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Fitness-Trainer-Stundensatz: Was verdienen die Besten wirklich?
Inhaltsverzeichnis
Folge – Fitness Trainer Stundensatz: Was verdienen die besten wirklich?
Einleitung
Der Stundensatz ist die kriegsentscheidende Zahl für jeden Personal Trainer – und trotzdem setzen ihn die wenigsten wirklich strategisch fest. Steuerberater Jens Ehlers stellt Dirk Wannmacher in dieser Folge seine Berechnungsmethode vor, mit der Trainer rückwärts zu ihrem passenden Stundensatz kommen.
Rückwärts rechnen: Vom Lebensstandard zum Stundensatz
Jens Ehlers‘ Methode beginnt nicht beim Stundensatz, sondern am anderen Ende: bei den privaten Lebenshaltungskosten. Darauf folgen die betrieblichen Fixkosten und ein oft unterschätzter dritter Posten – die Altersvorsorge. Sein Praxisbeispiel: Ein normaler Angestellter mit 3.000 Euro brutto zahlt bereits rund 600 Euro allein in die gesetzliche Rentenversicherung – eine Summe, die für eine auskömmliche Rente im Alter längst nicht ausreicht. Wer als Trainer nur 500 Euro monatlich für die Altersvorsorge einplant, liegt damit spürbar unter diesem Vergleichswert. Aus der Summe von Lebenshaltungskosten, betrieblichen Kosten und Altersvorsorge-Ziel errechnet sich – unter Berücksichtigung eines Steuersatzes von 35 bis 42 Prozent – der nötige Umsatz, der am Ende einfach durch die gewünschte Anzahl produktiver Arbeitsstunden geteilt wird.
Aus der Folge
„Im Ergebnis liegen wir eigentlich nie unter 80 Euro netto pro Stunde. Unter 80 Euro sollte man tunlichst nicht anfangen.“
80 Euro als Schmerzgrenze, 110 bis 120 als Komfortzone
Aus seiner Beratungspraxis nennt Ehlers konkrete Bandbreiten: Die meisten seiner Trainer-Mandanten starten bei 70 bis 80 Euro pro Stunde – ein Wert, den er als unterste Grenze betrachtet, unter der sich Verbände ebenfalls einig sind. Wer bei rund 100 produktiven Stunden im Monat einen entspannteren Rahmen anstrebt, landet realistisch bei 110 bis 120 Euro. Erfahrene, spezialisierte Trainer erreichen laut Ehlers durchaus 150 Euro, in einzelnen Fällen sogar 250 Euro – meist verbunden mit einer klaren fachlichen Spezialisierung. Gleichzeitig beobachtet er das Gegenteil: Trainer mit außergewöhnlichem Know-how, die dennoch ungewöhnlich niedrig abrechnen, meist aus reiner Unsicherheit in der Preiskommunikation, nicht aus mangelnder fachlicher Qualität.
Die eigentliche Frage: Wie lange willst du durchhalten?
Ehlers‘ entscheidender Reframe: Die Diskussion um den Stundensatz sollte sich nicht um kurzfristiges Durchhalten drehen, sondern um die langfristige Tragfähigkeit des Berufs. Wer beispielsweise 150 Stunden im Monat produktiv arbeiten will, muss sich fragen, wie lange dieses Pensum körperlich und mental durchzuhalten ist – inklusive Verwaltungsaufwand wie Rechnungsstellung, Vertragsgestaltung oder Website-Pflege, der zusätzlich zur eigentlichen Trainingszeit anfällt. Sein praktischer Denkanstoß: Wer weniger Stunden arbeiten will, um länger im Beruf zu bleiben und mehr Menschen über einen längeren Zeitraum zu helfen, braucht dafür zwangsläufig einen höheren Stundensatz – eine Perspektive, die vielen Trainern hilft, eine Preiserhöhung nicht als Gier, sondern als Voraussetzung für nachhaltige Hilfe zu verstehen.
Fazit: Drei Dinge aus dieser Folge
- Berechne deinen Stundensatz rückwärts – von Lebenshaltungskosten und Altersvorsorge-Ziel aus, nicht nach Bauchgefühl.
- 80 Euro gilt als unterste Grenze, 110 bis 120 Euro als realistische Komfortzone bei rund 100 Arbeitsstunden im Monat.
- Ein höherer Stundensatz ermöglicht dir, länger im Beruf zu bleiben und über die Zeit mehr Menschen zu helfen.
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Häufige Fragen
Wie berechne ich meinen Stundensatz richtig?
Rückwärts: von Lebenshaltungskosten, betrieblichen Kosten und Altersvorsorge-Ziel zum nötigen Umsatz, geteilt durch deine Arbeitsstunden.
Was ist ein realistischer Stundensatz als Personal Trainer?
80 Euro als untere Grenze, 110 bis 120 Euro als komfortable Zone, spezialisierte Trainer erreichen 150 bis 250 Euro.
Warum sollte ich überhaupt mehr verlangen, wenn es auch so funktioniert?
Ein höherer Stundensatz ermöglicht dir, langfristig im Beruf zu bleiben, statt dich durch zu viele Stunden auszubrennen.
Diese Erkenntnisse stammen aus Dirk Wannmachers Podcast-Folge „Fitness Trainer Stundensatz: Was verdienen die besten wirklich?“ mit Gast Jens Ehlers, basierend auf Dirks täglicher Arbeit mit Personal Trainern. Diese frühe Folge liegt vor dem aktuellen Podcast-Feed – die Links führen daher zur allgemeinen Podcast-Show. Diese Inhalte ersetzen keine individuelle Steuerberatung.
Ganze Folge ansehen: YouTube · Spotify (Show) · Apple Podcasts (Show)
Dieser Artikel wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.
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