Deine Positionierung: Warum weniger Angebot mehr Kunden bringt

Deine Positionierung: Warum weniger Angebot mehr Kunden bringt

Mindset & Positionierung für Personal Trainer

Deine Positionierung: Warum weniger Angebot mehr Kunden bringt

Einleitung

Diese Folge eröffnet Dirk Wannmachers fünfteiliges „Business Bootcamp“ – ein kompletter Fahrplan von null auf ausgebucht. Den Auftakt macht das Fundament von allem: deine Positionierung. Denn wer versucht, für alle da zu sein, erreicht am Ende niemanden richtig.

Positionierung durch Ausschluss

Dirks zentraler Denkfehler-Check: Wenn ein Interessent auf einer Website Schwimmtraining, Athletiktraining, Selbstverteidigung und Rückenschmerzen-Therapie gleichzeitig angeboten sieht, und daneben einen Trainer, der sich ausschließlich auf Rückenschmerzen spezialisiert hat – zu wem würde man selbst gehen? Sehr wahrscheinlich zum Spezialisten. Sein praktischer Rat: eine Liste erstellen, wem man NICHT helfen kann, statt zu versuchen, alles anzubieten. Aus seiner eigenen 16-jährigen Praxis: Er bot bewusst keine Reha-Betreuung an (trotz theoretischen Fachwissens als ehemaliger Dozent) und schickte verletzte Kunden zu einem spezialisierten Kollegen, bis sie wieder fit waren. Ebenso kein Schwimm- oder Lauftraining auf Leistungsniveau (trotz eigener Marathon-Erfahrung) und keine Ernährungspläne mit Rezepten – dafür aber Ernährungscoaching, weil er verstand, dass den meisten Kunden nicht das Wissen fehlt, sondern die Verhaltensänderung. Kampfsport-Elemente baute er zwar gelegentlich ein, positionierte sich aber bewusst nicht als Kampfsport-Trainer nach außen, weil das andere potenzielle Kunden abgeschreckt hätte.

Direkte Antwort

Erstelle eine Liste, wem du NICHT helfen kannst, statt zu versuchen, alles anzubieten – wer sich klar spezialisiert (z.B. nur Rückenschmerzen), wirkt automatisch als Experte gegenüber dem Trainer, der zehn Dinge gleichzeitig anbietet.

Aus der Folge

„Nur weil dich selbst ein Thema interessiert, heißt es nicht, dass du es auch anbieten sollst.“

Drei Fragen, die deine Positionierung schärfen

Dirk gibt drei konkrete Fragen mit. Erstens: Für wen arbeite ich wirklich gern – mit welchem Kundentyp gab es die beste Energie, den besten Flow? Zweitens: Was ist das konkrete Problem, das ich löse – nicht „ich helfe beim Abnehmen“, sondern konkret, z.B. „ich helfe Müttern über 40 nach der Schwangerschaft wieder in ihre Energie zu kommen, ohne sich im Fitnessstudio zu verlieren“. Drittens: Warum sollte man gerade zu mir kommen – eine Frage, die im Verkaufsgespräch oft betretenes Schweigen auslöst, wenn die Antwort nur „weil ich empathisch bin“ oder „weil ich viel weiß“ lautet. Dirks eigene Antwort auf diese Frage ist seine Geschichte: 16 Jahre als Personal Trainer im Regen und Schnee gestanden, echte Existenzängste erlebt, aber auch echte Erfolge – plus fast 8 Jahre als Dozent mit rund 2.000 ausgebildeten Trainern. Sein Punkt: Persönlichkeit zieht an – ein Kunde, ein Partner in einer großen Werbeagentur, blieb nicht wegen des Fachwissens, sondern wegen der lockeren, respektvollen Art, mit der Dirk auf Augenhöhe mit ihm umging (inklusive spielerischer „Strafliegestütze“ bei Verspätung). Fachwissen ist die Voraussetzung – geblieben sind Kunden laut Dirk zu 80-90 Prozent wegen der Persönlichkeit.

  1. Erstelle eine Liste, wem du NICHT helfen kannst – das schärft deine Positionierung oft mehr als eine Liste dessen, was du alles anbietest.
  2. Formuliere dein konkretes Problem-Löse-Angebot präzise, statt allgemein „ich helfe beim Abnehmen“ zu sagen.
  3. Deine eigene Geschichte und Persönlichkeit ziehen die richtigen Kunden an – und halten sie langfristig, nicht nur dein Fachwissen.

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Häufige Fragen

Warum ist es sinnvoll, eine Liste zu erstellen, wem ich NICHT helfen kann?

Weil das oft schneller Klarheit schafft als der Versuch, aufzuzählen, was man alles anbietet – und verhindert, sich zu breit und damit unklar zu positionieren.

Warum bleiben Kunden eher wegen Persönlichkeit als wegen Fachwissen?

Fachwissen ist die Grundvoraussetzung – aber laut Dirk entscheiden zu 80-90 Prozent Sympathie und Persönlichkeit darüber, ob ein Kunde langfristig bleibt.

Wie formuliere ich mein Angebot konkreter?

Statt „ich helfe beim Abnehmen“ konkret benennen, wem du hilfst und wobei – z.B. einer bestimmten Zielgruppe mit einem bestimmten, klar umrissenen Problem.

Diese Erkenntnisse stammen aus Dirk Wannmachers Podcast-Folge „#411 Von 0 auf ausgebucht, dein Personal Trainer Business Bootcamp Teil 1“.

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Dieser Artikel wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.

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