Marketing & Sichtbarkeit für Personal Trainer
Kunden auf der Trainingsfläche gewinnen, ganz ohne Social Media
Inhaltsverzeichnis
Folge – #359 Kundenakquise im Fitnessstudio – Deine Schritt-für-Schritt Anleitung
Einleitung
Reels, School-Communities, Social-Media-Strategien – Dirk Wannmacher hält davon wenig, solange die Grundlagen fehlen. In dieser Folge zeigt er, wie Trainer, die sich in Studios wie Fitness First einmieten, dort auf der Trainingsfläche direkt neue Kunden gewinnen – manche davon Richtung 20.000 Euro im Monat.
Deine Pflicht: Falsche Übungen ansprechen, nicht ignorieren
Viele Trainer, die sich in ein Studio einmieten, berichten, das funktioniere nicht mehr – die Mitglieder seien gelangweilt oder trainierten mit Kopfhörern. Dirks Gegenposition: Wenn du siehst, dass jemand eine Übung falsch ausführt, und du als ausgebildeter Trainer weißt, dass es falsch ist, ist es deine Pflicht, diese Person anzusprechen – unabhängig davon, ob sie gerade Kopfhörer trägt oder nicht. Er vergleicht das mit jemandem, der Kampfsport beherrscht und tatenlos zusieht, wenn auf der Straße jemand belästigt wird: Wer die Fähigkeit hat zu helfen, hat auch die Verpflichtung dazu. Wichtig ist dabei die Herangehensweise – ein plumpes „Du machst das falsch“ wirkt bevormundend und kann, je nach Geschlecht und Situation, sogar missverständlich rüberkommen.
Aus der Folge
„Wer fragt, der führt – stell doch eine Frage, statt zu sagen: Das ist aber falsch.“
Das Gespräch: Vorstellen, fragen, nie mit der Visitenkarte enden
Dirks konkreter Ablauf: Erst kurz vorstellen („Hi, ich bin Dirk, Personal Trainer im Studio“) – das nimmt sofort die Unsicherheit, warum man überhaupt anspricht. Dann eine offene Frage stellen, etwa „Gibt es einen bestimmten Grund, dass du die Übung so machst?“, statt zu belehren – man kennt schließlich nicht jede mögliche Bewegungsvariante. Sagt der Kunde „Nein, keine Ahnung“ oder verweist auf einen früheren Trainer, folgt keine Belehrung, sondern ein Hinweis auf mögliche Konsequenzen („wenn du die Übung weiter so machst, kann es sein, dass du dir die Gelenke überlastest“) und die Frage, ob man zeigen darf, wie es effektiver geht. Eine bewusst vermiedene Formulierung ist „spürst du das im Zielmuskel“ – die meisten Studiomitglieder kennen laut Dirk nicht einmal den Begriff Zielmuskel, sie folgen nur Gerätenummern. Besser ist die offene Frage „Wo merkst du das denn?“. Am wichtigsten: Das Gespräch niemals mit einer Visitenkarte („meld dich, wenn du Fragen hast“) beenden – von 1.000 verteilten Karten meldet sich im Schnitt eine Person. Bleib stattdessen im Gespräch, bis eine konkrete Terminvereinbarung steht.
- Wenn du eine falsche Übungsausführung siehst, ist es deine fachliche Pflicht, die Person anzusprechen – nicht optional.
- Stelle offene Fragen statt zu belehren („Gibt es einen Grund, dass du das so machst?“) – wer fragt, der führt.
- Beende das Gespräch niemals mit einer Visitenkarte oder einem vagen „meld dich mal“ – bleib dran, bis ein konkreter Termin steht.
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Häufige Fragen
Muss ich Studiomitglieder wirklich ansprechen, auch wenn sie Kopfhörer tragen?
Ja – wenn du als ausgebildeter Trainer eine falsche Übungsausführung erkennst, ist es deine fachliche Pflicht, sie anzusprechen, unabhängig von Kopfhörern oder scheinbarem Desinteresse.
Wie spreche ich jemanden an, ohne belehrend zu wirken?
Stelle eine offene Frage statt einer Behauptung, z.B. „Gibt es einen Grund, dass du das so machst?“ – das öffnet das Gespräch, statt es zu belehren.
Warum sollte ich das Gespräch nicht mit einer Visitenkarte beenden?
Weil sich statistisch nur eine von 1.000 verteilten Visitenkarten meldet – bleib stattdessen im Gespräch, bis eine konkrete Terminvereinbarung steht.
Diese Erkenntnisse stammen aus Dirk Wannmachers Podcast-Folge „#359 Kundenakquise im Fitnessstudio – Deine Schritt-für-Schritt Anleitung“.
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Dieser Artikel wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.
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