Von 10.000 auf 100.000 Euro: Was sich am Geschäftsmodell ändern muss

Von 10.000 auf 100.000 Euro: Was sich am Geschäftsmodell ändern muss

Verkauf & Preise für Personal Trainer

Von 10.000 auf 100.000 Euro: Was sich am Geschäftsmodell ändern muss

Einleitung

Wer stabil 10.000 Euro im Monat verdient, kommt mit demselben Geschäftsmodell nicht automatisch auf 100.000. In diesem Webinar-Mitschnitt erklärt Dirk Wannmacher, was sich dafür wirklich verändern muss – vom richtigen Angebot über die passende Zielgruppenansprache bis zu skalierbaren Zusatzprodukten, die nicht mehr an die eigene Stundenzahl gekoppelt sind.

Warum ein Coaching für 3.000 Euro leichter verkauft ist als ein Kurs für 300

Dirk nennt vier Bausteine, die für jedes tragfähige Geschäftsmodell gelten: ein Angebot finden, das zu einem selbst passt, eine Zielgruppe, die es kauft, selbst verkaufen lernen und tatsächlich Ergebnisse produzieren. Besonders der dritte Punkt wird oft unterschätzt: Wer einen 99-Euro-Videokurs verkauft, muss trotzdem erst einen Menschen finden und von sich überzeugen – der Akquiseaufwand für einen 300-Euro-Kurs unterscheidet sich kaum von dem für ein 3.000-Euro-Coaching über mehrere Monate. Ein reiner Videokurs liefert Impulse, aber keine individuellen Antworten auf konkrete Fragen im Verkaufsgespräch oder im Training – deshalb rät Dirk, eigenes Wissen lieber in ein begleitetes Coaching zu verpacken als in ein einmaliges Infoprodukt, wenn das Ziel echte Kundenergebnisse sind.

Direkte Antwort

Nein – der Akquiseaufwand für einen 300-Euro-Kurs unterscheidet sich kaum von dem für ein 3.000-Euro-Coaching, denn du musst trotzdem erst einen Menschen finden und überzeugen. Verpack dein Wissen deshalb lieber in ein begleitetes Coaching als in ein einmaliges Infoprodukt.

Aus der Folge

„Ihr müsst einen Menschen finden und ein Verkaufsgespräch führen – der Irrglaube, dass es leichter ist, für 300 Euro zu verkaufen als für 3.000, den hat jeder. Das stimmt einfach nicht.“

Skalierbare Produkte und der James-Bond-Trick fürs Verkaufsgespräch

Als Beispiel für ein skalierbares Zusatzprodukt nennt Dirk mehrtägige Fitnessreisen: Bei 4.000 Euro pro Teilnehmer und zehn Teilnehmern kommen an einer einzigen Woche 40.000 Euro Umsatz zusammen – Kosten wie Anreise trägt in der Regel jeder Teilnehmer selbst. Auch ein Online-Angebot ist skalierbar, weil zusätzliches Werbebudget zusätzliche Kunden bringt, ohne dass die eigene Zeit im gleichen Verhältnis mitwächst. Damit das im Verkaufsgespräch überhaupt funktioniert, muss aber zuerst die eigene Preis-Unsicherheit weg: Dirk beschreibt einen mentalen Trick, den er selbst nutzt – sich in stressigen Momenten des Verkaufsgesprächs bewusst wie eine cool-gelassene Filmfigur zu sehen, statt sich vom Preisdruck des Kunden anstecken zu lassen. Für die Zielgruppenansprache unterscheidet er zusätzlich zwischen Menschen, die zu einem Ziel hin motiviert sind (abnehmen, schmerzfrei werden), und solchen, die von einem Zustand weg wollen (nicht mehr der Dickste am Strand sein) – beide brauchen unterschiedliche Formulierungen im Marketing, um sich angesprochen zu fühlen.

  1. Ein Videokurs für 99 bis 300 Euro ersetzt kein Coaching – er liefert Impulse, aber keine individuellen Antworten, die echte Kundenergebnisse produzieren.
  2. Der Verkaufsaufwand für ein günstiges und ein teures Angebot ist fast identisch – verkaufe deshalb lieber zu einem Preis, der sich für dich lohnt.
  3. Skalierbare Zusatzprodukte wie Fitnessreisen oder Online-Coaching sind der Weg von 10.000 auf 100.000 Euro – nicht mehr Einzelstunden am Kunden.

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Häufige Fragen

Warum reicht ein Videokurs allein nicht, um Kunden erfolgreich zu machen?

Weil er nur allgemeine Impulse liefert, aber keine individuellen Antworten auf die konkreten Fragen und Hürden, die im echten Verkaufsgespräch oder im Training auftauchen – dafür braucht es begleitetes Coaching.

Ist es ein Vorteil, meine Leistung günstiger zu verkaufen?

Nein – der Aufwand, einen Interessenten zu finden und ein Verkaufsgespräch zu führen, ist bei einem günstigen wie bei einem teuren Angebot fast gleich hoch.

Wie kann ich als Personal Trainer über 10.000 Euro im Monat hinauswachsen?

Über skalierbare Zusatzprodukte, die nicht an deine eigene Stundenzahl gekoppelt sind – etwa mehrtägige Fitnessreisen oder ein Online-Angebot, das mit mehr Werbebudget mehr Kunden erreicht.

Diese Erkenntnisse stammen aus Dirk Wannmachers Podcast-Folge „#353 Von 10.000 auf 100.000 Euro pro Monat; ein Webinar Special“.

Ganze Folge ansehen: YouTube · Spotify · Apple Podcasts

Dieser Artikel wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.

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