Mindset & Positionierung für Personal Trainer
Der Pokal-Trick: Warum sichtbare Erfolge anderer dein eigenes Umsatzziel realistisch machen
Inhaltsverzeichnis
Folge – Womit wirbst du wirklich? Das ist das Problem
Einleitung
Im Büro von Dirk Wannmachers Team stehen mittlerweile drei Regale voller Pokale – für jeden Kunden, der einen bestimmten Umsatz-Meilenstein als Personal Trainer erreicht hat. Was zunächst wie eine nette Geste wirkt, ist tatsächlich ein durchdachtes psychologisches Werkzeug: Es geht darum, dass Trainer glauben, was für andere möglich war, kann auch für sie selbst möglich sein.
Warum es Pokale erst ab 10.000 Euro gibt
Die Pokale im Coaching von Dirks Team sind bewusst gestaffelt: Der erste gibt es erst ab 10.000 Euro Nettoumsatz im Monat, weitere folgen bei 20.000 Euro, bei sechs aufeinanderfolgenden Monaten über 10.000 Euro und so weiter. Die Schwelle liegt bewusst hoch – bei 5.000 Euro, erklärt Dirk, „laufen keine Katze hinterm Ofen vor“, weil das viele Trainer ohnehin schon schaffen. Er selbst erinnert sich noch gut an seine eigenen Anfangsjahre, in denen er mit Gesundheitstagen und abendlichen Rückenkursen kaum über 2.000 bis 3.000 Euro im Monat kam – inklusive nächtlicher U-Bahn-Fahrten nach Hause. Sein Punkt: 10.000 Euro sind für viele Trainer eine realistische, aber echte Herausforderung, und genau das macht den Pokal zum wirksamen Ansporn.
Aus der Folge
„Wenn du nicht glaubst, dass es möglich ist, 10.000 im Monat zu machen, liegt es wahrscheinlich daran, dass du niemanden kennst, der es geschafft hat.“
Vom Fachidioten zum 32.000-Euro-Monat: Eine echte Geschichte
Als konkretes Beispiel erzählt Dirk von einem Physiotherapeuten im Coaching, der im dritten Monat seiner Selbstständigkeit über 32.000 Euro Neuumsatz erzielte – nach ein paar Tausend Euro im ersten und über 10.000 Euro im zweiten Monat. Bemerkenswert daran: Physiotherapeuten sind laut Dirks Erfahrung von ihrem Naturell selten die geborenen Verkäufer – fachlich hervorragend ausgebildet, aber häufig zurückhaltend, wenn es darum geht, Zusatzleistungen aktiv anzubieten. Genau das habe dieser Kunde durchbrochen: Mittlerweile geht es im Gespräch mit ihm nicht mehr nur um einzelne Behandlungsstunden, sondern um Skalierbarkeit der eigenen Dienstleistung und den Aufbau eines eigenen Teams – während er gleichzeitig, wie Dirk betont, bewusst viel Zeit für seine Familie einplant.
Warum du glauben musst, dass es möglich ist
Dirk zieht einen Vergleich zum Fliegen: Wer niemanden kennt, der je geflogen ist, hält das Konzept instinktiv für unrealistisch – erst der persönliche Kontakt zu jemandem, der es tatsächlich getan hat, macht es glaubhaft. Genauso verhält es sich mit hohen Umsätzen im Personal Training: Wer niemanden kennt, der 10.000 Euro im Monat verdient, hält diese Zahl für übertrieben oder unrealistisch. Die sichtbaren Pokale im Büro – und die Menschen dahinter – sollen genau diese Lücke schließen. Wichtig ist Dirk dabei zu betonen, dass es keine Geheimnisse gibt: Die eigentlichen Marketingstrategien (Facebook, Google Ads, E-Mail-Funnel und Co.) sind allgemein bekannt und für jeden zugänglich – der entscheidende Unterschied liegt darin, ob man sie tatsächlich konsequent umsetzt oder nicht.
Fazit: Drei Dinge aus dieser Folge
- Ein hohes, aber erreichbares Umsatzziel wirkt motivierender als ein leicht erreichbares.
- Auch fachlich hervorragend ausgebildete Trainer scheitern oft am aktiven Anbieten – nicht am Wissen.
- Sichtbare Erfolge anderer machen ein Ziel glaubhaft – ohne dieses Vorbild hältst du es leicht für unrealistisch.
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Häufige Fragen
Warum gibt es die Pokale erst ab 10.000 Euro Monatsumsatz?
Weil eine niedrigere Schwelle keinen echten Ansporn bieten würde – 5.000 Euro schaffen viele Trainer ohnehin bereits.
Warum scheitern gut ausgebildete Trainer oft am Verkaufen?
Weil fachliches Wissen und aktives Anbieten zwei unterschiedliche Fähigkeiten sind – viele hochqualifizierte Trainer sind zurückhaltend im Verkauf.
Warum ist es wichtig, jemanden zu kennen, der ein hohes Ziel erreicht hat?
Weil ein Ziel erst durch ein reales Vorbild glaubhaft wird – ohne diesen Beweis hält man es leicht für unrealistisch.
Diese Erkenntnisse stammen aus Dirk Wannmachers Podcast-Folge „Womit wirbst du wirklich? Das ist das Problem“, basierend auf Dirks täglicher Arbeit mit Personal Trainern. Diese frühe Folge liegt vor dem aktuellen Podcast-Feed – die Links führen daher zur allgemeinen Podcast-Show.
Ganze Folge ansehen: YouTube · Spotify (Show) · Apple Podcasts (Show)
Dieser Artikel wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.
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