Kunden sagen nein? Es liegt selten am Geld

Kunden sagen nein? Es liegt selten am Geld

Verkauf & Preise für Personal Trainer

Kunden sagen nein? Es liegt selten am Geld

Einleitung

Menschen geben erstaunlich viel Geld aus, wenn etwas für sie dringend genug ist – nur bei Personal Training tun sie das oft nicht. Dirk Wannmacher erklärt anhand von vier alltäglichen Beispielen, warum ein Nein selten am Preis liegt, sondern an der wahrgenommenen Priorität.

Das Taxi, der E-Roller und der Lieferdienst: Vier Beispiele für Prioritätsgeld

Dirk erzählt, wie er einmal trotz gültiger Monatskarte für den öffentlichen Nahverkehr ein Taxi zum Hauptbahnhof nahm, weil er sonst seinen Zug zu einer Fortbildung verpasst hätte – obwohl er „umsonst“ hätte mitfahren können, war ihm das Geld wert, weil es schnell gehen musste. Ähnlich verhält es sich mit einer Putzkraft: Wer eine Stunde selbst putzt statt in dieser Zeit einen Kunden für 100 Euro zu trainieren, trifft eine unternehmerisch fragwürdige Entscheidung, selbst wenn Putzen „kostenlos“ ist. E-Scooter sind objektiv weder schneller noch sicherer als Laufen, werden aber trotzdem stark genutzt – reine Bequemlichkeit ist den Menschen Geld wert. Und auch beim Essen bestellt Dirk selbst regelmäßig beim Lieferdienst, obwohl der Supermarkt nur 20 Meter von seiner Haustür entfernt liegt – die gesparte Stunde investiert er lieber in Kundenarbeit oder Erholung. In allen vier Fällen zahlen Menschen nicht, weil es die günstigste Lösung ist, sondern weil ihnen Zeit, Bequemlichkeit oder Dringlichkeit wichtiger sind als der Preis.

Direkte Antwort

Meistens nicht am Geld, sondern an der wahrgenommenen Priorität – Menschen geben für Taxis, Lieferdienste oder E-Scooter regelmäßig Geld aus, obwohl es günstigere Alternativen gäbe, weil ihnen Zeit und Bequemlichkeit wichtiger sind. Dein Job ist es, diese Priorität für dein Angebot zu setzen.

Aus der Folge

„Ein Großteil deiner Kunden kauft nicht, weil es ihnen zu teuer ist, sondern weil du es nicht schaffst, die Priorität für deine Dienstleistung richtig darzustellen.“

Die Metaebene: Warum du die Priorität ändern musst, nicht das Angebot

Dirk unterscheidet zwischen der „Inhaltsebene“ (Taxi, Putzfrau, E-Roller, Lieferdienst als konkrete Beispiele) und der darüberliegenden „Metaebene“ – dem eigentlichen Prinzip, das in allen vier Fällen wirkt: Menschen zahlen für Dringlichkeit, Bequemlichkeit und Zeitersparnis, nicht zwingend für den niedrigsten Preis. Wer beim eigenen Angebot etwas ändern will, muss laut Dirk auf dieser Metaebene ansetzen: nicht das Produkt billiger machen, sondern in Flyern, auf der Website oder im Gespräch klarmachen, dass die eigene Dienstleistung eine „garantierte Abkürzung“ zur Problemlösung ist – Zeit spart und teure Fehlversuche erspart. Wer das schafft, macht sein Angebot zu dem, was im modernen Marketing-Jargon „No-Brainer“ genannt wird: eine Entscheidung, die sich kaum noch bewusst abwägen lässt, weil der Nutzen so offensichtlich ist.

  1. Menschen geben viel Geld für Dringlichkeit und Bequemlichkeit aus, selbst wenn eine kostenlose Alternative existiert – Preis ist nicht immer das entscheidende Kriterium.
  2. Ein Nein liegt seltener am Preis als daran, dass die Priorität deiner Dienstleistung nicht klar genug kommuniziert wurde.
  3. Ändere die Metaebene (wie du Dringlichkeit und Nutzen kommunizierst), nicht nur die Inhaltsebene (dein konkretes Angebot oder dessen Preis).

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Häufige Fragen

Liegt ein Nein wirklich selten am Preis?

Oft ja – Menschen geben regelmäßig Geld für Dringlichkeit und Bequemlichkeit aus, selbst wenn eine kostenlose Alternative existiert. Entscheidend ist meist die wahrgenommene Priorität, nicht der Preis selbst.

Was ist die „Metaebene“ im Marketing?

Die übergeordnete Ebene, auf der du Dringlichkeit und Nutzen kommunizierst – im Gegensatz zur Inhaltsebene, die nur das konkrete Angebot selbst betrifft.

Wie mache ich mein Angebot zu einem „No-Brainer“?

Kommuniziere klar, dass dein Angebot eine garantierte Abkürzung zur Problemlösung ist – Zeit spart und teure Fehlversuche erspart.

Diese Erkenntnisse stammen aus Dirk Wannmachers YouTube-Folge „Kunden sagen nein? Das ist der wirkliche Grund“. Für dieses Video wurde keine eindeutig passende Episode im Podcast-Feed gefunden – die Links führen daher zur allgemeinen Podcast-Show.

Ganze Folge ansehen: YouTube · Spotify (Show) · Apple Podcasts (Show)

Dieser Artikel wurde mit redaktioneller KI-Unterstützung erstellt und von Dirk Wannmacher inhaltlich geprüft und freigegeben.

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