Millionen-Schäden vermeiden: Drei reale Versicherungsfälle.

Millionen-Schäden vermeiden: Drei reale Versicherungsfälle.

Absicherung für Personal Trainer

Millionen-Schäden vermeiden: Drei reale Versicherungsfälle.

Einleitung

Was passiert, wenn ein Schadensfall eintritt und die Versicherung nicht richtig sitzt? Versicherungsexperte Heiko Burry bringt in dieser Folge reale Fälle mit – Beispiele, die zeigen, wie eine kleine Nachlässigkeit beim Versicherungsabschluss zur existenzbedrohenden Falle werden kann.

„Personal Trainer (nicht Sport)“: Der Tippfehler, der alles kostete

Heiko erzählt von einem jungen Personal Trainer, der sich ein eigenes Studio aufbaute und dafür eine Inhalts- sowie eine Betriebshaftpflichtversicherung abschloss – schnell und über einen Vertretungsservice, ohne genaue Prüfung. In der Police stand am Ende wörtlich „Personal Trainer (nicht Sport)“ als versicherte Tätigkeit – ein Fehler, der bei der Eingabe entstanden war und faktisch bedeutete, dass der komplette sportliche Kernbereich der Tätigkeit von Anfang an gar nicht versichert war. Wäre in diesem nicht abgedeckten Bereich tatsächlich etwas passiert, hätte das laut Heiko direkt in die Insolvenz führen können – und das Perfide daran: Die Police wirkte günstig, weil der eigentliche Risikobereich schlicht nie mitversichert war.

Direkte Antwort

Ja, schon ein einziger Tippfehler in der Police kann existenzbedrohend sein: Bei einem realen Fall stand in der Versicherung wörtlich „Personal Trainer (nicht Sport)“, wodurch der komplette sportliche Kernbereich der Tätigkeit von Anfang an gar nicht versichert war. Wäre in diesem Bereich tatsächlich etwas passiert, hätte das direkt in die Insolvenz führen können.

Aus der Folge

„Das Ziel sollte sein, das Thema Versicherung komplett abzunehmen, sodass derjenige sich auf sein Business konzentrieren und risikofrei wachsen kann.“

Der Wasserschaden ohne Risikoanalyse

Ein zweiter Fall betrifft einen Studiobetreiber mit mehreren Standorten: In einem hoch gelegenen Gym in einem Hochhaus kam es zu einem Wasserschaden, der sich Stockwerk für Stockwerk nach unten durchzog. Weil beim ursprünglichen Vertragsabschluss keine echte Risikoanalyse der konkreten Räumlichkeiten stattgefunden hatte, verweigerte die Versicherungsgesellschaft die Zahlung – am Ende blieb ein sechsstelliger Schaden plus Folgeschäden durch gekündigte Mitgliedschaften. Heikos zusätzlicher Praxistipp aus diesem Fall: Nie den Rechtsschutz bei derselben Gesellschaft abschließen, die auch die strittige Versicherung stellt – sonst entsteht im Streitfall ein handfester Interessenkonflikt, bei dem die Gesellschaft sich faktisch selbst verklagen müsste.

Warum ein Konzept besser ist als Einzelprodukte

Ein dritter Fall zeigt eine subtilere Falle: Ein Trainer mit aktivem Kampfsport-Hobby hatte in seiner Berufsunfähigkeitsversicherung die Gesundheitsfrage nach Extremsportarten wahrheitswidrig mit „Nein“ beantwortet. Erst nach 20 Jahren regelmäßiger Beitragszahlung kam es zum Leistungsfall – und die Versicherung verweigerte die Zahlung wegen vorvertraglicher Anzeigepflichtverletzung, da sie den Vertrag bei korrekten Angaben nie angenommen hätte. Heikos genereller Ansatz gegen solche Fälle: Statt isolierte Einzelprodukte zu verkaufen, erstellt er mit jedem Kunden zunächst ein Gesamtkonzept – inklusive einer vollständigen Bestandsaufnahme aller bestehenden Verträge über eine kostenlose App, jährlicher Überprüfung auf veränderte Lebensumstände (etwa neue Räumlichkeiten oder neue Mitarbeiter) und einer klaren Ansprechperson, die dauerhaft erreichbar bleibt statt nur beim Vertragsabschluss.

Fazit: Drei Dinge aus dieser Folge

  1. Prüfe genau, welche Tätigkeit in deiner Police tatsächlich beschrieben ist – ein falsches Detail kann den kompletten Schutz kosten.
  2. Ohne echte Risikoanalyse deiner konkreten Räumlichkeiten verweigern Versicherer im Schadensfall oft die Zahlung.
  3. Beantworte Gesundheits- und Risikofragen immer wahrheitsgemäß – sonst droht Jahre später die komplette Leistungsverweigerung.

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Häufige Fragen

Reicht es, irgendeine Betriebshaftpflicht abzuschließen?

Nein – prüfe genau, ob die beschriebene Tätigkeit tatsächlich deinen kompletten Aufgabenbereich abdeckt.

Warum sollte ich Rechtsschutz nicht bei derselben Gesellschaft abschließen?

Weil im Streitfall ein Interessenkonflikt entsteht – die Gesellschaft müsste sich faktisch selbst verklagen.

Was passiert, wenn ich Gesundheitsfragen nicht wahrheitsgemäß beantworte?

Die Versicherung kann die Leistung auch nach Jahren komplett verweigern, wenn sie den Vertrag bei korrekten Angaben nie angenommen hätte.

Diese Erkenntnisse stammen aus Dirk Wannmachers Podcast-Folge „Millionen-Schäden vermeiden – die wichtigsten Versicherungstipps“ mit Gast Heiko Burry, basierend auf Dirks täglicher Arbeit mit Personal Trainern. Diese frühe Folge liegt vor dem aktuellen Podcast-Feed – die Links führen daher zur allgemeinen Podcast-Show. Diese Inhalte ersetzen keine individuelle Versicherungsberatung.

Ganze Folge ansehen: YouTube · Spotify (Show) · Apple Podcasts (Show)

Dieser Artikel wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.

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