehnfache Stundenzahl leisten. Der Unterschied liegt also nicht in der Arbeitszeit, sondern im Hebel: höhere Stundensätze, andere Angebotsformen wie Workshops oder Seminare, oder skalierbare Dienstleistungen, die nicht linear an die eigene Zeit gekoppelt sind. Genau diese Hebel-Mechanismen sind es, mit denen sich laut Dirk mehr Einkommen erzielen lässt, ohne proportional mehr Stunden investieren zu müssen.
Fazit: Drei Dinge aus dieser Folge
- Rechne dir aus, wie viel von deinem Umsatz nach Steuern, Altersvorsorge und Fixkosten wirklich übrig bleibt.
- Mehr Geld muss keinem Luxus dienen – es kann Eltern, Partner oder gute Zwecke unterstützen.
- Mehr Einkommen bedeutet nicht zwangsläufig mehr Arbeitszeit – der Hebel liegt in Preisen und skalierbaren Angeboten.
Erlaubst du dir selbst, mehr zu verdienen?
Sichere dir ein kostenloses Erstgespräch und finde die Hebel für mehr Einkommen in deinem Business.
Häufige Fragen
Warum bleibt von 5.000 Euro Umsatz so wenig übrig?
Steuern, Altersvorsorge, Miete und Krankenversicherung zehren schnell einen Großteil auf – oft bleiben nur 1.500 bis 1.700 Euro frei verfügbar.
Bedeutet mehr Geld automatisch mehr Arbeitsstunden?
Nein – jeder hat nur 24 Stunden am Tag. Der Hebel liegt in höheren Preisen und skalierbaren Angebotsformen, nicht in mehr Arbeitszeit.
Wofür sollte mehr Geld denn genutzt werden?
Nicht zwangsläufig für Luxus – es kann Eltern finanziell unterstützen, dem Partner mehr Zeit ermöglichen oder gute Zwecke fördern.
Diese Erkenntnisse stammen aus Dirk Wannmachers Podcast-Folge „Geldverdienen war noch nie so gefährlich“, basierend auf Dirks täglicher Arbeit mit Personal Trainern. Diese frühe Folge liegt vor dem aktuellen Podcast-Feed – die Links führen daher zur allgemeinen Podcast-Show.
Ganze Folge ansehen: YouTube · Spotify (Show) · Apple Podcasts (Show)
Dieser Artikel wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.
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