Branding vs. Marketing: Wie du dir fremde Markenwerte leihst

Branding vs. Marketing: Wie du dir fremde Markenwerte leihst

Marketing & Sichtbarkeit für Personal Trainer

Branding vs. Marketing: Wie du dir fremde Markenwerte leihst

Einleitung

Marketing und Branding werden oft synonym benutzt – Dirk Wannmacher erklärt in dieser Folge, warum die Unterscheidung wichtig ist, gerade wenn du hochpreisige Kunden gewinnen willst, für die dein Auftreten mindestens so viel zählt wie deine fachliche Kompetenz.

Marketing ist das Was, Branding ist das Wie

Dirks Definition: Marketing ist das, was du tust – eine Internetseite, ein Flyer, ein Instagram-Profil. Branding ist, wie du es tust – welchen Eindruck deine Kleidung, dein Auftreten und deine Ausstrahlung dabei hinterlassen. Sein erster Rat zum Marketing selbst: lieber mit einer einfachen, unperfekten Internetseite starten als gar keine zu haben – wer über einen Trainer redet, redet zumindest über ihn, während über Trainer, die nichts machen, gar nicht gesprochen wird. Sein Vergleich für den Wert einer eigenen Seite: Wer für Ausbildungen mehrere Tausend Euro ausgibt, sollte sich nicht von einer Handvoll Hundert Euro für eine erste Internetseite abschrecken lassen.

Aus der Folge

„Beim Branding geht es darum, dass du dir zunutze machst, was andere schon aufgebaut haben.“

Du kannst dir leihen, was andere Marken aufgebaut haben

Dirks Kernidee beim Branding: Marken wie Nike, Suunto oder Porsche haben über Jahre Millionen in ihr Image investiert – für Zuverlässigkeit, Erfolg, Hochwertigkeit. Wer sichtbar auf diese Marken setzt (etwa eine erkennbare Sportuhr statt eines No-Name-Produkts, ein neues statt ein achtjähriges, ausgeblichenes Trainings-Shirt), überträgt einen Teil dieser Assoziationen automatisch auf sich selbst – noch bevor ein Kunde die eigentliche fachliche Qualität überhaupt beurteilen kann. Sein Punkt dabei: Das hat nichts mit fachlicher Kompetenz zu tun, sondern ist eine Form der Vorwandbehandlung, die schon vor dem ersten Kundenkontakt stattfindet. Wer 30 Euro pro Rückenkurs verlangt, für den spielt das laut Dirk kaum eine Rolle – wer aber 200 bis 300 Euro dafür haben möchte, sollte sich bewusst sein, dass auch scheinbare Kleinigkeiten wie ein Loch in der Socke zählen.

Direkte Antwort

Marketing ist das WAS du tust (Website, Flyer, Instagram) – Branding ist das WIE, dein Auftreten und deine Ausstrahlung dabei. Setze sichtbar auf bekannte Marken (z.B. eine erkennbare Sportuhr), um dir deren jahrelang aufgebautes Vertrauen zu leihen – besonders wichtig, je hochpreisiger deine Kunden werden sollen.

  1. Eine einfache Internetseite ist besser als keine – über wen geredet wird, kauft eher, als über wen niemand redet.
  2. Branding bedeutet, sich die über Jahre aufgebauten Assoziationen etablierter Marken (Zuverlässigkeit, Qualität) zunutze zu machen, bevor der Kunde deine fachliche Leistung beurteilen kann.
  3. Je höher dein Preis, desto mehr zählen auch vermeintliche Kleinigkeiten in deinem Auftreten – bei niedrigen Preisen spielt das kaum eine Rolle.

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Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Marketing und Branding?

Marketing ist das, was du tust (Seite, Flyer, Social Media) – Branding ist, wie du es tust, also der Eindruck, den dein Auftreten hinterlässt.

Warum sollte ich auf bekannte Marken bei Kleidung/Ausrüstung achten?

Weil du dir damit die über Jahre aufgebauten Assoziationen dieser Marken zunutze machst – noch bevor ein Kunde deine fachliche Leistung überhaupt beurteilen kann.

Muss ich eine teure Internetseite haben, um zu starten?

Nein – eine einfache Seite ist deutlich besser als gar keine, weil du überhaupt erst auffindbar und Gesprächsthema wirst.

Diese Erkenntnisse stammen aus Dirk Wannmachers Podcast-Folge „Mehr Kunden ohne Werbung? So funktioniert es“. Diese Folge liegt vor dem aktuellen Podcast-Feed – die Links führen daher zur allgemeinen Podcast-Show.

Ganze Folge ansehen: YouTube · Spotify (Show) · Apple Podcasts (Show)

Dieser Artikel wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.

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