Mindset für Personal Trainer
Der Denkfehler, der dich als Trainer arm hält.
Inhaltsverzeichnis
Folge – Denkfehler die dich als Trainer arm halten | Jetzt ändern
Einleitung
Kann es sein, dass du beruflich nicht so erfolgreich bist, wie du sein könntest, weil du im Kopf glaubst, mit deiner eigenen Werbung nervst du die Leute? Dirk Wannmacher zeigt in dieser Folge, warum genau dieser eine Gedanke einer der teuersten Denkfehler ist, den Personal Trainer haben können.
Der Glaube, dass Werbung nervt
Dirks Ausgangsbeobachtung: Viele Trainer haben im Kopf die Sorge, dass regelmäßiges Zeigen auf Social Media, das Auslegen von Flyern oder das aktive Nachfragen bei bestehenden Kunden nach Weiterempfehlungen andere Menschen nerven könnte. Diese Sorge beruht meist auf reiner Interpretation – wir Menschen neigen dazu, uns auszumalen, was andere über uns denken könnten, ohne es tatsächlich zu wissen. Dirks Gegenbeispiel: Wenn du sagst „ich habe noch Kapazitäten frei“, könnte die Reaktion eines Bekannten genauso gut sein, dass er sofort an einen Kollegen denkt, der Interesse haben könnte – statt genervt zu reagieren. Entscheidend ist dabei laut Dirk auch die eigene Haltung: Wer die eigene freie Kapazität selbstbewusst kommuniziert statt sich dafür zu entschuldigen, wird eher weiterempfohlen als jemand, der wirkt, als hätte er ohnehin nichts zu tun.
Aus der Folge
„Wenn du dein Angebot nicht unterbreitest, ist das eine unterlassene Hilfeleistung – weil du den Leuten mit deiner Expertise helfen könntest.“
Unterlassene Hilfeleistung: Warum Schweigen niemandem hilft
Dirks zentrale Umdeutung dieser Folge: Wer sein Angebot nicht klar kommuniziert, begeht im übertragenen Sinne eine unterlassene Hilfeleistung. Sein Argument: Nicht jeder Mensch mit einem gesundheitlichen Problem sucht sofort aktiv nach einer Lösung oder googelt danach – viele Menschen haben sich mit ihrem Problem schlicht arrangiert, obwohl es sie unzufrieden macht oder Schmerzen verursacht. Wenn du in genau diesem Moment dein Angebot klar zeigst, hilfst du dieser Person, eine Entscheidung zu treffen, die sie allein vielleicht nie getroffen hätte. Wer dagegen aus Angst vor „Aufdringlichkeit“ schweigt, verwehrt einer Person, die tatsächlich Hilfe brauchen könnte, den Zugang zu genau der Lösung, die sie hätte finden können.
Das Restaurant-Beispiel: Werbung ist normal
Dirk bringt einen einfachen Alltagsvergleich: Restaurants stellen ganz selbstverständlich Werbetafeln vor die Tür und werben aktiv um Laufkundschaft – niemand empfindet das als aufdringlich, es ist schlicht normal für ein Geschäft. Bei Personal Trainern sieht Dirk dagegen häufig das Gegenteil: Kein sichtbarer Hinweis, kein Trainer-Shirt beim Training, keine klare Kommunikation der eigenen Tätigkeit. Sein Rat: Trage sichtbar, was du bist – etwa ein Trainer-Shirt beim Training im Park oder Privathaushalt – und mach dein Angebot genauso selbstverständlich sichtbar, wie es jedes andere Geschäft auch tut. Wer diesen Schalter im Kopf einmal umlegt, kann laut Dirk aufhören, sich für die eigene Sichtbarkeit zu rechtfertigen.
Fazit: Drei Dinge aus dieser Folge
- Die Angst, mit Werbung zu nerven, ist meist reine Interpretation – nicht die tatsächliche Reaktion anderer.
- Dein Angebot nicht zu kommunizieren, verwehrt Menschen mit echtem Bedarf die Chance, eine Lösung zu finden.
- Mach deine Tätigkeit genauso selbstverständlich sichtbar, wie es jedes andere Geschäft tut.
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Häufige Fragen
Nervt es Bekannte wirklich, wenn ich mein Training bewerbe?
Meist nicht – diese Sorge ist häufig reine Interpretation. Viele Bekannte denken eher an Personen in ihrem Umfeld, die dein Angebot gebrauchen könnten.
Was bedeutet „unterlassene Hilfeleistung“ im Marketing-Kontext?
Wer sein Angebot nicht klar zeigt, verwehrt Menschen mit echtem Bedarf die Chance, eine für sie richtige Entscheidung zu treffen.
Warum ist ein Restaurant-Vergleich hier hilfreich?
Restaurants werben ganz selbstverständlich um Kundschaft – niemand findet das aufdringlich. Personal Trainer dürfen ihre Tätigkeit genauso selbstverständlich sichtbar machen.
Diese Erkenntnisse stammen aus Dirk Wannmachers Podcast-Folge „Denkfehler die dich als Trainer arm halten | Jetzt ändern“, basierend auf Dirks täglicher Arbeit mit Personal Trainern. Diese frühe Folge liegt vor dem aktuellen Podcast-Feed – die Links führen daher zur allgemeinen Podcast-Show.
Ganze Folge ansehen: YouTube · Spotify (Show) · Apple Podcasts (Show)
Dieser Artikel wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.
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