Verkaufen ohne sich zu schämen

Verkaufen ohne sich zu schämen

Verkauf & Preise für Personal Trainer

Verkaufen ohne sich zu schämen

Einleitung

Folge 3 des Business Bootcamps widmet sich dem Thema, das den meisten Trainern am meisten Bauchschmerzen bereitet: Verkaufen. Dirk Wannmacher kannte dieses Unbehagen selbst – „ich bin Trainer und kein Verkäufer“ – bis ihm klar wurde: Ohne Verkauf kann er niemandem helfen.

Klarheit über dein Angebot

Ein Verkaufsgespräch ist laut Dirk strukturiert wie ein Trainingsplan – Warmup, Hauptteil, Abschluss – und soll den Kunden gedanklich von seiner aktuellen Position dahin bringen, den Mehrwert zu erkennen. Die erste Voraussetzung dafür: absolute Klarheit über das eigene Angebot – für wen, wobei, in welchem Zeitraum wird geholfen. Dirks konkrete Beobachtung aus seiner Coaching-Praxis: Trainer, die als Einstieg 3 Stunden zum „Kennenlernen“ verkaufen, bevor sie ein 3-, 6- oder 12-Monats-Paket anbieten, sind damit finanziell überwiegend nicht erfolgreich – nicht weil dieser Ansatz „falsch“ ist, sondern weil er sich in der Praxis meist nicht auszahlt. Sein Rat: eine Mindestdauer der Zusammenarbeit und einen klaren Preis festlegen, statt sich mit endlosem „Erstmal-Kennenlernen“ um die eigentliche Positionierung herumzudrücken.

Direkte Antwort

Sprich den Preis ruhig und klar aus – und halte danach die Klappe. Die meisten Trainer relativieren aus Unsicherheit sofort selbst, bevor der Kunde überhaupt reagieren konnte, und schwächen damit ihr eigenes Angebot.

Aus der Folge

„Ein guter Verkauf fühlt sich nicht nach Drücken an. Ihr sitzt Schulter an Schulter im Gespräch, nicht der eine über dem anderen.“

Der Mut, den Preis auszusprechen – und dann die Klappe zu halten

Dirks zweiter Punkt: den Mut haben, den Preis klar auszusprechen. Sein Beispiel für einen häufigen Irrglauben: ein Trainer, der behauptet, im eigenen Fitnessstudio „der beste Verkäufer“ zu sein – auf Nachfrage stellt sich aber heraus, dass er lediglich 1.000-Euro-Mitgliedschaften verkauft, und zwar nicht sich selbst, sondern das Studio mit Sauna und Bar. Das ist etwas völlig anderes, als 5.000- oder 10.000-Euro-Pakete für die eigene Person zu verkaufen. Dirks konkrete Technik: den Preis ruhig und klar aussprechen und danach schweigen – „die Klappe halten“. Die meisten Trainer relativieren aus schlechtem Gewissen sofort nach („aber das ist es wert“), was laut Dirk unsicher wirkt und die Verkaufschance eher schwächt als stärkt. Drittens: bei der Ansprache immer nur den nächsten logischen Schritt verkaufen – wer jemanden auf der Trainingsfläche anspricht, sollte nicht sofort das komplette 6-Monats-Konzept erklären, sondern nur zu einem ersten gemeinsamen Gespräch einladen.

  1. Definiere klar, für wen, wobei und wie lange du hilfst – ein „erstmal kennenlernen“ ohne Mindestdauer funktioniert bei den meisten finanziell nicht.
  2. Sprich deinen Preis ruhig aus und halte danach die Klappe – Relativieren aus schlechtem Gewissen wirkt unsicher.
  3. Verkaufe bei jeder Ansprache immer nur den nächsten logischen Schritt, nicht das gesamte Konzept auf einmal.

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Häufige Fragen

Sollte ich Kunden erst mit einem Kennenlern-Paket gewinnen?

Nach Dirks Erfahrung funktioniert dieser Ansatz bei den meisten Trainern finanziell nicht – klare Mindestdauer und Preis von Anfang an sind erfolgreicher.

Was tun, wenn ich den Preis relativieren möchte?

Nichts – sprich den Preis klar aus und schweige danach. Relativieren wirkt unsicherer, nicht überzeugender.

Wie viel sollte ich bei der Erstansprache erklären?

Nur den nächsten logischen Schritt – z.B. ein erstes gemeinsames Gespräch, nicht gleich das gesamte Konzept.

Diese Erkenntnisse stammen aus Dirk Wannmachers Podcast-Folge „#413 Verkaufen ohne sich zu schämen, Personal Trainer Business Bootcamp Teil 3“.

Ganze Folge ansehen: YouTube · Spotify · Apple Podcasts

Dieser Artikel wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.

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