Marketing & Sichtbarkeit für Personal Trainer
Der Promi-Trainer: wie Steven Wilson sein Business aufgebaut hat
Inhaltsverzeichnis
Folge – #387 Der Promi-Trainer – Ein Interview mit Steven Wilson
Einleitung
Steven Wilson trainiert Helene Fischer, Lenny Kravitz und Verona Pooth – sein Weg dorthin verlief allerdings alles andere als geradlinig: vom Musical-Tänzer über Schauspielrollen bei „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ und mehrfachen deutschen Meistertiteln im Bodybuilding bis zum gefragten Personal Trainer für Prominente. Dirk Wannmacher spricht mit ihm darüber, wie dieser fließende Karriereweg zustande kam und was normale Trainer daraus lernen können.
Wie er seine ersten Promi-Kunden gewann
Steven betont, dass es dafür kein festes Rezept gibt – aber ein klares Muster: Er stand durch seine Schauspielkarriere ohnehin auf Filmpremieren und bei Veranstaltungen, war offen im Gespräch und gab anfangs einfach unaufgefordert Tipps, wenn jemand danach fragte, ohne sofort etwas verkaufen zu wollen. Verona Pooth erzielte mit ihm schnelle, sichtbare Ergebnisse kurz nach der Geburt ihres Kindes, was ihn über Medienberichte in Kontakt mit weiteren bekannten Namen brachte. Lenny Kravitz lernte er zufällig kennen, als dessen Team ein Fitnessstudio für die Tour-Zeit suchte – Steven war einfach der Trainer, der zufällig gerade da war und Englisch sprach. Sein wiederkehrender Punkt: Kunden wollen einen Trainer, der selbst sichtbar das lebt, was er vermittelt, und die Bereitschaft zu helfen zählt mehr als der erste Verkaufsversuch – ein Kunde merkt sofort, wenn es nur ums Verkaufen geht.
Aus der Folge
„Wenn die Leute merken, der will mir das nur verkaufen – dann ist es vorbei. Die Hilfsbereitschaft, das Menschliche, ist erstmal das Wichtigste.“
Preissteigerung Schritt für Schritt statt Sprung
Auf die Frage, was er einem Trainer rät, der glaubt, in seiner Region würden keine hohen Stundensätze akzeptiert, antwortet Steven mit seiner eigenen Geschichte: Er begann selbst bei 60 Euro die Stunde. Sein Rat lautet nicht, sofort einen hohen Preis zu verlangen, sondern zunächst mit vielen zufriedenen Kunden einen Ruf und einen Kundenstamm aufzubauen – erst wenn die eigene Zeit durch Nachfrage knapp wird, ist der Moment für eine Preiserhöhung gekommen. Diese lässt sich schrittweise kommunizieren, etwa von 70 auf 90 Euro, und ein Teil der Kunden wird abspringen, ein Teil bleibt und trägt den neuen Ruf weiter – bis der Trainer nach Jahren einen Namen hat, bei dem niemand mehr über den Preis diskutiert. Wichtig ist ihm dabei, dass Expertise und Authentizität nicht ersetzbar sind: Wer selbst nicht boxen kann, sollte auch niemandem Boxtraining beibringen – und wer versucht, jemand anderes zu imitieren, wird von aufmerksamen Kunden durchschaut.
- Hilfsbereitschaft und Authentizität gewinnen Kunden zuverlässiger als der erste Verkaufsversuch.
- Ein Trainer sollte selbst sichtbar verkörpern, was er vermittelt – das schafft Vertrauen ohne viele Worte.
- Eine Preiserhöhung gelingt schrittweise über Jahre und Reputation, nicht durch einen einzelnen großen Sprung.
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Häufige Fragen
Wie hat Steven Wilson seine ersten prominenten Kunden gewonnen?
Über echte Hilfsbereitschaft und Authentizität in persönlichen Begegnungen, nicht über aktive Verkaufsgespräche.
Wie sollte ich meine Preise als Trainer erhöhen?
Schrittweise über Zeit und mit wachsender Reputation, nicht mit einem einzelnen großen Sprung.
Sollte ich Trainingsarten anbieten, die ich selbst nicht beherrsche?
Nein – Kunden merken fehlende Expertise, und das schadet der eigenen Glaubwürdigkeit langfristig.
Diese Erkenntnisse stammen aus Dirk Wannmachers Podcast-Folge „#387 Der Promi-Trainer – Ein Interview mit Steven Wilson“.
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Dieser Artikel wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.
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