Verkauf & Preise für Personal Trainer
In 2 Wochen profitabel? Die eine Liste macht den Unterschied
Inhaltsverzeichnis
Folge – #384 In 14 Tagen erfolgreicher? Heut erfährst du wie!
Einleitung
Dirk Wannmacher erzählt in dieser Folge von seiner eigenen Zeit als Kurstrainer und Dozent – und von dem Moment, in dem eine simple Liste ihm schlagartig zeigte, welche seiner damaligen Einnahmequellen sich unternehmerisch überhaupt nicht rechneten.
30 Euro für 50 Minuten – oder für anderthalb Stunden?
Als Kurstrainer bei einer großen Fitnessstudio-Kette verdiente Dirk teils nur 30 Euro netto pro Kursstunde. Auf dem Papier klang das nach 50 Minuten Arbeit – real kamen aber Anfahrt, das frühzeitige Erscheinen, das Aufschließen des Raums und die Nachbereitung hinzu, sodass aus der einen Stunde schnell anderthalb bis eine Dreiviertelstunde wurden. Rechnet man das durch, sank der reale Stundensatz auf rund 15 Euro netto – vor Steuern. Ähnlich sah es bei seiner Tätigkeit als Dozent aus: Ein fester Tagessatz plus Spesen klang gut, bis man Anreise, Vor- und Nachbereitung sowie Korrekturarbeiten mit einrechnete. Sein Punkt: Diese Tätigkeiten machten ihm damals viel Freude und er ist seinem damaligen Umfeld bis heute dankbar – aber Freude allein ist kein unternehmerisches Kriterium.
Aus der Folge
„Als Selbstständiger musst du zahlenbasierte Entscheidungen treffen – nicht nur emotionale.“
Die Liste: Zahlen sprechen lassen statt Emotionen entscheiden
Die konkrete Übung: Schreibe alle deine Einnahmequellen auf – Personal Training, Kurse, Firmenfitness, Dozententätigkeit, was auch immer – und notiere daneben ehrlich, wie viel Zeit jede Quelle wirklich kostet, inklusive Fahrzeit und Vor-/Nachbereitung. Dirk warnt besonders vor dem Traum vom lukrativen Firmenfitness-Geschäft: Die Kundengewinnung dort kann sich über mehrere Entscheidungsrunden hinziehen, und wer nach Teilnehmerzahl statt nach Fixpreis pro Kurs abrechnet, trägt zusätzlich das unternehmerische Risiko schwankender Teilnehmerzahlen. Sein Fazit nach dieser Übung damals: Personal Training war für ihn mit Abstand die lukrativste Einnahmequelle – die Erkenntnis kam aber erst, als er die Emotionen aus der Entscheidung herausnahm und stattdessen konsequent die realen Zahlen betrachtete.
- Rechne bei jeder Einnahmequelle die reale Zeit mit ein – Anfahrt, Vorbereitung, Nachbereitung -, nicht nur die reine Kursdauer.
- Firmenfitness klingt lukrativ, braucht aber oft eine lange Akquise über mehrere Entscheidungsträger – kalkuliere das realistisch mit ein.
- Nimm die Emotionen aus der Entscheidung heraus und lass stattdessen die Zahlen sprechen, um zu erkennen, welche Angebote sich wirklich rechnen.
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Häufige Fragen
Warum bringt ein 30-Euro-Kurs oft weniger, als er scheint?
Weil Anfahrt, Vor- und Nachbereitung selten mitgerechnet werden – real kann sich der Stundensatz dadurch auf die Hälfte oder weniger reduzieren.
Warum ist Firmenfitness oft weniger lukrativ, als man denkt?
Weil die Akquise über mehrere Entscheidungsträger laufen kann und sich lange hinzieht – und weil eine Abrechnung nach Teilnehmerzahl das unternehmerische Risiko auf dich verlagert.
Wie finde ich heraus, welche meiner Angebote sich wirklich lohnen?
Liste alle Einnahmequellen auf und rechne die reale Zeit pro Quelle dagegen – inklusive Fahrzeit und Vor-/Nachbereitung, nicht nur die reine Termindauer.
Diese Erkenntnisse stammen aus Dirk Wannmachers Podcast-Folge „#384 In 14 Tagen erfolgreicher? Heut erfährst du wie!“.
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Dieser Artikel wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.
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