Neukunden-Mangel? Dann höre jetzt zu

Neukunden-Mangel? Dann höre jetzt zu

Marketing & Sichtbarkeit für Personal Trainer

Warum deine Akquise-Posts nicht funktionieren.

Einleitung

Wenn Akquise nicht funktioniert, liegt es aus Dirk Wannmachers Sicht selten am Kanal oder Format – sondern fast immer daran, dass die eigentliche Botschaft die Zielgruppe nicht wirklich trifft, und daran, dass Trainer sich selbst systematisch unter Wert verkaufen.

Du kennst den Schmerz deiner Zielgruppe nicht

Dirk beobachtet bei Trainern am Anfang seines Coachings oft ähnliche, sehr oberflächliche Formulierungen wie „Ich helfe dir, dich wohler zu fühlen“. Solche Sätze kratzen laut ihm nur an der Oberfläche, statt den konkreten Schmerzpunkt der Zielgruppe zu treffen. Sein Rat: Nicht nach zwei, drei Versuchen aufgeben, sondern eine Formulierung konsequent oft genug testen, um wirklich beurteilen zu können, ob sie funktioniert oder nicht – das Prinzip der großen Zahl gilt auch für Marketing-Posts. Wer eine Sache nur selten macht, kann gar nicht unterscheiden, ob es an der Formulierung selbst liegt oder schlicht daran, dass die Zielgruppe in diesem Moment gerade nicht erreichbar war.

Aus der Folge

„Wenn du eine Sache nur sehr selten machst, weißt du nicht, ob es an der Sache selbst liegt oder daran, dass deine Zielgruppe gerade nicht online war.“

Der Selbsttest: Würdest du bei dir selbst kaufen?

Ein konkretes Werkzeug, das Dirk im Coaching als Rollenspiel einsetzt: den eigenen Post oder das eigene Gesprächsskript aus der Perspektive des Kunden lesen und sich ehrlich fragen, ob man selbst bei sich kaufen würde. Die Antwort ist dabei oft ernüchternd – ein bloßes „vielleicht“. Sein zweiter Tipp betrifft die eigene Zurückhaltung beim Formulieren: Viele Trainer verkaufen sich unter Wert, ähnlich wie beim eigenen Bewerbungsschreiben, wo man sich selbst oft schlechter darstellt, als eine außenstehende Person es tun würde – wer sich seine eigene Bewerbung von jemand anderem schreiben lässt, merkt oft, wie viel man selbst unter den Scheffel gestellt hat.

Der mega kompetente Trainer, der sich unter Wert verkauft

Dirk erzählt von einem eigenen Coach, der ihm einmal geraten hat, „auf die Kacke zu hauen“ – ein Ratschlag, der zunächst befremdlich klang, aber zu einer sehr konkreten Rechnung führte: Wollte Dirk damals 10.000 Euro im Monat verdienen und 25 Stunden pro Woche arbeiten, ergab das rein rechnerisch 100 Euro pro Stunde. Sein Rückschluss aus dieser Erfahrung: Viele Trainer scheitern nicht an der Rechnung selbst, sondern an der Traute, diesen Preis auch tatsächlich auszusprechen. Als weiteres Beispiel nennt er einen Trainer aus seinem eigenen Coaching, der als Athletik- und Techniktrainer mit Hunden fachlich mega kompetent ist – aber genau diese Kompetenz nicht ausstrahlt. Nicht weil ihm das Fachwissen fehlt, sondern weil er sich selbst zu bescheiden präsentiert, ist er aus Dirks Sicht aktuell weit von seinem eigentlichen Marktwert entfernt. Sein erklärtes Ziel für diesen Trainer: einer der teuersten seines Fachs in Europa zu werden.

Fazit: Drei Dinge aus dieser Folge

  1. Oberflächliche Formulierungen wie „ich helfe dir, dich wohler zu fühlen“ treffen selten den echten Schmerzpunkt deiner Zielgruppe.
  2. Teste eine Formulierung oft genug, bevor du sie als wirkungslos verwirfst – ein einzelner Versuch sagt wenig aus.
  3. Rechne dir deinen Zielumsatz auf einen konkreten Stundensatz herunter – und prüfe, ob dich nicht die Traute, diesen auszusprechen, mehr bremst als die eigentliche Zahl.

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Häufige Fragen

Wie finde ich den echten Schmerzpunkt meiner Zielgruppe?

Frag konkret nach, statt an der Oberfläche zu bleiben – allgemeine Formulierungen wie „dich wohler fühlen“ reichen selten aus.

Wie oft sollte ich eine Formulierung testen, bevor ich sie verwerfe?

Deutlich öfter als zwei- oder dreimal – erst bei ausreichend vielen Versuchen lässt sich beurteilen, ob es an der Formulierung selbst liegt.

Wie rechne ich meinen Zielumsatz auf einen Stundensatz herunter?

Teile deinen gewünschten Monatsumsatz durch die Stunden, die du dafür arbeiten willst – das Ergebnis zeigt oft, dass der nötige Preis höher liegt, als man sich zutraut auszusprechen.

Diese Erkenntnisse stammen aus Dirk Wannmachers Podcast-Folge „Neukunden-Mangel? Dann höre jetzt zu“, basierend auf Dirks täglicher Arbeit mit Personal Trainern. Diese frühe Folge liegt vor dem aktuellen Podcast-Feed – die Links führen daher zur allgemeinen Podcast-Show.

Ganze Folge ansehen: YouTube · Spotify (Show) · Apple Podcasts (Show)

Dieser Artikel wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.

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