Mindset für Personal Trainer
Die meisten sehen es nicht mal – und das ist das Problem.
Inhaltsverzeichnis
Folge – Die meisten sehen es nicht mal – und das ist das Problem
Einleitung
Warum solltest du 2023 alles anders machen als im Jahr davor? Dirk Wannmacher greift in dieser Folge ein Zitat auf, das er Albert Einstein zuschreibt, um zu erklären, warum bloßes Hoffen auf ein besseres nächstes Jahr nicht reicht.
Gleiche Strategie, gleiches Ergebnis
Dirks Ausgangspunkt: Wer im vergangenen Jahr Marketing betrieben hat, ohne sein Ziel zu erreichen, oder dessen Verkaufsgespräche nicht zum gewünschten Erfolg geführt haben, muss zwangsläufig etwas verändern – denn dieselbe Herangehensweise wird auch im nächsten Jahr dieselben Ergebnisse produzieren. Sein Punkt dabei: Die Zielgruppe selbst wird sich nicht ändern, Menschen werden weiterhin entweder von Freude oder von Angst getrieben handeln, so wie sie es schon immer getan haben. Wer beruflich erfolgreicher werden will, muss diese Tatsache akzeptieren, statt sie zu leugnen – und sich fragen, wie er die eigene Herangehensweise an genau dieser Erkenntnis ausrichten kann.
Aus der Folge
„Es werden sich nicht die Menschen verändern, damit du ein anderes Ergebnis erzielst. Du musst dich verändern.“
Entscheide nicht für deine Zielgruppe
Ein zentraler Denkfehler, den Dirk anspricht: Trainer entscheiden häufig vorab, wie ihre Kunden angesprochen werden möchten – etwa „meine Kunden mögen keine aggressive Werbung“ – und schränken damit ihr eigenes Marketing unnötig ein. Sein Gegenargument: Wenn ein oder zwei Kunden eine bestimmte Ansprache ablehnen, heißt das nicht, dass die gesamte Zielgruppe genauso denkt – jeder Mensch reagiert unterschiedlich, manche bevorzugen zurückhaltende Kommunikation, andere fühlen sich von einer direkteren Ansprache „ins Herz getroffen“ und handeln genau deswegen. Sein Rat: Wer noch nicht den gewünschten beruflichen Erfolg hat, kennt seine Zielgruppe wahrscheinlich noch nicht gut genug – und sollte testen, statt vorab für sie zu entscheiden.
1.600 Follower, die wirklich zählen
Als Beleg für diese These erzählt Dirk von einer Marketingagentur, die ihn kontaktierte und anbot, seinen Kanal auf 10.000 Follower zu bringen – dabei erzielt sein Unternehmen mit aktuell rund 1.600 Followern bereits 10.000 bis 20.000 Euro Umsatz im Monat. Der Grund: Diese 1.600 Follower bestehen fast ausschließlich aus der eigenen Zielgruppe – Trainerinnen und Trainer, die sich für genau dieses Angebot interessieren. Als weiteres Beispiel nennt er eine bewusst zugespitzt formulierte Werbebroschüre, die auf dem deutschen Markt zehn Anfragen am Tag generiert, in der Schweiz aber als „zu aggressiv“ empfunden wird und dort gezielt durch eine andere Version ersetzt wird – ein klares Beispiel dafür, dass dieselbe Ansprache je nach Zielgruppe völlig unterschiedlich wirkt.
Fazit: Drei Dinge aus dieser Folge
- Wenn eine Strategie im vergangenen Jahr nicht funktioniert hat, wird sie es auch im nächsten Jahr nicht – ändere sie bewusst.
- Entscheide nicht vorab für deine Zielgruppe, wie sie angesprochen werden möchte – teste stattdessen, was wirklich funktioniert.
- Reichweite ist nur wertvoll, wenn sie aus der richtigen Zielgruppe besteht – Qualität schlägt reine Followerzahl.
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Häufige Fragen
Warum bringt es nichts, einfach zu hoffen, dass es nächstes Jahr besser läuft?
Weil sich die Zielgruppe nicht ändert – dieselbe Strategie führt zu denselben Ergebnissen, du musst selbst etwas anders machen.
Sollte ich für meine Kunden entscheiden, wie ich sie anspreche?
Besser nicht – jeder Mensch reagiert unterschiedlich. Teste verschiedene Ansprachen, statt vorab für die ganze Zielgruppe zu entscheiden.
Brauche ich viele Follower, um erfolgreich zu sein?
Nein – entscheidend ist, dass deine Reichweite aus der richtigen Zielgruppe besteht, nicht die reine Followerzahl.
Diese Erkenntnisse stammen aus Dirk Wannmachers Podcast-Folge „Die meisten sehen es nicht mal – und das ist das Problem“, basierend auf Dirks täglicher Arbeit mit Personal Trainern. Diese frühe Folge liegt vor dem aktuellen Podcast-Feed – die Links führen daher zur allgemeinen Podcast-Show.
Ganze Folge ansehen: YouTube · Spotify (Show) · Apple Podcasts (Show)
Dieser Artikel wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.
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