Vollzeit als Personal Trainer starten: Ab wann kannst du es dir leisten?

Vollzeit als Personal Trainer starten: Ab wann kannst du es dir leisten?

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Vollzeit als Personal Trainer starten: Ab wann kannst du es dir leisten?

Einleitung

„Aber wann kann ich es mir eigentlich leisten, Vollzeit als Personal Trainer zu starten?“ Diese Frage bekommt Dirk Wannmacher immer wieder. Meist von Trainern, die nebenbei schon ein paar Kunden haben, sich aber nicht trauen, den Job im Studio oder anderswo aufzugeben.

Statt mit Bauchgefühl zu antworten, hat Dirk einen Vollzeit-Rechner gebaut. Du trägst dein aktuelles Einkommen, deine PT-Einnahmen, deine Fixkosten, deinen Zielumsatz, deinen Stundensatz und eine realistische Wachstumsrate ein – und siehst auf den Monat genau, wann der Sprung in die Selbstständigkeit realistisch ist. In der Folge rechnet er ein konkretes Beispiel durch. Genau das gehen wir hier Schritt für Schritt nach.

Das Rechenbeispiel: deine Ausgangslage

Dirk nimmt bewusst ein bodenständiges Szenario. Die Werte sind Beispielzahlen, du kannst sie im Rechner durch deine eigenen ersetzen:

Wert Beispiel
Netto-Einkommen aus dem Job (z. B. Fitnessstudio) 1.800 €
Aktuelle PT-Einnahmen pro Monat 700 €
Monatliche Fixkosten 1.200 €
Ziel-Monatsumsatz als Vollzeit-PT (netto, vor Einkommensteuer und Versicherungen) 4.500 €
Stundensatz (ohne Mehrwertsteuer) 80 €
Wachstum der PT-Einnahmen pro Monat 350 €

Die 4.500 € Zielumsatz sind so gewählt, dass nach Steuern und Versicherungen ungefähr so viel übrig bleibt wie heute – oder etwas mehr. Beim Wachstum startet Dirk mit 300 € und geht dann auf 350 €. Beides ist bewusst vorsichtig angesetzt:

Aus der Folge

„Ich bin immer sehr konservativ. Ich habe viele, viele Trainer, mit denen erreiche ich höhere Umsätze, höhere Wachstumsraten.“

Heute kommst du in diesem Beispiel also auf 2.500 € Gesamteinkommen (1.800 € Job plus 700 € PT). Bis zum Ziel von 4.500 € PT-Umsatz fehlen dir monatlich 3.800 €.

Wie lange dauert es bis zur Vollzeit-Selbstständigkeit als Personal Trainer?

Direkte Antwort

Im Beispiel 11 Monate. Wer heute 700 € im Monat mit Personal Training verdient und seine PT-Einnahmen jeden Monat um 350 € steigert, erreicht einen Zielumsatz von 4.500 € nach rund 11 Monaten. Die Faustformel: (Zielumsatz − heutige PT-Einnahmen) ÷ monatliches Wachstum.

3.800 €

Lücke (4.500 € − 700 €)

÷

350 €

Wachstum pro Monat

11

Monate bis zum Ziel

Das klingt banal, verändert aber die Frage. Aus „Traue ich mich?“ wird „Was muss jeden Monat passieren, damit ich in elf Monaten so weit bin?“. Oder in Dirks Worten: „Dann hast du schon mal einen Plan.“

Der Fahrplan in Etappen

Der Rechner zeigt dir, wo du unterwegs stehen solltest. Im Beispiel sieht das so aus:

PT-Einnahmen pro Monat auf dem Weg zu 4.500 €

Heute700 €
Nach 3 Monaten1.750 €
Nach 6 Monaten2.800 €
Nach 9 Monaten3.850 €
Nach 11 Monaten4.500 € – Ziel

Wichtig ist, was das im Alltag bedeutet. 4.500 € bei 80 € pro Stunde sind gut 56 Einheiten im Monat, also rund 14 bis 15 Einheiten pro Woche. Dirk sagt selbst: Da musst du schauen, ob du das neben deinem Hauptjob noch hinbekommst.

Zwei Wege, die Dirk empfiehlt

  • Den Hauptjob Stück für Stück reduzieren, während die PT-Einnahmen wachsen.
  • Oder am Anfang eine Zeit lang sieben Tage die Woche arbeiten und irgendwann umstellen.

„Also da ist ganz, ganz viel möglich.“

Was 350 € Wachstum pro Monat konkret heißt

Direkte Antwort

Ungefähr einen Neukunden pro Monat, der eine Stunde pro Woche bei dir trainiert. Bei 80 € Stundensatz und rund vier Terminen im Monat sind das 320 bis 350 € zusätzlicher Monatsumsatz.

Dirk macht die Wachstumsrate bewusst greifbar, ohne Pakete oder andere Modelle einzurechnen:

„Du gewinnst einen Kunden pro Monat, der eine Stunde PT bei dir bucht.“

Ein Neukunde pro Monat ist für die meisten Trainer machbar, auch neben dem Job. Das nimmt dem Vollzeit-Start viel von seinem Schrecken. Du musst nicht plötzlich ausgebucht sein. Du musst nur elf Monate lang jeden Monat einen zahlenden Kunden dazugewinnen – und die bestehenden halten.

Umgekehrt zeigt die Rechnung auch, wo es klemmt. Schaffst du im Schnitt nur einen Neukunden alle zwei Monate, verdoppelt sich die Zeit bis zur Vollzeit. Dann liegt dein Engpass nicht beim Mut, sondern bei der Neukundenakquise.

Lohnt sich ein Coaching für den Vollzeit-Start?

Direkte Antwort

Rechnerisch dann, wenn es dich spürbar schneller ans Ziel bringt. In Dirks Beispiel kostet ein Coaching 2.000 € und verkürzt den Weg um vier Monate. Vier Monate früher 4.500 € Umsatz sind 18.000 € zusätzlicher Umsatz, also das Neunfache der Investition. Eine Garantie ist das ausdrücklich nicht.

Im zweiten Teil des Rechners spielt Dirk durch, was eine Investition in Coaching oder Beratung verändert. Transparenz vorweg: Dirk bietet selbst ein Coaching für Personal Trainer an. Umso wichtiger ist, wie er die Zahlen einordnet.

2.000 €

Investition ins Coaching (Beispiel)

4 Monate

früher am Zielumsatz (Erfahrungswert)

18.000 €

zusätzlicher Umsatz (4 × 4.500 €), Faktor 9

Die vier Monate beschreibt Dirk als konservativen Erfahrungswert. Manche Trainer, die er betreut, erreichen ihren Zielumsatz schon nach einem Monat, einzelne machen nach sechs Wochen 10.000 € Umsatz und halten das. Gleich danach schränkt er ein:

Aus der Folge

„Das ist aber nie eine Garantie, und das muss man immer von Fall zu Fall schauen.“

Kostet ein Coaching mehr, verschiebt sich die Rechnung entsprechend. Genau dafür ist der Rechner da: Du trägst deinen eigenen Betrag ein und siehst, ab welcher Zeitersparnis sich die Investition trägt.

So rechnest du deine eigenen Zahlen durch

1

Ehrliche Ausgangswerte

Netto-Einkommen, aktuelle PT-Einnahmen und Fixkosten so eintragen, wie sie wirklich sind – nicht wie du sie gern hättest.

2

Zielumsatz vor Steuern

Überleg, wie viel Umsatz du brauchst, damit nach Einkommensteuer und Versicherungen mindestens so viel übrig bleibt wie heute.

3

Wachstum vorsichtig ansetzen

Lieber eine niedrige Wachstumsrate wählen und positiv überrascht werden. Der Rechner nennt 150 bis 500 € pro Monat mit System als realistische Spanne.

Dirk empfiehlt ausdrücklich, dir das Video anzusehen, wenn du die Folge nur als Podcast hörst, und dann den Rechner mit deinem eigenen Fall durchzuspielen. Das Ergebnis ist kein Versprechen, aber es gibt dir, wie er sagt, „eine gewisse Klarheit, eine Sicherheit und eine Planbarkeit.“

Fazit

  1. Ob du dir den Vollzeit-Start leisten kannst, ist eine Rechenfrage: (Zielumsatz − heutige PT-Einnahmen) ÷ monatliches Wachstum.
  2. Im Beispiel mit 700 € heute, 4.500 € Ziel und 350 € Wachstum pro Monat sind das rund 11 Monate.
  3. 350 € Wachstum entsprechen etwa einem Neukunden pro Monat mit einer Stunde pro Woche.
  4. Am Ziel stehen rund 14 bis 15 Einheiten pro Woche. Plane, wie du den Hauptjob parallel zurückfährst.
  5. Ein Coaching lohnt sich rechnerisch, wenn es dich deutlich schneller ans Ziel bringt – eine Garantie gibt es dafür nicht.

Wie sieht dein Weg in die Vollzeit-Selbstständigkeit aus?

Im kostenlosen Erstgespräch rechnet Dirk mit dir deinen Fall durch und sagt dir, was deine nächsten Schritte sind.

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Häufige Fragen

Ab wann kann ich mich als Personal Trainer hauptberuflich selbstständig machen?

Sobald deine PT-Einnahmen deinen Zielumsatz erreichen, also den Umsatz, von dem nach Steuern und Versicherungen genug zum Leben bleibt. Wie lange das dauert, rechnest du so: (Zielumsatz − heutige PT-Einnahmen) ÷ monatliches Wachstum.

Wie viele Kunden brauche ich als Personal Trainer für 4.500 € Umsatz im Monat?

Bei 80 € Stundensatz brauchst du rund 56 Einheiten im Monat, also etwa 14 bis 15 Einheiten pro Woche. Wie viele Kunden das sind, hängt davon ab, wie oft jeder Kunde pro Woche trainiert.

Wie schnell kann ein Personal Trainer seinen Umsatz realistisch steigern?

Dirk Wannmacher rechnet konservativ mit 300 bis 350 € mehr Umsatz pro Monat, das entspricht etwa einem Neukunden mit einer Stunde pro Woche. Sein Vollzeit-Rechner nennt 150 bis 500 € pro Monat mit System als realistische Spanne.

Lohnt sich ein Business-Coaching für Personal Trainer?

Rechnerisch dann, wenn es dich schneller zum Zielumsatz bringt, als es kostet. Im Beispiel verkürzt ein Coaching für 2.000 € den Weg um vier Monate, das sind 18.000 € zusätzlicher Umsatz – ein Erfahrungswert, keine Garantie.

Sollte ich meinen Hauptjob sofort kündigen, wenn ich Personal Trainer werden will?

Nicht zwingend. Dirk empfiehlt, den Hauptjob Stück für Stück zu reduzieren, während die PT-Einnahmen wachsen, oder anfangs eine Zeit lang mehr Tage pro Woche zu arbeiten und später umzustellen.

Diese Erkenntnisse stammen aus Dirk Wannmachers Podcast-Folge „#537 Von 0 auf ausgebucht als Personal Trainer, dein genauer Plan“. Alle Zahlen sind Beispielwerte aus der Folge; Lücke und Einheiten pro Woche wurden daraus nachgerechnet. Den Rechner findest du unter vollzeit-als-pt.netlify.app.

Ganze Folge ansehen: YouTube · Spotify · Apple Podcasts

Dieser Artikel wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.

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