Mindset & Positionierung für Personal Trainer
Dein 90-Tage-Plan für mehr Umsatz als Personal Trainer
Inhaltsverzeichnis
Folge – #543 Dein 90-Tage-Plan für mehr Umsatz als Personal Trainer
Einleitung
Ein Seminarwochenende in Berlin, zwei Tage voller Trainer und Coaches, die live an ihrem Business arbeiten – und ein Muster, das Dirk Wannmacher dort wieder gesehen hat: Im selben Raum saßen Teilnehmer, die seit Jahren dieselbe Idee mit sich herumtragen, und Teilnehmer, die mit genau dieser Idee längst Geld verdienen. Der Unterschied war nicht die Idee. Der Unterschied war, ob jemand ins Handeln gekommen ist.
In dieser Folge spricht Dirk unvorbereitet, direkt aus dem Erleben des Wochenendes – mit den Learnings, die er aus über 500 betreuten Trainern, Coaches und Fitness-Experten mitgenommen hat. Es geht um die kleinste mögliche Handlung, einen klaren 90-Tage-Plan für die letzten Monate des Jahres und einen Rat, der vielen nicht gefallen wird: Programmiere keine eigene App.
Warum du deine Ideen nicht umsetzt
Direkte Antwort
Die meisten Personal Trainer setzen ihre besten Ideen nicht um, weil sie Angst vor dem Scheitern haben – genauer: Angst davor, dass ein Traum platzt. Solange eine Idee nur im Kopf existiert, bleibt sie perfekt. Sobald sie umgesetzt wird, kann sie misslingen.
Dirk hat dieses Muster am Wochenende wieder erlebt: Trainer mit einer langen Liste an Business-Ideen – online Training anbieten, ein Ernährungsprogramm, eine eigene Marke – aber keiner einzigen davon wirklich nachgegangen. Psychologisch steckt dahinter oft derselbe Mechanismus. Wer in die Umsetzung geht und merkt, dass die Idee doch nicht so gut ist oder dass die eigene Umsetzung nicht reicht, muss sich eingestehen, dass der Traum geplatzt ist. Also wird nicht umgesetzt – sondern erzählt.
Aus der Folge
„Ich kenne Leute, die erzählen 20 Minuten von ihren verschiedenen Business-Ideen, wie viele Bücher sie gelesen haben, welche YouTube-Kanäle sie kennen. Dann frage ich: Wie lange hast du das schon? Fünf Jahre. Wie viel Geld hast du damit verdient?“
Dirks Fazit dazu ist direkt: Deine tollen Ideen im Kopf nützen gar nichts, wenn du nicht den Mut hast, dich für eine zu entscheiden und dann in die Umsetzung zu gehen – und zwar ab heute.
Das Dominostein-Prinzip: die kleinste mögliche Handlung
Statt dir vorzunehmen, „endlich das ganze Projekt anzugehen“, empfiehlt Dirk eine viel kleinere Frage: Was ist die eine Sache, die kleinstmögliche Handlung, die du jetzt sofort in Bezug auf dieses eine Projekt machen kannst? Ein neues Instagram-Profil anlegen. Sich für einen Namen entscheiden. Einen Preis festlegen. Jede dieser Handlungen dauert oft nur Minuten – aber sie bringt dich ins Handeln.
„Es ist ein bisschen wie bei einem Dominostein. Du stoßst einen an – und alle anderen fallen.“
Das ist der eigentliche Kern des Prinzips: Nicht die große Entscheidung am Anfang bringt dich voran, sondern die erste, kleinste Handlung, die eine Kettenreaktion auslöst. Wer einmal eine Entscheidung trifft und eine Sache für sein Projekt umsetzt, zieht die nächsten Schritte fast automatisch nach sich.
Der 90-Tage-Plan in der Praxis
Direkte Antwort
Ein 90-Tage-Plan für Personal Trainer sortiert deine Ideen danach, was in den nächsten Tagen, den nächsten Wochen und den nächsten Monaten tatsächlich Geld bringt – und legt fest, was du Woche für Woche konkret umsetzt, statt weiter zu planen.
Wie das konkret aussieht, zeigt Dirk an zwei Beispielen vom Wochenende. Bei einem 1:1-Tag mit einem Trainer, der seit 23 Jahren im Business ist und seit Jahren eine gebrandete Kleidungslinie plante, sind beide gemeinsam alle Ideen durchgegangen: Welche bringen in den nächsten Tagen Geld, welche in den nächsten Wochen, welche erst in Monaten? Daraus ist ein 90-Tage-Plan entstanden – und der Trainer kam, nach Jahren des Überlegens, endlich ins Handeln.
Beispiel 2: Sieben Tage bis zum Verkaufsstart
Zwei Teilnehmer wollten schon lange ein Online-Business starten, hatten sich aber nie für eine Idee entschieden. Am Seminar-Sonntag hat Dirk ihnen eine feste Frist gesetzt: sieben Tage, um die Idee bis zur Verkaufsreife zu bringen – Website, Konzept, Preis und Zielgruppe müssen stehen, ab der folgenden Woche soll aktiv verkauft werden. Und das neben einem bestehenden Vollzeitjob.
Was diese beiden Teilnehmer laut Dirk unterscheidet: Sie sind beide Leistungssportler, trainiert darin, sich selbst eine Deadline zu setzen und sie einzuhalten. Genau dieses Prinzip – ein enges Zeitfenster statt eines vagen „irgendwann“ – lässt sich auf jeden 90-Tage-Plan übertragen: konkrete Wochenziele statt eines Jahresvorsatzes, der im Dezember genauso unerledigt ist wie im Januar.
Warum du keine eigene App programmieren solltest
Ein Rat, mit dem Dirk bewusst aneckt: Wer sein Trainer-Business aufbaut, sollte keine eigene App programmieren oder programmieren lassen – auch nicht mit KI-Unterstützung oder „Vibecoding“. Hinter den meisten etablierten Apps stehen Firmen, die über Jahre Entwickler bezahlt haben, damit die App auf jedem Handy und mit jeder Software-Version zuverlässig läuft. Das lässt sich an einem Wochenende nicht nachbauen.
~5.000 €
Monatsumsatz – typisch bei Trainern, die selbst eine App programmieren oder programmieren lassen
10.000–15.000 €
Monatsumsatz – typisch bei Trainern, die auf eine fertige App-Lösung setzen und sich aufs Kerngeschäft konzentrieren
Aus der Folge
„Eine App ist nicht dazu da, dass du dich verwirklichst. Eine App ist dazu da, dass deine Kunden optimal betreut werden und du Geld verdienst – und dass du dich auf die Dinge konzentrieren kannst, die Geld bringen: Kundengewinnung, Kundenbetreuung, Marketing.“
Dirks Begründung ist pragmatisch, nicht ideologisch: Wenn eine selbst gebaute App abends um 22 Uhr bei einem Kunden nicht mehr funktioniert, bist du es, der sie reparieren muss – statt dich um neue Kunden zu kümmern. Seine Empfehlung: eine bestehende Lösung nehmen, die 80 bis 90 Prozent der eigenen Anforderungen abdeckt, die monatliche Gebühr zahlen und die gewonnene Zeit in Kundengewinnung stecken.
Gibt es wirklich ein Sommerloch?
Direkte Antwort
Nein, sagt Dirk Wannmacher aus sechs Jahren Trainer-Coaching: Ein echtes „Sommerloch“ gibt es nicht. Wer im Sommer einen Umsätzeinbruch erlebt, hat meist seine Zahlen und seine Jahresplanung nicht im Griff – nicht die Jahreszeit ist das Problem.
Als Beleg nennt Dirk zwei aktuelle Beispiele aus seinem Kundenkreis: eine Kundin, die allein im September – der Monat war zum Zeitpunkt der Aufnahme noch nicht einmal vorbei – bereits 10.000 Euro netto Umsatz erreicht hatte, und einen weiteren Kunden, der im August 20.000 Euro Umsatz gemacht hat.
10.000 €
Netto-Umsatz einer Kundin im September (Monat noch nicht vorbei)
20.000 €
Umsatz eines Kunden im August
Dirks Argument: Wer tatsächlich ein Sommerloch hätte, müsste den Rest des Jahres entsprechend stark laufen, um das auszugleichen – und genügend Rücklagen dafür haben. Wer stattdessen das ganze Jahr planbar arbeitet, merkt von einem Sommerloch wenig bis nichts.
Fazit
- Ideen allein bringen keinen Umsatz. Der Unterschied zwischen Trainern, die verdienen, und Trainern, die nur planen, ist die Umsetzung.
- Finde die kleinste mögliche Handlung für dein Projekt und mach sie heute – der erste Dominostein zieht die nächsten Schritte nach sich.
- Baue dir einen 90-Tage-Plan: Was bringt in Tagen, was in Wochen, was erst in Monaten Geld? Setze dir feste Fristen statt vager Vorhaben.
- Programmiere keine eigene App. Nutze eine fertige Lösung und investiere deine Zeit in Kundengewinnung und -betreuung.
- Ein Sommerloch ist meist eine Ausrede für fehlende Zahlen und fehlende Planung, kein saisonales Naturgesetz.
Was ist deine eine Sache, die du heute umsetzt?
Im kostenlosen Erstgespräch schaut Dirk mit dir auf deine Ideen und hilft dir, daraus einen klaren 90-Tage-Plan zu machen.
Häufige Fragen
Warum setzen viele Personal Trainer ihre Business-Ideen nie um?
Meist aus Angst, dass eine lange gehegte Idee beim Umsetzen scheitert und der eigene Traum davon platzt. Solange eine Idee nur im Kopf bleibt, kann sie nicht widerlegt werden – sobald sie umgesetzt wird, schon.
Was ist die kleinste mögliche Handlung und wie hilft sie beim Umsetzen?
Es ist die kleinste konkrete Aufgabe, die du sofort für ein Projekt erledigen kannst – zum Beispiel ein Profil anlegen oder einen Preis festlegen. Sie dauert oft nur Minuten, bringt dich aber ins Handeln und zieht wie ein Dominostein die nächsten Schritte nach sich.
Wie baue ich mir als Personal Trainer einen 90-Tage-Plan für mehr Umsatz?
Sortiere deine Ideen danach, was in den nächsten Tagen, Wochen und Monaten tatsächlich Geld bringt. Lege dann feste Wochenziele statt vager Vorhaben fest – zum Beispiel: Website und Preis in den ersten sieben Tagen, aktiver Verkauf ab Woche zwei.
Sollte ich als Personal Trainer eine eigene App programmieren lassen?
In der Regel nicht. Dirk Wannmacher rät davon ab, da eine eigene App Support-Aufwand und Risiken bindet, die vom eigentlichen Geschäft – Kundengewinnung und -betreuung – ablenken. Eine fertige App-Lösung mit monatlicher Gebühr deckt meist 80 bis 90 Prozent der eigenen Anforderungen ab.
Gibt es im Sommer wirklich ein Umsatzloch für Personal Trainer?
Nach Dirk Wannmachers Erfahrung aus sechs Jahren Trainer-Coaching nicht. Trainer, die ihre Zahlen und ihre Jahresplanung im Griff haben, erleben kein saisonales Umsatzloch – schwache Sommermonate sind meist ein Planungsproblem, kein Naturgesetz.
Diese Erkenntnisse stammen aus Dirk Wannmachers Podcast-Folge „#543 Dein 90-Tage-Plan für mehr Umsatz als Personal Trainer“. Alle Zahlen und Zitate stammen aus dieser Folge.
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Dieser Artikel wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.
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