Marketing oder Verkaufen: Was bringt wirklich mehr Kunden?

Marketing oder Verkaufen: Was bringt wirklich mehr Kunden?

Marketing & Sichtbarkeit für Personal Trainer

Marketing oder Verkaufen: Was bringt wirklich mehr Kunden?

Einleitung

Was ist wichtiger für deinen Erfolg als Personal Trainer – gut verkaufen zu können oder gutes Marketing zu machen? Dirk Wannmacher rechnet in dieser Folge ein konkretes Zahlenbeispiel durch, das zeigt, warum die Antwort für viele überraschend ausfällt.

Zehn Anfragen, sechs Kunden: Der gute Verkäufer

Dirks erstes Rechenbeispiel: Ein Trainer ist ein sehr guter Verkäufer, aber nur durchschnittlich im Marketing. Weil die eigene Sichtbarkeit begrenzt ist, kommen im Monat nur etwa zehn Anfragen zusammen. Da der Trainer aber im persönlichen Gespräch überzeugt, führt er acht Probetrainings oder Gespräche und schließt davon sechs ab – eine Abschlussquote von 60 Prozent. Das Ergebnis: sechs neue Kunden im Monat. Ein solider Wert, der zeigt, wie wertvoll gutes Verkaufen tatsächlich ist.

Aus der Folge

„Ein sehr guter Marketer wird sehr viel erfolgreicher sein als jemand, der gut im Verkaufen, aber nicht so gut im Marketing ist.“

30 Anfragen, 12,5 Kunden: Der gute Marketer

Im Gegenbeispiel ist der Trainer ein sehr guter Marketer – präsent auf LinkedIn, Facebook, Instagram, TikTok, YouTube und Podcast, dazu offline über Flyer und Kooperationen gut sichtbar – aber nur ein durchschnittlicher Verkäufer. Weil die Sichtbarkeit so hoch ist, entstehen 30 Anfragen im Monat, wovon 25 tatsächlich zum Gespräch oder Probetraining kommen, weil die Interessenten bereits „heiß“ sind. Selbst mit einer niedrigeren Abschlussquote von nur 50 Prozent ergeben sich daraus 12,5 neue Kunden – mehr als doppelt so viele wie beim guten Verkäufer aus dem ersten Beispiel. Dirks Fazit: Wer viele weitere Interessenten in der Pipeline hat, die noch nicht sofort gekauft haben, kann diese über E-Mail-Marketing, Retargeting-Anzeigen oder gezielte Nachfass-Anrufe langfristig weiter bespielen – eine Möglichkeit, die dem guten Verkäufer mit nur zehn Anfragen schlicht fehlt.

Warum gerade gut ausgebildete Trainer sich schwertun

Besonders fachlich starke Trainer tun sich mit dem Marketing-Teil oft am schwersten, beobachtet Dirk. Als Beispiel nennt er einen befreundeten Osteopathen, Heilpraktiker und Sportwissenschaftler, der sich lange vor seinem ersten eigenen Workshop fürchtete – aus Angst, Fragen nicht beantworten zu können, die ihm ein „normaler“ Personal Trainer stellen könnte. Dirks Gegenfrage: Welche anatomische oder physiologische Frage sollte ausgerechnet ein Osteopath mit Sportwissenschaftsstudium nicht beantworten können? Der Freund hat seinen ersten Workshop mittlerweile erfolgreich gegeben – sein fachliches Wissen war nie das Problem, sondern die fehlende Gewohnheit, sich selbst und seine Expertise offensiv sichtbar zu machen.

Fazit: Drei Dinge aus dieser Folge

  1. Mehr Sichtbarkeit schlägt oft eine höhere Abschlussquote – rechne beide Faktoren gegeneinander durch.
  2. Interessenten, die noch nicht sofort kaufen, kannst du langfristig weiter bespielen – das geht nur, wenn genug davon in deiner Pipeline sind.
  3. Fachliches Wissen ist selten das Problem – die Scheu vor der eigenen Sichtbarkeit schon.

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Häufige Fragen

Ist Marketing wichtiger als Verkaufen können?

In der Praxis oft ja – mehr Sichtbarkeit erzeugt so viele zusätzliche Anfragen, dass selbst eine niedrigere Abschlussquote am Ende mehr Kunden bringt.

Was mache ich mit Interessenten, die nicht sofort kaufen?

Bespiele sie weiter – über E-Mail-Marketing, Retargeting-Anzeigen oder gezielte Nachfass-Anrufe, statt sie als verlorene Anfrage abzuschreiben.

Warum tun sich gut ausgebildete Trainer oft schwer mit Marketing?

Nicht wegen fehlendem Fachwissen, sondern aus Scheu, sich selbst und die eigene Expertise offensiv sichtbar zu machen.

Diese Erkenntnisse stammen aus Dirk Wannmachers Podcast-Folge „Sichtbarkeit schlägt Qualität: Warum Trainer pleite gehen“, basierend auf Dirks täglicher Arbeit mit Personal Trainern. Diese frühe Folge liegt vor dem aktuellen Podcast-Feed – die Links führen daher zur allgemeinen Podcast-Show.

Ganze Folge ansehen: YouTube · Spotify (Show) · Apple Podcasts (Show)

Dieser Artikel wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.

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