Verkauf & Preise für Personal Trainer
150 Euro pro Stunde als Personal Trainer verlangen: der exakte Fahrplan
Inhaltsverzeichnis
Folge – #535 150 Euro pro Stunde – so geht’s
Einleitung
Wer heute 60, 70 oder 80 Euro die Stunde nimmt, arbeitet sich auf der Fläche kaputt und lässt trotzdem jeden Monat Geld liegen. Dirk Wannmacher zeigt seinen exakten Fahrplan, wie ein Trainer sein Angebot so umbaut, dass 150 Euro netto pro Stunde realistisch werden – ganz ohne Burnout.
Schritt 1: Der Tod der Einzelstunde
Dirks erster, härtester Rat: Sofort aufhören, Einzelstunden zu verkaufen. Wer eine Stunde für 80 oder 100 Euro anbietet, macht sich extrem vergleichbar – der Kunde vergleicht den Preis unbewusst mit einer Massage, einem Haarschnitt oder dem Fitnessstudio-Beitrag. Die Lösung: der Wechsel von Zeit-gegen-Geld zu Ergebnis-gegen-Geld. Der Kunde kauft keine 60 Minuten Schwitzen, sondern die Transformation – 10 kg weniger, Schmerzfreiheit im Rücken, Selbstbewusstsein für den nächsten Sommer. Der Stundensatz wird zur internen Kalkulationsgrundlage, verkauft wird nach außen ausschließlich das fertige Ergebnis.
Aus der Folge
„Dein Kunde zahlt nicht für die Zeit, die du mit ihm verbringst. Er zahlt für die Jahre, die es dich gekostet hat, diese Lösung zu erschaffen.“
Schritt 2 & 3: Paketstruktur und die Bugatti-Positionierung
Schritt 2 ist die Paketstruktur mit Laufzeiten von mindestens drei bis sechs Monaten in drei Stufen: Basispaket (ein Training pro Woche plus Plan), Standardpaket (zweimal Training plus Ernährungscoaching und wöchentliche Checkins) und Premiumpaket ab 2.000 bis 3.000 Euro mit vollem Rundum-Support. Ein Premiumpaket für 3.000 Euro über 12 Wochen bei 20 Stunden effektivem Zeitaufwand ergibt bereits 150 Euro pro Stunde. Schritt 3, die „Bugatti-Positionierung“, erklärt Dirk über die Geschichte von Red Adair, dem Mann, der brennende Ölplattformen löschte und astronomische Honorare verlangte – nicht für die Stunden vor Ort, sondern für die Jahrzehnte an Erfahrung, die ihn befähigten, das Feuer in Rekordzeit zu löschen. Genauso zahlt ein Kunde nicht für die eine Trainingsstunde, sondern für die Jahre an Erfahrung, die hinter der Lösung stehen – ein Prinzip, das laut Dirk genauso bei einer Anwältin mit 290 Euro Stundensatz funktioniert.
- Verkaufe das Ergebnis, nicht die Stunde – der Stundensatz bleibt deine interne Kalkulation, nicht dein Verkaufsargument.
- Baue Pakete mit drei bis sechs Monaten Laufzeit statt Einzelstunden – das schafft Verbindlichkeit und planbares Einkommen.
- Du wirst nicht für deine Zeit bezahlt, sondern für die Erfahrung, die dich befähigt, das Problem schnell zu lösen.
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Häufige Fragen
Warum soll ich als Trainer keine Einzelstunden mehr verkaufen?
Weil Einzelstunden dich mit Massagen oder Fitnessstudio-Beiträgen vergleichbar machen, statt dein Ergebnis zu verkaufen.
Wie lang sollten meine Trainingspakete mindestens laufen?
Mindestens drei bis sechs Monate – das schafft Verbindlichkeit beim Kunden und planbare Einnahmen für dich.
Wofür genau zahlt der Kunde, wenn nicht für die Stunde?
Für die Jahre an Erfahrung und das Wissen, das dich befähigt, sein Problem schnell und zuverlässig zu lösen.
Diese Erkenntnisse stammen aus Dirk Wannmachers Podcast-Folge „#535 150 Euro pro Stunde – so geht’s“.
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Dieser Artikel wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.
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