Rabatte sind Stellenmarketing: Warum sie dich als Trainer ärmer machen

Rabatte sind Stellenmarketing: Warum sie dich als Trainer ärmer machen

Verkauf & Preise für Personal Trainer

Rabatte sind Stellenmarketing: Warum sie dich als Trainer ärmer machen.

Einleitung

Rabattaktionen häufen sich rund um Weihnachten und Jahreswechsel – auch bei Personal Trainern. Dirk Wannmacher hat aus seiner Zeit bei Homesplays konkrete Erfahrungen damit gemacht, wie Rabatte das Kaufverhalten von Kunden verändern, und erklärt in dieser Folge, warum er sie als Solo-Selbständiger komplett meidet.

Warum ein Rabatt auf Zehnerkarten dich Geld kostet

Bei Homesplays beobachtete Dirk, dass Kunden lernten, auf die nächste Rabattaktion zu warten, statt regulär zu kaufen – teils blieben sie monatelang inaktiv, bevor sie zu einem reduzierten Preis wieder einstiegen. Seine These für Solo-Selbständige: Wer schon vorab, bevor überhaupt ein Widerstand vom Kunden kommt, einen Rabatt anbietet, entscheidet damit für den Kunden mit, dass der volle Preis nicht angemessen sei.

Aus der Folge

„Du darfst dich nicht mit Amazon vergleichen – die verkaufen ein Produkt. Du verkaufst deine Lebenszeit. Die kannst du nur einmal verkaufen.“

Der übersehene Grund: Inflation und wachsende Erfahrung

Ein Argument, das in der Diskussion um Rabatte selten fällt: Wenn ein Kunde im Januar eine 50-Stunden-Karte kauft, ist das Geld im Dezember durch Inflation weniger wert – während der Trainer über die Monate hinweg mehr Erfahrung mit diesem Kunden sammelt und bessere Trainings- und Ernährungspläne liefert. Wer bei größeren Paketen zusätzlich noch Rabatt gibt, bekommt für eine steigende Leistung sinkendes Geld. Dirks Grundsatz: Verkauf nicht möglichst viele Stunden, sondern so viele, wie der Kunde tatsächlich braucht, um sein Ziel zu erreichen – ohne dafür den Preis zu senken.

Direkte Antwort

Nein – wenn ein Kunde eine größere Stundenkarte kauft, verliert das Geld über die Zeit durch Inflation an Wert, während der Trainer gleichzeitig mehr Erfahrung mit dem Kunden sammelt und bessere Leistung liefert. Wer bei größeren Paketen zusätzlich noch Rabatt gibt, bekommt für steigende Leistung sinkendes Geld – verkauf stattdessen so viele Stunden, wie der Kunde tatsächlich braucht, ohne dafür den Preis zu senken.

Fazit: Drei Dinge aus dieser Folge

  1. Ein Rabatt vor dem ersten Widerstand des Kunden entscheidet für ihn mit, dass der volle Preis nicht angemessen ist.
  2. Größere Pakete sollten nicht automatisch günstiger werden – du lieferst über die Zeit eine bessere, nicht eine billigere Leistung.
  3. Verkaufe die Menge an Training, die der Kunde für sein Ziel braucht, nicht die Menge, die sich am leichtesten verkaufen lässt.

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Häufige Fragen

Sollte ich niemals irgendeinen Nachlass geben?

Dirk sagt nicht, dass ein einmaliges Entgegenkommen im Einzelfall verboten ist – nur, dass ein Rabatt nicht als System vor jedem Gespräch schon feststehen sollte.

Verlieren ich Kunden, wenn ich keinen Rabatt anbiete?

Nach Dirks Erfahrung eher nicht – Kunden, die einen klaren, selbstbewussten Preis erleben, kaufen oft eher als bei einem Trainer, der schon von sich aus nachlässt.

Wie viele Stunden sollte ich einem Kunden verkaufen?

So viele, wie er realistisch braucht, um sein Ziel zu erreichen – nicht mehr, um den Umsatz künstlich hochzutreiben, und nicht weniger, aus Angst vor dem Preis.

Diese Erkenntnisse stammen aus Dirk Wannmachers Podcast-Folge „Nie wieder Rabatte! So wirst du als Personal Trainer endlich profitabel“, basierend auf Dirks täglicher Arbeit mit Personal Trainern.

Ganze Folge ansehen: YouTube · Spotify · Apple Podcasts

Dieser Artikel wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.

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