Die 100-Euro-Grenze: Warum sie nur im Kopf der meisten Trainer existiert

Die 100-Euro-Grenze: Warum sie nur im Kopf der meisten Trainer existiert

Verkauf & Preise für Personal Trainer

Die 100-Euro-Grenze: Warum sie nur im Kopf der meisten Trainer existiert

Einleitung

Ab 100 Euro pro Stunde wird es für viele Personal Trainer schwer, sich selbst zu erlauben, diesen Preis auch auszusprechen – lieber 90 oder 95 Euro, „das lässt sich leichter verkaufen“. Dirk Wannmacher erklärt in dieser Folge anhand einer echten, anonymisierten Kundin, warum diese Grenze fast ausschließlich im Kopf der Trainer existiert, und rechnet vor, was passieren muss, um von dort aus wirklich groß zu wachsen.

Wie eine Kundin ihren Preis auf 130 Euro anhob

Eine Trainerin, die erst seit wenigen Wochen bei Dirk im Coaching ist und schon länger mit eigenem Studio am Markt ist, hatte sich bislang weit unter 100 Euro pro Stunde verlangt. Im Coaching-Gespräch schlug sie selbst 130 Euro brutto vor – und trug den Preis im nächsten Qualifikationsgespräch mit einer potenziellen Kundin ganz selbstverständlich vor, ohne auszuweichen oder einen Mengenrabatt anzubieten. Die Kundin, alleinige Entscheiderin mit einem fordernden Job, sagte ohne Zögern zu: Bei zwei Einheiten pro Woche über 13 Wochen kamen so 3.380 Euro für ein Vierteljahr zusammen. Bei einem anderen Kunden, der bereits drei Schlaganfälle hatte, nutzte Dirk eine ähnliche Konsequenz im Verkaufsgespräch: Statt zu belehren, stellte er eine Frage, die den Kunden selbst auf die richtige Entscheidung bringt.

Aus der Folge

„Willst du jetzt bis zum vierten Schlaganfall warten, wo du vielleicht nicht mehr so viel Glück hast – oder fangen wir jetzt endlich mal an, für deine Gesundheit zu tun?“

Die Rechnung: Warum „ausgebucht“ kein unternehmerisches Ziel ist

Dirk rechnet vor, wie viel allein in vier Trainingsstunden am Tag steckt: Bei 100 Euro netto die Stunde, 4 Stunden täglich, 5 Tage die Woche, 4 Wochen im Monat kommen 8.000 Euro zusammen – für die meisten Trainer eine kaum vorstellbare Summe bei überschaubarem Zeiteinsatz. Wer 20.000 Euro im Monat erreichen will, hat rechnerisch drei Wege: entweder 250 Euro pro Stunde bei 20 Wochenstunden verlangen, oder bei 150 Euro pro Stunde entsprechend mehr Stunden arbeiten, oder bei gleichbleibenden 20 Wochenstunden die verbleibende Lücke über ein skalierbares Zusatzgeschäft wie Online-Coaching oder Videokurse schließen. Sein Kernpunkt: „Ausgebucht sein“ ist als Ziel eine Falle, denn es bedeutet nur, dass die Auslastung stimmt – nicht, dass der Umsatz stimmt. Ein Unternehmer plant nicht seine Auslastung, sondern eine konkrete Zielsumme und rechnet von dort rückwärts, welche Preise und welche Stundenzahl dafür nötig sind.

  1. Die 100-Euro-Grenze existiert meist nur im eigenen Kopf – wer sie sich selbst erlaubt, kann sie im Verkaufsgespräch genauso selbstverständlich aussprechen wie jeden anderen Preis.
  2. Vier Stunden am Tag zu 100 Euro netto ergeben bereits 8.000 Euro im Monat – die Grenze liegt selten an der Nachfrage, sondern am eigenen Preis-Mindset.
  3. „Ausgebucht sein“ ist kein unternehmerisches Ziel – plane rückwärts von deiner Wunsch-Zielsumme, nicht von deiner Auslastung.

Traust du dich schon über 100 Euro pro Stunde?

Sichere dir ein kostenloses Erstgespräch und finde die Preisstruktur, die zu deinem Zielumsatz passt.

Kostenloses Erstgespräch sichern

Häufige Fragen

Warum ist 100 Euro pro Stunde für viele Trainer eine psychologische Grenze?

Weil sie glauben, ein dreistelliger Preis lasse sich schlechter verkaufen als ein zweistelliger – laut Dirk ist das reine Kopfsache, nicht die Realität im Verkaufsgespräch.

Warum ist „ausgebucht sein“ kein gutes unternehmerisches Ziel?

Weil Auslastung nichts über den tatsächlichen Umsatz aussagt – ein Unternehmer plant von seiner Zielsumme rückwärts, welcher Preis und welche Stundenzahl dafür nötig sind.

Wie komme ich rechnerisch auf 20.000 Euro Monatsumsatz?

Entweder über einen höheren Stundensatz bei gleichbleibender Stundenzahl, über mehr Stunden bei niedrigerem Satz, oder über ein skalierbares Zusatzgeschäft wie Online-Coaching, das die Lücke schließt.

Diese Erkenntnisse stammen aus Dirk Wannmachers Podcast-Folge „#354 100 Euro die Stunde – Wie du es deinen Kunden verkaufst“.

Ganze Folge ansehen: YouTube · Spotify · Apple Podcasts

Dieser Artikel wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *