Sommerloch-Panik? Wie du dein Umsatzproblem emotional verkleinerst

Sommerloch-Panik? Wie du dein Umsatzproblem emotional verkleinerst

Mindset & Positionierung für Personal Trainer

Sommerloch-Panik? Wie du dein Umsatzproblem emotional verkleinerst

Einleitung

Sommerloch, weniger Kunden, weniger Umsatz – eine saisonale Delle, mit der viele Trainer jedes Jahr aufs Neue in Panik geraten. Dirk Wannmacher erklärt in dieser Folge, warum das Problem selbst oft gar nicht so groß ist, wie es sich im Kopf anfühlt, und wie du diese Verzerrung gezielt korrigierst.

Große Bilder im Kopf erzeugen große Gefühle

Dirks Ausgangspunkt ist ein Vergleich aus seinen Seminaren zur Spinnenphobie: Menschen mit Angst vor Spinnen sehen das Tier im Kopf oft zehnmal größer, als es tatsächlich ist – ein großes inneres Bild erzeugt ein großes, oft überproportionales Gefühl. Genau das passiert laut Dirk auch mit einem Umsatzloch: Wer sich ausschließlich auf die fehlenden 1.000 oder 1.500 Euro in einem einzelnen Monat konzentriert, erlebt das Problem größer, als es in Relation tatsächlich ist. Sein Gegenmittel ist bewusstes Herauszoomen – etwa ein Blick auf die letzten 12 Monate im Schnitt, oder noch weiter auf die letzten Jahre – und der Vergleich mit einem Hedgefonds-Manager, der 100 Millionen verwaltet: Für ihn lösen 1.500 Euro keinerlei Stress aus, nicht weil das Geld ihm egal ist, sondern weil er in einem völlig anderen Bezugsrahmen denkt. Dieser Bezugsrahmen ist trainierbar – für dich genauso wie für ihn.

Direkte Antwort

Meist nicht – dein Gehirn erzeugt bei einem Umsatzloch oft ein größeres Gefühl, als das Problem tatsächlich rechtfertigt, ähnlich wie bei einer Phobie. Zoom bewusst heraus: Ein Blick auf die letzten 12 Monate im Schnitt relativiert eine einzelne schwache Woche oder einen einzelnen Monat erheblich.

Aus der Folge

„Gute Entscheidungen treffen wir immer in einem entspannten Zustand – schlechte Entscheidungen werden oft in einer stressigen Situation getroffen.“

Stress lässt sich trainieren, wie beim Waffendrill

Aus seiner Zeit bei der Bundeswehr erinnert sich Dirk an das Training für den Ernstfall: Ein Waffendrill begann ohne Zeitlimit, wurde dann zunehmend unter Zeitdruck, mit verbundenen Augen und schließlich unter körperlicher Erschöpfung (Liegestütze, simulierter Lärm) trainiert – mit dem Ziel, auch unter Stress noch die richtige Entscheidung treffen zu können. Sein Punkt: Stress ist subjektiv und trainierbar, kein fixer Zustand. Wer eine Situation – etwa das erste Verkaufsgespräch oder die erste Werbeanzeige – zum ersten Mal erlebt, empfindet naturgemäß mehr Stress als jemand, der sie schon hunderte Male gemeistert hat. Sein konkreter Rat: sich bewusst mit Menschen umgeben, die genau diese Stresssituation schon gemeistert haben – sein Beispiel eines Live-Seminars, bei dem ein Trainer nach zwei Wochen seinen ersten Kunden gewann, direkt neben einem Trainer saß, der im Vormonat über 20.000 Euro Umsatz gemacht hatte. Beide erlebten „einen neuen Kunden gewinnen“ – aber völlig unterschiedlich intensiv, allein durch den Grad an Übung.

  1. Ein Umsatzproblem fühlt sich oft größer an, als es in Relation zu den letzten 12 Monaten oder Jahren tatsächlich ist – zoome bewusst heraus.
  2. Stress ist subjektiv und trainierbar – wie ein Waffendrill, der schrittweise unter Zeitdruck und Erschöpfung geübt wird.
  3. Umgib dich mit Menschen, die die Stresssituation, die dich gerade belastet, bereits gemeistert haben – ihre Gelassenheit ist erlernt, kein Talent.

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Häufige Fragen

Wie gehe ich mit einem saisonalen Umsatzeinbruch um?

Zoom bewusst heraus – vergleiche den einzelnen Monat mit dem Durchschnitt der letzten 12 Monate oder Jahre, statt dich nur auf das aktuelle Loch zu konzentrieren.

Kann man Gelassenheit unter geschäftlichem Stress wirklich trainieren?

Ja – genau wie beim militärischen Waffendrill wird Stresstoleranz durch wiederholtes Üben unter zunehmendem Druck aufgebaut, nicht durch Talent.

Warum sollte ich mich mit erfahreneren Trainern umgeben?

Weil ihre Gelassenheit in Verkaufsgesprächen oder bei der Neukundengewinnung erlernt ist – ihre Nähe zeigt dir, dass die Situation, die dir gerade Stress macht, meisterbar ist.

Diese Erkenntnisse stammen aus Dirk Wannmachers Podcast-Folge „Personal Trainer in der Krise? Das musst du jetzt wissen“. Diese Folge liegt vor dem aktuellen Podcast-Feed – die Links führen daher zur allgemeinen Podcast-Show.

Ganze Folge ansehen: YouTube · Spotify (Show) · Apple Podcasts (Show)

Dieser Artikel wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.

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