Marketing & Sichtbarkeit für Personal Trainer
Nicht der beste Trainer gewinnt, sondern der bekannteste.
Inhaltsverzeichnis
Folge – Die erfolgreichsten Trainer sind nicht die Besten | Und das ist absurd
Einleitung
Dirk Wannmacher erlebt es fast jede Woche: fachlich top ausgebildete Trainer mit beeindruckenden Trainingskonzepten, die trotzdem keine ausreichende Kundenzahl haben. Diese Folge geht der Frage nach, warum ausgerechnet nicht die fachlich Besten am erfolgreichsten sind – sondern die Sichtbarsten.
Auch der Klempner wird gegoogelt
Dirks Ausgangspunkt: Heute wird gefühlt alles gegoogelt – selbst der Klempner, der Friseur, sogar das Restaurant fürs Wochenende. Wer als Trainer online nicht zu finden ist, existiert für einen großen Teil potenzieller Kunden schlicht nicht. Sein konkreter Fahrplan dafür: erst online auffindbar sein (Website, Social-Media-Profile), dann lernen, die eigene Expertise in die richtigen Worte und Bilder zu fassen, und drittens sich klar positionieren – also klar kommunizieren, welches Problem man löst.
Aus der Folge
„Du verlierst deinen potenziellen Kunden nicht an fachlich bessere Trainer, sondern an Trainer, die sich besser vermarkten können.“
Der Heilpraktiker-Freund und die Podcast-Empfehlung
Dirk erzählt von einem befreundeten Sportwissenschaftler, Heilpraktiker und Osteopathen, der fachlich außergewöhnlich gut ausgebildet ist, aber nicht die gewünschte Kundenzahl hat. Sein Vorschlag: einen eigenen Podcast starten, um sich von der Masse abzuheben. Die Reaktion des Freundes fiel zunächst wenig begeistert aus – er verstand den Sinn nicht, weil er dachte, es gehe darum, den Kunden Fachwissen beizubringen. Genau das ist für Dirk der entscheidende Denkfehler: Marketing soll nicht fortbilden, sondern dafür sorgen, dass sich der Kunde meldet, weil er glaubt, dass du sein Problem lösen kannst. Der Kunde will in der Regel nicht wissen, was ein Bandscheibenvorfall medizinisch bedeutet – er will wissen, dass sein Rückenschmerz weggeht.
Direkte Antwort
Nein – Marketing soll laut Dirk nicht fortbilden, sondern dafür sorgen, dass sich der Kunde meldet, weil er glaubt, dass du sein Problem lösen kannst. Der Kunde will in der Regel nicht wissen, was ein Bandscheibenvorfall medizinisch bedeutet – er will wissen, dass sein Rückenschmerz weggeht.
Positionierung heißt nicht: nur eine enge Zielgruppe
Ein wichtiger Klarstellungspunkt in der Folge: Klare Positionierung bedeutet für Dirk nicht zwangsläufig, sich extrem eng auf eine winzige Zielgruppe festzulegen. Entscheidend ist vielmehr, dass für jeden, der die eigene Kommunikation sieht, sofort klar wird, welches konkrete Problem gelöst wird. Er nennt dazu auch einen sehr direkten Vergleich zu einem eigenen früheren Instagram-Experiment: einfache, mit dem Smartphone im Wohnzimmer aufgenommene Videos ganz ohne professionelles Equipment, die dennoch hunderte Aufrufe generierten – nicht wegen technischer Perfektion, sondern weil sie überhaupt sichtbar waren und dadurch Vertrauen bei der Zielgruppe aufbauten.
Fazit: Drei Dinge aus dieser Folge
- Sei online auffindbar – fast jeder Kunde googelt heute, bevor er bucht, unabhängig von der Branche.
- Marketing soll den Kunden nicht fortbilden, sondern ihm zeigen, dass du sein Problem lösen kannst.
- Klare Positionierung heißt nicht zwingend eine winzige Nische – wichtig ist, dass sofort klar wird, welches Problem du löst.
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Häufige Fragen
Verliere ich Kunden wirklich nicht an fachlich bessere Trainer?
Nach Dirks Beobachtung eher an Trainer, die sichtbarer sind – Sichtbarkeit ist die Voraussetzung, damit die eigene fachliche Qualität überhaupt entdeckt werden kann.
Muss mein Content technisch perfekt sein?
Nein – nach Dirks eigener Erfahrung reichen einfache Smartphone-Videos aus, solange sie überhaupt existieren und regelmäßig erscheinen.
Muss ich mich auf eine sehr enge Nische festlegen?
Nicht zwingend – wichtiger ist, dass sofort klar wird, welches konkrete Problem du löst, auch innerhalb einer breiter gefassten Zielgruppe.
Diese Erkenntnisse stammen aus Dirk Wannmachers Podcast-Folge „Die erfolgreichsten Trainer sind nicht die Besten | Und das ist absurd“, basierend auf Dirks täglicher Arbeit mit Personal Trainern. Diese frühe Folge liegt vor dem aktuellen Podcast-Feed – die Links führen daher zur allgemeinen Podcast-Show.
Ganze Folge ansehen: YouTube · Spotify (Show) · Apple Podcasts (Show)
Dieser Artikel wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.
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