Marketing & Sichtbarkeit für Personal Trainer
Was verkaufst du wirklich? Mark Maslow über Positionierung und Energiemanagement
Inhaltsverzeichnis
Aus Dirk Wannmachers Podcast „Business Hacks für Personal Trainer“
Einleitung
Mark Maslow betreibt seit 2012 Marathon Fitness, hat mit seinem Buch „Looking Good Naked“ einen Bestseller gelandet und produziert seit über zehn Jahren einen erfolgreichen Podcast – komplett online, ohne ein einziges physisches Studio. Dirk Wannmacher spricht mit ihm darüber, was wirklich zählt, wenn man online wie offline als Trainer nachhaltig erfolgreich sein will.
Klarheit über den Kunden-Engpass, den du löst
Braucht ein Trainer heute zwingend eine starke Online-Präsenz? Marks differenzierte Antwort: Wer bereits über Mundpropaganda ausgebucht ist, muss sich nicht zwingend eine Website aufbauen – aber der eigentliche Wert einer Website liegt darin, sich selbst darüber klar zu werden, wer man ist und welches Problem man löst. Er zieht das Konzept des „Engpasses“ heran, den man als Trainer löst – nicht die eigene Ausbildung oder Zertifikate stehen im Zentrum, sondern das eine konkrete Problem, das ein Kunde hat. Sein eigenes Beispiel: „Ich helfe Menschen dabei, gut auszusehen“ – eine klare, verständliche Positionierung statt eines diffusen Rundum-Angebots. Je klarer diese Positionierung, desto einfacher wird das Marketing danach von selbst, weil man genau weiß, wen man ansprechen will und warum.
Aus der Folge
„Je klarer ich weiß, welchen Engpass ich löse, desto einfacher ist es für mich, ins Marketing zu gehen.“
Energiemanagement statt Stundenmaximierung
Auf die Frage nach seinem Erfolgsrezept über zehn Jahre hinweg nennt Mark drei Dinge: echte Leidenschaft für die Arbeit (er machte sie Jahre lang unbezahlt in seiner Freizeit, bevor er sich selbständig machte), ein realistisches Verständnis der finanziellen Seite der Selbständigkeit (Steuern, Rücklagen, Krankenversicherung selbst einkalkulieren) – und vor allem ein bewusstes Energiemanagement. Er selbst könnte nicht acht Klienten am Tag betreuen, wie es andere Trainer tun; stattdessen hat er sein Geschäftsmodell so gebaut, dass er nur an zwei Tagen die Woche Klienten persönlich betreut und den Rest der Zeit in Podcast, Artikel und Recherche investiert – Tätigkeiten, die ihm Energie geben statt sie zu rauben. Sein zentraler Punkt: Kurzfristig lässt sich der Umsatz immer durch mehr Stunden erhöhen, aber die eigentliche Frage ist, ob sich dieses Tempo jahrelang durchhalten lässt, ohne selbst auszubrennen – ein erschöpfter Trainer kann seinem Kunden nicht die volle Aufmerksamkeit geben, die eine Premium-Dienstleistung wie Personal Training braucht.
- Bevor du an Marketing denkst, werde dir klar, welchen konkreten Engpass du bei deinen Kunden löst.
- Eine klare Positionierung wie „ich helfe X dabei, Y zu erreichen“ macht dein Marketing danach fast von selbst einfach.
- Baue dein Geschäftsmodell um dein eigenes Energielevel herum – kurzfristig mehr Stunden zu machen ist kein tragfähiges langfristiges Konzept.
Weißt du genau, welchen Engpass du bei deinen Kunden löst?
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Häufige Fragen
Braucht jeder Personal Trainer eine eigene Website?
Nicht zwingend, wenn Mundpropaganda schon ausreicht – aber der Prozess hilft, die eigene Positionierung klarzubekommen.
Was bedeutet der „Kunden-Engpass“, den ich lösen soll?
Das eine konkrete Problem, das deine Kunden haben und wegen dem sie zu dir kommen – nicht deine Ausbildung oder Zertifikate.
Sollte ich möglichst viele Kunden am Tag betreuen?
Nicht zwangsläufig – dein Geschäftsmodell sollte zu deinem eigenen Energielevel passen, sonst leidet die Qualität deiner Betreuung.
Diese Erkenntnisse stammen aus einer Folge von Dirk Wannmachers Podcast „Business Hacks für Personal Trainer“ – eine eindeutig passende Apple-Podcast-Episode konnte nicht gefunden werden, der Link führt daher zur allgemeinen Podcast-Show.
Ganze Folge ansehen: YouTube · Spotify (Show)
Dieser Artikel wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.
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