Verkauf & Preise für Personal Trainer
Black-Week-Rabatte auf Personal Training? Warum das ein Fehler ist
Inhaltsverzeichnis
Folge – Meine Meinung zu Black Week und Personal Training
Einleitung
Diese Folge war eigentlich nicht geplant – Dirk Wannmacher hat sie spontan aufgenommen, weil ihn ein wiederkehrendes Muster bei Trainern rund um die Black Week ärgert: Rabatte auf Personal Training. Seine klare Haltung: Wer als Personal Trainer zur Black Week seine Preise senkt, handelt aus Mangel – und schadet sich damit langfristig selbst.
Rabatte sind ein Mangelsignal, kein Marketing-Kniff
Dirks zentrale These: Wer Rabatte gibt, hat in der Regel zu wenige Kunden und versucht, das kurzfristig über einen niedrigeren Preis zu kompensieren. Sein Vergleich zum Unternehmertum: Kein Autohersteller definiert sein Ziel über die Stückzahl verkaufter Autos, sondern über den Umsatz beziehungsweise Gewinn – würde es nur um die Anzahl gehen, würde man die Autos einfach zum halben Preis anbieten. Genau diesen Denkfehler beobachtet er bei Trainern, die sich selbst als „ausgebucht“ feiern, dabei aber unter Preis verkaufen. Ein Rabatt ist für ihn zusätzlich unfair gegenüber Kunden, die kurz vor oder nach der Aktion regulär gekauft haben – und riskiert, dass sich Kunden angewöhnen, gezielt auf die nächste Aktion zu warten, statt zum vollen Preis zu kaufen.
Aus der Folge
„Frag dich doch einfach mal, warum die Kunden nicht zum vollen Preis zahlen – anstatt Rabatte zu geben.“
Warum der Vergleich mit Videokursen hinkt
Ein wichtiger Unterschied, den Dirk herausarbeitet: Anbieter von Videokursen oder digitalen Fortbildungen können ohne Mehraufwand beliebig oft verkaufen – ob zehn oder hundert Personen im Onlineseminar sitzen, macht für den Anbieter keinen Unterschied. Ein Personal Trainer verkauft dagegen eine begrenzte, physisch erbrachte 1:1-Stunde. Jede Stunde, die zum rabattierten Preis vergeben wird, ist eine Stunde, die nicht zum vollen Preis an einen anderen Kunden verkauft werden kann – der Rabatt kostet also nicht nur Marge, sondern verdrängt vollpreisige Nachfrage. Sein Rat statt Rabatten: die eigenen Verkaufs- und Marketingfähigkeiten so weit entwickeln, dass Kunden schon im ersten Gespräch vom vollen Preis überzeugt sind, statt die Überzeugungsarbeit über einen niedrigeren Einstiegspreis zu verschieben.
- Ein Rabatt zur Black Week signalisiert Mangel an Kunden, nicht unternehmerisches Geschick.
- Anders als bei digitalen Produkten verdrängt jede rabattierte 1:1-Stunde eine mögliche Vollpreis-Stunde.
- Statt über den Preis zu verkaufen, lohnt es sich, Verkaufs- und Marketingfähigkeiten so zu entwickeln, dass der volle Preis schon im ersten Gespräch überzeugt.
Gibst du auch noch Rabatte, um Kunden zu gewinnen?
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Häufige Fragen
Warum sollte ich keine Black-Week-Rabatte auf Personal Training geben?
Weil ein Rabatt signalisiert, dass du zu wenige Kunden hast, und weil jede rabattierte Stunde eine Stunde ist, die du nicht zum vollen Preis verkaufen kannst.
Ist ein Rabatt bei digitalen Produkten anders zu bewerten?
Ja – bei Videokursen oder Onlineseminaren gibt es keine physische Kapazitätsgrenze, weshalb Rabatte dort betriebswirtschaftlich anders funktionieren als bei einer begrenzten 1:1-Stunde.
Was soll ich stattdessen tun, um mehr Kunden zu gewinnen?
Deine Verkaufs- und Marketingfähigkeiten so weiterentwickeln, dass der volle Preis schon im ersten Gespräch überzeugt, statt die Überzeugungsarbeit über einen niedrigeren Preis zu umgehen.
Diese Erkenntnisse stammen aus Dirk Wannmachers Podcast-Folge „Meine Meinung zu Black Week und Personal Training“. Diese Folge liegt vor dem aktuellen Podcast-Feed – die Links führen daher zur allgemeinen Podcast-Show.
Ganze Folge ansehen: YouTube · Spotify · Apple Podcasts (Show)
Dieser Artikel wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.
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