Marketing & Sichtbarkeit für Personal Trainer
Zielgruppe fühlt sich nicht angesprochen? Das ist schuld.
Inhaltsverzeichnis
Folge – Zielgruppe fühlt sich nicht angesprochen? Das ist schuld
Einleitung
Warum funktioniert dein Marketing nicht, obwohl du regelmäßig postest? Dirk Wannmacher greift in dieser Folge ein Bild aus dem Fernsehen auf, um zu erklären, warum die meisten Trainer nur eine von zwei nötigen Kundenarten überhaupt ansprechen.
ZDF-Menschen und RTL-Menschen: Zwei Arten, Vertrauen aufzubauen
Dirk greift ein Bild aus einem früheren Seminar auf: „ZDF-Menschen“ – eine spielerische Abkürzung für Zahlen, Daten, Fakten – wollen sich anhand konkreter Kennzahlen ein Bild machen, bevor sie Vertrauen fassen. „RTL-Menschen“ dagegen lassen sich eher über Emotionen und Geschichten erreichen. Sein Punkt: Die meisten Trainer bedienen unbewusst nur eine dieser beiden Gruppen – entweder trockene Fakten ohne emotionale Ansprache, oder umgekehrt viele Gefühle ohne belastbare Zahlen. Auf der eigenen Website und in eigenen Broschüren baut Dirk deshalb bewusst beide Elemente ein: konkrete Zahlen zu Kundenzahl, Erfahrung und Reichweite, kombiniert mit emotional ansprechenden Formulierungen und Bildern.
Aus der Folge
„Eine Zahl sagt eigentlich gar nichts aus – und trotzdem interpretieren wir Menschen unglaublich viel hinein.“
Warum eine Zahl allein noch keine Kompetenz beweist
Dirk macht auf einen erstaunlichen Denkfehler aufmerksam: Liest ein Interessent, ein Trainer habe „über 10.000 Stunden“ Personal Training gegeben, wird das automatisch als Kompetenzbeweis gewertet – obwohl die reine Stundenzahl gar nichts über die tatsächliche Qualität aussagt. Genauso verhält es sich mit Followerzahlen: Ein Account mit 20.000 Followern wirkt automatisch glaubwürdiger als einer mit 1.900 Followern, obwohl niemand weiß, woher diese Follower kommen oder ob sie überhaupt zur Zielgruppe gehören. Dirks eigener Instagram-Kanal hat aktuell rund 1.900 Follower – für ihn kein Nachteil, weil die reine Zahl über die tatsächliche Reichweite in der eigenen Zielgruppe wenig aussagt. Trotzdem funktioniert das psychologische Prinzip in der Praxis – deshalb rät er, eigene aussagekräftige Zahlen offensiv zu kommunizieren, statt sie zu verstecken.
Vorteil statt Merkmal: Was hat der Kunde davon?
Ein zentraler Praxis-Tipp betrifft die Website-Texte selbst: Niemand liest gerne lange Fließtexte darüber, wie toll ein Trainer ist – jeder Interessent fragt sich unbewusst, welchen persönlichen Vorteil er selbst davon hat. „16 Jahre Erfahrung“ ist für Dirk ein reines Merkmal, das für sich genommen sogar negativ interpretiert werden kann („der andere hat 20 Jahre, also kann der weniger“). Erst die konsequente Übersetzung in einen konkreten Kundenvorteil macht eine Aussage wirksam – kurze, stichpunktartige Texte statt langer Absätze, kombiniert mit einem echten Vorstellungsvideo oder einem persönlichen Foto, um beide Zielgruppentypen gleichzeitig zu erreichen.
Direkte Antwort
Nein – eine einzelne Zahl wie „10.000 Stunden Erfahrung“ oder „20.000 Follower“ beweist für sich genommen keine Kompetenz, wirkt aber trotzdem psychologisch überzeugend. Entscheidend ist, konkrete Zahlen mit dem tatsächlichen Kundenvorteil zu verknüpfen, statt sie als reines Merkmal stehen zu lassen.
Fazit: Drei Dinge aus dieser Folge
- Kombiniere konkrete Zahlen mit emotionaler Ansprache – so erreichst du sowohl faktenorientierte als auch emotionale Interessenten.
- Eine einzelne Zahl beweist noch keine Kompetenz, wirkt psychologisch aber trotzdem überzeugend – kommuniziere deine eigenen Zahlen offensiv.
- Übersetze Merkmale konsequent in konkrete Kundenvorteile – „16 Jahre Erfahrung“ allein sagt dem Kunden nichts über seinen eigenen Nutzen.
Sprichst du mit deinem Marketing wirklich beide Kundentypen an?
Sichere dir ein kostenloses Erstgespräch und optimiere deine Kommunikation für mehr Vertrauen.
Häufige Fragen
Was sind „ZDF-Menschen“ und „RTL-Menschen“ im Marketing?
Ein Bild für zwei Kundentypen – die einen wollen konkrete Zahlen und Fakten, die anderen lassen sich eher über Emotionen erreichen.
Sollte ich meine Followerzahl verstecken, wenn sie niedrig ist?
Nein – kommuniziere deine eigenen aussagekräftigen Zahlen offensiv, auch wenn sie kleiner sind als bei anderen.
Warum reicht es nicht, meine Erfahrung auf der Website zu erwähnen?
Weil ein Merkmal wie „16 Jahre Erfahrung“ allein noch keinen erkennbaren Vorteil für den Kunden zeigt – übersetze es in einen konkreten Nutzen.
Diese Erkenntnisse stammen aus Dirk Wannmachers Podcast-Folge „Zielgruppe fühlt sich nicht angesprochen? Das ist schuld“, basierend auf Dirks täglicher Arbeit mit Personal Trainern. Diese frühe Folge liegt vor dem aktuellen Podcast-Feed – die Links führen daher zur allgemeinen Podcast-Show.
Ganze Folge ansehen: YouTube · Spotify (Show) · Apple Podcasts (Show)
Dieser Artikel wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.
Weitere interessante Artikel



