Marketing & Sichtbarkeit für Personal Trainer
Alle Kanäle nutzen? Das ist der Fehler.
Inhaltsverzeichnis
Folge – Alle Kanäle nutzen? Das ist der Fehler
Einleitung
„Du musst nicht auf jeder Party tanzen.“ Mit diesem Satz bremst Dirk Wannmacher in dieser Folge die Verlockung, ständig neue Marketing-Kanäle zu erschließen – und lenkt den Blick auf etwas, das viele Trainer direkt vor der Nase haben.
Die Yacht-Einladung, die niemand angenommen hat
Dirk erzählt von einem befreundeten Trainerkollegen, dessen Kunde gleich zwei Yachten besaß – eine davon lag auf Mallorca. Der Kunde ließ den Trainer für ein Wochenende einfliegen, übernahm Flug und Tagespauschale, und beide trainierten dort gemeinsam. Sein Punkt dahinter: Solche Einladungen – zu Privatfeiern, zu Treffen im Netzwerk des Kunden, zu Ausflügen mit dessen Bekanntenkreis – bekommen viele Trainer bereits angeboten, sagen aber aus einem oft unbegründeten Schamgefühl ab, weil sie Berufliches und Privates nicht vermischen wollen. Dabei sitzen auf einer solchen Yacht oft weitere Freunde oder Geschäftspartner des Kunden – potenzielle neue Kunden, die man durch die Absage von vornherein ausschließt.
Aus der Folge
„Meistens hast du die Lösung schon vor den Füßen liegen.“
Dein vorhandenes Kapital: Kontakte, die bereits da sind
Dirk berichtet von einem aktuellen Coaching-Gespräch: Zunächst ging es 20 Minuten lang um den möglichen Ausbau von Instagram und einen künftigen Podcast – beides spannend und aufregend, wie er zugibt. Erst als der Kunde beiläufig von bereits ausgesprochenen Einladungen und einem im Sande verlaufenen Kontakt zu einem vermögenden Interessenten erzählte, verschob sich der Fokus komplett: Die geplanten Social-Media-Projekte wurden zurückgestellt, weil im vorhandenen Kundenkreis bereits ungenutztes Potenzial lag. Sein Punkt: Wer noch kein skalierbares Business – etwa einen Videokurs oder eine eigene Academy – betreibt und stattdessen klassisches 1:1-Training mit 15 bis 25 Kunden anbietet, braucht oft gar keinen neuen Kanal, sondern muss vor allem das bereits vorhandene Netzwerk konsequenter nutzen.
Die TikTok-Falle: Reichweite ist nicht gleich Zielgruppe
Ein warnendes Beispiel bringt Dirk zum Thema TikTok: Ein Reel mit 20.000 Aufrufen wirkt beeindruckend, sagt aber nichts darüber aus, ob diese Zuschauer tatsächlich nach einem Personal Trainer suchen. Der TikTok-Algorithmus spielt Inhalte oft völlig unabhängig vom eigentlichen Interesse der Nutzer aus – zwischen zwei Katzenvideos taucht zufällig ein Fitness-Reel auf, gesehen von Menschen, die möglicherweise am anderen Ende der Welt sitzen und niemals Kunde werden können. Wer sich an dieser Zahl festhält und immer neue Videos produziert, um die Reichweite zu halten, verliert laut Dirk aus den Augen, dass für klassisches, regionales 1:1-Training oft viel gezieltere, wenn auch unspektakulärere Strategien wirksamer sind – etwa, in der eigenen Stadt bekannt zu werden.
Direkte Antwort
Nein – eine hohe Reichweite auf TikTok oder Instagram sagt nichts darüber aus, ob diese Zuschauer wirklich zur Zielgruppe gehören, weil der Algorithmus Inhalte oft unabhängig vom tatsächlichen Interesse ausspielt. Für klassisches, regionales 1:1-Training sind meist gezieltere Strategien wirksamer als immer neue Kanäle – etwa, in der eigenen Stadt bekannt zu werden.
Fazit: Drei Dinge aus dieser Folge
- Bevor du einen neuen Kanal aufbaust, prüfe, ob du bereits bestehende Einladungen oder Kontakte ungenutzt lässt.
- Ein skalierbares Angebot braucht Reichweite – klassisches 1:1-Training oft eher gezielte, regionale Strategien als neue Plattformen.
- Hohe Reichweite auf TikTok sagt nichts darüber aus, ob die Zuschauer tatsächlich deine Zielgruppe sind.
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Häufige Fragen
Brauche ich als klassischer 1:1-Trainer wirklich einen YouTube-Kanal?
Nicht unbedingt – ohne skalierbares Angebot lohnt sich oft der Blick auf bereits vorhandene Kontakte und Einladungen mehr.
Sagt eine hohe Reichweite auf TikTok etwas über meinen Erfolg aus?
Nicht zuverlässig – der Algorithmus spielt Inhalte oft an Menschen aus, die gar nicht zu deiner Zielgruppe gehören.
Sollte ich private Einladungen von Kunden ablehnen?
Nicht pauschal – solche Einladungen können unerwartet neue Kontakte im Netzwerk des Kunden eröffnen.
Diese Erkenntnisse stammen aus Dirk Wannmachers Podcast-Folge „Alle Kanäle nutzen? Das ist der Fehler“, basierend auf Dirks täglicher Arbeit mit Personal Trainern. Diese frühe Folge liegt vor dem aktuellen Podcast-Feed – die Links führen daher zur allgemeinen Podcast-Show.
Ganze Folge ansehen: YouTube · Spotify · Apple Podcasts (Show)
Dieser Artikel wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.
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